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Das Judentum in der islamischen Republik Iran

Das Judentum in der islamischen Republik Iran
https://edamagazin.de/das-judentum-in-der-islamischen-republik-iran/

"Die Feindschaft zwischen der Islamischen Republik Iran und dem Staat Israel besteht seit der Islamischen Revolution von 1979 und ist ein zentrales Element der iranischen Außen- und Ideologiepolitik. Israel gilt aus Sicht der iranischen Führung als illegitimer Staat und neben den USA, als Erzfeind."....

"Die iranische Verfassung bekennt sich ausdrücklich zum schiitischen Islam als identitätsstiftendes Fundament von Staat und Gesellschaft. Gleichzeitig erkennt Grundsatz 13 der iranischen Verfassung Juden und Jüdinnen als eine der offiziell anerkannten religiösen Minderheiten an. Ihnen wird die Ausübung religiöser Pflichten „im Rahmen des Gesetzes“ gestattet. Zudem dürfen Fragen des Personenstands sowie der religiösen Erziehung nach den jeweiligen religiösen Normen geregelt werden. Im Unterschied zu den Bahai gilt die jüdische Gemeinde damit als legitime Religionsgemeinschaft."...


"Strukturelle Marginalisierung und „Unsichtbarkeit“

Trotz dieser formalen Anerkennung unterliegt das jüdische Leben im Iran einer klaren strukturellen Unterordnung unter den schiitischen Islam. Diese zeigt sich insbesondere im öffentlichen Raum, in eingeschränkten politischen Teilhaberechten sowie im gesellschaftlichen Aufstieg. Zahlreiche Schlüsselpositionen in Verwaltung, Justiz, Militär und Politik sind ausschließlich schiitischen Muslimen vorbehalten, was an mehreren Stellen durch die iranische Verfassung festgeschrieben ist. Der schiitische Islam fungiert nach dem Selbstverständnis des iranischen Regimes als normativer Maßstab für Zugehörigkeit und Loyalität."

"Antizionismus und Loyalität als Überlebensstrategie

Ein zentrales Element der politischen Ordnung der Islamischen Republik ist der staatlich propagierte Antizionismus. Nach 1979 wurde die israelische Botschaft geschlossen und in ein Büro der Palästinensischen Befreiungsorganisation umgewandelt. Der Iran erkennt Israel nicht als Staat an; Reisen dorthin sind iranischen Staatsbürgern – insbesondere Juden – untersagt. Entsprechend findet sich im iranischen Pass der Hinweis, dass Reisen in das „besetzte Palästina“ nicht gestattet sind.

Der Präsident der jüdischen Gemeinde Teherans, Habib Elghanian, wurde wegen angeblicher „zionistischer Spionage“ und „Feindschaft gegen Gott“ nach einem nur 15-minütigen Strafverfahren zum Tode verurteilt und am 9. Mai 1979 hingerichtet. Sein jüdischer Glaube und seine Identität wurden unmittelbar mit Zionismus und dem Staat Israel gleichgesetzt. Dieses Ereignis erschütterte die jüdische Gemeinschaft zutiefst und führte zu einer Massenflucht aus dem Iran. Kurz darauf reiste Hakham Shofet, geistliches Oberhaupt der jüdischen Gemeinde, mit einer Delegation nach Qom, um Ayatollah Khomeini zu treffen. In seiner Proklamation würdigte Khomeini die historischen Wurzeln des Judentums im Iran, betonte die Gemeinsamkeiten des Monotheismus und unterschied ausdrücklich zwischen Judentum und Zionismus.

In den frühen 1980er-Jahren entwickelte sich daraus eine politische „Einigung“ über Identität und Haltung der jüdischen Gemeinde: Erstens eine vollständige Distanzierung von Israel und Zionismus, und zweitens die aktive Unterstützung des iranischen Staates. Dies zeigte sich insbesondere während des Iran-Irak-Krieges, etwa durch die Beteiligung jüdischer Jugendlicher am Aufbau-Dschihad (Dschihad-e Sazandegi).

Auch die im Iran publizierte jüdische Zeitschrift Ofeq Bina veröffentlichte Essays wie „Iran und die Palästinafrage“ und verbreitete damit regimekonforme Narrative. Die jüdische Gemeinde unterstützte offiziell das iranische Regime und distanzierte sich öffentlich vom Staat Israel. Im Gegenzug erhielt sie vom Regime eine begrenzte Form von „Sicherheit“.

"Für die jüdische Gemeinde ist die öffentliche Demonstration von Loyalität gegenüber dem iranischen Staat bis heute zu einer existenziellen Überlebensstrategie geworden. Dies zeigte sich exemplarisch während des Iran-Israel-Krieges im Juni 2025, als der jüdische Parlamentsabgeordnete Homayoun Samah öffentlich seine Loyalität gegenüber dem Regime bekräftigte – begleitet von uniformierten Militärangehörigen, die teilweise eine Kippa trugen.

Gleichzeitig bleibt die gewährte „Sicherheit“ fragil. Mitglieder der jüdischen Gemeinde geraten überproportional häufig in den Verdacht staatsgefährdende Handlungen zugunsten Israels zu begehen. Die Spionagevorwürfe gegen 13 Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Shiraz im Jahr 2000 sowie die Verhaftungen und Razzien gegen Juden und Jüdinnen nach dem Iran-Israel-Krieg 2025 sind nur zwei von zahlreichen Beispielen. Politische Straftatbestände mit Israelbezug wirken dabei deutlich strafverschärfend und spiegeln die ideologische Ausrichtung des Staates wider. Während das Judentum verfassungsrechtlich geschützt ist, gilt Zionismus als hochgradig kriminalisiert und wird als existentielle Bedrohung des Staates betrachtet.

Schlussbemerkung

Das Judentum im Iran existiert bis heute, jedoch unter Bedingungen permanenter Anpassung, struktureller Unterordnung und politischer Kontrolle. Die formale Anerkennung als religiöse Minderheit steht in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur gesellschaftlichen Realität. Jüdisches Leben ist nur unter der Voraussetzung möglich, politisch unsichtbar zu bleiben, Loyalität aktiv zu demonstrieren und jegliche Verbindung zu Israel strikt zurückzuweisen. Damit ist jüdische Existenz im Iran weniger Ausdruck pluralistischer Toleranz als vielmehr das Ergebnis einer fragilen, staatlich regulierten Duldung."

Kommentare

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Komfortzone 17.04.2026 22:30
https://www.israelheute.com/erfahren/iranischer-oberrabbiner-israel-repraesentiert-nicht-das-judentum/

"Solche Äußerungen von jüdischen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens im Iran sind nicht ungewöhnlich. Man könnte annehmen, dass die dortigen Juden einfach Angst haben, irgendetwas anderes zu sagen. Doch auch wenn Gerami und der Abgeordnete Sedgh persönlich Israel hassen, versichern iranischstämmige israelische Juden immer wieder, dass die Mehrheit der jüdischen Menschen im Iran den jüdischen Staat lieben.

Rani Amrani betreibt Radio Ran, einen israelischen Sender, der in persischer Sprache sendet. In einem Interview mit dem ultra-orthodoxen Nachrichtenportal Behadrei Haredim erklärte er kürzlich, warum die Juden, die im Iran verblieben sind, so oft als Gegner Israels gesehen werden:

„Sie haben Angst vor Antisemitismus und Verfolgung. Viele Male während der Demonstrationen zum Quds Tag kommen die Juden heraus und protestieren gegen Israel, weil sie befürchten, sonst schikaniert zu werden. Sie befinden sich in einer Situation, in der sie beweisen müssen, dass sie nichts mit dem Zionismus zu tun haben“.
 
Komfortzone 17.04.2026 22:35
https://en.idi.org.il/articles/63920

"Jewish Israelis Overwhelmingly Support Continued Fighting Against Hezbollah in Lebanon"
 
Komfortzone 17.04.2026 22:37
https://en.idi.org.il/articles/63704

"A Majority of Jewish Israelis Believe that the Iran War Goals are Attainable; Majority of Arab Israelis Believe they are not"
 
Komfortzone 17.04.2026 22:40
Die Mehrheit der jüdischen Israelis unterstützen den Krieg im Iran und gegen die Hisbollah. 92%!

Es gibt nicht die Massen an Toten, wie es sich Antizionisten erhofft haben.

Daher ist die Behauptung, der Zionismus sei eine tödliche Gefahr für Juden falsch. Sie entspricht nicht der Realität.
 
pieter49 18.04.2026 10:31
Vielen Dank werter @Komfortzone !

Für den ausführliche Information !!

Es ist nicht Einfach, für jüdische Menschen auf der Welt !!
 
Sherezade 18.04.2026 11:50
Ich setze noch mal einen Link, der schon etwas älter ist... passt aber gut...
https://www.deutschlandfunkkultur.de/der-iran-und-die-juden-eine-geschichte-von-liebe-und-hass-100.html


Setze auch noch einen anderen Link...da Judenfeindschaft zunimmt...vielleicht hat man es ja mitbekommen...der Deutsche Presserat hat die Jüdische Allgemeine vor kurzer Zeit gerügt...
https://www.juedische-allgemeine.de/israel/juedische-allgemeine-reagiert-auf-ruege-des-deutschen-presserats/
 
Komfortzone 18.04.2026 13:41
Ja, Pieter. Es war ja noch nie einfach für jüdische Menschen auf der Welt. Kämpfen um ihre Existenz ist ihr Natur. Deswegen ist es für Christen existenziell, die richtige Haltung zu Gottes auserwähltem Volk zu haben.
 
Komfortzone 18.04.2026 13:59
Danke Elke für den Artikel vom Deutschlandfunk. Deutlich erkennt man dort genauso die Ablehnung des Regimes und der antisemitischen Propaganda und die Liebe für das jüdische Volk.

Eigentlich hat Gott seinem Volk verboten, sich mit anderen Völkern zu verbinden. Da es aber weggeführt wurde nach Babylon, mussten Juden sich anpassen, integrieren und in die Gesellschaft einbringen und zeigt, wie Gott Gnade und Gunst erweist: Inmitten des Feindes ein blühendes Volk zu entwickeln. Schließlich gingen daraus wunderbare Persönlichkeiten hervor: Aryuz Shalicar z b

Gut, das Herr Engel die Zugehörigkeit des Journalisten zur Hamas klargestellt hat.
 
Sherezade 18.04.2026 16:32
Merci,
dass Du hier noch bist und eine Stimme gegen Judenfeindschaft, christlichen Antijudiasmus und antijudaistischen Verschwörungserzählungen bist...

"Die das Evangelium loslösen wollen vom Alten Testament, schneiden den Weinstock über der Wurzel ab. Jesus ist so gross, dass er die Bemühungen derer entbehren kann, die ihn auf Kosten seines Elternhauses verherrlichen."
 Dies ist ein Zitat von Deissmann anno 1905.. er war Professor für das NT in Heidelberg...
 
Sherezade 18.04.2026 16:38
Seinen Ruf nach Berlin hatte ich glatt vergessen...

Erstaunlich, dass hier kaum Menschen schreiben...
 
Komfortzone 18.04.2026 17:40
„auf Kosten seines Elternhauses verherrlichen“ → Hier meint er: Wer Jesus Christus erhöht, indem er seine jüdischen Wurzeln abwertet oder abschneidet, verfälscht ihn eigentlich."

Danke Elke. Da lese man doch tatsächlich von der Gefahr einen anderen Jesus zu leben und von einer "Vermischung von Wahrheit und Irrlehre". Offensichtlich überführt der Heilige Geist die Verfasserin.
 
(Nutzer gelöscht) 19.04.2026 11:10
Das ist falsch wiedergegeben oben:

Sowohl die Wurzel des Weinstocks wie die Wurzel des Ölbaums sind Christus - nicht Israel etc..!


Jesus sagt :
" Ich bin der wahre Weinstock "
( darum sind Christen in Christus der wahre Weinstock )

Zum Ölbaum:
Auch da ist die Wurzel Christologisch  , und die Erben der Verheißung sind nicht die Juden sondern die Christen.
( Der Ölbaum dient hier rhetorisch NUR als Mahnung vor Hochmut )


Cherub
 
Sherezade 19.04.2026 13:07
Das Zitat ist korrekt. Es ist ein Zitat von Deissman...sooo arg schwer ist der bildhafte Vergleich eigentlich nicht...
Zumal die Bedeutung ja direkt  erklärt wurde...Jesus hat keine neue Religion gegründet...
Auch Paulus nicht..der jüdische Rabbi...speziell im Römerbrief kann man dies erkennen...


Noch dazu..
Deissmann stellte sich schon zu Beginn des 20 Jhd gegen Antijudaismus und Antisemitismus. Er war auch einer der wenigen Personen, die den Völkermord an Armeniern thematisiert hatten..also auch Adana/1909...
 
Komfortzone 19.04.2026 16:13
Cherub, Römer 11 sagt klar, dass Christen sich gegenüber den Juden nicht überheben sollen! Die Wurzel sind nicht Christen, sondern nur Jesus Christus allein. Und nur Christen, die sich gegenüber anderen Judenchristen und Juden nicht überheben, sind ganz sicher in den Ölbaum (Die Gemeinde, der Leib) eingepfropft.

Der Weinstock ist eine völlig anderer Sachverhalt. Dort gehts um die Bedeutung der Nachfolger Jesu an den Leib.
 
(Nutzer gelöscht) 19.04.2026 18:47
Zu Römer 11:

Christus als Teil der Wurzel: Einige Bibelkommentatoren interpretieren die Wurzel bzw. die „Fettigkeit“ des Ölbaums metaphorisch auch als Christus, sein messianisches Programm oder die Verheißung


Die Interpretation der Wurzel und der „Fettigkeit“ des Ölbaums in Römer 11 als Christus oder sein messianisches Programm ist eine spezifische Auslegungsvariante innerhalb der theologischen Debatte über das Verhältnis von Judentum und Christentum.

Hier sind die Kernaspekte dieser Sichtweise:
Christus als die nährende Wurzel: Einige Kommentatoren sehen in der „Wurzel“ (Röm 11,16) nicht nur die Erzväter (Abraham, Isaak, Jakob), sondern Christus selbst, der als der „Wurzelspross aus dürrem Erdboden“ (Jes 53,2) die Grundlage des Gottesvolkes bildet.
„Fettigkeit“ als messianischer Segen: Die „Fettigkeit“ oder der „Saft“ der Wurzel, von der die eingepfropften Zweige (Heidenchristen) nähren, wird als der messianische Segen, die Verheißungen Gottes und die Fülle des Heils in Jesus Christus interpretiert.
Wurzel als messianisches Programm: Die Wurzel repräsentiert das messianische Programm.


--+
Ich habe ja gesagt ,daß die Wurzel des Ölbaums Christus ist und die Erben der Verheißung natürlich dann die Christen sind !

Die Gnade und das Messianische Programm führt in Christus ( Wurzel) zu den Christen 

Die Juden spielen hierbei eine untergeordnete Rolle eine Art Erfüllungsgehilfen

Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 19.04.2026 18:51
Und der Weinstock war im AT Sinnbild für Israel , 

Aber im NT sagt Jesus  : ICH bin der WAHRE Weinstock !

Der wahre Weinstock (vs. Israel):
 Im Alten Testament wurde Israel oft als Weinstock Gottes bezeichnet. Jesus stellt sich als der „wahre“ Weinstock dar, weil er die eigentliche Erfüllung dessen ist, was Israel sein sollte – er ist die direkte Verbindung zu Gott.



Logische Frage also :

Wenn Jesus der wahre Weinstock ist , dann war doch Israel NICHT der wahre Weinstock ,sondern 
Der Unwahre Weinstock !???!


Cherub
 
Sherezade 19.04.2026 19:25
cherub, 
auf welche Bibelwissenschaftler beziehst du dich ? Nenn doch mal ein paar Namen!
Lese nur Ersatztheologie, die so nicht bei Paulus steht.
Es gab auch den Blog:
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/164207/#read
Die Namen im Artikel ergänze ich noch ein bisserl... Barth, Bonhoeffer, Neander, Ehrenberg und neuzeitlich... Baltes, Ehrensperger, Schröter  and so on...also den ganzen aktuellen Stand der Paulusforschung...

Oder biblisch und sehr einfach...
Römer 11, 1 und 26...
 
Sherezade 19.04.2026 19:58
Genau deshalb hab ich Römer11, 1 und Römer11, 26 zitiert... es genügt die Schrift zu lesen...
 
Komfortzone 19.04.2026 20:00
1. Im Alten Testament wird das Volk Israel als EIN Weinstock genannt, denn Gott im Landstrich zwischen Jordanien und dem Meer gepflanzt hat. Psalm 80 

Im Neuen Testament ist Jesus Christus DER wahre  Weinstock. 

Das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Juden, weil sie das Evangelium nicht kennen (was kein Problem für Gott darstellt) sehen sich als den "Weinberg des Herrn".  "Denn das Haus Israel ist der Weinberg des Herrn" bzw. als einen Weinstock (ausformuliert mal als edel und wild, mal als üppig). 

2.
"Römerbrief 11:7 SCH2000
[7] Wie nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; die Auswahl aber hat es erlangt. Die übrigen dagegen wurden verstockt,

https://bible.com/bible/157/rom.11.7.SCH2000"

"Römerbrief 11:17 SCH2000
[17] Wenn aber etliche der Zweige ausgebrochen wurden und du als ein wilder Ölzweig unter sie eingepfropft bist und mit Anteil bekommen hast an der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaums,

https://bible.com/bible/157/rom.11.17.SCH2000"
Ein Teil der Juden haben ja Jesus Christus schon gefunden und folgen ihm, viele sind ihm gefolgt und haben ewiges Leben, viele sitzen beim Vater im Himmel. Aber auch für die Zweige die ausgebrochen sind, gibt es berechtigte Hoffnung, dass sie wieder eingepfropft werden.
 
Komfortzone 19.04.2026 20:04
Autumns wirre antijüdischen Erkenntnisse sind hier deplatziert und habe sie daher gelöscht. Nach einem Entblocken und Hoffnung, dass sie Erkenntnis erlangt hat, habe ich sie wieder blockiert. Sie lebt halt lieber gemeinsam mit dem negativen Sauerteig. 🤷‍♂️ Ihr Problem.
 
Komfortzone 19.04.2026 20:13
Der Begriff "wahrer Weinstock" kommt im alten Testament ja gar nicht vor. Den hat cherub verdreht und hineininterpretiert. Tja, wer lesen kann...
 
Sherezade 19.04.2026 20:23
Dies sind entscheidende Zeilen im Römerbrief 11, 25 ff
Denn ich will euch, Brüder und Schwestern, nicht in Unkenntnis über dieses Geheimnis lassen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung liegt auf einem Teil Israels, bis die Vollzahl der Heiden hereingekommen ist, und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht:
Es wird kommen aus Zion der Retter,  er wird alle Gottlosigkeit von Jakob entfernen.
Und das ist der Bund, den ich für sie gestiftet habe, wenn ich ihre Sünden hinwegnehme.


Warum sollte man diese Aussage nicht einfach so stehen lassen? Genauso nehmen wie Paulus es sagte...
 
Sherezade 19.04.2026 20:30
Hatte den gelöschten Beitrag gelesen...

https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/zeit-zionist-zu-sein/
 
Komfortzone 19.04.2026 20:34
Danke! Wir steuern unaufhaltsam auf eine Zeit zu, in der Jesus Christus eines Tages zwischen Schafen und Böcken unterscheiden wird
 
pieter49 19.04.2026 20:48
Heute, um 20:30 Uhr

Vielen Dank liebe @Sherezade, habe den Link angeklickt und es gelesen.

(zeit-zionist-zu-sein)

Sehr Gut !!

...ich bewundere den Optimismus und Freude, trotz alle Problemen !!

Wunderbar !!
 
(Nutzer gelöscht) 19.04.2026 20:51
Psalm 80,9-12: Beschreibt, wie Gott einen Weinstock aus Ägypten holte, Völker vertrieb und ihn einpflanzte.

Jesaja 5,1-7: Der Weinberg des Herrn wird direkt als das Haus Israel bezeichnet, der statt süßer Trauben "wilde Trauben" brachte.

Jeremia 2,21: Gott bezeichnet Israel als edle Rebe, die sich jedoch in eine "wilde Rebe" verwandelt hat.

Hosea 10,1: Beschreibt Israel als einen üppigen Weinstock, der Frucht bringt, diese aber nur für sich selbst verwendet.

Während das AT Israel als den (oft untreuen) Weinstock Gottes darstellt, bezeichnet sich Jesus im Neuen Testament (Johannes 15,1-8) als der „wahre Weinstock“


------+++++--

@Komfortzone - überlegs mal so:

Nimmst du dir die richtige und wahre Frau oder irgendeine Frau ??😃😂😃

Wenn du' s komfortabel magst ,nehme dir irgendeine Frau 😂😂😂
😂😂
😂

Cherub
 
Sherezade 19.04.2026 21:10
cherub
 der Auferweckte ist Jude und nur in diesem Kontext kannst du ihn verstehen... diesen Kontext kann man sehr gut bei Matthäus 23 erkennen...
Dann sprach Jesus zu der Volksmenge und zu seinen Jüngern: Die Schriftgelehrten und Pharisäer sind dazu eingesetzt, euch das Gesetz von Mose auszulegen. Richtet euch nach ihren Worten und tut alles, was sie euch sagen! Nehmt euch aber kein Beispiel an ihren Taten! Denn sie halten selbst nicht ein, was sie von den anderen verlangen.

Er hat Verlogenheit kritisiert oder um es mit Heine zu sagen... Wasser predigen und heimlich Wein saufen geht gar nicht...

Macht euch mal bewusst, dass er sicher einen Tallit trug und vermutlich auch Tefillin...Kritik übte der Auferweckte an den "Angeberteilen"... und ganz hardcore... Schweinebraten vom Grill gab es auch nicht...
 
Komfortzone 19.04.2026 23:48
Aha, Cherub kann doch lesen. Wunderbar. Trotzdem ist die Wurzel laut dem Neuen Testament Jesus Christus. 

Wenn Juden behaupten, sie sei die Wurzel und nicht Jesus Christus, ist das kein Problem für mich. Für Gott auch nicht. Denn: Viele Juden haben noch diesen Schleier des Gesetzes von Mose. Der wird aber hinweg getan. Christen zeigen in der Endzeit auch einen Schleier, den Gott hinwegtun wird.

Jesaja 25:6-8 SCH2000
[6] Und der Herr der Heerscharen wird auf diesem Berg allen Völkern ein Mahl von fetten Speisen bereiten, ein Mahl von alten Weinen, von fetten, markigen Speisen, von alten, geläuterten Weinen. [7] Und er wird auf diesem Berg die Schleierhülle wegnehmen, die alle Völker verhüllt, und die Decke, womit alle Nationen bedeckt sind. [8] Er wird den Tod auf ewig verschlingen. Und Gott, der Herr, wird die Tränen abwischen von jedem Angesicht und die Schmach seines Volkes hinwegnehmen von der ganzen Erde. Ja, der Herr hat [es] gesprochen. 

https://bible.com/bible/157/isa.25.6-8.SCH2000
 
Sherezade 21.04.2026 09:08
Wenn man über das Judentum im Iran reden möchte, sollte man sich auch mal Zahlen anschauen...vor der iranischen Revolution und danach...genauso sollte man wissen, dass Juden per Gesetz bestimmte Funktionen nicht ausüben dürfen...

Nochmals zum Beitrag von cherub...
Wenn ich nicht irre...das Lehramt der RKK hat sich von der Ersatztheologie verabschiedet...deshalb die Frage an cherub und konkrete Namen..lese da nur den Antijudaismus wie man ihn u.a.bei Kirchenschriftstellern/ vätern  vorfindet...deren Positionen heute abgelehnt werden...
Sie schrieb ja von Bibelkommentatoren...also ganz einfach...
 
(Nutzer gelöscht) 21.04.2026 12:45
Meine Antworten basieren auf Selbsterkenntnis gestützt auf Aussagen eines Priesters aus K-TV und hier Beispiele von Autoren aus KI:

Vertreter dieser theologische Deutung:

Maria Neubrand: In ihrem Aufsatz (2000) schlägt sie vor, die Identifizierung des Ölbaums als das Volk Israel aufzugeben und im Ölbaum Jesus Christus selbst zu sehen. Dadurch werden Nichtjuden nicht in Israel, sondern im Messias verwurzelt.

Klaus Wengst: Er unterstützt die Deutung von Maria Neubrand, dass Christus die Wurzel ist.

Horst Krüger: Er erwähnt in seiner Arbeit die

Möglichkeit, dass die Wurzel symbolisch den Messias Jesus darstellt.

Andere Kommentatoren: Einige Ausleger neigen

zu dieser Ansicht, um Paulus' Argumentation so zu verstehen, dass die Wurzel „die fettspendende Kraft" (Gnade) ist, die direkt von Christus ausgeht.


Cherub
 
Sherezade 21.04.2026 14:57
Sry, breche gleich in Tränen aus...
Wengst ist einer der Neutestamentler, die ich sehr schätze...
Schon vor 20 Jahren hat er von der Gefahr für Israel durch den Iran geschrieben..er steht auch für die Position, dass Land ja Israel zusammengehören...dafür das Gott treu ist...

Würde mal den Besuch einer Bibliothek vorschlagen..
 
Sherezade 21.04.2026 17:30
Damit es deutlich wird... die Exegeten unterscheiden zwischen dem Ölbaum, seinen Zweigen und der Wurzel...da wäre der Ölbaum Jesus... man sollte es halt auch gelesen haben... bevor man schreibt...
 
schaloemchen 21.04.2026 21:18
Cherub beschäftigt hier alle mit ihrem Quatsch
in meinem Blog hätte ich alle Kommentare gelöscht
um Zeitverschwendung zu vermeiden
 
Komfortzone 21.04.2026 23:51
So hat sie zumindest zugegeben, dass sie lediglich auf Meinungen hört und nicht auf Fakten.
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