Gebet
Allmächtiger und barmherziger Gott,deine Weisheit allein zeigt uns den rechten Weg.
Lass nicht zu,
dass irdische Aufgaben und Sorgen uns hindern,
deinem Sohn entgegenzugehen.
Führe uns durch dein Wort und deine Gnade
zur Gemeinschaft mit ihm,
der in der Einheit des Heiligen Geistes.
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Kalenderblatt 19.06 - Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz
19.06.2026 08:13
Kalenderblatt 19.06 - Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz
19.06.2026 08:13
Kalenderblatt 19.06 - Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz
ZUR LESUNG Durch das Eingreifen Elischas war im Nordreich (Samaria) Jehu König geworden. Jehu war ein gewalttätiger Mensch; er machte der Omri-Dynastie in Samaria ein Ende und ließ alle Baalpriester umbringen, ebenso den König Ahasja, und dessen Brüder. Nun übernahm in Jerusalem Atalja, die Mutter des Königs Ahasja, die Regierung. Sie war die Tochter Ahabs und Isebels. Atalja ließ alle Söhne des Königs umbringen, vielleicht weil sie sich bedroht fühlte. – Wer soll in diesem heillosen und blutigen Durcheinander noch „heilige Geschichte“ erkennen? Die heutige Lesung gibt auf diese Frage nur teilweise eine Antwort. Es gelingt Atalja nicht, alle Nachkommen Davids zu töten, einer bleibt übrig; es soll David, gemäß der Verheißung, nicht an einem Nachkommen fehlen, der seinen Thron besteigt. Auch auf krummen Linien kann Gott gerade schreiben. Das Volk, das heißt wohl die Landbevölkerung, steht treu zum davidischen König und zur Jahwereligion. Aber die Geschichte der Könige von Juda und Israel wird ziemlich trostlos weitergehen. Der biblische Schriftsteller sieht diese ganze Geschichte im Licht der Endkatastrophe, des Untergangs der beiden Reiche. Wo Macht und Reichtum zum Selbstzweck werden, ruinieren sie Menschen und Völker.
ERSTE LESUNG 2 Kön 11, 1–4.9–18.20
Sie machten Joasch zum König, salbten ihn und riefen: Es lebe der König!
In jenen Tagen,
1 als Atálja, die Mutter Ahásjas,
sah, dass ihr Sohn tot war,
ging sie daran,
die ganze Nachkommenschaft der königlichen Familie
auszurotten.
2Doch Joschéba,
die Tochter des Königs Joram und Schwester Ahásjas,
nahm Joasch, den Sohn Ahásjas,
aus dem Kreis der Königssöhne,
die ermordet werden sollten, weg
und brachte ihn mit seiner Amme in die Bettenkammer.
Dort versteckte sie ihn vor Atálja,
sodass er nicht getötet wurde.
3Er blieb sechs Jahre bei ihr im Haus des Herrn verborgen,
während Atálja das Land regierte.
4Im siebten Jahr
bestellte der Priester Jojáda
die Hundertschaftsführer der Karer und Läufer zu sich.
Er führte sie in das Haus des Herrn,
schloss mit ihnen ein Abkommen,
ließ sie im Haus des Herrn schwören
und zeigte ihnen den Sohn des Königs.
9Die Führer der Hundertschaften
befolgten alle Gebote des Priesters Jojáda.
Jeder holte seine Leute,
sowohl jene, die am Sabbat aufzogen,
als auch jene, die am Sabbat abzogen.
Sie kamen zum Priester Jojáda
10und dieser gab den Anführern der Hundertschaften
die Lanzen und Schilde, die dem König David gehört hatten
und sich jetzt im Haus des Herrn befanden.
11Die Läufer stellten sich mit der Waffe in der Hand
von der Südseite des Tempels bis zur Nordseite
vor dem Altar und dem Tempel rings um den König auf.
12Dann führte Jojáda den Königssohn heraus
und überreichte ihm den Stirnreif und das Bundeszeugnis.
So machten sie ihn zum König,
salbten ihn,
klatschten in die Hände
und riefen: Es lebe der König!
13Als Atálja das Geschrei des Volkes hörte,
kam sie zu den Leuten in das Haus des Herrn.
14Da sah sie den König am gewohnten Platz bei der Säule stehen;
die Obersten und die Trompeter waren bei ihm
und alle Bürger des Landes waren voller Freude
und bliesen die Trompeten.
Atálja zerriss ihre Kleider
und schrie: Verrat, Verrat!
15Doch der Priester Jojáda befahl den Hundertschaftsführern,
die das Kommando über die Truppen hatten:
Führt sie durch die Reihen hinaus
und schlagt jeden mit dem Schwert nieder, der ihr folgen will;
denn – so sagte der Priester –
sie soll nicht im Haus des Herrn getötet werden.
16Da legte man Hand an sie,
und als sie an den Weg kam,
auf dem man die Pferde zum Palast des Königs führt,
wurde sie dort getötet.
17Jojáda schloss den Bund zwischen dem Herrn
und dem König und dem Volk.
Sie versprachen, dass sie das Volk des Herrn sein wollten,
und auch zwischen König und Volk schloss er den Bund.
18Darauf zogen alle Bürger des Landes zum Baalstempel
und rissen ihn nieder.
Sie zertrümmerten seine Altäre und Bilder vollständig
und erschlugen den Baalspriester Mattan vor den Altären.
Auch stellte Jojáda Posten vor das Haus des Herrn.
20Alle Bürger des Landes waren voll Freude
und die Stadt blieb ruhig.
Atálja aber
hatte man vor dem Palast des Königs
mit dem Schwert umgebracht.
ZUM EVANGELIUM Im Wort vom Schätzesammeln und einer Reihe weiterer Jesusworte (6, 19 – 7, 12) wird das Thema von der wahren „Gerechtigkeit“ auseinandergefaltet, die eine Umwertung aller Werte und das Ende aller Selbsttäuschung bedeutet. Da steht zuerst das Wort vom Schätzesammeln (V. 19–21). Ein „Schatz“ ist nicht nur ein Besitz, über den man verfügt; es ist ein kostbares Gut, von dessen Besitz geradezu das Glück und der Sinn eines Lebens abhängt. Für den „Schatz“ ist nicht der Verstand, sondern das „Herz“ zuständig (V. 21). Aber gibt es einen Schatz, der uns bleibt, endgültig? „Im Himmel“, sagt Jesus: in der Gemeinschaft mit Gott, die den ganzen Menschen beansprucht und ausfüllt. – Zwischen das Wort vom Schätzesammeln und das vom ungeteilten Gottesdienst (6, 24) hat Matthäus das Wort vom leuchtenden Auge eingefügt (6, 22–23). Von Licht und Finsternis ist hier die Rede. Durch das Auge lebt der Mensch im Licht – wenn das Auge gesund ist. Nicht ausdrücklich gesagt, aber offenbar gemeint ist, dass der Mensch ein gesundes Auge, d. h. ein ganzes und aufrichtiges Herz, haben muss, wenn er das Licht fassen will, in das Gott ihn stellt, oder: das Gott in ihm aufgehen lassen will. Auch für Jünger besteht die Gefahr, dass das Herz träge und zwiespältig wird. Dann ist das Auge krank, und bald wird es nicht mehr leuchten. – Lk 12, 33–34; Mt 19, 21; Ps 62, 11; Sir 29, 8–13; Jak 5, 1–6; Tob 4, 7–11; Lk 11, 34–36; Spr 20, 27; 2 Kor 4, 6.
Evangelium Mt 6, 19–23
Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
19Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde,
wo Motte und Wurm sie zerstören
und wo Diebe einbrechen und sie stehlen,
20sondern sammelt euch Schätze im Himmel,
wo weder Motte noch Wurm sie zerstören
und keine Diebe einbrechen und sie stehlen!
21Denn wo dein Schatz ist,
da ist auch dein Herz.
22Die Leuchte des Leibes ist das Auge.
Wenn dein Auge gesund ist,
dann wird dein ganzer Leib hell sein.
23Wenn aber dein Auge krank ist,
dann wird dein ganzer Leib finster sein.
Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist,
wie groß muss dann die Finsternis sein!
ERSTE LESUNG 2 Kön 11, 1–4.9–18.20
Sie machten Joasch zum König, salbten ihn und riefen: Es lebe der König!
In jenen Tagen,
1 als Atálja, die Mutter Ahásjas,
sah, dass ihr Sohn tot war,
ging sie daran,
die ganze Nachkommenschaft der königlichen Familie
auszurotten.
2Doch Joschéba,
die Tochter des Königs Joram und Schwester Ahásjas,
nahm Joasch, den Sohn Ahásjas,
aus dem Kreis der Königssöhne,
die ermordet werden sollten, weg
und brachte ihn mit seiner Amme in die Bettenkammer.
Dort versteckte sie ihn vor Atálja,
sodass er nicht getötet wurde.
3Er blieb sechs Jahre bei ihr im Haus des Herrn verborgen,
während Atálja das Land regierte.
4Im siebten Jahr
bestellte der Priester Jojáda
die Hundertschaftsführer der Karer und Läufer zu sich.
Er führte sie in das Haus des Herrn,
schloss mit ihnen ein Abkommen,
ließ sie im Haus des Herrn schwören
und zeigte ihnen den Sohn des Königs.
9Die Führer der Hundertschaften
befolgten alle Gebote des Priesters Jojáda.
Jeder holte seine Leute,
sowohl jene, die am Sabbat aufzogen,
als auch jene, die am Sabbat abzogen.
Sie kamen zum Priester Jojáda
10und dieser gab den Anführern der Hundertschaften
die Lanzen und Schilde, die dem König David gehört hatten
und sich jetzt im Haus des Herrn befanden.
11Die Läufer stellten sich mit der Waffe in der Hand
von der Südseite des Tempels bis zur Nordseite
vor dem Altar und dem Tempel rings um den König auf.
12Dann führte Jojáda den Königssohn heraus
und überreichte ihm den Stirnreif und das Bundeszeugnis.
So machten sie ihn zum König,
salbten ihn,
klatschten in die Hände
und riefen: Es lebe der König!
13Als Atálja das Geschrei des Volkes hörte,
kam sie zu den Leuten in das Haus des Herrn.
14Da sah sie den König am gewohnten Platz bei der Säule stehen;
die Obersten und die Trompeter waren bei ihm
und alle Bürger des Landes waren voller Freude
und bliesen die Trompeten.
Atálja zerriss ihre Kleider
und schrie: Verrat, Verrat!
15Doch der Priester Jojáda befahl den Hundertschaftsführern,
die das Kommando über die Truppen hatten:
Führt sie durch die Reihen hinaus
und schlagt jeden mit dem Schwert nieder, der ihr folgen will;
denn – so sagte der Priester –
sie soll nicht im Haus des Herrn getötet werden.
16Da legte man Hand an sie,
und als sie an den Weg kam,
auf dem man die Pferde zum Palast des Königs führt,
wurde sie dort getötet.
17Jojáda schloss den Bund zwischen dem Herrn
und dem König und dem Volk.
Sie versprachen, dass sie das Volk des Herrn sein wollten,
und auch zwischen König und Volk schloss er den Bund.
18Darauf zogen alle Bürger des Landes zum Baalstempel
und rissen ihn nieder.
Sie zertrümmerten seine Altäre und Bilder vollständig
und erschlugen den Baalspriester Mattan vor den Altären.
Auch stellte Jojáda Posten vor das Haus des Herrn.
20Alle Bürger des Landes waren voll Freude
und die Stadt blieb ruhig.
Atálja aber
hatte man vor dem Palast des Königs
mit dem Schwert umgebracht.
ZUM EVANGELIUM Im Wort vom Schätzesammeln und einer Reihe weiterer Jesusworte (6, 19 – 7, 12) wird das Thema von der wahren „Gerechtigkeit“ auseinandergefaltet, die eine Umwertung aller Werte und das Ende aller Selbsttäuschung bedeutet. Da steht zuerst das Wort vom Schätzesammeln (V. 19–21). Ein „Schatz“ ist nicht nur ein Besitz, über den man verfügt; es ist ein kostbares Gut, von dessen Besitz geradezu das Glück und der Sinn eines Lebens abhängt. Für den „Schatz“ ist nicht der Verstand, sondern das „Herz“ zuständig (V. 21). Aber gibt es einen Schatz, der uns bleibt, endgültig? „Im Himmel“, sagt Jesus: in der Gemeinschaft mit Gott, die den ganzen Menschen beansprucht und ausfüllt. – Zwischen das Wort vom Schätzesammeln und das vom ungeteilten Gottesdienst (6, 24) hat Matthäus das Wort vom leuchtenden Auge eingefügt (6, 22–23). Von Licht und Finsternis ist hier die Rede. Durch das Auge lebt der Mensch im Licht – wenn das Auge gesund ist. Nicht ausdrücklich gesagt, aber offenbar gemeint ist, dass der Mensch ein gesundes Auge, d. h. ein ganzes und aufrichtiges Herz, haben muss, wenn er das Licht fassen will, in das Gott ihn stellt, oder: das Gott in ihm aufgehen lassen will. Auch für Jünger besteht die Gefahr, dass das Herz träge und zwiespältig wird. Dann ist das Auge krank, und bald wird es nicht mehr leuchten. – Lk 12, 33–34; Mt 19, 21; Ps 62, 11; Sir 29, 8–13; Jak 5, 1–6; Tob 4, 7–11; Lk 11, 34–36; Spr 20, 27; 2 Kor 4, 6.
Evangelium Mt 6, 19–23
Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
19Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde,
wo Motte und Wurm sie zerstören
und wo Diebe einbrechen und sie stehlen,
20sondern sammelt euch Schätze im Himmel,
wo weder Motte noch Wurm sie zerstören
und keine Diebe einbrechen und sie stehlen!
21Denn wo dein Schatz ist,
da ist auch dein Herz.
22Die Leuchte des Leibes ist das Auge.
Wenn dein Auge gesund ist,
dann wird dein ganzer Leib hell sein.
23Wenn aber dein Auge krank ist,
dann wird dein ganzer Leib finster sein.
Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist,
wie groß muss dann die Finsternis sein!
Kommentare
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antonius34 19.06.2026 08:25
Romuald, der Stifter des strengen Kamaldulenserordens, der im
Jahre 1027 im Alter von 120 Jahren in die Freude seines Herrn
Einging,, ,war stets fröhlich und erheiterte alle die ihm begegneten,
Obwohl er eifrig Fastens.,, von ihm heisst es, keiner habe ihn ansehen
Können ,ohne selbst zur Freundlichkeit gestimmt worden zu sein.
Jahre 1027 im Alter von 120 Jahren in die Freude seines Herrn
Einging,, ,war stets fröhlich und erheiterte alle die ihm begegneten,
Obwohl er eifrig Fastens.,, von ihm heisst es, keiner habe ihn ansehen
Können ,ohne selbst zur Freundlichkeit gestimmt worden zu sein.

Jetzt
HL. ROMUALD
Abt, Ordensgründer
Aus Ravenna stammend, lebte er als Eremit und gründete oder reformierte in vielen Orten Oberitaliens und Südfrankreichs Einsiedlerkolonien. Unter diesen war Camaldoli, das zum Mutterkloster des Kamaldulenserordens wurde. Durch seine asketische Persönlichkeit übte er einen starken Einfluss auf große Zeitgenossen aus. Gestorben in einer Klause beim Kloster Val di Castro am 19. Juni um 1027.