weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!

Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!
Matthäus 5:
38 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: »Auge um Auge und Zahn um Zahn!«[2Mo 21,24] 
39 Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, so biete ihm auch die andere dar; 
40 und dem, der mit dir vor Gericht gehen und dein Hemd nehmen will, dem laß auch den Mantel; 
41 und wenn dich jemand nötigt, eine Meile weit zu gehen, so geh mit ihm zwei. 
42 Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der von dir borgen will!
43 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 
44 Ich aber sage euch: 
Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, 
45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. 
Denn Er läßt Seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt es regnen über Gerechte und Ungerechte. 
46 Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? 
Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? 
47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Machen es nicht auch die Zöllner ebenso? 
48 Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist! 

Lukas 6:
27 Euch aber, die ihr hört, sage Ich: 
Liebt eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen; 28 segnet, die euch fluchen, und betet für die, welche euch beleidigen! 
29 Dem, der dich auf die eine Backe schlägt, biete auch die andere dar; 
und dem, der dir den Mantel nimmt, verweigere auch das Hemd nicht. 
30 Gib aber jedem, der dich bittet; 
und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück. 
31 Und wie ihr wollt, daß euch die Leute behandeln sollen, so behandelt auch ihr sie gleicherweise!
32 Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, was für einen Dank erwartet ihr dafür? 
Denn auch die Sünder lieben die, welche sie lieben. 33 Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was für einen Dank erwartet ihr dafür? 
Denn auch die Sünder tun dasselbe. 
34 Und wenn ihr denen leiht, von welchen ihr wieder zu empfangen hofft, was für einen Dank erwartet ihr dafür? 
Denn auch die Sünder leihen den Sündern, um das Gleiche wieder zu empfangen. 
35 Vielmehr liebt eure Feinde und tut Gutes und leiht, ohne etwas dafür zu erhoffen; 
so wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein, denn Er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. 
36 Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist


Gelten Jesu Worte noch heute für uns, die wir uns für Seine gläubigen Nachfolger halten?
Sollen wir sie wörtlich verstehen oder sprach Er in Bildersprache?
Können wir so wandeln wie Er gewandelt ist? 

1. Johannes 2:
6 Wer sagt, daß er in Ihm bleibt, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist.

Wie werde ich vollkommen?
Bedeutet das Wort vollkommen dasselbe wie barmherzig

5. Mose 32:
4 Er ist der Fels; vollkommen ist Sein Tun; 
ja, alle Seine Wege sind gerecht. 
Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und aufrichtig ist Er.
 
Joel 2:
12 Doch auch jetzt noch, spricht der Herr, kehrt um zu Mir von ganzem Herzen, mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen! 
13 Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider, und kehrt um zu dem Herrn, eurem Gott; 
denn Er ist gnädig und barmherzig, langmütig und von großer Gnade
und das Übel reut Ihn.

Kommentare

Schreib auch du einen Kommentar
 
Wahrheitssuche 19.06.2026 19:30
Gute Fragen.

Genauso wie Gott gnädig, barmherzig, langmütig (Bedeutung= langsam zum Zorn) und von großer Gnade ist - sollen wir es auch ÜBEN. 

Aber so ein Wort wie "langsam zum Zorn" sagt ja aus, das es trotzdem möglich ist zornig zu werden. Sowohl für Gott, als auch für uns Christenmenschen. Was ja nicht verwunderlich ist - wenn Gott uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat. 

Die Frage ist - wie gehe ich damit um? 
Lass ich meiner Wut freien lauf - oder versuche ich alles in Gottes Hand zu legen und ihm zu übergeben, das er handelt?

Jemand sagte mal zu mir Gefühle wie Hass/Verschmähung seien immer falsch & böse.

Das sehe ich nicht so. 
Was soll der gottesfürchtige Mensch empfinden bei völliger Gottlosigkeit? 
Wir sollen ja sogar "das Böse" hassen.
Empfindungen & Handlungen muss man aber  strikt trennen m.E nach. 
Empfinden darf man Vieles - aber zu handeln sollte in Gottes Hände gelegt werden.

Das muss man alles immer üben. 
Da ist meist noch viel Luft nach oben😊  

"Suche Jahwe auf all deinen Wegen - so wird ER deine Pfade ebnen"
 

--
 
Diese Sicht der Dinge lässt sich mit Gottes Wort auch begründen. Ich denke dabei sn Psalm 15 & Psalm 139 
 
Psalm 15 

1 Ein Psalm Davids.
Jahwe, wer darf weilen in deinem Zelt? Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berg?
2 Wer in Unschuld wandelt und Gerechtigkeit übt und die Wahrheit redet von Herzen;
3 wer keine Verleumdungen herumträgt auf seiner Zunge, wer seinem Nächsten nichts Böses tut und seinen Nachbarn nicht schmäht;
4  wer den Verworfenen als verächtlich ansieht  , aber die ehrt, die den Herrn fürchten; wer, wenn er etwas zu seinem Schaden geschworen hat, es dennoch hält;
5 wer sein Geld nicht um Wucherzinsen gibt und keine Bestechung annimmt gegen den Unschuldigen; wer dies tut, wird ewiglich nicht wanken.

Psalm 139 

Dem Vorsänger. Von David. Ein Psalm.
1 Jahwe, du erforschst mich und kennst mich!
2 Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
3 Du beobachtest mich,  ob ich gehe oder liege, und bist vertraut mit allen meinen Wegen;
4 ja, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, Jahwe, nicht völlig wüßtest.
5 Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
6 Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar, zu hoch, als daß ich sie fassen könnte!
7 Wo sollte ich hingehen vor deinem Geist, und wo sollte ich hinfliehen vor deinem Angesicht?
8 Stiege ich hinauf zum Himmel, so bist du da; machte ich das Totenreich zu meinem Lager, siehe, so bist du auch da!
9 Nähme ich Flügel der Morgenröte und ließe mich nieder am äußersten Ende des Meeres,
10 so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten!
11 Spräche ich: »Finsternis soll mich bedecken und das Licht zur Nacht werden um mich her!«,
12 so wäre auch die Finsternis nicht finster für dich, und die Nacht leuchtete wie der Tag, die Finsternis (wäre für dich) wie das Licht.
13 Denn du hast meine Nieren gebildet; du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
14 Ich danke dir dafür, daß ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!
15 Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir, als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden. 
16 Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.
17 Und wie kostbar sind mir deine Gedanken, o Gott! Wie ist ihre Summe so gewaltig!
18 Wollte ich sie zählen – sie sind zahlreicher als der Sand. Wenn ich erwache, so bin ich immer noch bei dir!
19 Ach, wollest du, o Gott, doch den Gottlosen töten! Und ihr Blutgierigen, weicht von mir!
20 Denn sie reden arglistig gegen dich; deine Feinde erheben (ihre Hand) zur Lüge.
21  Sollte ich nicht hassen, die dich, Jahwe, hassen, und keine Abscheu empfinden vor deinen Widersachern?  
22 Ich hasse sie mit vollkommenem Haß  , sie sind mir zu Feinden geworden.
23 Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich es meine;
24 und sieh, ob ich auf bösem Weg bin, und leite mich auf dem ewigen Weg!

--

Herzliche Grüße & einen gesegneten Sabbat
 
Shira 19.06.2026 19:52
Interessant ist, dass "barmherzig" im Hebräischen "rachum" heißt. Gebärmutter, Mutterleib heißt "rechem". Beide Wörter kommen aus derselben hebräischen Wurzel R-CH-M.

Deshalb besteht ein sprachlicher Zusammenhang zwischen Gebärmutter und Barmherzigkeit.

Die Idee dahinter ist: So wie eine Mutter das Kind in ihrem Leib trägt, beschützt und mit ihm verbunden ist, so erbarmt sich Gott über die Menschen.
 
Wiederum 19.06.2026 21:14
Zitat von Wahrheitssuche:
Aber so ein Wort wie "langsam zum Zorn" sagt ja aus, das es trotzdem möglich ist zornig zu werden. Sowohl für Gott, als auch für uns Christenmenschen. Was ja nicht verwunderlich ist - wenn Gott uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat. 

Ja, das wollen die Menschen nicht glauben:
Der liebe Gott kann zornig werden und Gericht halten? Er kann verwerfen? 
Er ist gerecht und jeder wird ernten, was er gesät hat.

Kann denn Liebe Sünde sein?
Das sollten sich viel mehr Menschen fragen, die entgegen Gottes Gebot in Beziehungen leben, die Ihm nicht gefallen. 
Gottes Liebe ist keine fleischliche begierliche Menschenliebe. 
Er ist vollkommen und Sein Wille ist gut.
 
Wiederum 19.06.2026 21:15
Shabbat Shalom!
 
schaloemchen 19.06.2026 22:32
Shabbat Schalom

man kann zornig oder wütend sein ohne zu sündigen
Gottes Zorn ist immer gerecht, weil er Ungerechtigkeiten (Böse) hasst
auch wir können solche Gefühle empfinden
sie sind ein Signal für Ungerechtigkeit
wenn jemand ungerecht oder manipulativ oder gewalttätig ist
dann empfinden wir Wut oder Unmut
wenn man es richtig kanalisiert und entsprechend reagiert
kann man sich selbst oder andere schützen
und Grenzen setzen

Christen sind oft lieb, lieb, lieb und machen sich zu Fussmatte für Manipulierer oder Narzissten

Jesus war nie lieb, ER war/ist Liebe
und setzte immer gesunde Grenzen
 
Wiederum 19.06.2026 22:45
@schalömchen
Und was ist mit diesen Versen? Feindesliebe!
Liebt eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen; 
28 segnet, die euch fluchen, und betet für die, welche euch beleidigen!
29 Dem, der dich auf die eine Backe schlägt, biete auch die andere dar;
und dem, der dir den Mantel nimmt, verweigere auch das Hemd nicht.
30 Gib aber jedem, der dich bittet;
und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück.
 
Vivianna 19.06.2026 22:50
Gute Nacht Ihr Lieben ✨
 
schaloemchen 19.06.2026 23:11
Und was ist mit diesen Versen? Feindesliebe!

Grenzen setzen (wenn möglich) und gleichzeitig segnen und beten

1. es gibt auch Bibelverse, dass wir uns nicht ausnutzen lassen sollen
bin zu müde zum Suchen
will ins Bett

2. Bei Verfolgung sollen wir uns eigentlich nicht wehren
aber Paulus tat es !
es waren damals echte Männer mit Rückgrat und Mum

3. Die Summe des Wortes gilt

wir reißen oft Bibelverse heraus
oder setzen sie pauschal ein
wir kennen die Situation nicht in welcher sie hineingesprochen wurden ...
projizieren es oft falsch
 
schaloemchen 19.06.2026 23:24
darum brauchen wir den Heiligen Heist wie die Luft zum Atmen
ER ist vollkommen
 
schaloemchen 20.06.2026 12:35
2. Kor. 11, 20

Denn ihr ertragt es, 
wenn jemand euch knechtet, 
wenn jemand ⟨euch⟩ aufzehrt, 
wenn jemand ⟨euch⟩ einfängt, wenn jemand sich überhebt, 
wenn jemand euch ins Gesicht schlägt.
 
schaloemchen 20.06.2026 12:37
wir brauchen nicht nur das Wort, 
sondern den LEBENDIGEN CHristus der immer im Jetzt ist 

keinen Christus von Gestern...
 
Wiederum 20.06.2026 13:49
@schalömchen

Kontext! Kontext!
Was will der Apostel sagen?
Die Welt hielt ihn für töricht, weil er viel Leid ertrug während seines Dienstes. 

2. Korinther 11:
18 Da viele sich rühmen nach dem Fleisch, will auch ich mich rühmen. 
19 Ihr, die ihr klug seid, ertragt ja gerne die Törichten.

Jesus selbst ertrug furchtbare Dinge von der "törichten" Welt, die sich selbst für klug hielt. 
Er ertrug es freiwillig und um den Vater zu verherrlichen.
Der leidende Messias. 

Johannes 15:
20 Gedenkt an das Wort, das Ich zu euch gesagt habe: 
Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. 
Haben sie Mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; 
haben sie auf Mein Wort [argwöhnisch] achtgehabt, so werden sie auch auf das eure [argwöhnisch] achthaben.

Matthäus 26:
52 Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Platz! Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen! 
53 Oder meinst du, Ich könnte nicht jetzt Meinen Vater bitten, und Er würde Mir mehr als zwölf Legionen Engel schicken? 
54 Wie würden dann aber die Schriften erfüllt, daß es so kommen muß?

Für mich ist immer die Frage: 
Wieviel lasse ich mir gefallen, wann ziehe ich eine Grenze, wann lege ich schwierige gottlose Menschen in Gottes Hände?
Gott kann retten und Herzen verändern.
Wir wissen nicht, wen Er retten wird ( Seine Auserwählten) und ob und wann Er eingreifen wird. 
Wir leben in dieser Spannung: In Fürbitte für die (bislang) Verlorenen und in Abgrenzung zur götzendienerischen Welt.
Gott ist der Richter! Ich bin der Herr, dein Gott!
weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren