Bei mir lassen sich die deutschen Untertitel nicht einstellen, aber bei meiner Bekannten funktioniert es. Sie sagt, der Papst habe sehr gut gesprochen für Europa, obwohl sie evangelisch ist.
Kulturtreffen in Madrid: Papst erinnert an Europas christliche Wurzeln
08.06.2026 14:59
Kulturtreffen in Madrid: Papst erinnert an Europas christliche Wurzeln
08.06.2026 14:59
Kulturtreffen in Madrid: Papst erinnert an Europas christliche Wurzeln
Von der spanischen Hauptstadt aus hat Leo XIV. Europa an seine christlichen Wurzeln erinnert. „Kann man wirklich glauben, dass das Europa, das wir so sehr lieben, ohne die Spuren des Glaubens dasselbe wäre?“, so der Papst vor Persönlichkeiten aus Kultur und Kunst, Wirtschaft und Sport am Sonntagabend in Madrid.
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Wortlaut: Leo XIV. bei großem Kulturtreffen in Madrid
07/06/2026
Wortlaut: Leo XIV. bei großem Kulturtreffen in Madrid
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Diese Frage warf der Papst am zweiten Tag seines Spanienbesuchs bei einer Rede in der „Movistar Arena“ auf. „Ein objektiver Blick zeigt, dass vom Glauben bewegte Männer und Frauen Krankenhäuser und Schulen errichtet, solidarische Initiativen ins Leben gerufen und eine Sprache benützt haben, die die Würde des Menschen achtet.“
Das sagte Leo XIV., der aus den USA stammt und lange in Peru gewirkt hat, bei seiner Begegnung mit Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst, Kultur, Wirtschaft und Sport. Etwa 15.000 Menschen nahmen an der Begegnung teil. Sie empfingen den Papst mit einem fast zehnminütigen
Applaus.
„Habt keine Angst!“
„Deshalb ist es angebracht, sich ehrlich zu fragen, ob die Welt – und insbesondere Europa – ihre Identität ohne den geistigen Einfluss, der ihre Geschichte geprägt hat, hätte entwickeln können.“ Das sei „keine Provokation, sondern eine Einladung“, erläuterte der Papst. Es gelte, darüber nachzudenken, „ob die Ewigkeit, die durch die Menschwerdung Jesu Christi in Raum und Zeit eingedrungen ist, wieder mit dem Alltäglichen versöhnt werden kann“. Der Verweis auf Christus machte klar, dass es Papst Leo in diesem Moment speziell um die christlichen Wurzeln Europas ging.
„Kann man wirklich glauben, dass das Europa, das wir so sehr lieben, ohne die Spuren des Glaubens dasselbe wäre? Warum sollten wir uns davor fürchten, dass die Ewigkeit den Alltag durchdringt? Der Ruf meiner Vorgänger ist noch immer lebendig: Habt keine Angst! Öffnet, ja reißt die Tore weit auf für Christus! Christus nimmt nichts und gibt alles.“
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Antonio Banderas: Eine Rede an Papst Leo
07/06/2026
Antonio Banderas: Eine Rede an Papst Leo
Johannes Paul, Benedikt und Franziskus
Das war ein wörtliches Zitat aus der Predigt von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) bei seiner Amtseinführung im Oktober 1978 in Rom. Wobei das „Christus nimmt nichts und gibt alles“ auf die Amtseinführung von Benedikt XVI. (2005-13) zurückgeht. An dieses Doppelzitat schloss Leo etwas unvermittelt einen Passus an, der sich um die soziale Frage dreht und der sich an sein Schreiben „Dilexi te“ anlehnt – ein Schreiben, das zu großen Teilen auf seinen Vorgänger Franziskus (2013-25) zurückgeht.
„Ich möchte mit lauter Stimme fragen: Wer wird trotz seiner Talente und Fähigkeiten ausgegrenzt? Wir dürfen nicht übersehen, dass die Lage der Armen ein Schrei ist, der in der Geschichte der Menschheit unser Leben, unsere Gesellschaften, die politischen und wirtschaftlichen Systeme sowie die Kirche ständig herausfordert.“
Antonio Banderas und der Vertrag von Lissabon
Über die mögliche Aufnahme eines Gottesbezugs in eine EU-Verfassung ist zu Beginn des Jahrhunderts erbittert gestritten worden. Befürworter, die an die jüdisch-christlichen Wurzeln des Kontinents erinnerten, scheiterten– wie dann auch die EU-Verfassung selbst letztlich nicht zustande kam. Eine Formulierung, die das „kulturelle, religiöse und humanistische Erbe Europas“ erwähnt, schaffte es aber 2009 in den EU-Vertrag von Lissabon.
Vor Papst Leo hatte schon der weltbekannte spanische Schauspieler Antonio Banderas („Zorro“, „Evita“) an den Beitrag des Christentums erinnert. „Wir übertreiben nicht, wenn wir sagen, dass die Kirche die größte Kunstproduzentin in der Geschichte der Menschheit gewesen ist… Bei der Suche nach Antworten auf die großen Fragen unserer Existenz nähern wir uns alle – auch wenn uns das nicht unbedingt bewusst ist – der Transzendenz an… In einer Welt, die hektisch wird und zersplittert, hilft uns die Kunst, die Tiefe und die Seele wiederzufinden, die uns künstliche Intelligenzen zu rauben versuchen.“
„Welches Erbe hinterlassen wir?“
Papst Leo bekannte, es sei bei einem Besuch in Spanien „unmöglich, die Spuren der Kreativität nicht zu bewundern, die seine Geschichte durchziehen und seine Identität prägen“. Doch stelle er sich dabei unwillkürlich auch eine Frage: „Welches Erbe hinterlassen wir der Zukunft und welche Art von Gemeinschaft lassen wir damit entstehen?“ Die Kirche sei sich „sowohl ihrer Erfolge als auch ihrer Fehler im Laufe der Geschichte bewusst“ – und sehne sich danach, im Dialog mit der heutigen Welt zu bleiben. Die entscheidenden Fragen lauten dabei aus der Sicht des Papstes: „Was bedeutet es, wahrhaft menschlich zu sein?“ Was säen wir? Welche Werte bewahren wir, welche lassen wir sterben?
„Das sind tiefgreifende, notwendige Fragen, die nicht ignoriert werden können. Um diese Fragen zu klären, bedarf es eines gesellschaftlichen Dialogs, den wir mit der Kunst des Netzknüpfens vergleichen können und der Begegnung, Zuhören, Dialog und Respekt erfordert.“ Die Kirche beteilige sich an diesem Dialog mit dem Anspruch, eine „Expertin in Menschlichkeit“ zu sein.
„Was bedeutet es, wahrhaft menschlich zu sein?“
Ein paar Tipps von einer „Expertin in Menschlichkeit“
„Dies bedeutet beispielsweise, dass die Universität der Arbeitswelt nicht den Rücken zukehrt und nicht auf die Wahrheit verzichtet; dass die Wirtschaft den Arbeitnehmer nicht nur als einen Faktor in der Gleichung ihrer Interessen betrachtet; dass die Kunst nicht nur für die Eliten bestimmt ist; dass der Sport nicht auf ein Spektakel reduziert oder zu einem reinen Geschäft gemacht wird; dass der technologische Fortschritt die Älteren, die Armen und diejenigen berücksichtigt, die keine Stimme haben.“
Es sei aus christlicher Sicht wichtig, dass man „die Gier der einen mäßigt und die Hoffnung der anderen nährt“. Und dass man – wie Leo XIV. es auch in seiner Enzyklika Magnifica humanitas getan hat – darauf beharrt, „dass wirtschaftliche und institutionelle Strukturen nur in dem Maße gerecht sind, wie sie der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen dienen und die verantwortungsvolle Teilhabe aller fördern“.
„Die Gier der einen mäßigen und die Hoffnung der anderen nähren“
Neue Netze knüpfen
„Liebe Freunde, ich lade euch daher ein, … neue Netze zu knüpfen, die alle Lebensbereiche in Einklang bringen, um eine erneuerte Gesellschaft zu gestalten, in der die Zeit von Ewigkeit durchdrungen ist, die Kultur das Gedächtnis bewahrt und den Dialog fördert, die Bildung die Suche nach der Wahrheit mit kritischem Geist fördert, die Kunst Staunen weckt und edle Gefühle hervorruft, die Wirtschaft die Würde des Menschen anerkennt und die Arbeit weiterhin Motor der Hoffnung bleibt.“
(vatican news)
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Applaus.
„Habt keine Angst!“
„Deshalb ist es angebracht, sich ehrlich zu fragen, ob die Welt – und insbesondere Europa – ihre Identität ohne den geistigen Einfluss, der ihre Geschichte geprägt hat, hätte entwickeln können.“ Das sei „keine Provokation, sondern eine Einladung“, erläuterte der Papst. Es gelte, darüber nachzudenken, „ob die Ewigkeit, die durch die Menschwerdung Jesu Christi in Raum und Zeit eingedrungen ist, wieder mit dem Alltäglichen versöhnt werden kann“. Der Verweis auf Christus machte klar, dass es Papst Leo in diesem Moment speziell um die christlichen Wurzeln Europas ging.
„Kann man wirklich glauben, dass das Europa, das wir so sehr lieben, ohne die Spuren des Glaubens dasselbe wäre? Warum sollten wir uns davor fürchten, dass die Ewigkeit den Alltag durchdringt? Der Ruf meiner Vorgänger ist noch immer lebendig: Habt keine Angst! Öffnet, ja reißt die Tore weit auf für Christus! Christus nimmt nichts und gibt alles.“
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„Ich möchte mit lauter Stimme fragen: Wer wird trotz seiner Talente und Fähigkeiten ausgegrenzt? Wir dürfen nicht übersehen, dass die Lage der Armen ein Schrei ist, der in der Geschichte der Menschheit unser Leben, unsere Gesellschaften, die politischen und wirtschaftlichen Systeme sowie die Kirche ständig herausfordert.“
Antonio Banderas und der Vertrag von Lissabon
Über die mögliche Aufnahme eines Gottesbezugs in eine EU-Verfassung ist zu Beginn des Jahrhunderts erbittert gestritten worden. Befürworter, die an die jüdisch-christlichen Wurzeln des Kontinents erinnerten, scheiterten– wie dann auch die EU-Verfassung selbst letztlich nicht zustande kam. Eine Formulierung, die das „kulturelle, religiöse und humanistische Erbe Europas“ erwähnt, schaffte es aber 2009 in den EU-Vertrag von Lissabon.
Vor Papst Leo hatte schon der weltbekannte spanische Schauspieler Antonio Banderas („Zorro“, „Evita“) an den Beitrag des Christentums erinnert. „Wir übertreiben nicht, wenn wir sagen, dass die Kirche die größte Kunstproduzentin in der Geschichte der Menschheit gewesen ist… Bei der Suche nach Antworten auf die großen Fragen unserer Existenz nähern wir uns alle – auch wenn uns das nicht unbedingt bewusst ist – der Transzendenz an… In einer Welt, die hektisch wird und zersplittert, hilft uns die Kunst, die Tiefe und die Seele wiederzufinden, die uns künstliche Intelligenzen zu rauben versuchen.“
„Welches Erbe hinterlassen wir?“
Papst Leo bekannte, es sei bei einem Besuch in Spanien „unmöglich, die Spuren der Kreativität nicht zu bewundern, die seine Geschichte durchziehen und seine Identität prägen“. Doch stelle er sich dabei unwillkürlich auch eine Frage: „Welches Erbe hinterlassen wir der Zukunft und welche Art von Gemeinschaft lassen wir damit entstehen?“ Die Kirche sei sich „sowohl ihrer Erfolge als auch ihrer Fehler im Laufe der Geschichte bewusst“ – und sehne sich danach, im Dialog mit der heutigen Welt zu bleiben. Die entscheidenden Fragen lauten dabei aus der Sicht des Papstes: „Was bedeutet es, wahrhaft menschlich zu sein?“ Was säen wir? Welche Werte bewahren wir, welche lassen wir sterben?
„Das sind tiefgreifende, notwendige Fragen, die nicht ignoriert werden können. Um diese Fragen zu klären, bedarf es eines gesellschaftlichen Dialogs, den wir mit der Kunst des Netzknüpfens vergleichen können und der Begegnung, Zuhören, Dialog und Respekt erfordert.“ Die Kirche beteilige sich an diesem Dialog mit dem Anspruch, eine „Expertin in Menschlichkeit“ zu sein.
„Was bedeutet es, wahrhaft menschlich zu sein?“
Ein paar Tipps von einer „Expertin in Menschlichkeit“
„Dies bedeutet beispielsweise, dass die Universität der Arbeitswelt nicht den Rücken zukehrt und nicht auf die Wahrheit verzichtet; dass die Wirtschaft den Arbeitnehmer nicht nur als einen Faktor in der Gleichung ihrer Interessen betrachtet; dass die Kunst nicht nur für die Eliten bestimmt ist; dass der Sport nicht auf ein Spektakel reduziert oder zu einem reinen Geschäft gemacht wird; dass der technologische Fortschritt die Älteren, die Armen und diejenigen berücksichtigt, die keine Stimme haben.“
Es sei aus christlicher Sicht wichtig, dass man „die Gier der einen mäßigt und die Hoffnung der anderen nährt“. Und dass man – wie Leo XIV. es auch in seiner Enzyklika Magnifica humanitas getan hat – darauf beharrt, „dass wirtschaftliche und institutionelle Strukturen nur in dem Maße gerecht sind, wie sie der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen dienen und die verantwortungsvolle Teilhabe aller fördern“.
„Die Gier der einen mäßigen und die Hoffnung der anderen nähren“
Neue Netze knüpfen
„Liebe Freunde, ich lade euch daher ein, … neue Netze zu knüpfen, die alle Lebensbereiche in Einklang bringen, um eine erneuerte Gesellschaft zu gestalten, in der die Zeit von Ewigkeit durchdrungen ist, die Kultur das Gedächtnis bewahrt und den Dialog fördert, die Bildung die Suche nach der Wahrheit mit kritischem Geist fördert, die Kunst Staunen weckt und edle Gefühle hervorruft, die Wirtschaft die Würde des Menschen anerkennt und die Arbeit weiterhin Motor der Hoffnung bleibt.“
(vatican news)
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Herrklavierspieler 09.06.2026 08:53
Die ' Sagrada Familia ', diese Woche wird der höchste Kirchturm der Welt eingeweiht, der ' Jesus Turm ':
pieter49 09.06.2026 09:12
00:05 Uhr
Nee : Männer müssen 99 Euro bezahlen !!
Das ist zu teuer zum Faken !!
. . .
Nee : Männer müssen 99 Euro bezahlen !!
Das ist zu teuer zum Faken !!
. . .
Herrklavierspieler 09.06.2026 13:09
Das ist nicht korrekt @pieter, nur 📢VERIFIZIEREN hilft gegen den Verdacht, ein Fake zu sein. ☝
H️ier sind doch einige, die sich verifiziert haben. Die Funktion VERIFIZIEREN ist hier auf CsC deshalb vorhanden. Zugegebenermaßen wäre das insbesondere für weibliche Gratis - Profile wichtig - ich erinnere nur an " KlavierspielerinDREI", ein Fake Profil, das nicht nur mich persönlich, sondern die ganze katholische Kirche in den Dreck gezogen hat. Auch ohne Kriminalkommissar zu sein, war dieses Fake Profil sicher kein Katholik ☝️
H️ier sind doch einige, die sich verifiziert haben. Die Funktion VERIFIZIEREN ist hier auf CsC deshalb vorhanden. Zugegebenermaßen wäre das insbesondere für weibliche Gratis - Profile wichtig - ich erinnere nur an " KlavierspielerinDREI", ein Fake Profil, das nicht nur mich persönlich, sondern die ganze katholische Kirche in den Dreck gezogen hat. Auch ohne Kriminalkommissar zu sein, war dieses Fake Profil sicher kein Katholik ☝️
Herrklavierspieler 09.06.2026 13:17
Papst an Helfer in Madrid: Sauerteig der Selbstlosigkeit sein
Zum Abschluss seiner ersten Spanienreise-Etappe in Madrid hat Papst Leo XIV. am Dienstagvormittag freiwilligen Helfern für ihren Einsatz gedankt. „Jeder hat gegeben, was er konnte, und dabei sein Herz, seine Hände, seine Ideen, seine Talente und sein Lächeln eingebracht. Möge Gott euch belohnen, wie nur er es kann!", sagte das katholische Kirchenoberhaupt auf dem Messegelände von Madrid kurz vor seiner Weiterreise nach Barcelona.
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Zur Begegnung mit den freiwilligen Helfern im Pavillon 3 der IFEMA Madrid waren tausende Menschen gekommen. Papst Leo XIV. wurde - wie mittlerweile auf seiner Reise üblich - mit herzlichem Jubel begrüßt. Anschließend hörte er aufmerksam die Berichte zweier Freiwilliger an, die stellvertretend für die über 17.000 Menschen sprachen, die sich bereit erklärt hatten, im Umfeld des Papstbesuches in verschiedener Form Unterstützung zu leisten.
Selbstlosigkeit
Das katholische Kirchenoberhaupt lobte in seiner kurzen Rede auf Spanisch besonders die Selbstlosigkeit der Helfer mit den Worten: „Christen sind dazu berufen, der Welt den Sauerteig der Selbstlosigkeit zu bringen. (...) Die Selbstlosigkeit ist ein Sauerteig, der die menschliche, ethische und spirituelle Größe einer Gesellschaft wachsen lässt, denn man könnte sagen, dass sie ein typisches Merkmal der „Stadt Gottes“ ist"
„Christen sind dazu berufen, der Welt den Sauerteig der Selbstlosigkeit zu bringen“
Die Logik des Evangeliums
Es sei gerade in den aktuellen Zeiten wichtig, Profitgier und Egoismus eine Logik des Evangeliums entgegenzusetzen, für die Selbstlosigkeit ein wesentliches Merkmal sei, führte der Papst weiter aus:
„In einer Welt, die durchgehend von einer Logik des Eigeninteresses und des Profits geprägt ist, in der sich der Begriff ,Wachstum' nur auf die wirtschaftlich-finanzielle Dimension bezieht, ist es notwendig, nach der wahrhaftigeren Logik zu denken und zu leben, nämlich der eines ganzheitlichen menschlichen Wachstums. Es ist die Logik des Evangeliums..."
Zeichen und Werkzeuge des Reichs der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens sein
Jesus Christus sei gekommen, um „der Welt den Sauerteig des Himmelreichs zu bringen" und die „erkrankte Menschheit" von innen heraus zu heilen – „mit dem Wasser und dem Blut seines Opfers und mit dem Feuer seines Heiligen Geistes", betonte Leo. Nach seinem Tod und seiner Auferstehung habe er seine Jünger ausgesandt,
„damit sie in der Welt Zeichen und Werkzeuge seines Reiches der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens seien. Dies geschieht durch die Verkündigung, aber auch – und ich würde sogar sagen: vor allem – durch einen Lebensstil, eine Denk- und Verhaltensweise, die der des Evangeliums entspricht."
Der Papst betonte beim großen Helfertreffen zum Abschluss der ersten Reiseetappe in Madrid, dass bei allem stets die Gnade Gottes nicht vergessen werden dürfe:
„Vielleicht wird dies in den Statistiken nicht erfasst, aber wir wissen, dass diese Stadt in diesen Tagen, auch dank euch, gewachsen ist und dem Reich Gottes näher gekommen ist. Unser Verdienst? Nein! Alles ist Seine Gnade! Das ist das Geheimnis: die Liebe Gottes, die die Sonne und die Sterne bewegt und die Herzen derer bewegt, die den Herrn gefunden haben, »der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen« (Apg 20,35)."
Das katholische Kirchenobehraupt bekräftigte alle darin, in diesem Sinne, großherzig und ohne Überheblichkeit sowie fest im Glauben weiter zu gehen. Als Geschenk überreichte er dem Erzbischof vor seiner direkt anschließenden Abreise nach Barcelona einen Kelch für die Verwendung bei den künftigen Messfeiern.
Mit Freude
Bei der Veranstaltung teilten freiwillige Helfer auch ihre Erfahrungen mit der Kirche und ihrem Einsatz bei der Vorbereitung des Papstbesuches. Als erste sprach Mercedes, die ihre Mitarbeit als großes Geschenk der Kirche empfand. Allerdings, so räumte sie ein, stand für sie nicht der Papst selbst, sondern die Kirche als geistliche Mutter im Mittelpunkt. Die Kirche habe sie in schweren und schönen Zeiten begleitet, so Mercedes, die auch ihre Dankbarkeit darüber ausdrückte, dass Christus „ihr geschenkt“ wurde.
Bei der Organisation des Papstbesuchs habe sie zwei Ziele verfolgt, sowohl inhaltlich als auch organisatorisch. Zunächst sei es darum gegangen, den Teilnehmern eine echte Begegnung mit der Kirche, Christus und der Eucharistie zu ermöglichen. Organisatorisch seien sie und ihre Mitstreiter vor der Herausforderung gestanden, das Ereignis professionell, wahrhaftig und schön umzusetzen.
Dabei sei die Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Meinungen nötig gewesen, eine „Schule der Demut“, da jeder sich auf die Argumente der anderen einlassen und seine eigenen Ansichten hinterfragen musste. Besonders dankbar sei sie für die Begleitung Gottes und vieler Menschen gewesen, so Mercedes, die bestätigte, dass die Arbeit sie näher zu Gott geführt und geistlich habe wachsen lassen.
Aus innerer Berufung heraus
Nach ihr sprach Nuno, ein Vater von acht Kindern, über die Motivation der Freiwilligen. Dieser Dienst sei keine rationale Entscheidung und erfolge nicht aus Eigeninteresse, sondern aus einer inneren Berufung heraus und aus dem Wunsch, das Richtige zu tun. Für ihn sei die Entwicklung der Freiwilligenplattform weit mehr als ein technisches Projekt gewesen. Statt der erwarteten 10.000 hätten sich über 17.000 Freiwillige gemeldet – für ihn ein Zeichen lebendigen Glaubens und eine Form der Evangelisierung.
Besonders wichtig war es dem engagierten Helfer zu betonen, dass Freiwillige nicht ihre „übrige Zeit“, sondern ihr Bestes gäben, und dabei professionelle Kompetenzen aus Bereichen wie Sicherheit, Logistik oder Gesundheitswesen einbrächten. Dieser Einsatz bedeute nicht, etwas zu verlieren, da man letztlich selbst daran wachse, so Nuño, der dem Papst für seinen Besuch dankte und dazu aufrief, weiterhin bereit zu sein, Gottes Ruf mit einem „Ja“ zu beantworten.
Verborgene Hingabe
Zuletzt dankte auch der Erzbischof von Madrid, Kardinal José Cobo Cano, dem Papst beim letzten Programmpunkt seines Madrid-Aufenthaltes für seinen Besuch. Ausgehend vom Magnificat Mariens betont er, dass der Blick nicht auf menschlichen Leistungen, sondern auf dem Wirken Gottes liegen sollte. Die Tage des Papstbesuchs hätten junge Menschen auf der Suche nach Sinn in ihrem Leben gezeigt, Familien, die gemeinsam beteten, Priester und Freiwillige, die sich mit Freude engagierten und eine Kirche, die lebe, wenn sie diene und gemeinsam missionarisch handele, zeigte sich der Erzbischof erfreut. Besonders würdigte er die oft unsichtbare Arbeit der Freiwilligen. Das eigentliche Wunder des Besuchs sei nicht das öffentliche Programm gewesen, sondern die verborgene Liebe und Hingabe der vielen Helfer, deren Einsatz den Erfolg des Besuches erst ermöglicht hatte.
Dem Papst dankte er dafür, die Menschen zu ermutigen, „den Blick zu erheben“, die Größe Gottes zu erkennen und die Kraft des Evangeliums neu zu entdecken. Die Diözese Madrid, so versprach er, werde die Erfahrungen des Besuchs bewahren und als Kirche mit stärkerer Gemeinschaft weitergehen.
(vatican news - sst)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Zum Abschluss seiner ersten Spanienreise-Etappe in Madrid hat Papst Leo XIV. am Dienstagvormittag freiwilligen Helfern für ihren Einsatz gedankt. „Jeder hat gegeben, was er konnte, und dabei sein Herz, seine Hände, seine Ideen, seine Talente und sein Lächeln eingebracht. Möge Gott euch belohnen, wie nur er es kann!", sagte das katholische Kirchenoberhaupt auf dem Messegelände von Madrid kurz vor seiner Weiterreise nach Barcelona.
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Selbstlosigkeit
Das katholische Kirchenoberhaupt lobte in seiner kurzen Rede auf Spanisch besonders die Selbstlosigkeit der Helfer mit den Worten: „Christen sind dazu berufen, der Welt den Sauerteig der Selbstlosigkeit zu bringen. (...) Die Selbstlosigkeit ist ein Sauerteig, der die menschliche, ethische und spirituelle Größe einer Gesellschaft wachsen lässt, denn man könnte sagen, dass sie ein typisches Merkmal der „Stadt Gottes“ ist"
„Christen sind dazu berufen, der Welt den Sauerteig der Selbstlosigkeit zu bringen“
Die Logik des Evangeliums
Es sei gerade in den aktuellen Zeiten wichtig, Profitgier und Egoismus eine Logik des Evangeliums entgegenzusetzen, für die Selbstlosigkeit ein wesentliches Merkmal sei, führte der Papst weiter aus:
„In einer Welt, die durchgehend von einer Logik des Eigeninteresses und des Profits geprägt ist, in der sich der Begriff ,Wachstum' nur auf die wirtschaftlich-finanzielle Dimension bezieht, ist es notwendig, nach der wahrhaftigeren Logik zu denken und zu leben, nämlich der eines ganzheitlichen menschlichen Wachstums. Es ist die Logik des Evangeliums..."
Zeichen und Werkzeuge des Reichs der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens sein
Jesus Christus sei gekommen, um „der Welt den Sauerteig des Himmelreichs zu bringen" und die „erkrankte Menschheit" von innen heraus zu heilen – „mit dem Wasser und dem Blut seines Opfers und mit dem Feuer seines Heiligen Geistes", betonte Leo. Nach seinem Tod und seiner Auferstehung habe er seine Jünger ausgesandt,
„damit sie in der Welt Zeichen und Werkzeuge seines Reiches der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens seien. Dies geschieht durch die Verkündigung, aber auch – und ich würde sogar sagen: vor allem – durch einen Lebensstil, eine Denk- und Verhaltensweise, die der des Evangeliums entspricht."
Der Papst betonte beim großen Helfertreffen zum Abschluss der ersten Reiseetappe in Madrid, dass bei allem stets die Gnade Gottes nicht vergessen werden dürfe:
„Vielleicht wird dies in den Statistiken nicht erfasst, aber wir wissen, dass diese Stadt in diesen Tagen, auch dank euch, gewachsen ist und dem Reich Gottes näher gekommen ist. Unser Verdienst? Nein! Alles ist Seine Gnade! Das ist das Geheimnis: die Liebe Gottes, die die Sonne und die Sterne bewegt und die Herzen derer bewegt, die den Herrn gefunden haben, »der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen« (Apg 20,35)."
Das katholische Kirchenobehraupt bekräftigte alle darin, in diesem Sinne, großherzig und ohne Überheblichkeit sowie fest im Glauben weiter zu gehen. Als Geschenk überreichte er dem Erzbischof vor seiner direkt anschließenden Abreise nach Barcelona einen Kelch für die Verwendung bei den künftigen Messfeiern.
Mit Freude
Bei der Veranstaltung teilten freiwillige Helfer auch ihre Erfahrungen mit der Kirche und ihrem Einsatz bei der Vorbereitung des Papstbesuches. Als erste sprach Mercedes, die ihre Mitarbeit als großes Geschenk der Kirche empfand. Allerdings, so räumte sie ein, stand für sie nicht der Papst selbst, sondern die Kirche als geistliche Mutter im Mittelpunkt. Die Kirche habe sie in schweren und schönen Zeiten begleitet, so Mercedes, die auch ihre Dankbarkeit darüber ausdrückte, dass Christus „ihr geschenkt“ wurde.
Bei der Organisation des Papstbesuchs habe sie zwei Ziele verfolgt, sowohl inhaltlich als auch organisatorisch. Zunächst sei es darum gegangen, den Teilnehmern eine echte Begegnung mit der Kirche, Christus und der Eucharistie zu ermöglichen. Organisatorisch seien sie und ihre Mitstreiter vor der Herausforderung gestanden, das Ereignis professionell, wahrhaftig und schön umzusetzen.
Dabei sei die Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Meinungen nötig gewesen, eine „Schule der Demut“, da jeder sich auf die Argumente der anderen einlassen und seine eigenen Ansichten hinterfragen musste. Besonders dankbar sei sie für die Begleitung Gottes und vieler Menschen gewesen, so Mercedes, die bestätigte, dass die Arbeit sie näher zu Gott geführt und geistlich habe wachsen lassen.
Aus innerer Berufung heraus
Nach ihr sprach Nuno, ein Vater von acht Kindern, über die Motivation der Freiwilligen. Dieser Dienst sei keine rationale Entscheidung und erfolge nicht aus Eigeninteresse, sondern aus einer inneren Berufung heraus und aus dem Wunsch, das Richtige zu tun. Für ihn sei die Entwicklung der Freiwilligenplattform weit mehr als ein technisches Projekt gewesen. Statt der erwarteten 10.000 hätten sich über 17.000 Freiwillige gemeldet – für ihn ein Zeichen lebendigen Glaubens und eine Form der Evangelisierung.
Besonders wichtig war es dem engagierten Helfer zu betonen, dass Freiwillige nicht ihre „übrige Zeit“, sondern ihr Bestes gäben, und dabei professionelle Kompetenzen aus Bereichen wie Sicherheit, Logistik oder Gesundheitswesen einbrächten. Dieser Einsatz bedeute nicht, etwas zu verlieren, da man letztlich selbst daran wachse, so Nuño, der dem Papst für seinen Besuch dankte und dazu aufrief, weiterhin bereit zu sein, Gottes Ruf mit einem „Ja“ zu beantworten.
Verborgene Hingabe
Zuletzt dankte auch der Erzbischof von Madrid, Kardinal José Cobo Cano, dem Papst beim letzten Programmpunkt seines Madrid-Aufenthaltes für seinen Besuch. Ausgehend vom Magnificat Mariens betont er, dass der Blick nicht auf menschlichen Leistungen, sondern auf dem Wirken Gottes liegen sollte. Die Tage des Papstbesuchs hätten junge Menschen auf der Suche nach Sinn in ihrem Leben gezeigt, Familien, die gemeinsam beteten, Priester und Freiwillige, die sich mit Freude engagierten und eine Kirche, die lebe, wenn sie diene und gemeinsam missionarisch handele, zeigte sich der Erzbischof erfreut. Besonders würdigte er die oft unsichtbare Arbeit der Freiwilligen. Das eigentliche Wunder des Besuchs sei nicht das öffentliche Programm gewesen, sondern die verborgene Liebe und Hingabe der vielen Helfer, deren Einsatz den Erfolg des Besuches erst ermöglicht hatte.
Dem Papst dankte er dafür, die Menschen zu ermutigen, „den Blick zu erheben“, die Größe Gottes zu erkennen und die Kraft des Evangeliums neu zu entdecken. Die Diözese Madrid, so versprach er, werde die Erfahrungen des Besuchs bewahren und als Kirche mit stärkerer Gemeinschaft weitergehen.
(vatican news - sst)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Autumn 09.06.2026 16:27
Klavierspielerin2 ? --- Bist du das?
Sehe ich das richtig, dass du dich jetzt als Mann angemeldet bist und € 99 dafür bezahlt hast?
Aber warum?
Weil du nicht warten wolltest, bis du wieder entsperrt bist?
Weil du dir eine Zeit ohne CcC mit deinen täglichen Blogs nicht vorstellen kannst?
Vielleicht wurde es an anderer Stelle schon erklärt und ich habe es nicht mitbekommen.
Sehe ich das richtig, dass du dich jetzt als Mann angemeldet bist und € 99 dafür bezahlt hast?
Aber warum?
Weil du nicht warten wolltest, bis du wieder entsperrt bist?
Weil du dir eine Zeit ohne CcC mit deinen täglichen Blogs nicht vorstellen kannst?
Vielleicht wurde es an anderer Stelle schon erklärt und ich habe es nicht mitbekommen.
Herrklavierspieler 09.06.2026 17:16
Ich wollte mich zu dem Vorwurf, siehe Pieters Blog, sofort äußern können und außerdem aufzeigen, dass ein Nicht - verifiziertes Profil sich dem Vorwurf, ein Fake zu sein, aussetzt. Eigentlich sollte das jedem klar sein...
Klavierspielerin2 ist seit Jahren verifiziert.
Klavierspielerin2 ist seit Jahren verifiziert.

Jetzt
Nanu?!
Bist du verwandt oder verschwägert mit unserer @Klavierspielerin2 ?