Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott!

Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott!
Ruth 1:
15 Sie (Naemi) aber sprach: Siehe, deine Schwägerin ist umgekehrt zu ihrem Volk und zu ihren Göttern; kehre du auch um, deiner Schwägerin nach!
16 Aber Ruth antwortete: Dringe nicht in mich, daß ich dich verlassen und mich von dir abwenden soll! Denn wo du hingehst, da will ich auch hingehen, und wo du bleibst, da will ich auch bleiben
dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott!

Nach dem Tod ihres Mannes und ihrer Schwiegersöhne steht Naemi ganz allein da mit ihren beiden Töchtern.
Sie empfiehlt ihnen, zu den Familien ihrer verstorbenen Männer zurückzukehren.
Sie selbst will nach Bethlehem heimkehren, ihrem ursprünglichen Wohnort, den ihr Mann wegen einer Hungersnot verlassen hatte. Sie waren nach Moab gezogen. Ruth will bei Naemi bleiben.

19 So gingen die beiden, bis sie nach Bethlehem gelangten. Und es geschah, als sie in Bethlehem ankamen, da geriet die ganze Stadt in Bewegung ihretwegen, und man fragte: Ist das die Naemi? 
20 Sie aber sprach: Nennt mich nicht Naemi [»Meine Liebliche«], sondern nennt mich Mara [»Bitterkeit«]; denn der Allmächtige hat es mir sehr bitter gemacht! 21 Voll zog ich aus, aber leer hat mich der Herr wieder heimgebracht. 
Warum nennt ihr mich denn Naemi, da doch der Herr mich gedemütigt und der Allmächtige mich betrübt hat? 
22 So kehrte Naemi zurück, und mit ihr Ruth, die Moabiterin, ihre Schwiegertochter, die sich vom Land Moab abwandte; und sie kamen am Anfang der Gerstenernte nach Bethlehem.

Nach der Heimkehr aus Moab segnet Gott Naemi.
Ruth wird die Frau von Boas. 
Boas zeugte Obed, Obed zeugte Isai, Isai zeugte David.

Männliche Nachkommen waren damals überlebenswichtig, um den Stammbaum der Familie fortzuführen zusammen mit dem Land, das der Familie gehörte.

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