Enquete Kommission Berlin mit Tom Lausen - 7.5.2026
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Stefan Homburg: „Es geht Schritt für Schritt voran“ - Corona-Aufarbeitung und WHO-Insiderhandel
calando Heute, 22:21
Prof. Stefan Homburg: „Es geht Schritt für Schritt voran“ - Corona-Aufarbeitung und WHO-Insiderhandel
04.05.2026 | www.kla.tv/41158
[Kla.TV:]
Wir begrüßen bei uns heute im Live-Studio Prof. Stefan Homburg. Er war von 1997 bis 2021 Direktor des Instituts für öffentliche Finanzen der Leibniz Universität Hannover. Nochmal herzlich willkommen.
Sie waren schon 2020 einer der Ersten, der auf die Unregelmäßigkeiten bei der Corona-Erzählung hingewiesen hat. Jetzt haben wir 2026. Es laufen verschiedene Untersuchungsausschüsse. Es läuft eine Enquete-Kommission in Deutschland und auch ähnliche Formate in anderen europäischen Ländern. Sie waren bei vielen Kommissionen im In- und Ausland tätig, waren als Sachverständiger dort, haben Beiträge geliefert. Einige dieser Sitzungen waren öffentlich, andere auch nicht. Das war etwas irritierend, denn eine Sache, die ja so breite Bevölkerungsschichten – quasi jeden im Land – betroffen hat, sollte ja öffentlich auch verhandelt werden. Deswegen haben wir Sie heute eingeladen, um auch den Stand der Corona-Aufarbeitung zu erfahren, was man vielleicht vor den Kameras nicht sieht. Vielleicht können Sie das kurz zusammenfassen, (was) wo wir derzeit stehen.
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Ja. Wo stehen wir derzeit? Also, Sie haben Recht, es gibt eine Enquete-Kommission des Bundestags, da bin ich als Sachverständiger Mitglied. Und diese Enquete-Kommission, die tagt eines Teils nicht öffentlich und es gibt öffentliche Anhörungen. Alle Beschlüsse fallen in nicht öffentlicher Sitzung. Und, ja, wenn Sie sagen, dass Sie das nicht gut finden, bin ich bei Ihnen. Aber es ist einfach von der Mehrheit nicht gewünscht, dass das Verfahren transparenter läuft. Also in der geschlossenen Sitzung laufen auch Dinge, die man nicht den Leuten zeigen will. Um es mal so zu sagen, in der Enquete-Kommission gibt es fünf Fraktionen. Von den fünf Fraktionen haben sich vier aktiv an der Lockdown-Politik beteiligt und verteidigen – das kann man ja auch verstehen – ja bis heute, auch die Impfpolitik. Und eine Fraktion ist da eben anderer Meinung. Und ja, so wie das in unserer Demokratie heute so üblich ist, wird einfach mit Mehrheitsbeschluss, mit Brandmauer alles durchgesetzt, sodass die Minderheitenrechte da im Grunde nur rudimentär vorhanden sind.
Und mal ein Beispiel: Wir hatten mal beantragt, dass wir auch Grafiken zeigen können, so wie Sie das ja auch gerne machen. Denn wenn irgendwie gesagt wird, da ist das und das passiert, das ist alles so vage. Wenn man sich eine Grafik anguckt, irgendwie vom Statistischen Bundesamt oder vom RKI, dann kann man das viel besser beurteilen. Da haben vier Fraktionen gesagt: „Nein, ihr dürft keine Grafiken zeigen.“
[Kla.TV:]
Haben sie das irgendwie begründet?
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Also ursprünglich hieß es, es sei juristisch nicht möglich, wegen Verstoß gegen das Urheberrecht. Da habe ich gesagt: „Wir verstoßen ja nicht gegen das Urheberrecht, wenn wir als Bundestag, als oberstes Verfassungsorgan, Grafiken der Bundesbehörde Destatis (Statistisches Bundesamt) oder des RKI zeigen.“ Das haben sie dann zwei Monate, glaube ich, prüfen lassen. Und dann haben sie gesagt: „Ja, Sie haben recht, stimmen wir einfach ab, ob Grafiken gezeigt werden dürfen.“ Zack – Brandmauer, vier Fraktionen, nein, dürfen nicht gezeigt werden. Und das ist ein großes Hindernis für die Aufklärung. Denn nur so mit Armen und Beinen und sehr kurzer Redezeit in so fünf Minutenslots kann man es nicht so gut rüberbringen wie bei einer echten Aufarbeitung.
[Kla.TV:]
Ja, das macht ja auch Ihre Sendung aus, wo Sie sehr viele Grafiken zeigen. Die sind sehr instruktiv [lehrreich, interessant], also kann man an dieser Stelle nur empfehlen, Ihren ganzen Kanal. [www.youtube.com/@StHomburg] Sie geben auch immer wieder die Quellen an. Auch das wird in den sogenannten Qualitätsmedien immer sträflichst unterlassen. Ich habe letztens wieder einen Verriss gelesen und dann werden halt Dinge in den Raum gestellt. Und am Ende geben sie auch keine Quellen an. Also es ist immer so ein Taktieren. Ist das in der Enquete-Kommission dann auch so, dass man sozusagen letztlich argumentativ in die Ecke gefahren wird?
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Nein, in der Enquete-Kommission wird überhaupt nicht argumentiert. Also wir haben noch nicht eine Sekunde diskutiert. Es gibt da keine Diskussion, sondern in der geschlossenen Sitzung geht es um Verfahrensfragen. Wann machen wir welche Termine? Welche Sachverständigen werden eingeladen? Wie lang darf jede Fraktion sprechen? So, dann wird es beendet. Und danach kommt die Anhörung. Ich weiß nicht, ob jemand das schon mal gesehen hat. Die Anhörung funktioniert so, dass der Sachverständige, der von Fraktion XY geladen wurde, irgendwas sagt und dann befragt wird. Und dann fragt die nächste Fraktion. Und immer in so 5-Minuten-Slots mit einer Stoppuhr, die ostentativ [bewusst zur Schau gestellt] unter der Decke hängt. Und ja, dann nach drei Stunden ist die Sitzung beendet.
Ich hatte neulich mal einen Versuch gemacht zu diskutieren. Habe eine E-Mail geschrieben an alle Enquete-Kommissionsmitglieder mit einem inhaltlichen Punkt. Und dann hat mir ein anderer Professor einer anderen Fraktion darauf auch geantwortet. Es war so der erste Ansatz einer inhaltlichen Diskussion. Und dann hat die Vorsitzende, Frau Hoppermann, über die Bundestagsverteilung mitteilen lassen, dass es unerwünscht sei, über diesen E-Mail-Verteiler zu diskutieren. Sprich, in der Sitzung können wir nicht diskutieren, auch per E-Mail sollen wir nicht diskutieren – was ich natürlich ignoriere. Aber es ist kein Austausch gewünscht. Dazu ist die Sache auch zu klar.
[Kla.TV:]
Aber man kann ja die Wahrheit nur finden, indem man die Dinge ausdiskutiert und etwas auch auf sich, auf den anderen bezieht. Jeder trägt seine Meinung vor, die er vorher schon hatte und geht mit der Meinung auch wieder raus.
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Ja. Es ist völlig unproduktiv. Nun gibt es Leute, die am Anfang sagten: „Ja, diese Enquete-Kommission, die bringt überhaupt nichts!“ Und was, sagen wir mal, Diskussionen angeht, ist das auch absolut richtig. Trotzdem finde ich, die Enquete-Kommission ist zusammen mit den RKI-Files, die damals enttarnt wurden, im Grunde das wichtigste Element der Aufklärung. Wenn dann der frühere Bundesminister Spahn dort in der Anhörung sagt, bei der Impfung war nie an Fremdschutz gedacht, das war nie das Ziel. Da haben so viele Leute so erschüttert darauf reagiert und mir dann Briefe geschrieben.
[Video Jens Spahn:]
„Es war nie Ziel, auch der WHO nicht, bei der Impfstoffentwicklung, dass es zu Infektionsschutz gegenüber Dritten kommt.“ – „Das steht klipp und klar. Impfen macht einen Unterschied, man schützt sich und andere. Wer geimpft ist oder genesen, wird keine Kontaktbeschränkung und keine Ausgangssperren mehr erleben.“ [https://t.me/MWGFD_Kanal/2749]
Spahn tut im Nachhinein so, als sei Fremdschutz nie das Ziel gewesen. Aber diese einrichtungsbezogene Impfpflicht, die Impfpflicht für die Soldaten, diese 2G- und 3G-Regel, also diese Ausgrenzung von Ungeimpften, das beruhte ja alles auf der Behauptung, die Impfungen hatten Fremdschutz. Wer sich nicht impfen lässt, der hat nicht diesen Fremdschutz, ist im Grunde ein asoziales Element, oder wie ein Ministerpräsident das so schön sagte, ist raus aus der Gesellschaft.
Und sowas ist dann doch ein sehr großer Augenöffner. Oder Frau Prof. Scheibenbogen, Carmen Scheibenbogen, die eine der schärfsten Impfbefürworterinnen ist, die wurde nach dem Spike-Protein gefragt. [www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw46-pa-enquete-corona-1117438, Min. 01:53:49] Spike-Protein ist ja bei Corona dasjenige, was sich nicht impfen lässt, was auf der Schleimhaut dann sich einnistet und einen irgendwie krank macht. Und bei der Impfung lässt man sich das in den Körper spritzen – also die Bauanleitung dazu. Und dazu wurde sie befragt, und dann sagte sie: „Ja, also das Spike-Protein, das ist schon gefährlich. Und das bleibt nach der Impfung ja leider länger im Körper, als wir das so gedacht haben.“ Das ist natürlich alles, das ist dann alles auf dem Bundestags-Server, ja. Das ist alles dann richtig dokumentiert, und aus meiner Sicht unschätzbar.
Letztes Beispiel: Herr Drosten hatte ja im März 2020 gesagt, Corona sei eine Erkältung, wird man gar nicht merken. Eine Woche später hat er gesagt, wir werden Szenen sehen wie aus Kinofilmen – also so viele Leute sterben. Ich habe ihn dann gefragt, auf welche Daten er diesen Meinungswandel in einer Woche stützt. Er hat es nicht beantworten können. Er hat dann gesagt: „Ihre Fragen sind zu verwirrend und zu komplex“, obwohl ich wirklich nicht so spreche, dass das als verwirrend und komplex empfunden wird. [Video Drosten ab Min. 1:14 https://t.me/MWGFD_Kanal/2749] Also jeder hat gesehen – im Grunde – Drosten hatte überhaupt keine inhaltlichen Argumente für seinen Meinungswandel, sondern hat sowohl bei Masken als auch bei Tests als auch bei Impfungen als auch bei Gefährlichkeit des Virus mal so und mal so erzählt. Man findet zu jedem Sachverhalt von ihm im Netz eine Meinung und die Gegenmeinung.
[Kla.TV:]
Das ist jetzt die Aufarbeitung in Deutschland, aber es ist gut zu hören, dass Sie sagen, es bringt doch etwas, langfristig gesehen, dass sie sich durch ihre eigenen Worte dann verraten.
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Ja.
[Kla.TV:]
Wie ist das im europäischen Ausland? Sie waren auch in Österreich, in der Schweiz, in Italien. Läuft das dort anders?
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Überall hat man die ähnlichen Mechanismen, nur manchmal haben einige Länder mehr Glück als andere. Also wir haben eben unglaubliches Glück gehabt in Deutschland. Da sind wir weltweit die Nummer Eins, dadurch, dass sich ein Mitarbeiter des RKI ein Herz gefasst hat und uns 10 Gigabyte internes Material gegeben hat, das niemals das Licht der Welt erblicken sollte. [www.kla.tv/RKI-Protokolle]
Da liest man dann, dass das RKI das Gesundheitsministerium verklagen wollte, weil sie diese ganze Panikmache als nicht sinnvoll ansahen. Man sieht, wie das RKI intern schockiert ist über Impfschäden, vor allem bei AstraZeneca. Acht Wochen später kommt Herr Spahn mit einer Pressemitteilung, er habe sich mit AstraZeneca impfen lassen. Das glaubt natürlich kein Mensch. Also da sind wir voraus.
Und an Nummer Zwei, da würde ich ganz klar setzen, die USA. Also die USA haben durch ihre Technik der Senatsanhörungen, die ja auch ganz weitgehend öffentlich sind, auch unglaublich viel erreicht. Im Moment geht es darum, [https://x.com/SHomburg/status/2050263139707482239] dass Herr Fauci und seine Gesundheitsadministration eben Dokumente teils verfälscht, vor allem aber vernichtet haben, unterdrückt haben, Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz nicht beantwortet haben. Aufgrund dessen haben wir jetzt auch die erste Anklage eines Staatsanwalts. Also es geht langsam und zäh und Schritt für Schritt voran.
Aber denken Sie mal an 1945. Da war auch nicht 1946 alles klar. Erstmal 20 Jahre in Deutschland weitgehend nichts passiert. Und dann nahm die Sache langsam Fahrt auf. Und es sind noch nach 50, 60 Jahren Leute verurteilt worden.
[Kla.TV:]
Ja. Und gehen Sie davon aus, dass das Material, was jetzt an die Öffentlichkeit kommt, jetzt zwar gedeckelt, dass dieses später zu Verurteilungen führen wird?
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Also in Deutschland ist das schwer zu sagen, weil wir – ich glaube da haben wir als Deutschland einen ganz klaren Nachteil, weil wir anders als praktisch im Rest der zivilisierten Welt diese Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaft haben. Es ist ja bekannt, dass der Europäische Gerichtshof irgendwann gesagt hat, deutsche Staatsanwälte dürfen keine europäischen Haftbefehle ausstellen, weil sie nicht wie in anderen Ländern unabhängig sind, sondern politischen Weisungen unterliegen. Es ist vollkommen klar, dass, solange kein politischer Wechsel stattfindet in Deutschland, die Weisungslage lauten wird, dass überhaupt niemand angeklagt wird. Bei einem politischen Wechsel, wo man natürlich nicht weiß, ob der jemals kommen wird, da könnte sich die Sachlage dann grundlegend verändern.
Das hat doch jetzt der Herr Blome so schön gesagt, der frühere Spiegelautor. Der hat ja im Fernsehen gesagt – vor dem Hintergrund, dass er damals sagte: „Ich wünsche Ungeimpften alle möglichen Nachteile.“ Und er hat gesagt, bei einem Regierungswechsel könnte das ja so sein, dass selbst er plötzlich verfolgt wird wegen seiner Äußerung. Und deshalb würde er sinngemäß lieber, dass die Brandmauer-Parteien an der Macht bleiben, auch wenn die unser Land abwirtschaften.
[Kla.TV:]
Kommen wir nochmal zu diesen anderen kriminellen Machenschaften, die im Hintergrund sind. Sie haben letztens in ein paar Sendungen darüber berichtet, was in den Epstein-Files Interessantes noch als „Beifang“ herausgekommen ist. Und dort war unter anderem zu sehen, dass er mit, also dass Epstein mit Bill Gates schon 2011 daran gearbeitet hat, die WHO einzuspannen für ihre Finanz-Jonglierereien, wenn man das nett sagen will.
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Also nicht ganz, sondern das Lustige ist ja, ab 2011, wie Sie richtig sagen, haben die beiden begonnen, über Pandemien und Impfungen und Offshore-Impffinanzierungsgesellschaften und alles Mögliche rein ökonomisch zu reden. Und dann Jahre später findet man eine E-Mail wo Epstein sagt, wir müssten jetzt auch die WHO ins Boot holen. Ja, also ähnlich wie jetzt auch bei unserer sogenannten Pandemie 2020, sind Ärzte im Grunde weitgehend außen vor. Das Ganze ist ein Geschäft von Ökonomen, Juristen, Psychologen, Soziologen. Und die haben eben im Grunde jahrelang überlegt, Gates und Epstein, wie man aus Pandemien Geld machen könne. [vetopedia.org/de/krisenprofit]
Hatten dann eine große Konferenz 2015 mit JP Morgan, das war damals die größte Bank der Welt, haben eine Konferenz gemacht. Auf der sprachen dann zum Beispiel der Weltbankpräsident, der Chef von JP Morgan und alle möglichen Leute, nur keine Ärzte, über Pandemic Preparedness, also Pandemie-Vorbereitung. Und aus dem weiteren Verlauf drängt sich dann doch stark der Verdacht auf, dass eben unglaubliche finanzielle Anreize geschaffen wurden, dass eine Pandemie wirklich ausbricht.
Und das Schöne war, weil man die WHO praktisch völlig im Griff hat finanziell, konnte man der 2009 sagen, ruft mal eine Schweinegrippe aus. Das war leider ein Schuss in den Ofen. Und 2020 hat man dann der WHO gesagt, ruft mal eine Pandemie aus. Und das hat eben voll eingeschlagen, war aber jetzt medizinisch gesehen so ähnlich wie 2009. Zum Beispiel haben wir in Deutschland eine Sterblichkeit im Jahr 2020, die liegt zwischen den Jahren 2018 und 2019. Also 2018 hatten wir eine starke Grippewelle, relativ hohe Sterblichkeit. 2019 sehr niedrig. 2020 dazwischen – könnte keiner auf die Idee kommen, dass da irgendwas Schlimmes passiert ist. Erst in den Impfjahren 2021, 2022 haben wir dann einen Anstieg der Sterbezahlen. Jetzt werden natürlich viele sofort denken, ja, aber nur, weil die Schulen geschlossen waren und wir den Lockdown hatten. Aber dazu gibt es eben auch eine Untersuchung aus dem Top-Journal Lancet, [www.thelancet.com/journals/lanepe/article/PIIS2666-7762(24)00163-7/fulltext] wie sich die Sterblichkeit in allen europäischen Ländern entwickelt hat während dieser sogenannten Pandemie 2020 bis 2023.
Und rauskommt, wie nicht anders zu erwarten: Am besten schneidet Schweden ab – weil es sich als einziges Land an das gehalten hat, was in Lehrbüchern, Richtlinien, Leitlinien stand, während alle anderen im Grunde Kollateralschäden verursacht haben durch eine falsche Politik.
[Kla.TV:]
Also nochmal, dass ich das richtig verstehe. Es sitzen dort keine Ärzte, die auf Krankheitsbilder, Verläufe, biologische Prozesse spezialisiert sind, sondern Leute, die vor allem daran interessiert sind, wie kann man das öffentlich vermarkten und andere, die vorher damit Geld machen.
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Ja, also gutes Beispiel ist jetzt Folgendes. In allen Lehrbüchern steht, wenn eine richtig gefährliche Pandemie kommt, das leuchtet auch jedem Laien ein, da muss man die Menschen beruhigen, damit nicht Kollateralschäden entstehen. So, und was hat der damalige Bundesinnenminister Seehofer gemacht? Der hat im März 2020 eine spezielle Gruppe zusammengesetzt mit dem Auftrag, ein Schockpapier zu schreiben. Das ist dann auch geleakt worden.
Da steht drin, es sei zum Beispiel wichtig, Kindern klar zu machen, dass wenn sie sich nicht ihre Hände waschen, sie ihre Eltern anstecken, die dann qualvoll zu Hause ersticken. Zu Hause, weil alle Kliniken schon überfüllt sind. So hat man über die Presse ja die Leute gebrieft. So, und jetzt fragen Sie, wer saß, welche Ärzte saßen in dieser Kommission? Chef der Kommission war ein Germanistikdoktorand, dann war da ein Soziologe und, wie ich leider sagen muss, auch einige Volkswirte. Kein einziger Mediziner. Gleichzeitig schrieb im Bundesinnenministerium der zuständige, der für Krisen zuständige Beamte, Stefan Kohn, der 20 Jahre Erfahrung hatte, ein Papier, dass Lockdown, Schulschließungen und so überzogen seien. Ergebnis, Seehofer hat ihn sofort suspendiert und dann entlassen. Er ist als Beamter auf Lebenszeit entlassen worden, weil er im Grunde das gesagt hat, was heute zumindest unter der Hand fast alle für richtig halten, nämlich, dass die Maßnahmen furchtbar überzogen waren.
[Kla.TV:]
Warum haben solche Sachen dann keine juristischen Konsequenzen? Also es ist ja ein Amtsmissbrauch, zum Beispiel von Seehofer. Er ist zwar dazu befugt, aber es war ja nicht gerechtfertigt. Es war auch ein Machtmissbrauch innerhalb der WHO. Das heißt, nur weil sie die finanzielle Oberheit haben, dürften sie ja nicht das sozusagen dafür verwenden, ihre Geschäfte durchzuziehen. Es war ein Insiderhandel.
Sie haben auch darüber berichtet, dass Bill Gates diese völlig runtergewirtschaftete Firma BioNTech da groß investiert – 55 Millionen, wenn ich mich recht erinnere – und sie nachher 2021 mit Gewinn abstößt, nachdem der Hype durch ist, und dann noch die anderen Anleger verhöhnt, dass sie so ein Schrottpapier halten. Und wenn solche Dinge rauskommen oder eben, was Sie gesagt haben, dieses Panikpapier, liegt das nur an dieser weisungsgebundenen Staatsanwaltschaft, dass dort nichts passiert?
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Nee, es gibt ja mehrere. Also zum Beispiel gegen die WHO können Sie gar nichts machen. Die sitzt in Genf und hat für alles, was sie macht, Immunität. Das heißt, die könnten da weiß Gott was machen. Auch wenn alles glasklar bewiesen ist, gegen die können Sie nichts machen. Das ist so ähnlich wie mit der Haftungsfreistellung für die Impfhersteller. Ja, das heißt, bei der WHO ist im Grunde nur eine Möglichkeit gegeben, die ja Trump genutzt hat, nämlich, dass man da austritt. Denn es ist schon richtig, wie Sie sagen, die WHO ist im Grunde ein Instrument des Insiderhandels. Wer die WHO beherrscht, der weiß, welche Krankheiten als nächste ausgerufen werden, welche Pandemien und so weiter, kann sich durch Käufe, Unternehmenskäufe, darauf vorbereiten.
[Kla.TV:]
Aber im internationalen Strafrecht ist doch Insiderhandel trotzdem verboten.
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Nein, aber die WHO ist eben nach Schweizer Recht immun. Und da müsste man, was wir ja nicht wollen, irgendwie Soldaten in die Schweiz schicken. Nein, also die Schweiz hat denen Immunität gegeben. Das ist übrigens nichts Einzigartiges. Dieser europäische Stabilitätsmechanismus, der zum Bailout [Rettungsaktion bzw. Bereitstellung finanzieller Mittel um vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren] von Pleites
04.05.2026 | www.kla.tv/41158
[Kla.TV:]
Wir begrüßen bei uns heute im Live-Studio Prof. Stefan Homburg. Er war von 1997 bis 2021 Direktor des Instituts für öffentliche Finanzen der Leibniz Universität Hannover. Nochmal herzlich willkommen.
Sie waren schon 2020 einer der Ersten, der auf die Unregelmäßigkeiten bei der Corona-Erzählung hingewiesen hat. Jetzt haben wir 2026. Es laufen verschiedene Untersuchungsausschüsse. Es läuft eine Enquete-Kommission in Deutschland und auch ähnliche Formate in anderen europäischen Ländern. Sie waren bei vielen Kommissionen im In- und Ausland tätig, waren als Sachverständiger dort, haben Beiträge geliefert. Einige dieser Sitzungen waren öffentlich, andere auch nicht. Das war etwas irritierend, denn eine Sache, die ja so breite Bevölkerungsschichten – quasi jeden im Land – betroffen hat, sollte ja öffentlich auch verhandelt werden. Deswegen haben wir Sie heute eingeladen, um auch den Stand der Corona-Aufarbeitung zu erfahren, was man vielleicht vor den Kameras nicht sieht. Vielleicht können Sie das kurz zusammenfassen, (was) wo wir derzeit stehen.
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Ja. Wo stehen wir derzeit? Also, Sie haben Recht, es gibt eine Enquete-Kommission des Bundestags, da bin ich als Sachverständiger Mitglied. Und diese Enquete-Kommission, die tagt eines Teils nicht öffentlich und es gibt öffentliche Anhörungen. Alle Beschlüsse fallen in nicht öffentlicher Sitzung. Und, ja, wenn Sie sagen, dass Sie das nicht gut finden, bin ich bei Ihnen. Aber es ist einfach von der Mehrheit nicht gewünscht, dass das Verfahren transparenter läuft. Also in der geschlossenen Sitzung laufen auch Dinge, die man nicht den Leuten zeigen will. Um es mal so zu sagen, in der Enquete-Kommission gibt es fünf Fraktionen. Von den fünf Fraktionen haben sich vier aktiv an der Lockdown-Politik beteiligt und verteidigen – das kann man ja auch verstehen – ja bis heute, auch die Impfpolitik. Und eine Fraktion ist da eben anderer Meinung. Und ja, so wie das in unserer Demokratie heute so üblich ist, wird einfach mit Mehrheitsbeschluss, mit Brandmauer alles durchgesetzt, sodass die Minderheitenrechte da im Grunde nur rudimentär vorhanden sind.
Und mal ein Beispiel: Wir hatten mal beantragt, dass wir auch Grafiken zeigen können, so wie Sie das ja auch gerne machen. Denn wenn irgendwie gesagt wird, da ist das und das passiert, das ist alles so vage. Wenn man sich eine Grafik anguckt, irgendwie vom Statistischen Bundesamt oder vom RKI, dann kann man das viel besser beurteilen. Da haben vier Fraktionen gesagt: „Nein, ihr dürft keine Grafiken zeigen.“
[Kla.TV:]
Haben sie das irgendwie begründet?
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Also ursprünglich hieß es, es sei juristisch nicht möglich, wegen Verstoß gegen das Urheberrecht. Da habe ich gesagt: „Wir verstoßen ja nicht gegen das Urheberrecht, wenn wir als Bundestag, als oberstes Verfassungsorgan, Grafiken der Bundesbehörde Destatis (Statistisches Bundesamt) oder des RKI zeigen.“ Das haben sie dann zwei Monate, glaube ich, prüfen lassen. Und dann haben sie gesagt: „Ja, Sie haben recht, stimmen wir einfach ab, ob Grafiken gezeigt werden dürfen.“ Zack – Brandmauer, vier Fraktionen, nein, dürfen nicht gezeigt werden. Und das ist ein großes Hindernis für die Aufklärung. Denn nur so mit Armen und Beinen und sehr kurzer Redezeit in so fünf Minutenslots kann man es nicht so gut rüberbringen wie bei einer echten Aufarbeitung.
[Kla.TV:]
Ja, das macht ja auch Ihre Sendung aus, wo Sie sehr viele Grafiken zeigen. Die sind sehr instruktiv [lehrreich, interessant], also kann man an dieser Stelle nur empfehlen, Ihren ganzen Kanal. [www.youtube.com/@StHomburg] Sie geben auch immer wieder die Quellen an. Auch das wird in den sogenannten Qualitätsmedien immer sträflichst unterlassen. Ich habe letztens wieder einen Verriss gelesen und dann werden halt Dinge in den Raum gestellt. Und am Ende geben sie auch keine Quellen an. Also es ist immer so ein Taktieren. Ist das in der Enquete-Kommission dann auch so, dass man sozusagen letztlich argumentativ in die Ecke gefahren wird?
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Nein, in der Enquete-Kommission wird überhaupt nicht argumentiert. Also wir haben noch nicht eine Sekunde diskutiert. Es gibt da keine Diskussion, sondern in der geschlossenen Sitzung geht es um Verfahrensfragen. Wann machen wir welche Termine? Welche Sachverständigen werden eingeladen? Wie lang darf jede Fraktion sprechen? So, dann wird es beendet. Und danach kommt die Anhörung. Ich weiß nicht, ob jemand das schon mal gesehen hat. Die Anhörung funktioniert so, dass der Sachverständige, der von Fraktion XY geladen wurde, irgendwas sagt und dann befragt wird. Und dann fragt die nächste Fraktion. Und immer in so 5-Minuten-Slots mit einer Stoppuhr, die ostentativ [bewusst zur Schau gestellt] unter der Decke hängt. Und ja, dann nach drei Stunden ist die Sitzung beendet.
Ich hatte neulich mal einen Versuch gemacht zu diskutieren. Habe eine E-Mail geschrieben an alle Enquete-Kommissionsmitglieder mit einem inhaltlichen Punkt. Und dann hat mir ein anderer Professor einer anderen Fraktion darauf auch geantwortet. Es war so der erste Ansatz einer inhaltlichen Diskussion. Und dann hat die Vorsitzende, Frau Hoppermann, über die Bundestagsverteilung mitteilen lassen, dass es unerwünscht sei, über diesen E-Mail-Verteiler zu diskutieren. Sprich, in der Sitzung können wir nicht diskutieren, auch per E-Mail sollen wir nicht diskutieren – was ich natürlich ignoriere. Aber es ist kein Austausch gewünscht. Dazu ist die Sache auch zu klar.
[Kla.TV:]
Aber man kann ja die Wahrheit nur finden, indem man die Dinge ausdiskutiert und etwas auch auf sich, auf den anderen bezieht. Jeder trägt seine Meinung vor, die er vorher schon hatte und geht mit der Meinung auch wieder raus.
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Ja. Es ist völlig unproduktiv. Nun gibt es Leute, die am Anfang sagten: „Ja, diese Enquete-Kommission, die bringt überhaupt nichts!“ Und was, sagen wir mal, Diskussionen angeht, ist das auch absolut richtig. Trotzdem finde ich, die Enquete-Kommission ist zusammen mit den RKI-Files, die damals enttarnt wurden, im Grunde das wichtigste Element der Aufklärung. Wenn dann der frühere Bundesminister Spahn dort in der Anhörung sagt, bei der Impfung war nie an Fremdschutz gedacht, das war nie das Ziel. Da haben so viele Leute so erschüttert darauf reagiert und mir dann Briefe geschrieben.
[Video Jens Spahn:]
„Es war nie Ziel, auch der WHO nicht, bei der Impfstoffentwicklung, dass es zu Infektionsschutz gegenüber Dritten kommt.“ – „Das steht klipp und klar. Impfen macht einen Unterschied, man schützt sich und andere. Wer geimpft ist oder genesen, wird keine Kontaktbeschränkung und keine Ausgangssperren mehr erleben.“ [https://t.me/MWGFD_Kanal/2749]
Spahn tut im Nachhinein so, als sei Fremdschutz nie das Ziel gewesen. Aber diese einrichtungsbezogene Impfpflicht, die Impfpflicht für die Soldaten, diese 2G- und 3G-Regel, also diese Ausgrenzung von Ungeimpften, das beruhte ja alles auf der Behauptung, die Impfungen hatten Fremdschutz. Wer sich nicht impfen lässt, der hat nicht diesen Fremdschutz, ist im Grunde ein asoziales Element, oder wie ein Ministerpräsident das so schön sagte, ist raus aus der Gesellschaft.
Und sowas ist dann doch ein sehr großer Augenöffner. Oder Frau Prof. Scheibenbogen, Carmen Scheibenbogen, die eine der schärfsten Impfbefürworterinnen ist, die wurde nach dem Spike-Protein gefragt. [www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw46-pa-enquete-corona-1117438, Min. 01:53:49] Spike-Protein ist ja bei Corona dasjenige, was sich nicht impfen lässt, was auf der Schleimhaut dann sich einnistet und einen irgendwie krank macht. Und bei der Impfung lässt man sich das in den Körper spritzen – also die Bauanleitung dazu. Und dazu wurde sie befragt, und dann sagte sie: „Ja, also das Spike-Protein, das ist schon gefährlich. Und das bleibt nach der Impfung ja leider länger im Körper, als wir das so gedacht haben.“ Das ist natürlich alles, das ist dann alles auf dem Bundestags-Server, ja. Das ist alles dann richtig dokumentiert, und aus meiner Sicht unschätzbar.
Letztes Beispiel: Herr Drosten hatte ja im März 2020 gesagt, Corona sei eine Erkältung, wird man gar nicht merken. Eine Woche später hat er gesagt, wir werden Szenen sehen wie aus Kinofilmen – also so viele Leute sterben. Ich habe ihn dann gefragt, auf welche Daten er diesen Meinungswandel in einer Woche stützt. Er hat es nicht beantworten können. Er hat dann gesagt: „Ihre Fragen sind zu verwirrend und zu komplex“, obwohl ich wirklich nicht so spreche, dass das als verwirrend und komplex empfunden wird. [Video Drosten ab Min. 1:14 https://t.me/MWGFD_Kanal/2749] Also jeder hat gesehen – im Grunde – Drosten hatte überhaupt keine inhaltlichen Argumente für seinen Meinungswandel, sondern hat sowohl bei Masken als auch bei Tests als auch bei Impfungen als auch bei Gefährlichkeit des Virus mal so und mal so erzählt. Man findet zu jedem Sachverhalt von ihm im Netz eine Meinung und die Gegenmeinung.
[Kla.TV:]
Das ist jetzt die Aufarbeitung in Deutschland, aber es ist gut zu hören, dass Sie sagen, es bringt doch etwas, langfristig gesehen, dass sie sich durch ihre eigenen Worte dann verraten.
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Ja.
[Kla.TV:]
Wie ist das im europäischen Ausland? Sie waren auch in Österreich, in der Schweiz, in Italien. Läuft das dort anders?
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Überall hat man die ähnlichen Mechanismen, nur manchmal haben einige Länder mehr Glück als andere. Also wir haben eben unglaubliches Glück gehabt in Deutschland. Da sind wir weltweit die Nummer Eins, dadurch, dass sich ein Mitarbeiter des RKI ein Herz gefasst hat und uns 10 Gigabyte internes Material gegeben hat, das niemals das Licht der Welt erblicken sollte. [www.kla.tv/RKI-Protokolle]
Da liest man dann, dass das RKI das Gesundheitsministerium verklagen wollte, weil sie diese ganze Panikmache als nicht sinnvoll ansahen. Man sieht, wie das RKI intern schockiert ist über Impfschäden, vor allem bei AstraZeneca. Acht Wochen später kommt Herr Spahn mit einer Pressemitteilung, er habe sich mit AstraZeneca impfen lassen. Das glaubt natürlich kein Mensch. Also da sind wir voraus.
Und an Nummer Zwei, da würde ich ganz klar setzen, die USA. Also die USA haben durch ihre Technik der Senatsanhörungen, die ja auch ganz weitgehend öffentlich sind, auch unglaublich viel erreicht. Im Moment geht es darum, [https://x.com/SHomburg/status/2050263139707482239] dass Herr Fauci und seine Gesundheitsadministration eben Dokumente teils verfälscht, vor allem aber vernichtet haben, unterdrückt haben, Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz nicht beantwortet haben. Aufgrund dessen haben wir jetzt auch die erste Anklage eines Staatsanwalts. Also es geht langsam und zäh und Schritt für Schritt voran.
Aber denken Sie mal an 1945. Da war auch nicht 1946 alles klar. Erstmal 20 Jahre in Deutschland weitgehend nichts passiert. Und dann nahm die Sache langsam Fahrt auf. Und es sind noch nach 50, 60 Jahren Leute verurteilt worden.
[Kla.TV:]
Ja. Und gehen Sie davon aus, dass das Material, was jetzt an die Öffentlichkeit kommt, jetzt zwar gedeckelt, dass dieses später zu Verurteilungen führen wird?
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Also in Deutschland ist das schwer zu sagen, weil wir – ich glaube da haben wir als Deutschland einen ganz klaren Nachteil, weil wir anders als praktisch im Rest der zivilisierten Welt diese Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaft haben. Es ist ja bekannt, dass der Europäische Gerichtshof irgendwann gesagt hat, deutsche Staatsanwälte dürfen keine europäischen Haftbefehle ausstellen, weil sie nicht wie in anderen Ländern unabhängig sind, sondern politischen Weisungen unterliegen. Es ist vollkommen klar, dass, solange kein politischer Wechsel stattfindet in Deutschland, die Weisungslage lauten wird, dass überhaupt niemand angeklagt wird. Bei einem politischen Wechsel, wo man natürlich nicht weiß, ob der jemals kommen wird, da könnte sich die Sachlage dann grundlegend verändern.
Das hat doch jetzt der Herr Blome so schön gesagt, der frühere Spiegelautor. Der hat ja im Fernsehen gesagt – vor dem Hintergrund, dass er damals sagte: „Ich wünsche Ungeimpften alle möglichen Nachteile.“ Und er hat gesagt, bei einem Regierungswechsel könnte das ja so sein, dass selbst er plötzlich verfolgt wird wegen seiner Äußerung. Und deshalb würde er sinngemäß lieber, dass die Brandmauer-Parteien an der Macht bleiben, auch wenn die unser Land abwirtschaften.
[Kla.TV:]
Kommen wir nochmal zu diesen anderen kriminellen Machenschaften, die im Hintergrund sind. Sie haben letztens in ein paar Sendungen darüber berichtet, was in den Epstein-Files Interessantes noch als „Beifang“ herausgekommen ist. Und dort war unter anderem zu sehen, dass er mit, also dass Epstein mit Bill Gates schon 2011 daran gearbeitet hat, die WHO einzuspannen für ihre Finanz-Jonglierereien, wenn man das nett sagen will.
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Also nicht ganz, sondern das Lustige ist ja, ab 2011, wie Sie richtig sagen, haben die beiden begonnen, über Pandemien und Impfungen und Offshore-Impffinanzierungsgesellschaften und alles Mögliche rein ökonomisch zu reden. Und dann Jahre später findet man eine E-Mail wo Epstein sagt, wir müssten jetzt auch die WHO ins Boot holen. Ja, also ähnlich wie jetzt auch bei unserer sogenannten Pandemie 2020, sind Ärzte im Grunde weitgehend außen vor. Das Ganze ist ein Geschäft von Ökonomen, Juristen, Psychologen, Soziologen. Und die haben eben im Grunde jahrelang überlegt, Gates und Epstein, wie man aus Pandemien Geld machen könne. [vetopedia.org/de/krisenprofit]
Hatten dann eine große Konferenz 2015 mit JP Morgan, das war damals die größte Bank der Welt, haben eine Konferenz gemacht. Auf der sprachen dann zum Beispiel der Weltbankpräsident, der Chef von JP Morgan und alle möglichen Leute, nur keine Ärzte, über Pandemic Preparedness, also Pandemie-Vorbereitung. Und aus dem weiteren Verlauf drängt sich dann doch stark der Verdacht auf, dass eben unglaubliche finanzielle Anreize geschaffen wurden, dass eine Pandemie wirklich ausbricht.
Und das Schöne war, weil man die WHO praktisch völlig im Griff hat finanziell, konnte man der 2009 sagen, ruft mal eine Schweinegrippe aus. Das war leider ein Schuss in den Ofen. Und 2020 hat man dann der WHO gesagt, ruft mal eine Pandemie aus. Und das hat eben voll eingeschlagen, war aber jetzt medizinisch gesehen so ähnlich wie 2009. Zum Beispiel haben wir in Deutschland eine Sterblichkeit im Jahr 2020, die liegt zwischen den Jahren 2018 und 2019. Also 2018 hatten wir eine starke Grippewelle, relativ hohe Sterblichkeit. 2019 sehr niedrig. 2020 dazwischen – könnte keiner auf die Idee kommen, dass da irgendwas Schlimmes passiert ist. Erst in den Impfjahren 2021, 2022 haben wir dann einen Anstieg der Sterbezahlen. Jetzt werden natürlich viele sofort denken, ja, aber nur, weil die Schulen geschlossen waren und wir den Lockdown hatten. Aber dazu gibt es eben auch eine Untersuchung aus dem Top-Journal Lancet, [www.thelancet.com/journals/lanepe/article/PIIS2666-7762(24)00163-7/fulltext] wie sich die Sterblichkeit in allen europäischen Ländern entwickelt hat während dieser sogenannten Pandemie 2020 bis 2023.
Und rauskommt, wie nicht anders zu erwarten: Am besten schneidet Schweden ab – weil es sich als einziges Land an das gehalten hat, was in Lehrbüchern, Richtlinien, Leitlinien stand, während alle anderen im Grunde Kollateralschäden verursacht haben durch eine falsche Politik.
[Kla.TV:]
Also nochmal, dass ich das richtig verstehe. Es sitzen dort keine Ärzte, die auf Krankheitsbilder, Verläufe, biologische Prozesse spezialisiert sind, sondern Leute, die vor allem daran interessiert sind, wie kann man das öffentlich vermarkten und andere, die vorher damit Geld machen.
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Ja, also gutes Beispiel ist jetzt Folgendes. In allen Lehrbüchern steht, wenn eine richtig gefährliche Pandemie kommt, das leuchtet auch jedem Laien ein, da muss man die Menschen beruhigen, damit nicht Kollateralschäden entstehen. So, und was hat der damalige Bundesinnenminister Seehofer gemacht? Der hat im März 2020 eine spezielle Gruppe zusammengesetzt mit dem Auftrag, ein Schockpapier zu schreiben. Das ist dann auch geleakt worden.
Da steht drin, es sei zum Beispiel wichtig, Kindern klar zu machen, dass wenn sie sich nicht ihre Hände waschen, sie ihre Eltern anstecken, die dann qualvoll zu Hause ersticken. Zu Hause, weil alle Kliniken schon überfüllt sind. So hat man über die Presse ja die Leute gebrieft. So, und jetzt fragen Sie, wer saß, welche Ärzte saßen in dieser Kommission? Chef der Kommission war ein Germanistikdoktorand, dann war da ein Soziologe und, wie ich leider sagen muss, auch einige Volkswirte. Kein einziger Mediziner. Gleichzeitig schrieb im Bundesinnenministerium der zuständige, der für Krisen zuständige Beamte, Stefan Kohn, der 20 Jahre Erfahrung hatte, ein Papier, dass Lockdown, Schulschließungen und so überzogen seien. Ergebnis, Seehofer hat ihn sofort suspendiert und dann entlassen. Er ist als Beamter auf Lebenszeit entlassen worden, weil er im Grunde das gesagt hat, was heute zumindest unter der Hand fast alle für richtig halten, nämlich, dass die Maßnahmen furchtbar überzogen waren.
[Kla.TV:]
Warum haben solche Sachen dann keine juristischen Konsequenzen? Also es ist ja ein Amtsmissbrauch, zum Beispiel von Seehofer. Er ist zwar dazu befugt, aber es war ja nicht gerechtfertigt. Es war auch ein Machtmissbrauch innerhalb der WHO. Das heißt, nur weil sie die finanzielle Oberheit haben, dürften sie ja nicht das sozusagen dafür verwenden, ihre Geschäfte durchzuziehen. Es war ein Insiderhandel.
Sie haben auch darüber berichtet, dass Bill Gates diese völlig runtergewirtschaftete Firma BioNTech da groß investiert – 55 Millionen, wenn ich mich recht erinnere – und sie nachher 2021 mit Gewinn abstößt, nachdem der Hype durch ist, und dann noch die anderen Anleger verhöhnt, dass sie so ein Schrottpapier halten. Und wenn solche Dinge rauskommen oder eben, was Sie gesagt haben, dieses Panikpapier, liegt das nur an dieser weisungsgebundenen Staatsanwaltschaft, dass dort nichts passiert?
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Nee, es gibt ja mehrere. Also zum Beispiel gegen die WHO können Sie gar nichts machen. Die sitzt in Genf und hat für alles, was sie macht, Immunität. Das heißt, die könnten da weiß Gott was machen. Auch wenn alles glasklar bewiesen ist, gegen die können Sie nichts machen. Das ist so ähnlich wie mit der Haftungsfreistellung für die Impfhersteller. Ja, das heißt, bei der WHO ist im Grunde nur eine Möglichkeit gegeben, die ja Trump genutzt hat, nämlich, dass man da austritt. Denn es ist schon richtig, wie Sie sagen, die WHO ist im Grunde ein Instrument des Insiderhandels. Wer die WHO beherrscht, der weiß, welche Krankheiten als nächste ausgerufen werden, welche Pandemien und so weiter, kann sich durch Käufe, Unternehmenskäufe, darauf vorbereiten.
[Kla.TV:]
Aber im internationalen Strafrecht ist doch Insiderhandel trotzdem verboten.
[Prof. Dr. Stefan Homburg:]
Nein, aber die WHO ist eben nach Schweizer Recht immun. Und da müsste man, was wir ja nicht wollen, irgendwie Soldaten in die Schweiz schicken. Nein, also die Schweiz hat denen Immunität gegeben. Das ist übrigens nichts Einzigartiges. Dieser europäische Stabilitätsmechanismus, der zum Bailout [Rettungsaktion bzw. Bereitstellung finanzieller Mittel um vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren] von Pleites

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