weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

📃 Der Trost Gottes

📃 Der Trost Gottes
GOTT wünscht, die Erkenntnis Seiner Selbst durch uns an jedem Ort offenbar zu machen. Damit dies geschehen kann, ist es unerlässlich, dass wir IHN überall anerkennen. ER wird nicht in unserem Leben herrschen ohne unsere Zustimmung. Durch unser Zusammenwirken [mit IHM] wird alles bewirkt. [So schreibt Jesaja:] "Wenn ihr willig seid und hört, sollt ihr das Gute des Landes essen." [JES. 1,19] [ELB] "Willig" [zu sein] bedeutet gegenwärtige Ausübung des Willens. [Die Zusage des vorstehend zitierten Textes] ... ist somit [die folgende]: Wenn derzeit Dein Wille darin besteht, GOTT zu verherrlichen, dass Sein Wille geschieht und Du Dich Seinem Willen unterordnest, dann wirst Du "das Gute des Landes essen." [Deswegen steht geschrieben:] "Erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt." [JOS. 24,15] "Heute" meint jeden Tag "solange es "heute" heißt" [HEBR. 3,13] [- oder mit anderen Worten, solange es ein heute für Dich gibt]. Damit GOTT an jedem Ort durch uns die Erkenntnis seiner selbst offenbaren kann, ist es unerlässlich, dass wir IHN überall anerkennen.

Dies anzuerkennen bedeutet nichts anderes als die Wahrheit anzuerkennen. Es ist so sehr Wahrheit, dass es einfach Wahrheit ist, ob wir sie nun anerkennen oder nicht. Als Paulus sich auf dem Areopags befand - vor einer Menge der größten Heiden, unter denen kein einziger Christ war - sprach er das [folgende] Wort Gottes: GOTT ist "jedem Einzelnen von uns nicht ferne." [APG. 17,27] [SLT] "Nicht ferne" bedeutet nah, und ER ist tatsächlich so nah, dass ER "an der Tür" [unseres Lebens] steht, bereitwillig einzutreten und im Leben zu herrschen um "den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten" [2. KOR. 2,14] offenbar zu machen.

Da der HERR sogar den Heiden so nahe ist, denen, die IHM die Tür ihres Lebens ständig verweigern, wie viel mehr ist es wahr, dass ER denen nahe ist, die die Tür geöffnet und sich IHM hingegeben haben. All diesen versichert ER: "Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." [MATTH. 28,20] "Ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!" [JES. 41,13] [LUT2017] "Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen." [HEBR. 13,5] [ELB] "Verkauft man nicht zwei Sperlinge um einen Groschen? Und doch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. ... Darum fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge. Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt." [MATTH. 10,29.31.30] [SLT]

All das zeigt, dass nichts in Dein oder mein Leben treten kann, was den Wert eines Sperlings hat – ein Viertelcent oder weniger – ohne dass GOTT bereit ist, ihm zu begegnen, darüber zu wachen und es zu unserem Guten und zu Seiner eigenen Ehre zu wenden. Es zeigt, dass nichts in Dein Leben treten kann, das auch nur annähernd so wichtig ist wie eines der Haare auf Deinem Haupt, ohne dass GOTT zur Stelle ist, diesem zu begegnen und zu Deinem Guten zu wenden. Daher wissen wir "dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen." [RÖ. 8,28] Daher ist geschrieben, dass der "Gott alles Trostes ... uns tröstet in all unserer Bedrängnis." [2. KOR. 1,3-4] Diese Welt ist eine Welt der Prüfung, der Schwierigkeit, des Kummers. "Der Mensch wird zur Mühsal geboren, wie die Funken des Feuers emporfliegen." [HIOB 5,7] [LUT2017] Da die Welt nun einmal so ist, werden wir, solange wir in ihr leben, genau solchen Dingen begegnen, wie sie in der Welt vorkommen, und können auch nichts anderes erwarten. Wir sollten [auch] nicht darum bitten, von Prüfungen, die die Welt bereithält, verschont zu bleiben sondern darum, in ihnen bewahrt zu werden. Wir sollen um Gnade und Einsicht bitten, GOTT in ihnen zu finden, damit wir Seine Gnade in jeder Prüfung, Seine Kraft in jeder Schwierigkeit und Seinen Trost in all unserer Bedrängnis finden.

Aber dies nicht nur, damit alle Erfahrungen dieser Welt zu unserem eigenen Guten und unserem eigenen Heil wirken, sondern auch, damit wir durch all diese Erfahrungen besser vorbereitet werden, das Heil denjenigen weiterzuvermitteln, die es nicht kennen. Genau darum geht es in dem Text, der beinhaltet - "Der Gott allen Trostes .. tröstet uns in all unserer Bedrängnis" - und vollständig [wie folgt] lautet: "Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis, damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott." [2. KOR. 1,3-4]  [LUT2017] Da das Ziel des Trostes Gottes für uns darin besteht, uns fähig zu machen, [auch] andere zu trösten, liegt es auf der Hand, dass der Sinn der Prüfungen, denen wir in dieser Welt begegnen, darin besteht, uns in die Lage zu versetzen, anderen Menschen zu helfen, die denselben Prüfungen ausgesetzt sind. Um anderen wirklich helfen zu können, müssen wir ihre Erfahrungen, ihre Prüfungen und ihre Nöte verstehen.

Menschen, die nur dieser Welt angehören, machen nur die Erfahrungen, die die Welt bietet. Aber GOTT möchte, dass sie eine bessere Erfahrung machen als all diese. ER möchte, dass sie IHN kennen. ER möchte, dass sie IHN überall und in allen Dingen kennen. ER möchte, dass sie Seine Kraft und Seinen Trost kennen, womit sie all diesen Erfahrungen begegnen und sie zum Heil derer wenden, die ihnen begegnen. Und von Dir und mir - die wir bekennen, IHN zu kennen, die wir Seinen Namen angenommen haben - erwartet ER, dass wir IHN in all diesen Dingen bekennen und dass wir so erfahren, wie Seine Kraft und Sein Trost alles Bittere in Süßes verwandeln und alles, was gegen uns gerichtet scheint, zu unserem Guten wenden, und so selbst fähig werden, diejenigen, die in irgendeiner Not sind, mit dem Trost zu trösten, den wir selbst von GOTT empfingen, als wir ähnlichen Erfahrungen machten, wie jene, die GOTT nicht kennen. So möchte der HERR, uns stets zum Sieg in CHRISTUS verhelfen und so durch uns an jedem Ort - vor allen Menschen - die Erkenntnis Seiner Selbst offenbaren.

Wie ohne, dass Dein Vater es zulässt, ein Sperling nicht zu Boden fällt, so kann noch viel weniger etwas in dein Leben treten, ohne dass GOTT es gestattet. Und wenn etwas in Dein Leben tritt, geschieht dies nur, damit Du noch fähiger wirst, allen anderen die Erkenntnis Gottes zu vermitteln - es geschieht nur, damit Du noch fähiger wirst, anderen zur Erkenntnis des göttlichen Heils zu verhelfen. Dies bestätigt auch die Bibel wie folgt: "Sei es aber, dass wir bedrängt werden, so ist es zu eurem Trost und Heil." [2. KOR. 1,6] [ELB] Warum war Paulus bedrängt? – Zum Trost und Heil anderer Menschen. Warum war CHRISTUS bedrängt? Warum wurde ER - die Majestät des Himmels - wie wir gemacht, zu einem "Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut" [JES. 53,3] [SLT]? Es war zum Trost und Heil aller. [Und] warum bist Du dann bedrängt? – [Nun] es geschieht [auch] zum Trost und Heil anderer Menschen. Das ist die Wahrheit. Der HERR sagt dies, und [genau] so ist es.

Doch viele betrachten Prüfungen und Leiden nicht auf diese Weise, sondern lassen sich von Satan täuschen und glauben, der HERR sei zornig auf sie und bestrafe sie für eine große Sünde, die sie vielleicht begangen haben – eine Sünde, an die sie sich nicht erinnern könnten, selbst wenn ihr Leben davon abhinge. Und so begegnen sie in ihrer Prüfung oder Bedrängnis nicht "dem Vater der Barmherzigkeit und dem Gott allen Trostes", sondern nehmen nur das schwarze, finstere Gesicht eines Rachegottes wahr, der ihrer eigenen Vorstellung und Satans Vorschlag entspringt. Und anstatt Gottes Absicht zu erfüllen - durch diese Erfahrungen besser in der Lage zu sein - die zu trösten, die in irgendeiner Not sind und anderen Trost und Heil zu bringen, schaden sie sich durch diese nur selbst. Lass dass [bitte Deinem Fall] nicht mehr geschehen. Vertraue GOTT und sage mit Paulus: "Sei es aber, dass wir bedrängt werden, so ist es zu eurem Trost und Heil; sei es, dass wir getröstet werden, so ist es zu eurem Trost." [2. KOR. 1,6] [ELB] Damit - ob wir nun in Bedrängnis oder Geborgenheit leben - dies anderen Trost und Erlösung bringt.

Es gibt überall Menschen, die in Not und bedrängt sind, die schwer geprüft und entmutigt sind. Sie kennen GOTT nicht, sie haben weder IHN, noch Seinen Trost, Seine Kraft, Seine Stärke und Seine Ermutigung. CHRISTEN sind in der Welt, um diesen armen, bedrängten Seelen den Trost Gottes zu vermitteln, sie sind hier, um denen, die niedergeschlagen sind, zu sagen: In GOTT es "Aufrichtung." [HIOB 22,29] [KJV] Sie sind hier, um den Entmutigten zu sagen: "Seid getrost, ich habe die Welt überwunden!" [JOH. 16,33] [SLT] "Seid stark und guten Mutes." [JOS. 1,9] [ELB] Sie sind hier, um den Schwachen zu sagen: "Seid nicht bekümmert, denn die Freude am HERRN ist eure Stärke!" [NEH. 8,10] [SLT] [Nochmals] CHRISTEN sind hier, um die zu trösten, "die in allerlei Bedrängnis sind."

Und nun weiß der HERR, wen Du nächste Woche oder nächstes Jahr treffen wirst. ER weiß [schon] jetzt, welche Nöte Seelen haben werden, wenn Du ihnen begegnest. ER möchte, dass Du - wenn Du diesen Seelen begegnest - fähig bist, sie mit dem Trost Gottes zu trösten. Aber Du bist jetzt nicht darauf vorbereitet, denn du hast nie die Erfahrung gemacht, die die Erfahrung dieser Seelen sein wird, wenn du ihnen begegnest. Daher führt Dich der HERR jetzt durch die Erfahrung, die Du benötigst, damit Du fähig bist, anderen Gutes zu tun, wenn Du ihnen nächste Woche oder nächstes Jahr begegnest. So macht ER Dich durch die jetzigen Erfahrungen einfach zu einem besseren Diener seiner Gnade - einem besseren Diener der Erkenntnis seiner selbst an jedem Ort. Es kann sein, dass ER Dich durch dunkle Wasser führt, die die Seele fast ganz bedecken. Aber fürchte Dich nicht und werde nicht mutlos.[Denn] CHRISTUS, DER diesen Weg vor Dir beschritt, sagt Dir jetzt: "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir … ich, der HERR, dein Gott, ergreife deine rechte Hand und sage dir: Fürchte dich nicht; ich helfe dir!" [JES. 41,10.13] [SLT] "Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen." [JOS. 1,5] [SLT] "Ich schenke Dir Trost, damit Du fähig bist, die zu trösten, die in irgendeiner Not sind und somit  zum Trost und Heil wirst, an jedem Ort."

Dies ist, was der VATER mit Seinem SOHN in dieser Welt tat, damit CHRISTUS Trost und Heil für Dich und mich bringen konnte. Dies ist, was der HERR mit Paulus tat, "zum Vorbild für die, die künftig an ihn glauben würden zum ewigen Leben." [1. TIM. 1,16] [SLT] Wenn es DEM gefiel "um dessentwillen alle Dinge sind und durch den alle Dinge sind, der viele Kinder zur Herrlichkeit geführt hat, dass er den Anfänger ihrer Rettung durch Leiden vollendete" [HEBR. 2,10] [LUT2017], sollten wir dann meinen, dass dies uns nicht gebühren würde? Wenn, CHRISTUS damit "er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott" sein konnte, "in allem seinen Brüdern gleich werden" [HEBR. 2,17] [LUT2017] musste, sollten dann wir - die ER zu einem "königlichen Priestertum" [1.PETR. 2,9] gemacht hat - es vermeiden, ähnliche Erfahrungen wie unsere Mitmenschen zu machen, um ihnen die Erkenntnis Gottes besser vermitteln zu können? Wenn es notwendig war, dass CHRISTUS Selbst litt - weil "worin er selbst gelitten hat, als er versucht wurde, kann er denen helfen, die versucht werden" [HEBR. 2,18] [SLT] - "in allem in gleicher Weise ⟨wie wir⟩ versucht worden ist" [HEBR. 4,15] [ELB], sollten wir dann die Prüfungen und Leiden der Menschheit meiden - uns so von der Menschheit abschotten - und uns enthalten, den Versuchten zu helfen, die Bedrängten zu trösten und die Niedergeschlagenen aufzurichten?

Nein, nein! "Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch ... Empfangt Heiligen Geist!" [JOH. 20,21-22] [SLT]. "Gleichwie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt." [1.JOH. 4,17] [SLT] Wir sind hier anstelle Christi und bitten die Menschen "stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!" [2. KOR. 5,20] [SLT] Daher sollte jeder, der bekennt Christ zu sein, in der Freude und dem Mut lebendigen Glaubens sagen: "Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes, der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden. Denn wie die Leiden des Christus sich reichlich über uns ergießen, so fließt auch durch Christus reichlich unser Trost. Haben wir Bedrängnis, so geschieht es zu eurem Trost und eurer Rettung, die sich wirksam erweist in standhafter Erduldung derselben Leiden, die auch wir erleiden; werden wir getröstet, so geschieht es zu eurem Trost und eurer Rettung." [2. KOR. 3,1-6] [SLT]

( Alonzo T. Jones, Oktober 1896 )

Kommentare

Schreib auch du einen Kommentar
 
JesusComesBackSoon 13.04.2026 22:55
Auch wenn der Inhalt dieses Artikels von Alonzo T. Jones bereits vor mehr als 125 Jahren verfasst wurde, hat er deswegen nichts an seiner Bedeutsamkeit für das persönliche, insbesondere auch geistige Leben eines jeden Nachfolgers des Sohnes Gottes verloren.

Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:

https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/

Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.

Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.

Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.
weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren