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"Wie die Kirche zu Israel wurde. Geschichte der Ersatztheologie"

"Wie die Kirche zu Israel wurde. Geschichte der Ersatztheologie"
https://www.israelheute.com/erfahren/wie-die-kirche-zu-israel-wurde-die-geschichte-der-ersatztheologie/

Hier kommen noch messianische Aspekte hinzu und es werden antisemitische Väter des Katholizismus vorgestellt.

Für theologische, historische UND projüdische Aspekte bin ich offen.

Kommentare

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Sherezade 08.05.2026 08:55
Das Thema kann man nicht oft genug wiederholen...hatte ich auch schon... die Reaktionen sind immer erstaunlich...gepaart mit Unwissenheit...hatte auch schon mehrfach Stichpunkte zur Geschichte der Ersatztheologie eingestellt...ich kopiere hier meine Gedanken dazu nochmal rein...dann muss man nicht durch einen Link..

Erst seit Mitte  des  2. Jhd gibt es den Begriff AT . Dies durch die Erweiterung durch die Schriften des NT, die in den Rang  Heiliger Schriften erhoben wurden.
Vorher gab es für die Nachfolger nur die Bibel Israels. Dies war Heilige Schrift … verstanden durch Relecture...
Seit des 20.Jhd  verwendet man auch die Begriffe Erstes und Zweites Testament. Dies hat hat seine Berechtigung. Ich bleibe der Einfachheit halber bei AT und NT.
Die Bibel Israels ist unser Fundament. Die Schriften des NT wurden bewusst hinter der Bibel Israels angeordnet. So entstand unser zweigeteilter Kanon. Das Wort Gottes ...


Leider, gibt es nach wie vor eine höchst problematisches und Lese/ Verstehensweise des AT innerhalb des Christenstums.
Man kann es grob in drei falsche Verstehensweisen  einorden:
-Substitutionsmodell
Kirche tritt an  die Stelle Israels
-Selektionsmodell
Nur das NT ist Maßstab und Passagen, die nicht  Christus bezogen sind, werden ausgenommen.
-Relativierungsmodell
Das AT ist nur Steigbügelhalter/ Dienerin des  NT...bisserl hist.Kontext zum Verstehen und  Thema durch..

Resümee (greife hier u.a. auf Zenger zurück):
All diese Herangehensweisen entsprechen nicht dem Selbstverständnis des AT und sie werden seiner Komplexität nicht gerecht.
Es bleibt kein Platz für die Eigenbedeutung des AT und seiner Beziehung zum NT.
Ob bewusst oder und bewusst,  die obigen Modelle spiegeln das  "teaching of  contempt" wider. Also christlichen Antijudaismus, der rassistischen  Antisemitismus erzeugt hat und erzeugt..
Von Respekt für unsere Wurzel und eine jüdische Leseweise der Bibel Israels ist  keine Rede.


Bonhoeffer hat es 1943 sehr pointiert auf den Punkt gebracht.
"Wer zu schnell und zu direkt neutestamentlich sein und empfinden will, ist m.E. kein Christ ."

Der Alttestamentler Crüsemann hat den Gedanken Bonhoeffers aufgenommen und erweitert.
"Evangelische Theologie muss grenzenlos, muss durch und durch alttestamentlich sein, wenn sie schriftgemäß sein will...

 
Hier History:

-70 n. Chr. : Tempelzerstörung... traumatisch …dazu christliche Exegesen und ein falsches Verstehen/Auslegen von Jesus und der Tempelreinigung
-Fiscus Judaicus
-Untergang der Jerusalemer Gemeinde
-Zunahme der Völkerchristen->
-Paulus missverstanden → New Perspective on Paul
-Bar-Kochba-Aufstand
Dazu dann da die  Schriften der Kirchenväter/schriftsteller...
Irenäus
Justin
Tertullian
Augustinus
Melito
and so on...
 
Sherezade 08.05.2026 09:36
Nur zur Ergänzung...den  Barnabasbrief  kann man auch in die  Ersatztheologie einordnen..

Zu den Kirchenschritstellern/vätern möchte ich noch anmerken, dass eine Reihe der Schriften nicht in Übersetzung vorliegen und auch nicht in Internet veröffentlicht sind...ich frag mich bei einigen der Schriften, was bei denen im Kopf los war....
 
Komfortzone 08.05.2026 10:26
Da schreibe ich noch einen umfangreichen, interessanten Text dazu: es geht um hebräisches Denken, das die ursprüngliche Denkweise für das Evangelium ist und griechisches Denken, aus dem die Konzilien entsprungen sind: Zwei in Griechenland, fünf in der heutigen Türkei. 

Es wird auch um das Amt des Pontifex maximus gehen (übliche Übersetzung = "heidnischer Oberpriester"zwinkerndes Smiley
 
Amilia 08.05.2026 11:12
Bitte bedenkt, dass die Wenigsten hier theologisches bzw kirchengeschichtliches Wissen haben. 
Es geht um das Evangelium. Und genau deshalb sind AT und NT untrennbar verbunden.
Das Heil kommt aus den Juden. Jesus, der im AT prophezeite Erlöser kam aus dem jüdischen Volk. 
Am jüdischen Volk wird Gott Wesen, Handeln und seine Beziehung mit Menschen für Menschen verständlich.
 
Amilia 08.05.2026 11:13
Trotzdem ist's natürlich spannend wenn hier theologisches Wissen und Kirchengeschichte geteilt wird. Danke dafür.
 
Sherezade 08.05.2026 11:31
Genau deshalb macht man doch solche Blogs...ich selber mache oft  Quellenangaben..dann ist es für Menschen einfacher sich selbst zu informieren...

Auf den weiteren Text von Komfortzone bin ich echt gespannt.. hätte arge Probleme es forumstauglich zu schreiben...und schon gar nicht in Kurzform...
Die hebräische Sprache ( meine das biblische Hebräisch) ist übrigens  wortarm und kennt fast keine Abstrakta..
 
Komfortzone 08.05.2026 17:56
Aus einem einstündigen Vortrag von 2021 auf der Lahoe über hebräisches Denken vs. griechisches Denken. In Bezug auf die Ersatztheologie habe ich einiges rausgenommen, wie z.b Anthropozentrik. Wollte ich jetzt nicht mehr wissen. 🧐


"Eine kleine notwendige Klärung. Dieser Begriff hebräisches Denken könnte zu einem Missverständnis führen. So als wäre Gott, wie er uns im Alten Testament begegnet, das Ergebnis hebräischen Denkens, also von diesem Denken in dieser Form hervorgebracht. Und ich würde sagen, es ist genau andersherum. Gott gab mit seiner Offenbarung des Alten Testaments auch eine Sprache, das Hebräisch; schuf dieser Offenbarung eine Kultur- und das, was wir eine besondere Art des Denkens wahrnehmen (und untersuchen können). Das heißt, das Wort Gottes ist nicht das Ergebnis der hebräischen Kultur, sondern es ist genau umgekehrt. Hebräische Kultur ist das Ergebnis des Wortes Gottes. Von hier weiter hinein in dieses unser Thema. Mit einem Augenzwinkern, aber durchaus ernst gemeint, hebräisches Denken, es handelt sich für mich da einfach um Versuche. Und alles was kommt, ist „still under construction“
Hebräisch, wie ist denn das eigentlich mit den Hebräern? Woher haben wir diesen Begriff? Was bedeutet er? Nun, einer der Vorfahren Abrahams war Heber. Und das wird übersetzt „Jenseits“ oder „drüben“. 1. Mose 11, 17 - 26. Wortwurzel ist Awa, Abar = hinübergehen, hinüberziehen.
 
oder von drüben herüberziehen. Hebräer sind demnach die „Hinüberziehenden“, die „Hinüberschreitenden“. Abraham wird in 1. Mose 14, Vers 13 „Hebräer“ genannt. Mein Bibelprogramm überträgt es als Ibri.
 
Das wird dann auch mit Ausländer übersetzt. awar und ibri, einer der aus dem Ausland von drüben herübergezogen ist. In übertragener Weise ist damit an das Hinüberziehen in eine neue Lebensweise gedacht:
1.     Mose 12,6 zog nach Sichem.
1.     Mose
Israels Durchzug durchs Schilfmeer usw.
Johannes 5,24 ebenfalls „awar“ „vom Tod „ins Leben gekommen“. Neues Testament jüdische Übersetzung. Anmerkung: Da aramäisch und hebräisch beides semitische Sprachen sind und die Wortwuzel verwenden, wird auf weitere Ausführungen verzichtet.
Im Griechischen beschreibt die Stelle lediglich einen Positionswechsel, von einem Zustand in den anderen.
Im Hebräisch-Aramäischen wird ein Prozess beschrieben.
Der Unterschied zwischen dem griechischen μεταβέβηκεν (metabebēken) und dem aramäischen/hebräischen Begriff avar (עבר) in Johannes 5,24 liegt primär in der zeitlichen Nuance und der tiefen religiösen Symbolik. Hier sind die Details: Griechisch (metabebēken): Wie erwähnt, steht das Wort im Perfekt. Es betont den Zustand, der bereits eingetreten ist: „Er ist [ein für alle Mal] hinübergegangen“. Es beschreibt einen abgeschlossenen Positionswechsel mit bleibender Wirkung.
Aramäisch/Hebräisch (avar): In der aramäischen Peschitta (der syrischen Standardbibel) und hebräischen Übersetzungen wird oft die Wurzel ‘-b-r verwendet. Bedeutung: Avar bedeutet schlicht „vorübergehen“, „überschreiten“ oder „durchqueren“. Der Clou: Avar ist dieselbe Wurzel wie in Hebräer (Ivri – „einer, der vom anderen Ufer kommt“). Es erinnert an den Auszug aus Ägypten (Passah/Pessach = „Vorübergehen“). Der wesentliche Unterschied: Das Griechische ist präziser in der Zeitform und zementiert den gegenwärtigen Besitz des neuen Lebens. Das Aramäische/Hebräische ist stärker in der Symbolik. Wer avar tut, vollzieht einen „Exodus“. Es ist nicht nur ein Positionswechsel, sondern ein Hindurchgehen durch eine Grenze (wie durch das Schilfmeer), weg von der Sklaverei des Todes hin zur Freiheit des Lebens. Ein völlig anderes Fundament. Im letzteren haben wir jetzt ein festes Fundament.
Wie konnten diese Unterschiede verschüttet, missachtet und nicht wirklich ernst genommen wurde?
 
Dann erklärt sich die Geschichte aus dreifachen Sündenfall, der in der Christenheit passiert ist. 
1.     Fehlentwicklungen und  verhängnisvolle Weichenstellungen. Die erste, wie gesagt, griechischer Geist ersetzt das hebräische Denken. Und übrigens nur nebenbei ein Ergebnis der Ersatztheologie ist, wer ohne Israel denkt, denkt anders, eben griechisch. Aber griechische Philosophie, die die Grundlage des Denkens ist dann auch zum deutenden Paradigma geworden. Und man muss schon dazu sagen, nichts könnte weiter vom eigentlichen Hintergrund des Evangeliums entfernt sein. Das war die Auslieferung der biblischen Botschaft des Evangeliums an den griechischen Geist. Was da mit eingeschlossen ist, sehen wir noch genauer. Und griechischer Geist wiederum, das war nicht nur der Humanismus des Hellenismus. Es war sicher Philosophie, aber griechischer Geist ist jede Menge auch an Heidentum, an Mythologie, an Mysterienkulten und vor allem ganz viel magisches Denken. Ganz viel Sakraments-verständnis, wie es in in der katholischen Kirche auch vorkommt, ist magisches Denken pur (s. Transsubs-tationslehre). Da klebt der Geist am Stoff und da hängt es dann vom Priester ab, ob eine Sache wirken kann oder nicht. Das magische Denken. Ich sage gleich dazu, wir werden da nicht hinkommen. Im Hebräischen, in Israel, haben die Zeichen niemals wirkenden Charakter, sondern immer nur verkündigenden Charakter. In unseren Breiten ist es zum Teil fast umgedreht worden: Die Taufe wirkt aus sich heraus. Und auch beim Abendmahl passiert dann eine Wandlung und dann erst wirkt das Brot. Nein, nein, die Zeichen bewirken nichts. Sie verkündigen den und der jetzt in diesem Zeichen gezeigt wird. Aber die Zeichen schaffen es nicht, wovon sie reden. Übrigens, die ersten sieben Konzilien, die fanden im Raum Kleinasien statt. Das ist griechische Ecke pur. Calcedon, Nicaä, Ephesus, Konstantinopel.
 
2.     Eine zweite Weichenstellung, die problematisch gewesen ist: Römisches Machtbewusstsein dringt in die Kirche ein. Der Machtanspruch Roms kollidiert mit dem, was Jerusalem eigentlich ist. Und es geht um eine ganz schlichte Frage. Was ist denn heilige Stadt? Rom oder Jerusalem. Römisches Machtdenken und die entsprechende Art zu handeln prägt die Kirche in ihrem Bewusstsein und in ihren Methoden. Lesen wir das Evangelium, da merken wir, wie Jesus sich der Macht strikt verweigert hat. Macht als Mittel zur Durchsetzung des Regnum Christi. Thron und Altar in einer unheiligen Allianz. Undenkbar nach dem Evangelium. Dass eine andere Stadt Rom heilige Stadt wird und Jerusalem verdrängt. Im Grunde ein Skandal. Dafür übernimmt der Papst alle Insignien des Cäsar und wird zum Pontifex Maximus, zum obersten Brückenbauer. Und das war wiederum der Titel des „heidnischen Oberpriesters“, den er sich da zulegt..
 
Exkurs: Pontifex maximus
„Pontifex Maximus war der Titel des obersten Priesters im antiken römischen Staatskult, oft als „heidnischer Oberpriester“ bezeichnet, da er die polytheistische Religion Roms leitete. �
Ursprung und Bedeutung
Der Begriff bedeutet lateinisch „oberster Brückenbauer“ (von pons = Brücke und facere = machen), symbolisch für die Verbindung zwischen Göttern und Menschen. Er führte das Kollegium der Pontifices, überwachte Kulte, Kalender und Rituale, einschließlich der Vestalinnen. Sein Amtssitz war die Regia auf dem Forum Romanum. �
Historische Entwicklung
Seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. Wurde der Pontifex Maximus durch Volkswahl ernannt; Julius Caesar hielt das Amt ab 63 v. Chr. Ab Augustus (12 v. Chr.) war es kaiserliches Privileg, bis Gratian 382 n. Chr. es als heidnisches Relikt ablegte.
 
Übergang zum Papsttum
Spätantike Bischöfe von Rom, beginnend mit Damasus I. (366–384), übernahmen den Titel Pontifex, der unter Leo I. (440–461) und später maximus wurde, um Kontinuität zu römischen Traditionen zu betonen – trotz christlicher Ablehnung des Heidentums. Heute trägt ihn der Papst als „oberster Brückenbauer der Kirche“. Der Titel „Pontifex Maximus“ wird vom Papst nicht mehr offiziell verwendet, weil er mit heidnischen Konnotationen des römischen Staatskults belastet ist, die im modernen Christentum vermieden werden sollen. �
Historischer Kontext
Im späten 4. Jahrhundert legten christliche Kaiser wie Gratian (382 n. Chr.) den Titel ab, da er an die polytheistische Priesterschaft Roms erinnerte. Papst Damasus I. führte „Pontifex“ wieder ein, „maximus“ kam erst im Mittelalter (z. B. Bonifatius IX., 1389–1404) hinzu, um Autorität zu betonen.
Moderne Entwicklung
Beim Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) strebten Päpte wie Johannes XXIII. und Paul VI. eine Demutshaltung an; Paul VI. unterschrieb als „Paulus, Bischof der katholischen Kirche“. Der vollständige Titel „Pontifex Maximus“ wurde aus der offiziellen Liste gestrichen, bleibt aber umgangssprachlich bekannt. Heute dominiert „Pontifex“ oder „Summus Pontifex“ als Brückenbauer-Symbol. Der Titel erscheint nicht mehr in offiziellen Dokumenten seit Paul VI. (nach dem II. Vatikanum 1965), um heidnische Assoziationen zu mildern und Demut zu betonen – stattdessen „Bischof von Rom“. Dennoch bleibt er populär und wird am Hof verwendet, da er die universale Autorität des Papstes ausdrückt. Quelle: Jesuiten.org
Weiter im Vortrag: Und natürlich eine dritte Sache.
3.     Christianisierung statt echter Missionierung schafft dann nichts anderes als getauftes Heidentum. Eine bloß übergestülpte christliche Kultur, Kirchen und Martha an jeder Wegkreuzung, das ist noch nicht Reich Gottes. Aber dafür eine gewaltige Assimilationsfähigkeit, man kann alles integrieren, kann alles taufen. Wer schon einmal in Rom gewesen ist und im Pantheon war. Das ist so eine Rundkirche. Das war ursprünglich ein heidnischer Tempel und in jeder Nische stand eine heidnische Gottheit. Das ging dann ganz flugs die heidnischen Götter raus christliche Heilige reingestellt. Assimilationsfähigkeit ist alles integrieren und es gibt eben nicht nur die Durchdringung dieser Welt, sondern es gibt auch die Ansteckung durch diese Welt.  Übrigens betrifft das nicht nur Europa. Die Problematik und Spannungsverhältnis, Evangelium und Kultur ist nie wirklich bewältigt woreden. Das Ergebnis ist in vielen Ecken getauftes Heiligtum und die entscheidende Frage, der man sich natürlich immer wieder stellen darf ist die Frage: Verändert das Evangelium die Kultur oder verändert die Kultur das Evangelium und wenn ich eine Waage hätte, dann würde ich sagen, die Waage neigt sich immer wieder fatal in die Richtung der Kultur, die das  Evangelium verändert. Ich greif ein erstes großes Thema auf: Hebräisches und griechisches Denken der Erkenntnisweg. Vernunft oder Offenbarung Griechisch gedacht ist der Mensch das Maß aller Dinge das hat Protagoras so gesagt. Der Mensch ist in der Mitte man nennt das anthropozentrisch. Auto = selbst nomos =Gesetz. Die autonome Vernunft ist nichts anderes als autonomos, bin selbst ein Gesetz. Der Mensch sagt: Ich bin mein eigenes Gesetz. Übrigens Römer 1, 29-21. Sie wußten, dass ein Gott ist. Sie haben es gewusst und sie haben ihn nicht gepriesen und auch nicht anerkannt. Gott nicht Gott sein lassen und in Römer 1, 19-21 hast du Erkenntnis ohne Anerkenntnis. 1. Korinther 3,21.23 den Griechen ist das ganze Evangelium eine Torheit. Das bewährt sich nicht vor der autonomen Vernunft des Menschen. Hebräisch schaut die Sache ganz anders aus. Es beginnt mit dem gewaltigen Satz: Höre Israel. 5. Mose 6, 4 das Shma Israel und in Sprüche 1,7 und 2, 5 geht es um Weisheit. Das Erstaunliche ist, Erkenntnis Gottes kommt aus Anerkenntnis Gottes. Nein, es ist nicht so, dass man erst einmal Gott erkennen muss und, dann ist man geneigt ihn ananzuerkennen. Sondern die Erkenntnis Gottes ist, dass man etwas über Gott weiß, kommt aus Anerkenntnis Gottes, dass man Gott Gott sein lässt. Wir finden das übrigens auch dort unter einem neuen Testament in Johannes 6, 69. Wir haben geglaubt und erkannt ist genau diese Reihenfolge. Wir haben geglaubt und erkannt zuerst auf dich eingelassen und dann entdeckt, wer du eigentlich bist. Johannes 14,21 hat es auch drinnen. Da führt der Gehorsam zur Offenbarung. Gehorsam führt zur Erkenntnis. Es geht noch weiter im griechischen Denken. Dort regiert der Rationalismus und Vernunftgläubigkeit. Letzten Endes auch das „Erkenne dich selbst“lt. Sokrates Gnothi seauton. Im übrigen hebräisch-biblischen Denken „Erforsche mich Gott.“ Psalm 139, 23. Das sind zwei Welten, und die kannst du nicht so ohne weiteres kompatibel machen. Griechisches Denken oder der griechische Geist kennt keine Offenbarung. Homer und Hesiod haben vor allem Geschichten erzählt, aber sie haben nie den Anspruch erhoben, dass die Götter jetzt durch sie reden würde. „So spricht Zeus“ wie im Alten Testament zu lesen „So spricht der Herr“. So einen Satz sucht man vergebens bei Homer und Hesiod. Sie sind die Leute gewesen, die große griechische Mythologie zusammengefasst haben und selber geglaubt haben. Dass ihre Geschichten auch wahr sind, ist schwer zu sagen. Wenn dann kamen diese Wahrheit aus ihren Gedanken, nicht aus Offenbarung. Und auch der Theos der Griechen ist ein schweigender Gott, ein ewiges in sich ruhendes Sein und hat kein Wort für die Menschen. Er hat nichts zu sagen, redet nicht. Man weiß nicht: Ist er Prinzip oder doch Person? Ist Gott der Philosophen und der lebt hauptsächlich von den Gedanken der Menschen. Er lebt von ihrem Glauben und stirbt an ihrem Unglauben. Das ist das Verhängnis an den Gottesbeweisen. Im Mittelalter haben wir diese Gottesbeweise gehabt, dass wir aus der Vernunft, aus der Erkenntnis der Natur, aus den Dingen des Seins aus dieser Welt als einen moralischen Bewusstsein usw. Gottesbeweise entwickelt hat. Thomas von Aquin und Anselm v.  Canterbury. Das Dumme war zweierlei erstens man konnte den Gott, den man gerade bewiesen hatte, nie vorweisen. Das ist blöd (das sind schon interessante Gedanken, die da gedacht und nicht verachte sie auch nicht und manche sagen das ist ein Stück weit denkende Erhebung zu Gott). Aber letzten Endes, alles was da bewiesen werden, sollte als Gott wird durch offenbaren im Grunde schon vorher gegeben und vorausgesetzt so). Das Problem mit diesen Gottesbeweisen: Wenn jemand klüger kam, hat er diese Gottesbeweise widerlegt.  Also gibt es jetzt Gott nicht. Bist wieder gescheiter Kerl gekommen ist gesagt: „Moment mal…Das war so“ uns aber das ging endlich ein Ping Pong in der abendländischen Geistes-geschichte hin und her und der Neu-Katholizismus im 1900 hat die Beweise wieder aufgestellt und dann ist er wieder gekommen und haben sie wieder demoliert. Es geht fröhlich hin und her und das ist der Satz stimmt. Der Gott der Philosophen lebt von den Gedanken der Philosophen, vom  Glauben der Philosophen stirbt letzten Endes an ihren Unglauben. In der Philosophie meldet sich nur die Vernunft des Menschen zu Wort und nochmal: Ich will nicht bestreiten, dass da durchaus auch Großes und Gültiges gedacht wurde. Aber es liegen Welten dazwischen, ob der Mensch ein Hörender ist. Shma Israel. Und Empfangender. Oder ob er über seine gefallene Vernunft ständig ein Mitspracherecht anmeldet. Das ist das Verhängnis. Im Grunde eine gefallene Vernunft: Wie soll die die Dinge Gottes und die Tiefen der Gottheit erkennen können. Übrigens wo Thomas von Aquin  ziemlich gerudert ist. Er hat gesagt, die Vernunft des Menschen ist nicht gefallen. Nur sein Wille, ist ein Irrtum. Auch die Vernunft ist mit einbezogen. Die Vernunft des Menschen meldet sich zu Wort und ein Sünder denkt nicht klar über Gott. Das sehen wir beim lieben Platon. Das geht dann natürlich weiter über den Humanismus der Renaissance, der Wiederentdeckung des Menschen und den Primat der Vernunft in der Aufklärung führt bei uns im Westen und im  Abendland schnurstracks zum historisch-kritischen Verständnis mit der Schrift. Und im historisch-kritischen Verständnis sind der Rationalismus des griechischen Denkens maßgeblich und das kritische Hinterfragen, ob Wunder überhaupt denkbar sind. Und das Ergebnis ist ausgesprochen ernüchternd. Und in der Welt des Deismus heißt es: „Es gibt keine Offenbarung, die uns nicht auch die Vernunft sagen könnte. Also braucht es auch keine Offenbarung.“ Und wenn die kritische Vernunft etwas nicht absegnet, dann ist das auch nicht geschehen. So bei der Auferstehung, Jungfrauenempfängnis, die in beiden Kirchen variabel geglaubt wird. Der Mensch sieht sich in der Mitte, als Maß aller Dinge. Das ist mit Verlaub gesagt ein eingeschränkter Horizont.
Noch ein paar typische Argumente der Ersatzheologen, wie auch hier schon gesehen haben, womit Gott angeklagt wird.

1. „Juden haben ja gar kein Vorteil vom Glauben an Gott“
Doch ihnen ist anvertraut was Gott geredet hat. Das Gesetz hatte eine Menge Vorteile, ein anderes Leben, Schutz. Und das Gesetz war die Weisung für den Umgang mit Gott. Im Gesetz finden wir immer beides das Gebot und die Einladung zum Glauben und zu einer Beziehung mit Gott.

2.“Gott ist nicht treu“
So jemand hat die Erwählung als Heilsautomatik missverstanden, wenn er sein erwähltes Volk richtet, unabhängig vom Glauben. Der Vorwurf lautet Wie kann ein Gott treu sein, wenn er sein Volk richtet?
Das ist übrigens bei Ersatztheologen eine Konsequenz,  übrigens ein Denkfehler, das sein Volk doch nicht auserwählt sei. Dazu sagt Paulus, dass Gott so gerecht ist und seinem auserwählten Volk nichts durchgehen lässt.


3.Jetzt wird es tiefmystisch: "Gott braucht meine Dunkelheit, meine Ungerechtigkeit, um darin als Licht, seine Gerechtigkeit leuchten zu können. Paulus würde drauf sinngemäß antworten:

Das entspricht nicht dem Charakter Gottes.“
 
Quelle: Kurt Schneck, Hebräisches vs. Griechisches Denken
 
Komfortzone 08.05.2026 18:03
Für mich ist der Artikel ein "Augenöffner"!  Das was mir durch den katholischen Glauben genommen wurde, kann ich mir zurückholen..😎
 
Komfortzone 09.05.2026 20:45
Eine Zusammenfassung möchte ich noch hinterher bringen. Vorab: Die Ersatztheologie, von dem sich die RKK offiziell losgesagt hat, lebt offensichtlich noch bei Einigen, wie man hier sehen kann. 

"Der Text vertritt die Sicht, dass das sogenannte „hebräische Denken“ nicht die Ursache der biblischen Offenbarung sei, sondern selbst aus Gottes Offenbarung hervorgegangen ist. Sprache, Kultur und Denkweise Israels seien also Folge des Wortes Gottes – nicht umgekehrt.

Zentral ist dabei die Bedeutung des Begriffs „Hebräer“ (Ivri). Er stammt von der Wurzel „awar/abar“ („hinübergehen“, „überschreiten“) und beschreibt Menschen, die „von drüben herübergezogen“ sind. Daraus entwickelt der Vortrag ein geistliches Bild: Glaube bedeutet ein Hinübergehen in eine neue Existenz – wie Abraham, der Auszug Israels aus Ägypten oder der Übergang „vom Tod zum Leben“ in Johannes 5,24.

Besonders hervorgehoben wird der Unterschied zwischen griechischem und hebräisch-aramäischem Denken:

Das griechische Denken betont eher den abgeschlossenen Zustand oder Positionswechsel.
Das hebräische Denken beschreibt einen lebendigen Prozess des Übergangs und der Verwandlung, ähnlich einem Exodus.

Der Vortrag kritisiert anschließend drei historische „Fehlentwicklungen“ des Christentums:

1.
Verdrängung des hebräischen Denkens durch griechische Philosophie Das Evangelium wurde zunehmend mit griechischem Rationalismus, Mythologie und magischem Denken vermischt worden. Besonders Sakramentsverständnisse wie die Transsubstantiationslehre werden als Ausdruck magischen Denkens kritisiert. Zeichen wie Taufe oder Abendmahl hatten ursprünglich verkündigenden, nicht „wirkenden“ Charakter.

2.
Einfluss römischen Machtdenkens auf die Kirche

Statt der Haltung Jesu habe sich ein machtorientiertes Kirchenverständnis entwickelt. Rom hat Jerusalem verdrängt, der Papst hat Titel und Symbole des römischen Kaisertums übernommen („Pontifex Maximus“). Er trug den Titel "heidnischer Oberpriester" und wurde nicht durch Gott berufen, sondern durch das Volk gewählt und überwachte Kulte, Kalender und Rituale,  Dies wird als problematische Verbindung von Evangelium und Machtpolitik dargestellt.

3.
Christianisierung statt echter Mission 

Es entstand oft nur eine äußerliche Christianisierung – „getauftes Heidentum“. Heidnische Elemente wurden in die Kirche integriert, statt dass das Evangelium Kulturen grundlegend verändern sollte.

Im zweiten großen Teil vergleicht der Vortrag systematisch griechisches und hebräisches Denken:

Griechisches Denken:
1. Der Mensch und seine Vernunft stehen im Mittelpunkt. 

2. Erkenntnis entsteht durch Denken und Philosophie.

3. Gott wird eher philosophisch konstruiert als offenbart.

4. Rationalismus führt letztlich zu Zweifel an Wundern und Offenbarung.

Hebräisch-biblisches Denken:
1. Ausgangspunkt ist das „Höre Israel“ (Schema Israel).

2. Erkenntnis Gottes entsteht aus Glauben, Gehorsam und Anerkennung Gottes.

3. Offenbarung steht über menschlicher Vernunft.
Der Mensch ist Empfangender, nicht autonomes Maß aller Dinge.

Der Text kritisiert außerdem die historisch-kritische Bibelauslegung und Gottesbeweise der Philosophie. Diese würden Gott von menschlicher Vernunft abhängig machen, statt von Offenbarung auszugehen.

Zum Schluss werden einige Argumente sogenannter „Ersatztheologen“ zurückgewiesen:

"Israel habe gar keinen Vorzug durch den Glauben an Gott." 

Israel hat sehr wohl Vorteile durch Gottes Erwählung und das Gesetz. 

"Gott ist nicht treu" Gottes Gericht über Israel widerspreche nicht seiner Treue! 

"Gott brauche meine Ungerechtigkeit, damit Gott seine Gerechtigkeit, sein Licht in mir leuchten kann."
Die Vorstellung, Gott brauche das Böse, um seine Herrlichkeit zu zeigen, widerspreche Gottes Wesen.

Insgesamt vertritt der Vortrag eine stark bibelorientierte, offenbarungstheologische Sichtweise, die das hebräische Denken als ursprünglicher und authentischer für das Verständnis des Evangeliums betrachtet als griechisch-philosophische Traditionen des späteren Christentums, die die katholische Kirche nachweislich beeinflusst hat.
 
Sherezade 11.05.2026 14:28
Vermute, dass auch die Zusammenfassung schon zu viel ist...
Auch die EKD und viele Kirchen die nicht in der EKD sind, vertreten keine Ersatztheologie und dennoch steht man immer wieder davor....

Ich fang nun einfach mal lustig in der Mitte an...natürlich mit Kritik...
Komfortzone, da musst  Du durch🙂...

Der Autor des  Vortrages hat es ja nicht so mit historisch- kritischer Methode... dabei ist er selbst mit Wissenschaft unterwegs...wenn  die sog. historisch- kritische Methode abgelehnt wird, denkt man meist an liberaler Theologie oder an Entmythologisierung a la Bultmann... auch wenn Bultmann noch nachwirkt*... einfach freimachen....Bibelwissenschaft  kann irren, tat sie auch … und Bibelwissenschaft ersetzt keine Gotteserfahrung....jedoch funktioniert sie nach bestimmten Kriterien und ist nicht willkürlich....  auch Kirchen, die die Chicago- Erklärung befürworten, arbeiten mit Wissenschaft...


Als Beispiel und warum Wissenschaft hilfreich ist, nehm ich nun den Römerbrief...

Wir alle lesen ja Römerbrief 11, 1 ff
"So frage ich nun: Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, vom Geschlecht Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat."

Damit kommen die meisten Menschen ja noch klar... aber dann...man steht vor Römerbrief 11, 26 ff
"Und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: Es wird kommen aus Zion der Erlöser; der wird abwenden alle Gottlosigkeit von Jakob"...


Paulus schreibt, dass ganz Israel gerettet wird...jeder kennt ja  die Auslegungen, was man so unter  ganz Israel versteht...viele Menschen nehmen an/nahmen, dass damit alle  Menschen gemeint sind, die sich zu Jesus bekennen....

Nur... genau dies steht da nicht...hier ist man dann in der Wissenschaft … Sprache, Sitz im Leben / kultureller Kontext... man vergleicht also mit anderen Texten … nicht nur biblische  Texte....
Mit " ganz Israel" sind tatsächlich alle Juden als Gemeinschaft gemeint ...also auch Juden, die den Auferweckten nicht als Messias annehmen / angenommen haben...

Und da steht man dann vor dieser paulinischen Ansage und dem Wissen, dass  der Auferweckte der Weg, die Wahrheit und das Leben ist....
Paulus erklärt es auch nicht...kein wie, kein wo und kein wann...wie damit umgehen ?
Vielleicht müssen wir einfach mit dieser Spannung leben und es  an Gott abgeben... ohne Eisegese und Spekulationen....


Jedenfalls sollte deutlich sein, dass Ersatztheologie unbiblisch....


Eigentlich möchte ich noch  auf einen Vertreter der Ersatztheologie aus der alter Kirche eingehen... hab nur bedenken, dass dies dann auch  zu viel  ist...hätte jedoch den Vorteil, dass jeder die Quellen selbst prüfen kann... ohne Vorkenntnisse...


* Bultmann wirkt in allen Konfessionen nach... gibt Theologen, die die Auferweckung als visonäres Erleben der Menschen sehen... zwar real, aber eben visonär... genau dies steht nur nicht in den Evangelien...
 
Sherezade 11.05.2026 16:06
Wir haben ja kein Lehramt..aber Synodalbeschlüsse ...was hat der Mensch denn erzählt bzw. was für eine Veranstaltung ? Im Zweifel kann man auch mal den offiziellen Weg gehen und dagegen angehen..bin gerade etwas getriggert..
 
Komfortzone 11.05.2026 16:17
"Vermute, dass auch die Zusammenfassung schon zu viel ist..." Eine Sache der Perspektive. Für andere sind 3 Minuten Leseszeit gut investierte Zeit. 

"Auch die EKD und viele Kirchen die nicht in der EKD sind, vertreten keine Ersatztheologie und dennoch steht man immer wieder davor...." Das ist nur halbrichtig. Kürzlich hatte ich eine Veranstaltung der EKD mitverfolgt, in der Ersatztheologie gelehrt wurde. Diese Irrlehre scheint mir sehr verbreitet zu sein..Sorry Sherezade, da musst Du durch.

"Der Autor des  Vortrages hat es ja nicht so mit historisch- kritischer Methode..." Das will er auch gar nicht. Seine Stärke ist die Religionsphilosophie

"wenn  die sog. historisch- kritische Methode abgelehnt wird, denkt man meist an liberaler Theologie oder an Entmythologisierung a la Bultmann... " Mit historischer-kritischer Methode ist lt. Vortrag schlichtweg Unglaube gemeint. Aus den Perspektiven derer Vertreter hat jedes Wunder eine wissenschaftliche Erklärung, die Gotteserfahrung ausschließt und nicht ergänzt. Werner Gitt finde ich hier das beste Beispiel für ein gutes Zusammenwirken von Glaube und Wissenschaft. 


"Mit " ganz Israel" sind tatsächlich alle Juden als Gemeinschaft gemeint ...also auch Juden, die den Auferweckten nicht als Messias annehmen / angenommen haben..." Stimmt absolut.

"Und da steht man dann vor dieser paulinischen Ansage und dem Wissen, dass  der Auferweckte der Weg, die Wahrheit und das Leben ist....
Paulus erklärt es auch nicht...kein wie, kein wo und kein wann...wie damit umgehen ?
Vielleicht müssen wir einfach mit dieser Spannung leben und es  an Gott abgeben... ohne Eisegese und Spekulationen.." Ich habe keine Spannung. Glaube ist für mich ein Überzeugtsein von Dingen, die ich nicht sehe. Einfach wie ein Kind glauben, wie ein Kind. Ich hab mir das schenken lassen von Gott. Am Anfang meines Glaubens habe ich intensiv Buch über Jesus durchgearbeitet. Darin steht: Mit dem Glauben ist es wie im Leben: Wer nicht vertraut, das sein biologischer Vater Liebe hat, der kann auch nicht glauben. Wer Schwierigkeiten hat, darauf zu vertrauen, dass die Sonne aufgeht, dass es regnet, dass die Ampel grün wird, der hat auch Schwierigkeiten mit dem Glauben. 

"Jedenfalls sollte deutlich sein, dass Ersatztheologie unbiblisch...." So ist es.

Eigentlich möchte ich noch  auf einen Vertreter der Ersatztheologie aus der alter Kirche eingehen"
Bultmann wirkt in allen Konfessionen nach... 
Das würde abschweifen vom Thema, weil er in diesem Video nicht erwähnt wird.
 
Komfortzone 11.05.2026 16:24
Das übliche Genozidgefasel, Trump der Böse und Josef aus dem Alten Testament.wurde verteufelt.

Ganz schlimm fande ich, dass die Reaktion der Kibbutzbewohner nach dem 07. Oktober, also der Zorn und der Wille nach Vergeltung, verurteilt wurde.
 
Sherezade 11.05.2026 16:24
Da ich nicht weiß,  wo es war und was gesagt wurde...z.B.:
Schreiben an den Superintendenten mit Hinweis auf die EKD  Synode von Weißensee/ 1950...dazu noch all die anderen Synoden...
Gerne mit  dem Hinweis, dass solche Pappnasen neben einen Blick in die Bibel und neben den Kenntnissen von Synodalbeschlüssen zusätzlich Fortbildung machen sollten...im Studium ist ja wohl auch was schief gelaufen...
 
Sherezade 11.05.2026 16:27
So was wurde gesagt? Mir wird übel...wo und wann hat der studiert????
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