📃 Die Ruhe die bleibt
02.07.2026 23:14
📃 Die Ruhe die bleibt
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📃 Die Ruhe die bleibt
"Da es nun bestehen bleibt, dass einige in sie eingehen sollen, und die, denen es zuerst verkündigt ist, nicht hineingekommen sind wegen des Ungehorsams, bestimmt er abermals einen Tag, ein »Heute«, und spricht nach so langer Zeit durch David, wie eben gesagt: »Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht.« Denn wenn Josua sie zur Ruhe gebracht hätte, wäre hernach nicht von einem andern Tag die Rede. Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes. Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch von seinen Werken so wie Gott von den seinen. So lasst uns nun bemüht sein, in diese Ruhe einzugehen, damit nicht jemand zu Fall komme wie in diesem Beispiel des Ungehorsams." [HEBR. 4,6-11] [LUT2017]
FRAGEN ZUM TEXT
1. Welche Tatsache steht bezüglich der Ruhe fest?2. Was folgt daraus, in Verbindung mit der Wahrheit, dass diejenigen, denen sie zuerst verkündet wurde, nicht hineingegangen sind?
3. Welcher Tag ist festgelegt?
4. Welche Ermahnung wird bezüglich des "heutigen Tages" gegeben?
5. Unter wem haben die Israeliten die Ruhe nicht erlangt?
6. Was wäre geschehen, wenn Josua sie zur Ruhe gebracht hätte?
7. Was bleibt dem Volk Gottes noch?8. Was wird über jemand gesagt, der in Seine Ruhe eingegangen ist?
9. Worauf sollten wir unsere Aufmerksamkeit richten?
10. Zu welchem Zweck?
HINWEISE ZUM STUDIUM
Josua, Jesus, Retter – "Wenn Josua sie zur Ruhe gebracht hätte ..." Die Persönlichkeit eines Mannes hat die aller anderen so sehr in den Schatten gestellt, dass gemeinhin angenommen wird, der Name Jesus gehöre allein IHM. Man sollte jedoch wissen, dass Jesus - ebenso wie Joseph, Jakobus oder Johannes - ein gebräuchlicher Name unter den Juden war. Darauf deutet [auch] die Tatsache hin, dass der Name Jesus in der Bibel selten ohne einen unterscheidenden Titel oder eine charakteristische Bezeichnung verwendet wird, wie etwa "Jesus von Nazareth", "Jesus Christus" oder "Jesus, der Christus genannt wird" [MATTH. 27,22] [KJV] usw. Man sollte sich auch dessen bewusst sein und bedenken, dass Eigennamen in unserer Sprache gewöhnlich nicht in genau derselben Form vorliegen wie in anderen Sprachen. Dies ist auf Unterschiede in der Transkription zurückzuführen, d. h. auf die Wiedergabe des Klangs eines Buchstabens einer Sprache durch einen Buchstaben einer anderen Sprache. So haben wir Elijah und Elias, Elisha und Eliseus, Rachel und Rahel, Joshua und Jesus. Die beiden letzten Namen, die im Englischen völlig unterschiedlich sind, sind identisch, wobei der erste der hebräischen und der zweite der griechischen Form des Wortes entspricht und genau dies hat zu der Verwirrung bei der Verwendung des Namens "Jesus" in Hebr. 4,8 geführt, wo nicht von Jesus von Nazareth die Rede ist, sondern von dem Mann, der Israel über den Jordan ins Land Kanaan führte. Der Name Josua oder Jesus oder Hosea – was auf dasselbe hinausläuft – leitet sich von einem hebräischen Verb ab, das "retten" oder "befreien" bedeutet, und steht für "Retter" oder "Befreier." Das Lebenswerk des von der Jungfrau Maria geborenen Kindes besteht darin, Menschen zu retten, denn ER rettet durch Sein Leben, und deshalb hieß es, dass ER Jesus genannt werden sollte. Der Mann, der nach dem Tod Moses das Volk Israel führte, trug denselben Namen und sein Wirken und sein Name machte ihn zu einem eindrucksvollen Vorbild für den "Jesus der Christus ist." [1.JOH. 5,1] Der offenkundige Unterschied besteht jedoch darin, dass Josua das Volk nicht zur Ruhe brachte, während "Jesus von Nazareth" [MATTH. 26,71] das vermag und es auch tut.
"Es ist also noch eine Ruhe vorhanden." – Obwohl nur "Jesus von Nazareth" Ruhe schenken kann, hätten die Menschen schon zu Josuas Zeiten in diese Ruhe eingehen können, auch wenn er selbst sie ihnen nicht geben konnte, denn CHRISTUS - "der Fürst über das Heer des HERRN" [JOS. 5,14] [SLT] - war mit ihnen. Hätten sie das Werk und die Ruhe in den Tagen Josuas angenommen, hätte GOTT danach nicht von einem anderen Tag gesprochen, da sie es aber nicht taten und "die Schrift nicht aufgelöst werden kann" [JOH. 10,35] [ELB], ist "noch eine Ruhe vorhanden." Bedenke [bitte] gut, die Ruhe "ist vorhanden" [] Es heißt nicht, dass sie käme. Sie ist jetzt da und wartet auf uns, als Überbleibsel aus frühesten Zeiten, als die Erde noch neu war. CHRISTUS, DER fähig ist, Sein untadeliges Leben sogar "in unserem sterblichen Fleisch" [2. KOR. 4,11] [KJV] zu offenbaren, schenkt selbst auf dieser von der Sünde verfluchten Erde denen, die zu IHM kommen die Ruhe Edens und der siebte Tag ist das Zeichen dafür, denn der Sabbat ist ein Stückchen Eden, jener Teil der Erde, der niemals verflucht wurde. Wenn wir den "Sabbat des HERRN" [2. MO. 20,10] wahrhaftig halten, treten wir mit dem HERRN in die Ruhe des Gartens Eden ein, denn ER spricht: "Wenn du deinen Fuß am Sabbat zurückhältst und nicht deinen Geschäften nachgehst an meinem heiligen Tage und den Sabbat »Lust« nennst ... dann wirst du deine Lust haben am HERRN, und ich will dich über die Höhen auf Erden gehen lassen und will dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob; denn des HERRN Mund hat’s geredet." [JES. 58,13-14] [LUT2017] Eden bedeutet "Wonne" und von denen, die ihr Vertrauen auf GOTT setzen und "Zuflucht unter dem Schatten seiner Flügel" [PS. 36,8] suchen, heißt es: "Sie laben sich an den reichen Gütern deines Hauses, mit dem Strom deiner Wonne tränkst du sie." [PS. 36,9] [SLT]
Wann man Arbeit beendet. – "Wer in seine Ruhe - Gottes Ruhe - eingegangen ist, der ruht auch von seinen Werken gleichwie Gott von seinen." "Auch wir waren früher unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, waren mancherlei Begierden und Gelüsten dienstbar und lebten in Bosheit und Neid, waren verhasst und hassten uns untereinander." Das war unser Zustand. "Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig – nicht um der Werke willen, die wir in Gerechtigkeit getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit – durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist." [EPH.2,8-10] "Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen." [EPH.2,8-10] [SLT]
Wann ruhte Gott von Seinen Werken? – Als diese vollkommen und vollendet waren. ER ruhte von Seinem Werk weder am ersten, zweiten, dritten, vierten, fünften oder sechsten Tag, denn Sein Werk war an keinem dieser Tage vollendet. ... Der einzige Tag der Woche, den selbst GOTT unmöglich zum Sabbat hätte machen können, der erste Tag, jener Tag, den das Papsttum als Zeichen seiner Macht einzuhalten gebietet und sich damit als "der Mensch der Gesetzlosigkeit" [2. THESS. 2,3] [ELB] erweist – "der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ⟨ist⟩." [2. THESS. 2,4] [ELB] Doch obwohl GOTT an jedem folgenden Tag wirkte und Sein Werk an jedem Tag - entsprechend dem, was ER erreicht hatte - vollkommen war, konnte ER da nicht ruhen, weil Sein Werk noch nicht vollendet war. Als ER [dann] am siebten Tag ruhte, hatte ER vollkommene Ruhe, denn Sein Werk war vollendet, und alles war "sehr gut." [1. MO. 1,31]
Unsere Werke jedoch können niemals vollkommen sein und daher können wir niemals Ruhe als Ergebnis dieser Werke finden. In ihnen Ruhe zu finden, wäre Sünde. Was ist also zu tun? Wir müssen sie ablegen, ganz und gar damit aufhören und sie gegen Gottes vollkommene Werke eintauschen. [CHRISTUS sagte:] "Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat." [JOH. 6,29] [SLT] Wenn wir so durch den Glauben das Werk Gottes haben, haben wir [auch] Gottes Ruhe - so [wie geschrieben steht:] "Wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein." [HEBR. 4,3] [SLT] Dann offenbart das Licht [der Wahrheit], dass unsere Werke in GOTT gewirkt und Gottes Werke unsere sind.
Streben nach Ruhe. – "So lasst uns nun bemüht sein, in diese Ruhe einzugehen." Wie sollte unser Bemühen - in die Ruhe einzugehen - aussehen? – Es sollte nicht auf "durch uns getanen Werken der Gerechtigkeit" [TIT. 3,5] basieren, sondern auf dem Glauben, der Gottes Werke zu unseren macht. Die Worte: "damit nicht jemand zu Fall komme wie in diesem Beispiel des Ungehorsams" zeigen, dass dies der Weg für unser Bemühen ist. Es ist das "Werk des Glaubens ... und die Bemühung der Liebe und das Ausharren ⟨in⟩ der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus." [1. THESS. 1,3] [ELB] [Der Psalmist schreibt:] "Groß sind die Werke des HERRN; wer sie erforscht, der hat Freude daran. Was er tut, das ist herrlich und prächtig, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich. Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige HERR. Er gibt Speise denen, die ihn fürchten; er gedenkt auf ewig an seinen Bund. Er lässt verkündigen seine gewaltigen Taten seinem Volk, dass er ihnen gebe das Erbe der Völker." [PS. 111,2-6] [LUT2017] Es ist ein herrliches Erbe, das der HERR uns gibt, nämlich die Macht Seiner Werke. Wenn wir an IHN glauben, steht uns die ganze Macht, die Himmel und Erde geschaffen hat, zur Verfügung eingeschlossen die Herrschaft über alles - und von all dem ist der Sabbat das Zeichen und das Wesentliche.
( Ellet J. Waggoner, Mai 1903 )
FRAGEN ZUM TEXT
1. Welche Tatsache steht bezüglich der Ruhe fest?2. Was folgt daraus, in Verbindung mit der Wahrheit, dass diejenigen, denen sie zuerst verkündet wurde, nicht hineingegangen sind?
3. Welcher Tag ist festgelegt?
4. Welche Ermahnung wird bezüglich des "heutigen Tages" gegeben?
5. Unter wem haben die Israeliten die Ruhe nicht erlangt?
6. Was wäre geschehen, wenn Josua sie zur Ruhe gebracht hätte?
7. Was bleibt dem Volk Gottes noch?8. Was wird über jemand gesagt, der in Seine Ruhe eingegangen ist?
9. Worauf sollten wir unsere Aufmerksamkeit richten?
10. Zu welchem Zweck?
HINWEISE ZUM STUDIUM
Josua, Jesus, Retter – "Wenn Josua sie zur Ruhe gebracht hätte ..." Die Persönlichkeit eines Mannes hat die aller anderen so sehr in den Schatten gestellt, dass gemeinhin angenommen wird, der Name Jesus gehöre allein IHM. Man sollte jedoch wissen, dass Jesus - ebenso wie Joseph, Jakobus oder Johannes - ein gebräuchlicher Name unter den Juden war. Darauf deutet [auch] die Tatsache hin, dass der Name Jesus in der Bibel selten ohne einen unterscheidenden Titel oder eine charakteristische Bezeichnung verwendet wird, wie etwa "Jesus von Nazareth", "Jesus Christus" oder "Jesus, der Christus genannt wird" [MATTH. 27,22] [KJV] usw. Man sollte sich auch dessen bewusst sein und bedenken, dass Eigennamen in unserer Sprache gewöhnlich nicht in genau derselben Form vorliegen wie in anderen Sprachen. Dies ist auf Unterschiede in der Transkription zurückzuführen, d. h. auf die Wiedergabe des Klangs eines Buchstabens einer Sprache durch einen Buchstaben einer anderen Sprache. So haben wir Elijah und Elias, Elisha und Eliseus, Rachel und Rahel, Joshua und Jesus. Die beiden letzten Namen, die im Englischen völlig unterschiedlich sind, sind identisch, wobei der erste der hebräischen und der zweite der griechischen Form des Wortes entspricht und genau dies hat zu der Verwirrung bei der Verwendung des Namens "Jesus" in Hebr. 4,8 geführt, wo nicht von Jesus von Nazareth die Rede ist, sondern von dem Mann, der Israel über den Jordan ins Land Kanaan führte. Der Name Josua oder Jesus oder Hosea – was auf dasselbe hinausläuft – leitet sich von einem hebräischen Verb ab, das "retten" oder "befreien" bedeutet, und steht für "Retter" oder "Befreier." Das Lebenswerk des von der Jungfrau Maria geborenen Kindes besteht darin, Menschen zu retten, denn ER rettet durch Sein Leben, und deshalb hieß es, dass ER Jesus genannt werden sollte. Der Mann, der nach dem Tod Moses das Volk Israel führte, trug denselben Namen und sein Wirken und sein Name machte ihn zu einem eindrucksvollen Vorbild für den "Jesus der Christus ist." [1.JOH. 5,1] Der offenkundige Unterschied besteht jedoch darin, dass Josua das Volk nicht zur Ruhe brachte, während "Jesus von Nazareth" [MATTH. 26,71] das vermag und es auch tut.
"Es ist also noch eine Ruhe vorhanden." – Obwohl nur "Jesus von Nazareth" Ruhe schenken kann, hätten die Menschen schon zu Josuas Zeiten in diese Ruhe eingehen können, auch wenn er selbst sie ihnen nicht geben konnte, denn CHRISTUS - "der Fürst über das Heer des HERRN" [JOS. 5,14] [SLT] - war mit ihnen. Hätten sie das Werk und die Ruhe in den Tagen Josuas angenommen, hätte GOTT danach nicht von einem anderen Tag gesprochen, da sie es aber nicht taten und "die Schrift nicht aufgelöst werden kann" [JOH. 10,35] [ELB], ist "noch eine Ruhe vorhanden." Bedenke [bitte] gut, die Ruhe "ist vorhanden" [] Es heißt nicht, dass sie käme. Sie ist jetzt da und wartet auf uns, als Überbleibsel aus frühesten Zeiten, als die Erde noch neu war. CHRISTUS, DER fähig ist, Sein untadeliges Leben sogar "in unserem sterblichen Fleisch" [2. KOR. 4,11] [KJV] zu offenbaren, schenkt selbst auf dieser von der Sünde verfluchten Erde denen, die zu IHM kommen die Ruhe Edens und der siebte Tag ist das Zeichen dafür, denn der Sabbat ist ein Stückchen Eden, jener Teil der Erde, der niemals verflucht wurde. Wenn wir den "Sabbat des HERRN" [2. MO. 20,10] wahrhaftig halten, treten wir mit dem HERRN in die Ruhe des Gartens Eden ein, denn ER spricht: "Wenn du deinen Fuß am Sabbat zurückhältst und nicht deinen Geschäften nachgehst an meinem heiligen Tage und den Sabbat »Lust« nennst ... dann wirst du deine Lust haben am HERRN, und ich will dich über die Höhen auf Erden gehen lassen und will dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob; denn des HERRN Mund hat’s geredet." [JES. 58,13-14] [LUT2017] Eden bedeutet "Wonne" und von denen, die ihr Vertrauen auf GOTT setzen und "Zuflucht unter dem Schatten seiner Flügel" [PS. 36,8] suchen, heißt es: "Sie laben sich an den reichen Gütern deines Hauses, mit dem Strom deiner Wonne tränkst du sie." [PS. 36,9] [SLT]
Wann man Arbeit beendet. – "Wer in seine Ruhe - Gottes Ruhe - eingegangen ist, der ruht auch von seinen Werken gleichwie Gott von seinen." "Auch wir waren früher unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, waren mancherlei Begierden und Gelüsten dienstbar und lebten in Bosheit und Neid, waren verhasst und hassten uns untereinander." Das war unser Zustand. "Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig – nicht um der Werke willen, die wir in Gerechtigkeit getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit – durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist." [EPH.2,8-10] "Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen." [EPH.2,8-10] [SLT]
Wann ruhte Gott von Seinen Werken? – Als diese vollkommen und vollendet waren. ER ruhte von Seinem Werk weder am ersten, zweiten, dritten, vierten, fünften oder sechsten Tag, denn Sein Werk war an keinem dieser Tage vollendet. ... Der einzige Tag der Woche, den selbst GOTT unmöglich zum Sabbat hätte machen können, der erste Tag, jener Tag, den das Papsttum als Zeichen seiner Macht einzuhalten gebietet und sich damit als "der Mensch der Gesetzlosigkeit" [2. THESS. 2,3] [ELB] erweist – "der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ⟨ist⟩." [2. THESS. 2,4] [ELB] Doch obwohl GOTT an jedem folgenden Tag wirkte und Sein Werk an jedem Tag - entsprechend dem, was ER erreicht hatte - vollkommen war, konnte ER da nicht ruhen, weil Sein Werk noch nicht vollendet war. Als ER [dann] am siebten Tag ruhte, hatte ER vollkommene Ruhe, denn Sein Werk war vollendet, und alles war "sehr gut." [1. MO. 1,31]
Unsere Werke jedoch können niemals vollkommen sein und daher können wir niemals Ruhe als Ergebnis dieser Werke finden. In ihnen Ruhe zu finden, wäre Sünde. Was ist also zu tun? Wir müssen sie ablegen, ganz und gar damit aufhören und sie gegen Gottes vollkommene Werke eintauschen. [CHRISTUS sagte:] "Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat." [JOH. 6,29] [SLT] Wenn wir so durch den Glauben das Werk Gottes haben, haben wir [auch] Gottes Ruhe - so [wie geschrieben steht:] "Wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein." [HEBR. 4,3] [SLT] Dann offenbart das Licht [der Wahrheit], dass unsere Werke in GOTT gewirkt und Gottes Werke unsere sind.
Streben nach Ruhe. – "So lasst uns nun bemüht sein, in diese Ruhe einzugehen." Wie sollte unser Bemühen - in die Ruhe einzugehen - aussehen? – Es sollte nicht auf "durch uns getanen Werken der Gerechtigkeit" [TIT. 3,5] basieren, sondern auf dem Glauben, der Gottes Werke zu unseren macht. Die Worte: "damit nicht jemand zu Fall komme wie in diesem Beispiel des Ungehorsams" zeigen, dass dies der Weg für unser Bemühen ist. Es ist das "Werk des Glaubens ... und die Bemühung der Liebe und das Ausharren ⟨in⟩ der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus." [1. THESS. 1,3] [ELB] [Der Psalmist schreibt:] "Groß sind die Werke des HERRN; wer sie erforscht, der hat Freude daran. Was er tut, das ist herrlich und prächtig, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich. Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige HERR. Er gibt Speise denen, die ihn fürchten; er gedenkt auf ewig an seinen Bund. Er lässt verkündigen seine gewaltigen Taten seinem Volk, dass er ihnen gebe das Erbe der Völker." [PS. 111,2-6] [LUT2017] Es ist ein herrliches Erbe, das der HERR uns gibt, nämlich die Macht Seiner Werke. Wenn wir an IHN glauben, steht uns die ganze Macht, die Himmel und Erde geschaffen hat, zur Verfügung eingeschlossen die Herrschaft über alles - und von all dem ist der Sabbat das Zeichen und das Wesentliche.
( Ellet J. Waggoner, Mai 1903 )

Jetzt
Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.