1. Viele dubiose Rohstoffhändler ausgenommen
Das geplante Konzernverantwortungsgesetz soll nur für Konzerne ab 1,5 Milliarden Franken Umsatz und mindestens 5’000 Mitarbeitenden gelten. Viele problematische Konzerne, die von der Schweiz aus operieren, wären damit ausgenommen.
So zum Beispiel der Agrarkonzern Socfin, um dessen Plantagen sexuelle Ausbeutung, Landkonflikte und Gewalt gut dokumentiert sind.
Konzernverantwortung
27.06.2026 13:06
Konzernverantwortung
27.06.2026 13:06
Konzernverantwortung
Interne Dokumente aus der Bundesverwaltung zeigen, wie das grösste Schlupfloch im Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative entstanden ist:
Wie der Tages-Anzeiger heute aufdeckt, wurden Regeln für die Rohstoffbranche aus dem Vorschlag gestrichen, weil der Konzernlobby nahestehende Departemente das so durchsetzten.
Kannst Du den offenen Brief auch noch unterschreiben, um den Druck für griffige Regeln zu erhöhen?
www.konzernverantwortung.ch/offener-brief-unterschreiben/
Die Bundesratsunterlagen, die der Tages-Anzeiger ausgewertet hat, zeigen, dass das für die Konzernverantwortungsinitiative zuständige Justizdepartement grosse Rohstoffhändler mit Risikogeschäften auch in die Pflicht nehmen wollte.
Es argumentierte damit, dass die Schweiz ein wichtiger Rohstoffhandels-Hub ist und genau dort die grössten Risiken für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung bestehen.
Doch der Vorschlag stiess im Gesamtbundesrat offenbar auf Widerstand.
Der bundesrätliche Gegenvorschlag nimmt nun ausgerechnet diese Hochrisiko-Rohstoffhändler aus.
Das ist ein Skandal! Uns bleiben nur noch 12 Tage, um möglichst viele Unterschriften für unseren offenen Brief an den Bundesrat zu sammeln.
Über 80'000 Personen sind bereits dabei, würdest Du auch noch unterschreiben? www.konzernverantwortung.ch/offener-brief-unterschreiben/
Jede Unterschrift hilft, den Druck zu erhöhen! Vielen Dank für Deine Unterstützung.
Herzlich
Oliver
--
Oliver Heimgartner
Co-Geschäftsleiter Koalition für Konzernverantwortung
Koalition für Konzernverantwortung
Monbijoustrasse 31, Postfach
3001 Bern
info@konzernverantwortung.ch
www.konzernverantwortung.ch
Wie der Tages-Anzeiger heute aufdeckt, wurden Regeln für die Rohstoffbranche aus dem Vorschlag gestrichen, weil der Konzernlobby nahestehende Departemente das so durchsetzten.
Kannst Du den offenen Brief auch noch unterschreiben, um den Druck für griffige Regeln zu erhöhen?
www.konzernverantwortung.ch/offener-brief-unterschreiben/
Die Bundesratsunterlagen, die der Tages-Anzeiger ausgewertet hat, zeigen, dass das für die Konzernverantwortungsinitiative zuständige Justizdepartement grosse Rohstoffhändler mit Risikogeschäften auch in die Pflicht nehmen wollte.
Es argumentierte damit, dass die Schweiz ein wichtiger Rohstoffhandels-Hub ist und genau dort die grössten Risiken für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung bestehen.
Doch der Vorschlag stiess im Gesamtbundesrat offenbar auf Widerstand.
Der bundesrätliche Gegenvorschlag nimmt nun ausgerechnet diese Hochrisiko-Rohstoffhändler aus.
Das ist ein Skandal! Uns bleiben nur noch 12 Tage, um möglichst viele Unterschriften für unseren offenen Brief an den Bundesrat zu sammeln.
Über 80'000 Personen sind bereits dabei, würdest Du auch noch unterschreiben? www.konzernverantwortung.ch/offener-brief-unterschreiben/
Jede Unterschrift hilft, den Druck zu erhöhen! Vielen Dank für Deine Unterstützung.
Herzlich
Oliver
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Oliver Heimgartner
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www.konzernverantwortung.ch
Kommentare
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calando 27.06.2026 13:39
2. Goldraffinerien nicht betroffen
Auch die Schweizer Goldraffinerien wären vom Gesetz nicht betroffen. Dabei ist die Schweiz der wichtigste Goldhandelsplatz der Welt.
Das Gold stammt häufig aus problematischen Quellen, wie der Fall der North Mara Mine in Tansania zeigt. Obwohl es rund um die Mine zu massiver Gewalt kommt, verarbeitete die Schweizer Raffinerie MKS Pamp über Jahre dieses problematische Gold und verschloss die Augen vor den Menschenrechtsverletzungen.
Auch die Schweizer Goldraffinerien wären vom Gesetz nicht betroffen. Dabei ist die Schweiz der wichtigste Goldhandelsplatz der Welt.
Das Gold stammt häufig aus problematischen Quellen, wie der Fall der North Mara Mine in Tansania zeigt. Obwohl es rund um die Mine zu massiver Gewalt kommt, verarbeitete die Schweizer Raffinerie MKS Pamp über Jahre dieses problematische Gold und verschloss die Augen vor den Menschenrechtsverletzungen.
calando 27.06.2026 15:56
Syngenta verkauft weiter hochgiftige Pestizide
Syngenta verkauft hochgiftige Pestizide in alle Welt, selbst wenn deren Gebrauch in der Schweiz verboten ist. Sie vergiften das Trinkwasser in Costa Rica oder das Leben von Kakaobäuer:innen in Ghana.
Doch der Gegenvorschlag erweist sich hier als zahnlos: Denn der Einsatz hochgiftiger Chemikalien wäre weiterhin nicht geregelt.
Syngenta verkauft hochgiftige Pestizide in alle Welt, selbst wenn deren Gebrauch in der Schweiz verboten ist. Sie vergiften das Trinkwasser in Costa Rica oder das Leben von Kakaobäuer:innen in Ghana.
Doch der Gegenvorschlag erweist sich hier als zahnlos: Denn der Einsatz hochgiftiger Chemikalien wäre weiterhin nicht geregelt.

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