In der Bibel ist auch von Priestern die Rede, nicht nur von Bischöfen und Diakonen.
Allerdings nicht in der Form, was die RKK daraus gemacht hat.
Sondern alle Jünger Jesu sind dazu berufen, Priester zu sein, denn alle, die Gott lieben, stehen im neutestamentarischen Opferdienst, geistliche Opfer in ihrem eigenen Leib zu bringen.
"Und auch ihr, als die lebendigen Steine, bauet euch zum geistlichem Hause und zum heiligen Priestertum, zu opfern geistliche Opfer, die Gott angenehm sind durch Jesum Christum." (1.Petr.2,5)
"Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;" (1.Petr.2,9)
Andreas
📃 Amtsträger der Gemeinde
18.06.2026 19:11
📃 Amtsträger der Gemeinde
18.06.2026 19:11
📃 Amtsträger der Gemeinde
In der Heiligen Schrift werden nur zwei Arten von Amtsträgern der Gemeinde genannt, nämlich Bischöfe und Diakone, dabei ist offensichtlich, dass sich die Begriffe "Ältester" und "Bischof" auf dasselbe Amt beziehen. [So] schreibt Paulus in Seinem Brief an Titus: "Deswegen ließ ich dich in Kreta, dass du vollends ausrichten solltest, was noch fehlt, und Stadt für Stadt Älteste einsetzt, wie ich dir befohlen habe: wenn einer untadelig ist .... Denn ein Bischof soll untadelig sein." [TIT. 1,5-7] [LUT2017] In seinem ersten Brief an Timotheus nennt der Apostel, wenn er Anweisungen bezüglich der Amtsträger der Gemeinde gibt, nur Bischöfe und Diakone. (Siehe dazu 1. Tim. Kap. 3.) In der Anrede an die Gemeinde in Philippi ist zu lesen: "Paulus und Timotheus, Knechte Christi Jesu, an alle Heiligen in Christus Jesus in Philippi samt den Bischöfen und Diakonen." [PHIL. 1,1] [LUT2017] Als Paulus auf dem Weg nach Jerusalem war, heißt es: "Von Milet sandte er nach Ephesus und ließ die Ältesten der Gemeinde rufen." [APG. 20,17] [LUT2017]Als Paulus jedoch zu ihnen sprach, sagte er: "So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen ..." [APG. 20,28] [LUT2017](Bischöfen: griechisch ἐπισκόπους episkopous, Bischöfe) Petrus verwendet die beiden Wörter in gleicher Weise, um dasselbe Amt zu bezeichnen: "Die Ältesten, die unter euch sind, ermahne ich als Mitältester … Hütet die Herde Gottes bei euch, indem ihr nicht gezwungen, sondern freiwillig Aufsicht übt." [1. PETR. 5,1-2] [SLT] (Aufsicht übt: [griechisch: ‹ἐπισκοποῦντες› episkopountes, Bischofsamt)
Mosheim schreibt über die Kirche in ihren Anfängen: "Die Leiter der Kirche wurden entweder Presbyter [Älteste] oder Bischöfe genannt – Titel, die im Neuen Testament zweifellos auf denselben Stand von Männern angewendet werden." [Kirchengeschichte, 1. Jahrhundert, Teil 2, Kapitel 2, Abschnitt 8.]
Neander sagt: "Dass die Bezeichnung 'episkopoi' – oder Bischöfe – völlig gleichbedeutend mit der der Presbyter [Ältesten] war, geht eindeutig aus jenen Schriftstellen hervor, in denen beide Bezeichnungen austauschbar verwendet werden (Apg 20,17 und 28; Tit 1,5 und 7), sowie aus solchen, in denen das Amt des Diakons unmittelbar auf das des Bischofs folgt, sodass zwischen diesen beiden Kirchenämtern kein drittes Amt liegen konnte. (Phil 1,1; 1. Tim 3,1 und 8) Dieser wechselseitige Gebrauch der beiden Bezeichnungen zeigt, dass sie vollkommen identisch waren." [Kirchengeschichte, Bd. 1, S. 184, Ausgabe von Torrey, 1856]
Man könnte jedoch fragen: Warum gibt es zwei Bezeichnungen für dasselbe Amt? Das Folgende von Schaff gibt [wie folgt] Aufschluss darüber: "BISCHÖFE oder PRESBYTER – diese beiden Begriffe bezeichnen im Neuen Testament dasselbe Amt, der erste steht für dessen Aufgaben, der zweite für dessen Würde." [Kirchengeschichte, Band 1, Abschnitt 42]
Der Begriff "Presbyter" oder "Ältester" geht auf den hebräischen Sprachgebrauch zurück, während der Begriff "Episkopos" oder "Bischof" aus dem Griechischen übernommen wurde. Bezüglich "Presbyter" sagt Mosheim: "Das Wort 'Presbyter ' oder 'Ältester ' stammt aus der jüdischen Institution und bezeichnet eher die ehrwürdige Besonnenheit und Weisheit des Alters als das Alter selbst." [Kirchengeschichte, ebenda, Anmerkung]
Bezüglich der Begriffe "Ältester" und "Bischof" sagt Neander: "In der jüdischen Synagoge und in allen Sekten, die aus dem Judentum hervorgingen, gab es eine Regierungsform . . ., die aus einem Ältestenrat, den 'presbuteroi' bestand, der die Leitung aller Angelegenheiten des Gemeinwohls innehatte. An diese Form würde sich das Christentum, das sich aus dem Judentum herausentwickelte, ganz natürlich anlehnen. … Die Leitung der Gemeinden wurde dementsprechend überall einem Ältestenrat anvertraut. Es war nicht notwendig, dass diese die Ältesten in hohem Alter waren, obwohl dem Alter zweifellos eine gewisse Achtung entgegengebracht wurde. Aber das Alter war hier ein Zeichen für Würde. … Die Gründung von Gemeinden unter den Heiden führte zu einer anderen Bezeichnung, die der griechischen Art, solche Beziehungen zu bezeichnen, besser entsprach. . . . Diese Bezeichnung lautete 'episkopoi' [Bischöfe], entlehnt aus der städtischen Regierungsform der Griechen und angewandt auf die Vorsitzenden der christlichen Gemeinden als Aufseher des Ganzen, als Leiter der Gemeinde." [Kirchengeschichte, ebenda]
Soviel also zu den Ämtern der Gemeindevorsteher. Aber wie sollten diese gewählt werden? Es gibt keine zutreffendere Aussage, als die, dass es unter Christen keine Vormachtstellung von Personen oder Rangordnungen gibt. "Denn wir sind ja alle durch einen Geist in einen Leib hinein getauft worden, ob wir Juden sind oder Griechen, Knechte oder Freie, und wir sind alle getränkt worden zu einem Geist." [1.KOR. 12,13] [SLT] "Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus." [GAL. 3,28] [SLT] "Da ist weder Grieche noch Jude, Beschneidung noch Unbeschnittensein, Barbar, Skythe, Sklave, Freier, sondern Christus alles und in allen." [KOL. 3,11] [ELB] "Wenn jemand der Erste sein will, soll er der Letzte von allen und aller Diener sein." [MARK. 9,35] [ELB] "Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, der Christus; ihr aber seid alle Brüder. Nennt auch niemand auf Erden euren Vater; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Auch sollt ihr euch nicht Meister nennen lassen; denn einer ist euer Meister, der Christus. Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. Wer sich aber selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden." [MATTH. 23,8-12] [SLT] "Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst." [PHIL. 2,3] [SLT] "Ihr alle sollt euch gegenseitig unterordnen und mit Demut bekleiden! Denn »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«" [1. PETR. 5,5] [SLT] "So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen." [EPH. 2,19] [LUT1017] "Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht." [1. PETR. 2,9] [SLT] "... Ihm, der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut, und uns zu Königen und Priestern gemacht hat für seinen Gott und Vater — Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen." [OFFB. 1,5-6] [SLT] "Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben." [JOH. 1,12]
So sind alle "Söhne Gottes", alle sind "Priester", alle sind "Mitbürger" alle sind "Brüder". In erster Linie gibt es daher unter Christen keine Überlegenheit in Würde oder Rang, vielmehr herrscht vollkommene und uneingeschränkte Gleichheit, wobei jeder aus eigenem Recht alle Rechte besitzt, die jedem anderen bzw. allen anderen zustehen. Es gilt für die neue Schöpfung in der Gnade ebenso sicher wie für die alte Schöpfung in der Natur, dass "alle Menschen gleich geschaffen" und "von ihrem Schöpfer mit bestimmten unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind." [Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten vom 4. Juli 1776] Doch GOTT ist der Gott der Ordnung. ER ist nicht der Urheber von Unordnung, weder in der Natur noch in der Gnade. ER ist Urheber von Leitung und Ordnung, sowohl in der Natur als auch in der Gnade, sowohl in der Welt als auch in der Gemeinde. ER sorgte unter den Christen für Organisation und Leitungsordnung. Diese Organisation ist die Gemeinde und diese Leitungsordnung ist diejenige, die in der Heiligen Schrift als Mittel aufgezeigt wird, um innerhalb der Gemeinde Ordnung, Effizienz und Disziplin zu gewährleisten. Organisation ist für die Effizienz jeder Gruppe von Menschen mit einem gemeinsamen Ziel unerlässlich. Denn während einer als Einzelner nur tausend in die Flucht schlagen kann, können zwei, die ein gemeinsames Ziel verfolgen und ihre Kräfte vereinen, zehntausend in die Flucht schlagen.
Doch obwohl es wahr ist, dass jeder alle Rechte und Privilegien besitzt, die allen zustehen, ist es ebenso wahr, dass nicht jeder die Pflichten und Ämter, die allen gemeinsam sind, zum gleichen Nutzen aller erfüllen kann. Daher werden durch die vereinte Weisheit aller, jene ausgewählt, die im höchsten Maße über die Voraussetzungen verfügen, mit denen sie die Ämter, die allen gemeinsam sind, zum größten Nutzen für alle ausüben können. Wir erklären, dass Ämtsträger durch die Stimme aller gewählt werden sollen, denn niemand kann die Ämter, die allen gemeinsam sind, ohne gemeinsamen Konsens ausüben. Die folgende Passage von Luther bringt den Sachverhalt genau auf den Punkt: "Es wird gesagt, dass der Papst, die Bischöfe, die Priester und alle, die in Klöstern leben, den geistlichen oder kirchlichen Stand bilden und dass Fürsten, Adlige, Bürger und Bauern den weltlichen oder Laienstand bilden. Das ist eine trügerische Behauptung. Doch niemand soll sich beunruhigen lassen. Alle Christen gehören zum geistlichen Stand und der einzige Unterschied zwischen ihnen liegt in den Aufgaben, die sie erfüllen. Wir haben alle nur eine Taufe, nur einen Glauben und diese bilden den geistlichen Menschen. Wir sind alle durch die Taufe als Priester geweiht, wie der heilige Petrus sagt: Ihr seid ein königliches Priestertum. auch wenn nicht alle tatsächlich die Ämter von Königen und Priestern ausüben, denn niemand kann ohne die allgemeine Zustimmung das annehmen, was allen gemeinsam ist. Aber wenn diese Weihe durch Gott uns nicht zustehen würde, könnte die Salbung durch den Papst keinen einzigen Priester hervorbringen. Wenn zehn Brüder, die Söhne eines Königs, die alle den gleichen Anspruch auf das Erbe haben, einen aus ihrer Mitte wählen würden, der für sie regieren soll, wären sie alle Könige und doch wäre nur einer von ihnen der Verwalter ihrer gemeinsamen Macht. So verhält es sich auch in der Kirche. Würden mehrere fromme Laien in eine Wüste verbannt und müssten sie – da sie keinen von einem Bischof geweihten Priester unter sich hätten – sich darauf einigen, einen aus ihrer Mitte zu wählen, sei er nun verheiratet oder nicht, so wäre dieser ebenso wahrhaftig ein Priester, als hätten ihn alle Bischöfe der Welt geweiht. … Daraus folgt, dass Laien und Priester, Fürsten und Bischöfe oder, wie wir gesagt haben, Geistliche und Laien, sich durch nichts anderes unterscheiden als durch ihre Aufgaben. Sie haben alle denselben Stand, aber sie haben nicht alle dieselbe Aufgabe zu erfüllen." [D’Aubignes Geschichte der Reformation, Buch 6, Kap. 3]
Dies ist die eigentliche Idee der Wahl und Ordination von Amtsträgern in der Gemeinde. Da nicht alle die Aufgaben, die allen gemeinsam sind, zum gleichen Nutzen für alle ausüben können, werden im gegenseitigen Einvernehmen bestimmte Personen, die als am besten geeignet gelten, ausgewählt, um diese Aufgaben als Vertreter aller auszuüben. Und durch die Handauflegung werden die Befugnisse aller zur Erfüllung dieses Amtes an die im gegenseitigen Einvernehmen Ausgewählten übertragen. Dieses Prinzip ist so absolut, dass dort, wo Menschen bereits vom HERRN für das Amt des Dienstes auserwählt und berufen worden waren, es ihnen nicht gestattet war, dieses Amt anzutreten, bis die Gemeinde gehandelt und sie unter allgemeiner Zustimmung und Übertragung von Vollmachten dazu ausgesondert hatte. CHRISTUS Selbst erwählte Sich Paulus auf dem Weg nach Damaskus zu einem "auserwählten Werkzeug", um Seinen Namen "vor Heiden und Könige und vor die Kinder Israels zu tragen!" [APG. 9,15] [SLT] Doch erst einige Jahre später ereignete sich Folgendes: "Es waren aber in Antiochia, in der dortigen Gemeinde[1], Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, und Luzius von Kyrene und Manaën, der mit Herodes[2], dem Vierfürsten, auferzogen worden war, und Saulus. Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe! Da fasteten und beteten sie; und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie." [APG. 13,1-3] [ELB] Obwohl Paulus also bereits auf höchst wundersame Weise für den Dienst auserwählt worden war, waren Ordnung und leitende Autorität in der Gemeinde doch von solcher Bedeutung, dass der HERR, der IHN bereits auf so wundersame Weise auserwählt hatte, nicht zuließ, dass er ohne die ausdrückliche Zustimmung der Gemeinde und seine Absonderung durch die Gemeinde mittels Handauflegung [zum Dienst] auszog.
Da die Zahl der Gläubigen in der Gemeinde im Allgemeinen zu groß war, um allen bequem die Hände aufzulegen, wurde dies von jenen vorgenommen, denen die Vollmachten der Gemeinde bereits übertragen worden waren. So wurde Timotheus "mit Handauflegung der Ältestenschaft" [1. TIM. 4,14] [ELB], das heißt durch die Handauflegung der Ältesten, ordiniert. Die ausgesandten Paulus und Barnabas, "setzten in jeder Gemeinde Älteste ein." [APG. 14,23] [LUT2017] [Ein Text bezüglich dessen] dass Titus [von Paulus] beauftragt wurde, "Stadt für Stadt Älteste einzusetzen", wurde bereits eingangs zitiert. Die Wahl der Ältesten und Diakone liegt jedoch stets bei den Brüdern, aus deren Reihen sie ausgewählt werden sollen. Obwohl die Auswahl eines Dieners für das Werk des Herrn im Allgemeinen beim HERRN liegt, wird diese Wahl durch das Handeln der Gemeinde gemäß der Ordnung Gottes bestätigt.
( Alonzo T. Jones, August 1888 )
Mosheim schreibt über die Kirche in ihren Anfängen: "Die Leiter der Kirche wurden entweder Presbyter [Älteste] oder Bischöfe genannt – Titel, die im Neuen Testament zweifellos auf denselben Stand von Männern angewendet werden." [Kirchengeschichte, 1. Jahrhundert, Teil 2, Kapitel 2, Abschnitt 8.]
Neander sagt: "Dass die Bezeichnung 'episkopoi' – oder Bischöfe – völlig gleichbedeutend mit der der Presbyter [Ältesten] war, geht eindeutig aus jenen Schriftstellen hervor, in denen beide Bezeichnungen austauschbar verwendet werden (Apg 20,17 und 28; Tit 1,5 und 7), sowie aus solchen, in denen das Amt des Diakons unmittelbar auf das des Bischofs folgt, sodass zwischen diesen beiden Kirchenämtern kein drittes Amt liegen konnte. (Phil 1,1; 1. Tim 3,1 und 8) Dieser wechselseitige Gebrauch der beiden Bezeichnungen zeigt, dass sie vollkommen identisch waren." [Kirchengeschichte, Bd. 1, S. 184, Ausgabe von Torrey, 1856]
Man könnte jedoch fragen: Warum gibt es zwei Bezeichnungen für dasselbe Amt? Das Folgende von Schaff gibt [wie folgt] Aufschluss darüber: "BISCHÖFE oder PRESBYTER – diese beiden Begriffe bezeichnen im Neuen Testament dasselbe Amt, der erste steht für dessen Aufgaben, der zweite für dessen Würde." [Kirchengeschichte, Band 1, Abschnitt 42]
Der Begriff "Presbyter" oder "Ältester" geht auf den hebräischen Sprachgebrauch zurück, während der Begriff "Episkopos" oder "Bischof" aus dem Griechischen übernommen wurde. Bezüglich "Presbyter" sagt Mosheim: "Das Wort 'Presbyter ' oder 'Ältester ' stammt aus der jüdischen Institution und bezeichnet eher die ehrwürdige Besonnenheit und Weisheit des Alters als das Alter selbst." [Kirchengeschichte, ebenda, Anmerkung]
Bezüglich der Begriffe "Ältester" und "Bischof" sagt Neander: "In der jüdischen Synagoge und in allen Sekten, die aus dem Judentum hervorgingen, gab es eine Regierungsform . . ., die aus einem Ältestenrat, den 'presbuteroi' bestand, der die Leitung aller Angelegenheiten des Gemeinwohls innehatte. An diese Form würde sich das Christentum, das sich aus dem Judentum herausentwickelte, ganz natürlich anlehnen. … Die Leitung der Gemeinden wurde dementsprechend überall einem Ältestenrat anvertraut. Es war nicht notwendig, dass diese die Ältesten in hohem Alter waren, obwohl dem Alter zweifellos eine gewisse Achtung entgegengebracht wurde. Aber das Alter war hier ein Zeichen für Würde. … Die Gründung von Gemeinden unter den Heiden führte zu einer anderen Bezeichnung, die der griechischen Art, solche Beziehungen zu bezeichnen, besser entsprach. . . . Diese Bezeichnung lautete 'episkopoi' [Bischöfe], entlehnt aus der städtischen Regierungsform der Griechen und angewandt auf die Vorsitzenden der christlichen Gemeinden als Aufseher des Ganzen, als Leiter der Gemeinde." [Kirchengeschichte, ebenda]
Soviel also zu den Ämtern der Gemeindevorsteher. Aber wie sollten diese gewählt werden? Es gibt keine zutreffendere Aussage, als die, dass es unter Christen keine Vormachtstellung von Personen oder Rangordnungen gibt. "Denn wir sind ja alle durch einen Geist in einen Leib hinein getauft worden, ob wir Juden sind oder Griechen, Knechte oder Freie, und wir sind alle getränkt worden zu einem Geist." [1.KOR. 12,13] [SLT] "Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus." [GAL. 3,28] [SLT] "Da ist weder Grieche noch Jude, Beschneidung noch Unbeschnittensein, Barbar, Skythe, Sklave, Freier, sondern Christus alles und in allen." [KOL. 3,11] [ELB] "Wenn jemand der Erste sein will, soll er der Letzte von allen und aller Diener sein." [MARK. 9,35] [ELB] "Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, der Christus; ihr aber seid alle Brüder. Nennt auch niemand auf Erden euren Vater; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Auch sollt ihr euch nicht Meister nennen lassen; denn einer ist euer Meister, der Christus. Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. Wer sich aber selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden." [MATTH. 23,8-12] [SLT] "Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst." [PHIL. 2,3] [SLT] "Ihr alle sollt euch gegenseitig unterordnen und mit Demut bekleiden! Denn »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«" [1. PETR. 5,5] [SLT] "So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen." [EPH. 2,19] [LUT1017] "Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht." [1. PETR. 2,9] [SLT] "... Ihm, der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut, und uns zu Königen und Priestern gemacht hat für seinen Gott und Vater — Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen." [OFFB. 1,5-6] [SLT] "Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben." [JOH. 1,12]
So sind alle "Söhne Gottes", alle sind "Priester", alle sind "Mitbürger" alle sind "Brüder". In erster Linie gibt es daher unter Christen keine Überlegenheit in Würde oder Rang, vielmehr herrscht vollkommene und uneingeschränkte Gleichheit, wobei jeder aus eigenem Recht alle Rechte besitzt, die jedem anderen bzw. allen anderen zustehen. Es gilt für die neue Schöpfung in der Gnade ebenso sicher wie für die alte Schöpfung in der Natur, dass "alle Menschen gleich geschaffen" und "von ihrem Schöpfer mit bestimmten unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind." [Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten vom 4. Juli 1776] Doch GOTT ist der Gott der Ordnung. ER ist nicht der Urheber von Unordnung, weder in der Natur noch in der Gnade. ER ist Urheber von Leitung und Ordnung, sowohl in der Natur als auch in der Gnade, sowohl in der Welt als auch in der Gemeinde. ER sorgte unter den Christen für Organisation und Leitungsordnung. Diese Organisation ist die Gemeinde und diese Leitungsordnung ist diejenige, die in der Heiligen Schrift als Mittel aufgezeigt wird, um innerhalb der Gemeinde Ordnung, Effizienz und Disziplin zu gewährleisten. Organisation ist für die Effizienz jeder Gruppe von Menschen mit einem gemeinsamen Ziel unerlässlich. Denn während einer als Einzelner nur tausend in die Flucht schlagen kann, können zwei, die ein gemeinsames Ziel verfolgen und ihre Kräfte vereinen, zehntausend in die Flucht schlagen.
Doch obwohl es wahr ist, dass jeder alle Rechte und Privilegien besitzt, die allen zustehen, ist es ebenso wahr, dass nicht jeder die Pflichten und Ämter, die allen gemeinsam sind, zum gleichen Nutzen aller erfüllen kann. Daher werden durch die vereinte Weisheit aller, jene ausgewählt, die im höchsten Maße über die Voraussetzungen verfügen, mit denen sie die Ämter, die allen gemeinsam sind, zum größten Nutzen für alle ausüben können. Wir erklären, dass Ämtsträger durch die Stimme aller gewählt werden sollen, denn niemand kann die Ämter, die allen gemeinsam sind, ohne gemeinsamen Konsens ausüben. Die folgende Passage von Luther bringt den Sachverhalt genau auf den Punkt: "Es wird gesagt, dass der Papst, die Bischöfe, die Priester und alle, die in Klöstern leben, den geistlichen oder kirchlichen Stand bilden und dass Fürsten, Adlige, Bürger und Bauern den weltlichen oder Laienstand bilden. Das ist eine trügerische Behauptung. Doch niemand soll sich beunruhigen lassen. Alle Christen gehören zum geistlichen Stand und der einzige Unterschied zwischen ihnen liegt in den Aufgaben, die sie erfüllen. Wir haben alle nur eine Taufe, nur einen Glauben und diese bilden den geistlichen Menschen. Wir sind alle durch die Taufe als Priester geweiht, wie der heilige Petrus sagt: Ihr seid ein königliches Priestertum. auch wenn nicht alle tatsächlich die Ämter von Königen und Priestern ausüben, denn niemand kann ohne die allgemeine Zustimmung das annehmen, was allen gemeinsam ist. Aber wenn diese Weihe durch Gott uns nicht zustehen würde, könnte die Salbung durch den Papst keinen einzigen Priester hervorbringen. Wenn zehn Brüder, die Söhne eines Königs, die alle den gleichen Anspruch auf das Erbe haben, einen aus ihrer Mitte wählen würden, der für sie regieren soll, wären sie alle Könige und doch wäre nur einer von ihnen der Verwalter ihrer gemeinsamen Macht. So verhält es sich auch in der Kirche. Würden mehrere fromme Laien in eine Wüste verbannt und müssten sie – da sie keinen von einem Bischof geweihten Priester unter sich hätten – sich darauf einigen, einen aus ihrer Mitte zu wählen, sei er nun verheiratet oder nicht, so wäre dieser ebenso wahrhaftig ein Priester, als hätten ihn alle Bischöfe der Welt geweiht. … Daraus folgt, dass Laien und Priester, Fürsten und Bischöfe oder, wie wir gesagt haben, Geistliche und Laien, sich durch nichts anderes unterscheiden als durch ihre Aufgaben. Sie haben alle denselben Stand, aber sie haben nicht alle dieselbe Aufgabe zu erfüllen." [D’Aubignes Geschichte der Reformation, Buch 6, Kap. 3]
Dies ist die eigentliche Idee der Wahl und Ordination von Amtsträgern in der Gemeinde. Da nicht alle die Aufgaben, die allen gemeinsam sind, zum gleichen Nutzen für alle ausüben können, werden im gegenseitigen Einvernehmen bestimmte Personen, die als am besten geeignet gelten, ausgewählt, um diese Aufgaben als Vertreter aller auszuüben. Und durch die Handauflegung werden die Befugnisse aller zur Erfüllung dieses Amtes an die im gegenseitigen Einvernehmen Ausgewählten übertragen. Dieses Prinzip ist so absolut, dass dort, wo Menschen bereits vom HERRN für das Amt des Dienstes auserwählt und berufen worden waren, es ihnen nicht gestattet war, dieses Amt anzutreten, bis die Gemeinde gehandelt und sie unter allgemeiner Zustimmung und Übertragung von Vollmachten dazu ausgesondert hatte. CHRISTUS Selbst erwählte Sich Paulus auf dem Weg nach Damaskus zu einem "auserwählten Werkzeug", um Seinen Namen "vor Heiden und Könige und vor die Kinder Israels zu tragen!" [APG. 9,15] [SLT] Doch erst einige Jahre später ereignete sich Folgendes: "Es waren aber in Antiochia, in der dortigen Gemeinde[1], Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, und Luzius von Kyrene und Manaën, der mit Herodes[2], dem Vierfürsten, auferzogen worden war, und Saulus. Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe! Da fasteten und beteten sie; und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie." [APG. 13,1-3] [ELB] Obwohl Paulus also bereits auf höchst wundersame Weise für den Dienst auserwählt worden war, waren Ordnung und leitende Autorität in der Gemeinde doch von solcher Bedeutung, dass der HERR, der IHN bereits auf so wundersame Weise auserwählt hatte, nicht zuließ, dass er ohne die ausdrückliche Zustimmung der Gemeinde und seine Absonderung durch die Gemeinde mittels Handauflegung [zum Dienst] auszog.
Da die Zahl der Gläubigen in der Gemeinde im Allgemeinen zu groß war, um allen bequem die Hände aufzulegen, wurde dies von jenen vorgenommen, denen die Vollmachten der Gemeinde bereits übertragen worden waren. So wurde Timotheus "mit Handauflegung der Ältestenschaft" [1. TIM. 4,14] [ELB], das heißt durch die Handauflegung der Ältesten, ordiniert. Die ausgesandten Paulus und Barnabas, "setzten in jeder Gemeinde Älteste ein." [APG. 14,23] [LUT2017] [Ein Text bezüglich dessen] dass Titus [von Paulus] beauftragt wurde, "Stadt für Stadt Älteste einzusetzen", wurde bereits eingangs zitiert. Die Wahl der Ältesten und Diakone liegt jedoch stets bei den Brüdern, aus deren Reihen sie ausgewählt werden sollen. Obwohl die Auswahl eines Dieners für das Werk des Herrn im Allgemeinen beim HERRN liegt, wird diese Wahl durch das Handeln der Gemeinde gemäß der Ordnung Gottes bestätigt.
( Alonzo T. Jones, August 1888 )
Kommentare
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AndreasSchneider 18.06.2026 20:38
"In der Heiligen Schrift werden nur zwei Arten von Amtsträgern der Gemeinde genannt, nämlich Bischöfe und Diakone, dabei ist offensichtlich, dass sich die Begriffe "Ältester" und "Bischof" auf dasselbe Amt beziehen."
Das kann man so nicht sagen, denn:
"Und er hat etliche zu Aposteln gesetzt, etliche aber zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern,
daß die Heiligen zugerichtet werden zum Werk des Dienstes, dadurch der Leib Christi erbaut werde, bis daß wir alle hinkommen zu einerlei Glauben und Erkenntnis des Sohnes Gottes und ein vollkommener Mann werden, der da sei im Maße des vollkommenen Alters Christi, auf daß wir nicht mehr Kinder seien und uns bewegen und wiegen lassen von allerlei Wind der Lehre durch Schalkheit der Menschen und Täuscherei, womit sie uns erschleichen, uns zu verführen." (Eph.4,11-14)
Gott hat gesetzt in die Gemeinde Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer, dass die Heiligen zugerichtet werden zum Werk des Dienstes.
Es sind nicht nur Hirten, die diese Aufgabe haben. (Hirten sind Bischöfe.)
Sondern auch andere Dienste (Apostel, Propheten, Evangelisten und Lehrer) sollen dazu beitragen, die Heiligen zum Werk des Dienstes zuzurichten.
Diese können dabei ebenso zu Ältesten heranreifen, wenngleich die Liebe zu den Schafen und die Fürsorge für diese, wesentlich den Vater in Christus (1.Joh.2,13+14) ausmacht und damit das Hirtenamt.
Aber andere Dienste können auch zu Ältesten in Geist und Wahrheit heranwachsen.
Andreas
Das kann man so nicht sagen, denn:
"Und er hat etliche zu Aposteln gesetzt, etliche aber zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern,
daß die Heiligen zugerichtet werden zum Werk des Dienstes, dadurch der Leib Christi erbaut werde, bis daß wir alle hinkommen zu einerlei Glauben und Erkenntnis des Sohnes Gottes und ein vollkommener Mann werden, der da sei im Maße des vollkommenen Alters Christi, auf daß wir nicht mehr Kinder seien und uns bewegen und wiegen lassen von allerlei Wind der Lehre durch Schalkheit der Menschen und Täuscherei, womit sie uns erschleichen, uns zu verführen." (Eph.4,11-14)
Gott hat gesetzt in die Gemeinde Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer, dass die Heiligen zugerichtet werden zum Werk des Dienstes.
Es sind nicht nur Hirten, die diese Aufgabe haben. (Hirten sind Bischöfe.)
Sondern auch andere Dienste (Apostel, Propheten, Evangelisten und Lehrer) sollen dazu beitragen, die Heiligen zum Werk des Dienstes zuzurichten.
Diese können dabei ebenso zu Ältesten heranreifen, wenngleich die Liebe zu den Schafen und die Fürsorge für diese, wesentlich den Vater in Christus (1.Joh.2,13+14) ausmacht und damit das Hirtenamt.
Aber andere Dienste können auch zu Ältesten in Geist und Wahrheit heranwachsen.
Andreas
JesusComesBackSoon 19.06.2026 16:47
@AndreasSchneider: In der Bibel ist auch von Priestern die Rede, nicht nur von Bischöfen und Diakonen.
Ja, deswegen ist ja im vorstehenden Artikel auch zu lesen: "So sind alle "Söhne Gottes", alle sind "Priester", alle sind "Mitbürger" alle sind "Brüder".
Im Übrigen bezieht der Artikel auf Ämter der Gemeinde, nicht auf Geistesgaben. Da sollte man klar trennen.
Vielleicht hilft Dir ja auch das nachstehend Verlinkte weiter:
https://bibelkurs.com/weiterfuehrend/die-kirche-oder-versammlung/11-gaben-und-aemter-1/
Ja, deswegen ist ja im vorstehenden Artikel auch zu lesen: "So sind alle "Söhne Gottes", alle sind "Priester", alle sind "Mitbürger" alle sind "Brüder".
Im Übrigen bezieht der Artikel auf Ämter der Gemeinde, nicht auf Geistesgaben. Da sollte man klar trennen.
Vielleicht hilft Dir ja auch das nachstehend Verlinkte weiter:
https://bibelkurs.com/weiterfuehrend/die-kirche-oder-versammlung/11-gaben-und-aemter-1/
AndreasSchneider 19.06.2026 17:52
"Im Übrigen bezieht der Artikel auf Ämter der Gemeinde, nicht auf Geistesgaben. Da sollte man klar trennen."
Ich spreche n7cht von Geistesgaben.
Weder ist das neutestamentarische Priestertum, noch die Berufung als Apostel, Prophet, Hirte, Lehrer oder Evangelist eine Geistesgabe.
Alle Dienste, die Gott in die Gemeinde zur Zurüstung der Heiligen zum Werk des Dienstes gesetzt hat (Eph.4, 11-14), sind Dienste, die an Sieg über Sünde (Röm.6,22) und an Heiligung gekoppelt sind, wenn sie vollumfänglich zum Segen sein und das Vertrauen der Gemeinde beinhalten sollen.
Wer andere zum Werk des Dienstes zurichten will, muss selber ein Diener Gottes geworden sein (Röm.6,22).
Das gilt also auch für Evangelisten, wenn sie Glieder am Leib Christi sein wollen.
Andreas
Ich spreche n7cht von Geistesgaben.
Weder ist das neutestamentarische Priestertum, noch die Berufung als Apostel, Prophet, Hirte, Lehrer oder Evangelist eine Geistesgabe.
Alle Dienste, die Gott in die Gemeinde zur Zurüstung der Heiligen zum Werk des Dienstes gesetzt hat (Eph.4, 11-14), sind Dienste, die an Sieg über Sünde (Röm.6,22) und an Heiligung gekoppelt sind, wenn sie vollumfänglich zum Segen sein und das Vertrauen der Gemeinde beinhalten sollen.
Wer andere zum Werk des Dienstes zurichten will, muss selber ein Diener Gottes geworden sein (Röm.6,22).
Das gilt also auch für Evangelisten, wenn sie Glieder am Leib Christi sein wollen.
Andreas
AndreasSchneider 20.06.2026 16:09
Wahre Evangelisten können und sollen zu Ältesten werden, denn der Missionsbefehl beinhaltet genau das:
"Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matth.28,19+20)
Die Missionsbotschaft beschränkt sich nicht nur auf die Verkündigung von Sündenvergebung, sondern diejenigen, die entsprechend tätig sind, sollen die Menschen lehren, alles zu halten, was Jesus uns befohlen hat.
Wenn man die Menschen lehren soll, alles zu halten, was Jesus uns befohlen hat, dann muss man selbst teilhaftig eines solchen Lebens geworden sein, sonst geht das nicht.
Wer also selbst teilhaftig des Lebens geworden ist, das Jesus uns verkündigt, kann auch, bei sehr gutem Verlauf, zum Ältesten in Geist und Wahrheit heranwachsen.
Evangelisten können zudem grundsätzlich auch Hirten werden, wenn sie denn die Voraussetzungen erfüllen (1.Tim.3,1-7).
Als solche können sie umso mehr zu Ältesten heranwachsen, sofern sie sich als Hirten bewähren und ihr Amt nicht missbrauchen.
Auf den Zusammenhang, dass Bischöfe Älteste werden können, wurde ja bereits von Anfang an, hingewiesen.
Viele ziehen in diese Welt hinaus und meinen als Evangelisten tätig sein zu müssen, obwohl sie nicht mehr, als ein Bekehrungserlebnis oder Sündenvergebung vorweisen können.
Sie können dabei gar nicht die Menschen lehren, alles zu halten, was Jesus uns befohlen hat.
Sie behaupten im schlimmsten Fall sogar, dass es gar nicht möglich sei, zu einem Sieges- und Überwinderleben zu kommen.
Solche sind KEINE Diener des Geistes, KEINE Knechte Gottes!
Nur diejenigen, die den Missionsbefehl voll umfänglich befolgen, sind Christus gehorsam.
Den Menschen soll Sündenvergebung verkündigt werden, aber diejenigen, die das tun, müssen geistlich gesinnt sein und anstreben, nicht nach dem Fleisch zu wandeln sondern nach dem Geist (Röm.8,1 und Röm.8,3).
Wer nicht in diesen Kampf eintreten will, ist letztlich nicht zur Mission, im Sinne von Matth.28,19 +20 geeignet.
Solche werdem mit Sicherheit auch KEINE Ältesten in Christus.
Andreas
"Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matth.28,19+20)
Die Missionsbotschaft beschränkt sich nicht nur auf die Verkündigung von Sündenvergebung, sondern diejenigen, die entsprechend tätig sind, sollen die Menschen lehren, alles zu halten, was Jesus uns befohlen hat.
Wenn man die Menschen lehren soll, alles zu halten, was Jesus uns befohlen hat, dann muss man selbst teilhaftig eines solchen Lebens geworden sein, sonst geht das nicht.
Wer also selbst teilhaftig des Lebens geworden ist, das Jesus uns verkündigt, kann auch, bei sehr gutem Verlauf, zum Ältesten in Geist und Wahrheit heranwachsen.
Evangelisten können zudem grundsätzlich auch Hirten werden, wenn sie denn die Voraussetzungen erfüllen (1.Tim.3,1-7).
Als solche können sie umso mehr zu Ältesten heranwachsen, sofern sie sich als Hirten bewähren und ihr Amt nicht missbrauchen.
Auf den Zusammenhang, dass Bischöfe Älteste werden können, wurde ja bereits von Anfang an, hingewiesen.
Viele ziehen in diese Welt hinaus und meinen als Evangelisten tätig sein zu müssen, obwohl sie nicht mehr, als ein Bekehrungserlebnis oder Sündenvergebung vorweisen können.
Sie können dabei gar nicht die Menschen lehren, alles zu halten, was Jesus uns befohlen hat.
Sie behaupten im schlimmsten Fall sogar, dass es gar nicht möglich sei, zu einem Sieges- und Überwinderleben zu kommen.
Solche sind KEINE Diener des Geistes, KEINE Knechte Gottes!
Nur diejenigen, die den Missionsbefehl voll umfänglich befolgen, sind Christus gehorsam.
Den Menschen soll Sündenvergebung verkündigt werden, aber diejenigen, die das tun, müssen geistlich gesinnt sein und anstreben, nicht nach dem Fleisch zu wandeln sondern nach dem Geist (Röm.8,1 und Röm.8,3).
Wer nicht in diesen Kampf eintreten will, ist letztlich nicht zur Mission, im Sinne von Matth.28,19 +20 geeignet.
Solche werdem mit Sicherheit auch KEINE Ältesten in Christus.
Andreas

Jetzt
Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.