Verfassungsschutz + dogmatischer Linksextremismus + Israel
01.07.2026 15:47
Verfassungsschutz + dogmatischer Linksextremismus + Israel
01.07.2026 15:47
Verfassungsschutz + dogmatischer Linksextremismus + Israel
Grok, was sind die positionen der linken vom Verfassungsschutz beobachteteten positionen zu israel ?
Die vom Verfassungsschutz (BfV) beobachteten linksextremistischen Positionen zu Israel sind vor allem in den antiimperialistischen und dogmatischen Teilen der Szene stark vertreten. Sie sind nicht einheitlich (z. B. distanzieren sich manche „Antideutschen“), aber dominant propalästinensisch und israelfeindlich.
Kernpositionen (laut BfV-Verfassungsschutzberichten)
Antiimperialistische Deutung: Israel wird als „verlängerter Arm des US-Imperialismus“ und als „kolonialistische“ Macht gesehen, die die Palästinenser unterdrückt und ausbeutet. Der Nahostkonflikt gilt als Teil des globalen Kampfes gegen Kapitalismus und Imperialismus.
Einseitige Solidarität mit Palästina: Starke Unterstützung für die palästinensische Sache, oft inklusive Beteiligung an propalästinensischen Demonstrationen, Camps und Aktionen (z. B. nach dem 7. Oktober 2023). Israel wird als Aggressor dargestellt.
Antizionismus bis hin zur Negierung des Existenzrechts: Viele sehen den Zionismus als kolonialistische Ideologie und lehnen den Staat Israel in seiner jetzigen Form ab. Die Negierung des Existenzrechts Israels wird vom Verfassungsschutz als israelbezogener Antisemitismus gewertet.
Keine „klassische“ antisemitische Ideologie: Im Gegensatz zum Rechtsextremismus basiert die Kritik primär auf antiimperialistischen Motiven, nicht auf rassistischen Verschwörungstheorien (Israel als „geheime jüdische Macht“). Dennoch kann sie in antisemitische Narrative (z. B. doppelte Standards, Dämonisierung Israels) münden und wird als Bedrohung für jüdisches Leben gesehen.
Unterschiede innerhalb der Szene
Antiimperialisten / Dogmatiker (z. B. DKP-nahe Gruppen, bestimmte kommunistische Zirkel): Stark propalästinensisch, oft mit Israel als Symbol für Imperialismus.
Autonome / Antideutsche: Teile der autonomen Szene zeigten nach dem 7. Oktober 2023 eher Solidarität mit Israel oder distanzierten sich von antisemitischen Tendenzen.
Die Solidarität mit Palästina dient der Szene als verbindendes Thema, das sonst zerstrittene Gruppen eint. Seit dem Hamas-Angriff 2023 hat die BfV eine Zunahme israelfeindlicher Aktivitäten und teilweise Überschneidungen mit islamistischen oder anderen extremistischen Milieus beobachtet.
Offizielle Quellen
BfV-Hintergrund: Palästinasolidarität im dogmatischen Linksextremismus
Verfassungsschutzbericht 2025 (Kapitel Linksextremismus)
Zusammengefasst: Die beobachteten linksextremen Positionen gehen weit über legitime Kritik an der israelischen Regierungspolitik hinaus und reichen bis zur grundsätzlichen Ablehnung Israels als Staat. Dies wird vom Verfassungsschutz als demokratiefeindlich und potenziell antisemitisch eingestuft. Falls du einen bestimmten Bericht oder Aspekt genauer möchtest, sag Bescheid.
Die vom Verfassungsschutz (BfV) beobachteten linksextremistischen Positionen zu Israel sind vor allem in den antiimperialistischen und dogmatischen Teilen der Szene stark vertreten. Sie sind nicht einheitlich (z. B. distanzieren sich manche „Antideutschen“), aber dominant propalästinensisch und israelfeindlich.
Kernpositionen (laut BfV-Verfassungsschutzberichten)
Antiimperialistische Deutung: Israel wird als „verlängerter Arm des US-Imperialismus“ und als „kolonialistische“ Macht gesehen, die die Palästinenser unterdrückt und ausbeutet. Der Nahostkonflikt gilt als Teil des globalen Kampfes gegen Kapitalismus und Imperialismus.
Einseitige Solidarität mit Palästina: Starke Unterstützung für die palästinensische Sache, oft inklusive Beteiligung an propalästinensischen Demonstrationen, Camps und Aktionen (z. B. nach dem 7. Oktober 2023). Israel wird als Aggressor dargestellt.
Antizionismus bis hin zur Negierung des Existenzrechts: Viele sehen den Zionismus als kolonialistische Ideologie und lehnen den Staat Israel in seiner jetzigen Form ab. Die Negierung des Existenzrechts Israels wird vom Verfassungsschutz als israelbezogener Antisemitismus gewertet.
Keine „klassische“ antisemitische Ideologie: Im Gegensatz zum Rechtsextremismus basiert die Kritik primär auf antiimperialistischen Motiven, nicht auf rassistischen Verschwörungstheorien (Israel als „geheime jüdische Macht“). Dennoch kann sie in antisemitische Narrative (z. B. doppelte Standards, Dämonisierung Israels) münden und wird als Bedrohung für jüdisches Leben gesehen.
Unterschiede innerhalb der Szene
Antiimperialisten / Dogmatiker (z. B. DKP-nahe Gruppen, bestimmte kommunistische Zirkel): Stark propalästinensisch, oft mit Israel als Symbol für Imperialismus.
Autonome / Antideutsche: Teile der autonomen Szene zeigten nach dem 7. Oktober 2023 eher Solidarität mit Israel oder distanzierten sich von antisemitischen Tendenzen.
Die Solidarität mit Palästina dient der Szene als verbindendes Thema, das sonst zerstrittene Gruppen eint. Seit dem Hamas-Angriff 2023 hat die BfV eine Zunahme israelfeindlicher Aktivitäten und teilweise Überschneidungen mit islamistischen oder anderen extremistischen Milieus beobachtet.
Offizielle Quellen
BfV-Hintergrund: Palästinasolidarität im dogmatischen Linksextremismus
Verfassungsschutzbericht 2025 (Kapitel Linksextremismus)
Zusammengefasst: Die beobachteten linksextremen Positionen gehen weit über legitime Kritik an der israelischen Regierungspolitik hinaus und reichen bis zur grundsätzlichen Ablehnung Israels als Staat. Dies wird vom Verfassungsschutz als demokratiefeindlich und potenziell antisemitisch eingestuft. Falls du einen bestimmten Bericht oder Aspekt genauer möchtest, sag Bescheid.
Kommentare
Schreib auch du einen Kommentar
NicetomeetFEM 01.07.2026 15:48
https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/hintergruende/DE/linksextremismus/palaestina-solidaritaet-im-dogmatischen-linksextremismus.html
NicetomeetFEM 01.07.2026 20:17
Dt. Verfassungsschutz, Link 15:48 :
Für dogmatische Linksextremisten ist die Palästinasolidarität ein wesentliches und einander verbindendes Betätigungsfeld. Sie beinhaltet verschiedene Facetten bis hin zu Israelfeindschaft und Antizionismus. Zielgerichtet versuchen dogmatische Linksextremisten, Debatten und Demonstrationen mit Bezug zur Situation im Nahen Osten ideologisch und personell zu durchdringen.
Dahinter steht die Absicht, eine Definitionshoheit zu erlangen, die nicht extremistischen Teilnehmenden von Veranstaltungen zu radikalisieren und in einer Frontstellung gegenüber dem demokratischen Verfassungsstaat hierzulande zu vereinen sowie neue Mitglieder zu rekrutieren. Dabei werden immer wieder an sich demokratische und humanitäre Anliegen missbraucht, Kundgebungen diskreditiert, Meinungspluralität ignoriert und gewalttätige Auseinandersetzungen und gesellschaftliche Spaltung provoziert, nur um das Dogma der eigenen Ideologie durchzusetzen.
Proteste nach dem 7. Oktober 2023
Die bundesweiten Proteste nach den Terrorangriffen der HAMAS auf Israel am 7. Oktober 2023 und der militärischen Reaktion Israels im Gazastreifen wirkten für die Instrumentalisierungs- und Vernetzungsbestrebungen dogmatischer Linksextremisten als Katalysator. Vor allem an propalästinensischen Protesten und Versammlungen beteiligten sich auch diverse extremistische Akteure, darunter Islamisten, palästinensische Extremisten, deutsche und türkische Linksextremisten sowie türkische Rechtsextremisten. Sie alle nahmen die Terroranschläge der HAMAS zum Anlass, um zu Hass und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden oder den Staat Israel aufzurufen und sein Existenzrecht zu verneinen. Deutsche Rechtsextremisten nutzten das Thema zur Agitation gegen Muslime und Migranten.
Für dogmatische Linksextremisten ist die Palästinasolidarität ein wesentliches und einander verbindendes Betätigungsfeld. Sie beinhaltet verschiedene Facetten bis hin zu Israelfeindschaft und Antizionismus. Zielgerichtet versuchen dogmatische Linksextremisten, Debatten und Demonstrationen mit Bezug zur Situation im Nahen Osten ideologisch und personell zu durchdringen.
Dahinter steht die Absicht, eine Definitionshoheit zu erlangen, die nicht extremistischen Teilnehmenden von Veranstaltungen zu radikalisieren und in einer Frontstellung gegenüber dem demokratischen Verfassungsstaat hierzulande zu vereinen sowie neue Mitglieder zu rekrutieren. Dabei werden immer wieder an sich demokratische und humanitäre Anliegen missbraucht, Kundgebungen diskreditiert, Meinungspluralität ignoriert und gewalttätige Auseinandersetzungen und gesellschaftliche Spaltung provoziert, nur um das Dogma der eigenen Ideologie durchzusetzen.
Proteste nach dem 7. Oktober 2023
Die bundesweiten Proteste nach den Terrorangriffen der HAMAS auf Israel am 7. Oktober 2023 und der militärischen Reaktion Israels im Gazastreifen wirkten für die Instrumentalisierungs- und Vernetzungsbestrebungen dogmatischer Linksextremisten als Katalysator. Vor allem an propalästinensischen Protesten und Versammlungen beteiligten sich auch diverse extremistische Akteure, darunter Islamisten, palästinensische Extremisten, deutsche und türkische Linksextremisten sowie türkische Rechtsextremisten. Sie alle nahmen die Terroranschläge der HAMAS zum Anlass, um zu Hass und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden oder den Staat Israel aufzurufen und sein Existenzrecht zu verneinen. Deutsche Rechtsextremisten nutzten das Thema zur Agitation gegen Muslime und Migranten.
NicetomeetFEM 02.07.2026 09:04
Verfassungsschutz.de
Während autonome Linksextremisten sich überwiegend auf die Seite Israels stellten, vertrat mit den Angehörigen des antiimperialistischen und dogmatischen Spektrums ein Großteil der linksextremistischen Szene propalästinensische Ansichten. Hier taten sich insbesondere dogmatische Linksextremisten dadurch hervor, eine Vielzahl an Veranstaltungen angemeldet und als ideologische Mobilisierungstreiber gewirkt zu haben.
Dogmatische Linksextremisten
Als „dogmatisch“ werden Linksextremisten bezeichnet, die sich vor allem mit der Theoriebildung und Weiterverbreitung linksextremistischer Ideologie befassen. Sie streben danach, über den Einfluss auf den öffentlichen politischen Diskurs die personelle und politische Basis für eine revolutionäre Situation zu schaffen. In dieser soll die als „kapitalistisch“ bezeichnete Staats- und Gesellschaftsform überwunden und in der Folge eine sozialistische/kommunistische Ordnung etabliert werden. Zu den „Dogmaten“ zählen traditionskommunistische, maoistische, trotzkistische und anarchistische Bestrebungen.
Bereits am 7. Oktober 2023, dem Tag des Terrorangriffs der HAMAS auf Israel, beteiligten sich dogmatische Linksextremisten an einer propalästinensischen Veranstaltung in Berlin, bei der Angehörige des am 2. November 2023 verbotenen Netzwerks „Samidoun“ den Angriff der HAMAS feierten und Süßgebäck an Passanten verteilten. So nahmen Mitglieder der „Kommunistischen Organisation“ (KO) nicht nur an der Versammlung teil, sondern hatten diese im Voraus sogar angemeldet. In den folgenden Tagen zeigte sich, dass sich nahezu alle Organisationen aus dem Bereich des dogmatischen Linksextremismus mit den Palästinensern solidarisch erklärten und in unterschiedlicher Intensität aktiv wurden.
Für die sonst eher zu Streit und Spaltung neigende dogmatische linksextremistische Szene wirken der Nahost-Konflikt und die Palästinasolidarität als verbindendes Element. So betrachten dogmatische Linksextremisten das palästinensische Volk als unterdrückt und solidarisieren sich mit ihm. Daraus resultiert eine Ablehnung und Feindschaft gegenüber dem Staat Israel, der von ihnen mehrheitlich als „kapitalistisch“ und „imperialistisch“ wahrgenommen wird und der die palästinensischen Autonomiegebiete „kolonialisieren“ würde.
Antiimperialismus im dogmatischen Linksextremismus
Antiimperialistisch eingestellte Linksextremisten unterstellen dem Staat Israel, dass er die palästinensischen Autonomiegebiete „kolonialisieren“ und die palästinensische Bevölkerung unterdrücken würde. In diesem Zusammenhang werden immer wieder auch Begriffe wie „Apartheidsregime“, „Holocaust“ oder „Vernichtungskrieg“ für die israelische Politik verwendet, um diese mit den Massenverbrechen des Nationalsozialismus gegen die Menschlichkeit gleichzusetzen. Vor diesem Hintergrund negieren Antiimperialisten teilweise auch das Existenzrecht Israels. Dennoch basiert die Agitation von Linksextremisten gegen den Staat Israel nicht auf antisemitischen Beweggründen und richtet sich nicht gegen Jüdinnen und Juden als solche. Sie ist vielmehr im antiimperialistischen Weltbild der meisten dogmatischen Linksextremisten begründet, wonach Israel „Kapitalismus“ und „Imperialismus“ zugeschrieben wird.
Obwohl sich nahezu jede dogmatische linksextremistische Organisation auf die Seite der Palästinenser stellte, unterschieden sie sich unter anderem hinsichtlich der Beurteilung der HAMAS und der propagierten Lösung des Konflikts. Beispielsweise verurteilte die „Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands“ (MLPD) die HAMAS als „faschistisch“, „antisemitisch“ und „antikommunistisch“, während die KO „allen Fraktionen des Widerstands“ ihre „volle Solidarität“ erklärte.
„Für mich ist dieses Ausbrechen aus dem Freiluftgefängnis eine gelungene Widerstandsaktion. Es gibt keinen Terror der Hamas, es gibt keinen Terror der PFLP.“
(Aussage eines Mitglieds der KO am 13.10.2023 gegenüber Medienvertretern)
In Bezug auf die Lösung des Konflikts sprach sich die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“ (SDAJ), die Jugendorganisation der „Deutschen Kommunistischen Partei“ (DKP), für die „Zweistaatenlösung“ und die „Achtung der Beschlüsse der UN aus“, während die „Gruppe ArbeiterInnenmacht“ (GAM) einen „gemeinsamen, binationalen, sozialistischen Staat in Palästina“ forderte und die KO das Existenzrecht Israels negierte.
„Das zionistische Kolonial- und Apartheid-Regime namens ,Israel‘ hat kein Existenzrecht. Seine Abschaffung ist die Voraussetzung für die Befreiung Palästinas.“
(Beitrag auf der Homepage der KO vom 10.10.2023)
Während autonome Linksextremisten sich überwiegend auf die Seite Israels stellten, vertrat mit den Angehörigen des antiimperialistischen und dogmatischen Spektrums ein Großteil der linksextremistischen Szene propalästinensische Ansichten. Hier taten sich insbesondere dogmatische Linksextremisten dadurch hervor, eine Vielzahl an Veranstaltungen angemeldet und als ideologische Mobilisierungstreiber gewirkt zu haben.
Dogmatische Linksextremisten
Als „dogmatisch“ werden Linksextremisten bezeichnet, die sich vor allem mit der Theoriebildung und Weiterverbreitung linksextremistischer Ideologie befassen. Sie streben danach, über den Einfluss auf den öffentlichen politischen Diskurs die personelle und politische Basis für eine revolutionäre Situation zu schaffen. In dieser soll die als „kapitalistisch“ bezeichnete Staats- und Gesellschaftsform überwunden und in der Folge eine sozialistische/kommunistische Ordnung etabliert werden. Zu den „Dogmaten“ zählen traditionskommunistische, maoistische, trotzkistische und anarchistische Bestrebungen.
Bereits am 7. Oktober 2023, dem Tag des Terrorangriffs der HAMAS auf Israel, beteiligten sich dogmatische Linksextremisten an einer propalästinensischen Veranstaltung in Berlin, bei der Angehörige des am 2. November 2023 verbotenen Netzwerks „Samidoun“ den Angriff der HAMAS feierten und Süßgebäck an Passanten verteilten. So nahmen Mitglieder der „Kommunistischen Organisation“ (KO) nicht nur an der Versammlung teil, sondern hatten diese im Voraus sogar angemeldet. In den folgenden Tagen zeigte sich, dass sich nahezu alle Organisationen aus dem Bereich des dogmatischen Linksextremismus mit den Palästinensern solidarisch erklärten und in unterschiedlicher Intensität aktiv wurden.
Für die sonst eher zu Streit und Spaltung neigende dogmatische linksextremistische Szene wirken der Nahost-Konflikt und die Palästinasolidarität als verbindendes Element. So betrachten dogmatische Linksextremisten das palästinensische Volk als unterdrückt und solidarisieren sich mit ihm. Daraus resultiert eine Ablehnung und Feindschaft gegenüber dem Staat Israel, der von ihnen mehrheitlich als „kapitalistisch“ und „imperialistisch“ wahrgenommen wird und der die palästinensischen Autonomiegebiete „kolonialisieren“ würde.
Antiimperialismus im dogmatischen Linksextremismus
Antiimperialistisch eingestellte Linksextremisten unterstellen dem Staat Israel, dass er die palästinensischen Autonomiegebiete „kolonialisieren“ und die palästinensische Bevölkerung unterdrücken würde. In diesem Zusammenhang werden immer wieder auch Begriffe wie „Apartheidsregime“, „Holocaust“ oder „Vernichtungskrieg“ für die israelische Politik verwendet, um diese mit den Massenverbrechen des Nationalsozialismus gegen die Menschlichkeit gleichzusetzen. Vor diesem Hintergrund negieren Antiimperialisten teilweise auch das Existenzrecht Israels. Dennoch basiert die Agitation von Linksextremisten gegen den Staat Israel nicht auf antisemitischen Beweggründen und richtet sich nicht gegen Jüdinnen und Juden als solche. Sie ist vielmehr im antiimperialistischen Weltbild der meisten dogmatischen Linksextremisten begründet, wonach Israel „Kapitalismus“ und „Imperialismus“ zugeschrieben wird.
Obwohl sich nahezu jede dogmatische linksextremistische Organisation auf die Seite der Palästinenser stellte, unterschieden sie sich unter anderem hinsichtlich der Beurteilung der HAMAS und der propagierten Lösung des Konflikts. Beispielsweise verurteilte die „Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands“ (MLPD) die HAMAS als „faschistisch“, „antisemitisch“ und „antikommunistisch“, während die KO „allen Fraktionen des Widerstands“ ihre „volle Solidarität“ erklärte.
„Für mich ist dieses Ausbrechen aus dem Freiluftgefängnis eine gelungene Widerstandsaktion. Es gibt keinen Terror der Hamas, es gibt keinen Terror der PFLP.“
(Aussage eines Mitglieds der KO am 13.10.2023 gegenüber Medienvertretern)
In Bezug auf die Lösung des Konflikts sprach sich die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“ (SDAJ), die Jugendorganisation der „Deutschen Kommunistischen Partei“ (DKP), für die „Zweistaatenlösung“ und die „Achtung der Beschlüsse der UN aus“, während die „Gruppe ArbeiterInnenmacht“ (GAM) einen „gemeinsamen, binationalen, sozialistischen Staat in Palästina“ forderte und die KO das Existenzrecht Israels negierte.
„Das zionistische Kolonial- und Apartheid-Regime namens ,Israel‘ hat kein Existenzrecht. Seine Abschaffung ist die Voraussetzung für die Befreiung Palästinas.“
(Beitrag auf der Homepage der KO vom 10.10.2023)
NicetomeetFEM 02.07.2026 09:24
Protestaktion an der FU-Berlin am 14.12.2023
https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/Bilder/DE/Themen/Linksextremismus/Hintergrund/palaestina-fu-berlin-438742525.jpg?__blob=square&v=1
https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/Bilder/DE/Themen/Linksextremismus/Hintergrund/palaestina-fu-berlin-438742525.jpg?__blob=square&v=1
NicetomeetFEM 02.07.2026 09:27
Verfassungsschutz.de :
Auch in Bezug auf die Lage in Nahost versuchen Akteure des dogmatischen Linksextremismus seit jeher, propalästinensische Positionen und Proteste ideologisch und personell zu durchdringen. Sie versprechen sich davon, die Deutungshoheit über die Interpretation des Nahost-Konfliktes zu erlangen und ihre antikapitalistische und antiimperialistische Weltanschauung bei den Teilnehmenden von Demonstrationen zu verankern, um diese zu radikalisieren und neue Mitglieder für die eigenen Organisationen zu rekrutieren.
Auch in Bezug auf die Lage in Nahost versuchen Akteure des dogmatischen Linksextremismus seit jeher, propalästinensische Positionen und Proteste ideologisch und personell zu durchdringen. Sie versprechen sich davon, die Deutungshoheit über die Interpretation des Nahost-Konfliktes zu erlangen und ihre antikapitalistische und antiimperialistische Weltanschauung bei den Teilnehmenden von Demonstrationen zu verankern, um diese zu radikalisieren und neue Mitglieder für die eigenen Organisationen zu rekrutieren.
pieter49 02.07.2026 09:39
Kapitalismus und Imperialismus ...
JA, wenn die Linken nichts Tun!, außer Kritisieren und Demonstrieren ...
Bleibt ihnen nur noch Neid übrig !!
Und Neid ; ist ein Heimtückische Krankheit !!!
(...)
JA, wenn die Linken nichts Tun!, außer Kritisieren und Demonstrieren ...
Bleibt ihnen nur noch Neid übrig !!
Und Neid ; ist ein Heimtückische Krankheit !!!
(...)

Jetzt