Die Niederlande, Spanien, Irland, Slowenien und Island boykottieren in diesem Jahr den ESC wegen Israels Teilnahme.
Respekt, die haben wenigstens noch ein Rückgrat!
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"No Stage for Genocide" ... Keine Bühne
16.05.2026 22:46
"No Stage for Genocide" ... Keine Bühne
16.05.2026 22:46
"No Stage for Genocide" ... Keine Bühne
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In Wien ist am Freitag ein alternatives Konzert organisiert worden, um gegen Israels Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC) in Österreich zu protestieren.
Unter dem Titel „Song Protest – No Stage for Genocide“ fand die Veranstaltung auf dem Maria-Theresien-Platz statt.
Zahlreiche internationale Künstler sowie Aktivisten nahmen daran teil.
Das ESC-Finale findet heute am Samstagabend in Wien statt.
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In Wien ist am Freitag ein alternatives Konzert organisiert worden, um gegen Israels Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC) in Österreich zu protestieren.
Unter dem Titel „Song Protest – No Stage for Genocide“ fand die Veranstaltung auf dem Maria-Theresien-Platz statt.
Zahlreiche internationale Künstler sowie Aktivisten nahmen daran teil.
Das ESC-Finale findet heute am Samstagabend in Wien statt.
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Kommentare
Autumn 16.05.2026 23:14
Ich schau den ESC nicht an, schon lange nicht mehr.
Gehe jetzt schlafen, ... hoffe, Israel wird kräftig ausgebuht!
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Gehe jetzt schlafen, ... hoffe, Israel wird kräftig ausgebuht!
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Autumn 17.05.2026 07:34
vor 6 Std.

Israel ist laut dem Internationalen Strafgerichtshof eine Apartheid und begeht laut der Unabhängigen Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrates einen Genozid an Palästinensern in Gaza. Während Russland aufgrund des Angriffskriegs gegen die Ukraine vom Eurovision Songcontest ausgeschlossen wurde, soll Israel weiter teilnehmen dürfen.
Spanien, Niederlande, Irland, Slowenien und Island ziehen deshalb Konsequenzen und boykottieren den ESC. Ein Ausschluss Israels war gescheitert, nachdem unter anderem Deutschland sich stark für Israels Teilnahme einsetzte. Der ESC wird von den Rundfunkanstalten der jeweiligen Länder organisiert. In Deutschlands Fall ist es das ARD.
Sloweniens Nationalsender RTVSLO erklärte, er boykottiere „im Namen der 20.000 Kinder, die in Gaza gestorben sind“, während Spaniens RTVE-Generalsekretär Alfonso Morales sagte, die Lage in Gaza und „die Nutzung des Wettbewerbs für politische Ziele durch Israel“ machten es zunehmend schwer, den Eurovision als neutrales Kulturereignis zu bewahren. Irlands RTÉ erklärte, eine irische Teilnahme sei „angesichts des entsetzlichen Verlusts von Menschenleben in Gaza nicht zu verantworten“, und äußerte zudem tiefe Besorgnis über die gezielte Tötung von Journalisten in Gaza.
Die New York Times veröffentlichte am Montag eine Recherche über Israels jahrelange systematische Manipulation des ESC-Votings. Allein beim Contest 2024 in Malmö flossen über 800.000 Dollar in Eurovision-bezogene Werbung, der Großteil davon aus dem israelischen Außenministerium. Israelische Botschaften, Lobby-Gruppen und Premierminister Netanyahu persönlich riefen in sozialen Netzwerken dazu auf, bis zu 20 Mal für die israelischen Kandidatinnen zu stimmen. Eine Stimmanalyse der Times, gestützt auf Voting-Daten und mehr als 50 Interviews, ergab, dass die Kampagne den Ausgang des Wettbewerbs beeinflusst haben könnte - zumal Israel in Ländern mit besonders starker pro-palästinensischer Stimmung die Publikumswertung gewann, wo schon wenige Hundert koordinierte Stimmen das Ergebnis hätten kippen können. Eurovision-Direktor Martin Green verweigert weiter eine externe Untersuchung.
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Israel ist laut dem Internationalen Strafgerichtshof eine Apartheid und begeht laut der Unabhängigen Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrates einen Genozid an Palästinensern in Gaza. Während Russland aufgrund des Angriffskriegs gegen die Ukraine vom Eurovision Songcontest ausgeschlossen wurde, soll Israel weiter teilnehmen dürfen.
Spanien, Niederlande, Irland, Slowenien und Island ziehen deshalb Konsequenzen und boykottieren den ESC. Ein Ausschluss Israels war gescheitert, nachdem unter anderem Deutschland sich stark für Israels Teilnahme einsetzte. Der ESC wird von den Rundfunkanstalten der jeweiligen Länder organisiert. In Deutschlands Fall ist es das ARD.
Sloweniens Nationalsender RTVSLO erklärte, er boykottiere „im Namen der 20.000 Kinder, die in Gaza gestorben sind“, während Spaniens RTVE-Generalsekretär Alfonso Morales sagte, die Lage in Gaza und „die Nutzung des Wettbewerbs für politische Ziele durch Israel“ machten es zunehmend schwer, den Eurovision als neutrales Kulturereignis zu bewahren. Irlands RTÉ erklärte, eine irische Teilnahme sei „angesichts des entsetzlichen Verlusts von Menschenleben in Gaza nicht zu verantworten“, und äußerte zudem tiefe Besorgnis über die gezielte Tötung von Journalisten in Gaza.
Die New York Times veröffentlichte am Montag eine Recherche über Israels jahrelange systematische Manipulation des ESC-Votings. Allein beim Contest 2024 in Malmö flossen über 800.000 Dollar in Eurovision-bezogene Werbung, der Großteil davon aus dem israelischen Außenministerium. Israelische Botschaften, Lobby-Gruppen und Premierminister Netanyahu persönlich riefen in sozialen Netzwerken dazu auf, bis zu 20 Mal für die israelischen Kandidatinnen zu stimmen. Eine Stimmanalyse der Times, gestützt auf Voting-Daten und mehr als 50 Interviews, ergab, dass die Kampagne den Ausgang des Wettbewerbs beeinflusst haben könnte - zumal Israel in Ländern mit besonders starker pro-palästinensischer Stimmung die Publikumswertung gewann, wo schon wenige Hundert koordinierte Stimmen das Ergebnis hätten kippen können. Eurovision-Direktor Martin Green verweigert weiter eine externe Untersuchung.
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Jetzt
Alternatives Musikevent als Antwort auf Israels ESC-Teilnahme
Als Antwort auf die umstrittene Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest (ESC) ist in Brüssel ein alternatives Musik- und Kulturevent organisiert worden. Die Veranstaltung am Dienstag in der belgischen Hauptstadt unter dem Titel „United for Palestine – No Stage for Genocide” fand im Zeichen der Solidarität mit Palästina statt.
Hintergrund der Proteste ist der israelische Vernichtungskrieg im Gazastreifen, der von zahlreichen Experten und Menschenrechtsorganisationen als Völkermord eingestuft wird.
Gefordert wurde der Ausschluss Israels vom ESC, was aber nicht umgesetzt wurde. Wegen der Teilnahme Israels boykottieren die Niederlande, Spanien, Irland, Slowenien und Island in diesem Jahr den ESC. Damit schickten nur Sendeanstalten aus 35 Ländern Beiträge zur 70. Ausgabe des Musikwettbewerbs nach Wien. Dies ist die geringste Teilnehmerzahl seit mehr als zwei Jahrzehnten.
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