Darum hassen Linke Israel........!!!
21.05.2026 18:54
Darum hassen Linke Israel........!!!
21.05.2026 18:54
Darum hassen Linke Israel........!!!
WELT - Nahostexperte, Autor und Journalist Constantin Schreiber:
Teile der westlichen Linken betrachten Israel heute nicht mehr als demokratischen Staat, sondern als Symbol westlicher Macht, kolonialer Unterdrückung und nationaler Selbstbehauptung. Diese Sichtweise entstand vor allem seit den 1960er Jahren unter dem Einfluss antikolonialer und postkolonialer Theorien, etwa durch Edward Saids Werk „Orientalism“ (1978). Im postkolonialen Weltbild gelten die Palästinenser als Opfer und Israel als Täter — historische Komplexität tritt dabei oft in den Hintergrund. Daraus entstand eine ideologische Nähe zwischen Teilen der radikalen Linken und islamistischen Bewegungen, die zwar unterschiedliche Motive haben, aber denselben Gegner: Israel und den Westen. Besonders paradox ist dabei, dass progressive Aktivisten häufig Bewegungen unterstützen, deren Werte — etwa in Fragen von Frauenrechten oder Homosexualität — den eigenen fundamental widersprechen. Nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 zeigte sich diese ideologische Verzerrung besonders deutlich, als Teile westlicher Hochschulmilieus die Gewalt relativierten oder Israel selbst verantwortlich machten. Kritiker sehen darin eine neue Form des Antizionismus, der sich moralisch progressiv gibt, aber antisemitische Denkmuster reproduziert. Am Ende verbindet diese Allianz keine gemeinsamen liberalen Werte, sondern vor allem die gemeinsame Ablehnung des Westens und seiner politischen Ordnung.
Teile der westlichen Linken betrachten Israel heute nicht mehr als demokratischen Staat, sondern als Symbol westlicher Macht, kolonialer Unterdrückung und nationaler Selbstbehauptung. Diese Sichtweise entstand vor allem seit den 1960er Jahren unter dem Einfluss antikolonialer und postkolonialer Theorien, etwa durch Edward Saids Werk „Orientalism“ (1978). Im postkolonialen Weltbild gelten die Palästinenser als Opfer und Israel als Täter — historische Komplexität tritt dabei oft in den Hintergrund. Daraus entstand eine ideologische Nähe zwischen Teilen der radikalen Linken und islamistischen Bewegungen, die zwar unterschiedliche Motive haben, aber denselben Gegner: Israel und den Westen. Besonders paradox ist dabei, dass progressive Aktivisten häufig Bewegungen unterstützen, deren Werte — etwa in Fragen von Frauenrechten oder Homosexualität — den eigenen fundamental widersprechen. Nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 zeigte sich diese ideologische Verzerrung besonders deutlich, als Teile westlicher Hochschulmilieus die Gewalt relativierten oder Israel selbst verantwortlich machten. Kritiker sehen darin eine neue Form des Antizionismus, der sich moralisch progressiv gibt, aber antisemitische Denkmuster reproduziert. Am Ende verbindet diese Allianz keine gemeinsamen liberalen Werte, sondern vor allem die gemeinsame Ablehnung des Westens und seiner politischen Ordnung.

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