đ Das zweite Gebot
07.04.2026 17:38
đ Das zweite Gebot
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đ Das zweite Gebot
"Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersĂŒchtiger Gott, der die Schuld der VĂ€ter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten." [2. MO. 20,4â6]
Das Erste Gebot verbietet, irgendeinen anderen Gott zu haben als den HERRN und appelliert so an alle GOTT allein [als Gott] zu besitzen und IHN zu lieben "von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen KrĂ€ften und von ganzem GemĂŒte." [LUK.10,27]
Damit verlangt das Erste Gebot von allen Geschöpfen, den wahren GOTT allein anzubeten, wÀhrend das Zweite Gebot verbietet, IHN auf irgendeine andere Weise als der wahren anzubeten.
Das Erste Gebot untersagt, falsche Götter zu haben, das Zweite Gebot untersagt den wahren GOTT zu verdinglichen.
Es ist somit verboten, GOTT unter [Einbeziehung] irgendeiner Form oder Darstellung - welcher Art auch immer - anzubeten oder ĂŒber IHN nachzudenken. Dies wird durch das Wort des Herrn im vierten Kapitel des fĂŒnften Buches Mose deutlich. Nachdem beschrieben wurde, wie GOTT auf den Berg Sinai herab kam und aus der Mitte des Feuer heraus dem Volk die Zehn Gebote verkĂŒndete, wird besonders hervorgehoben: "Die Stimme der Worte hörtet ihr, aber ihr saht keine Gestalt, nur eine Stimme âšwar zu hörenâ©." [5. MO. 4,12] [ELB]
Es wird nicht angedeutet, dass dort kein Abbild gewesen wĂ€re. Es gab Abbilder in Form von Scharen himmlischer Engel, vierflĂŒgelige und viergesichtige Cherubim und sechsflĂŒgelige, strahlende Seraphim. CHRISTUS war dort, sowie die Herrlichkeit Gottes gleich "einem verzehrenden Feuer." [JES. 33,14] [SLT]
Doch all diese Herrlichkeit und all diese Abbilder waren vollstÀndig jedem menschlichen Auge verborgen durch "Dunkelheit und Finsternis und Ungewitter" [HEBR 12,18] [LUT2017] die den ganzen Berg betrafen. Denn "der ganze Berg Sinai rauchte, weil der HERR im Feuer auf ihn herabstieg. Und sein Rauch stieg auf wie der Rauch eines Schmelzofens" [2. MO. 19,18] [SLT] und bildete "eine dichte Wolke auf dem Berge." [2. MO. 19,16] [LUT2017] Und GOTT redete [zu der Versammlung Israels] "mitten aus dem Feuer, dem Gewölk und der Dunkelheit, mit gewaltiger Stimme." [5. MO. 5,23] [SLT]
Nun, warum war es so, dass diese wunderbare Szene der Herrlichkeit - ja selbst der Glanz der Herrlichkeit selbst - so vollstĂ€ndig vor den Augen des Volkes verborgen wurde? Die Antwort liefert [der folgende Text]: "So bewahrt nun eure Seelen wohl, weil ihr keinerlei Gestalt gesehen habt an dem Tag, als der HERR aus dem Feuer heraus mit euch redete auf dem Berg Horeb, damit ihr nicht verderblich handelt und euch ein Bildnis macht in der Gestalt irgendeines Götzenbildes, das Abbild eines mĂ€nnlichen oder weiblichen Wesens, das Abbild irgendeines Tieres, das auf Erden ist, das Abbild irgendeines Vogels, der am Himmel fliegt, das Abbild irgendeines Wesens, das auf dem Erdboden kriecht, das Abbild irgendeines Fisches, der im Wasser ist, tiefer als die ErdoberflĂ€che; dass du deine Augen auch nicht zum Himmel hebst und die Sonne und den Mond und die Sterne und das ganze Heer des Himmels anschaust und dich verfĂŒhren lĂ€sst, sie anzubeten und ihnen zu dienen, die doch der HERR, dein Gott, allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat." [5. MO. 4,15â19] [SLT]
WĂ€re es dem Volk an jenem Tag erlaubt gewesen, irgendein Abbild oder irgendeine Gestalt auf dem Sinai zu sehen, so hĂ€tte es unweigerlich ein Gleichnis davon angefertigt als Hilfsmittel der Anbetung Gottes. HĂ€tten die Israeliten auch nur die FlĂŒgel der Cherubim oder Seraphim gesehen, so hĂ€tten sie geflĂŒgelte Geschöpfe oder deren Abbild als Mittel ihrer Gottesverehrung verwendet. Und selbst wenn sie keine Gestalt oder kein Abbild gesehen und nur den Glanz der Herrlichkeit erblickt hĂ€tten, hĂ€tten sie den Glanz der Sonne oder des Mondes oder der Sterne als Symbole oder Darstellungen verwendet, um durch diese dem wahren GOTT Anbetung darzubringen.
Sie hĂ€tten diese von ihnen angefertigten Darstellungen, nicht etwa als Götter an sich betrachtet, um die Bilder oder Darstellungen selbst anzubeten, sondern hĂ€tten sie als sichtbare Symbole verwendet, als Hilfen dafĂŒr, ihre Aufmerksamkeit auf GOTT zu richten, um IHN besser und richtiger anzubeten. Und sie hĂ€tten fortwĂ€hrend behauptet, dass sie auf diese Weise den wahren Gott anbeten wĂŒrden und diese Anbetung wahrer Anbetung Gottes entsprĂ€che.
Jedoch wurde jegliche solche Vorstellung, ja selbst jede Möglichkeit solcher Vorstellung, vom HERRN selbst - indem ER das gesamte prĂ€chtige Schauspiel und die herrliche Szene in undurchdringliche Finsternis hĂŒllte - völlig ausgeschlossen. Dadurch und indem ER ihnen erklĂ€rte, warum ER dies tat, vermittelte ER den Menschen Seine Eigene klare Auslegung Seines zweiten Gebots und damit die bestmögliche Anleitung, wie sie es zu befolgen wĂ€re. Damit gab der HERR Selbst allen Menschen auf die deutlichste und nachdrĂŒcklichste Weise die Unterweisung, dass bezĂŒglich der Anbetung Gottes keine erdenkliche Form oder Abbild in irgendeiner Weise oder in irgendeinem Umfang verwendet werden sollte. Und so wurde auf dem Sinai genau das gesagt, was CHRISTUS der [samaritischen] Frau am Brunnen sagte - nicht mehr und nicht weniger als: "Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die mĂŒssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten." [JOH. 4,24]
GOTT ist Geist, ER kann nur geistlich erkannt und daher [auch] nur "im Geist und in der Wahrheit" angebetet werden.
GOTT kann nur "im Geist und in der Wahrheit" angebetet werden und nur Sein Wort, "das die Wahrheit ist" [JOH. 17,17]  ermöglicht Menschen zu erkennen, was wahrer und [damit von GOTT] annehmbarer Anbetung entspricht. Niemand vermag GOTT zu erkennen, auĂer durch Offenbarung. Und GOTT muss streng gemÀà Seiner eigenen Offenbarung angebetet werden, da ER andernfalls ĂŒberhaupt nicht angebetet wird.
Das wird nÀchste Woche noch nÀher betrachtet werden.
( Alonzo T. Jones, MĂ€rz 1902 )
Das Erste Gebot verbietet, irgendeinen anderen Gott zu haben als den HERRN und appelliert so an alle GOTT allein [als Gott] zu besitzen und IHN zu lieben "von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen KrĂ€ften und von ganzem GemĂŒte." [LUK.10,27]
Damit verlangt das Erste Gebot von allen Geschöpfen, den wahren GOTT allein anzubeten, wÀhrend das Zweite Gebot verbietet, IHN auf irgendeine andere Weise als der wahren anzubeten.
Das Erste Gebot untersagt, falsche Götter zu haben, das Zweite Gebot untersagt den wahren GOTT zu verdinglichen.
Es ist somit verboten, GOTT unter [Einbeziehung] irgendeiner Form oder Darstellung - welcher Art auch immer - anzubeten oder ĂŒber IHN nachzudenken. Dies wird durch das Wort des Herrn im vierten Kapitel des fĂŒnften Buches Mose deutlich. Nachdem beschrieben wurde, wie GOTT auf den Berg Sinai herab kam und aus der Mitte des Feuer heraus dem Volk die Zehn Gebote verkĂŒndete, wird besonders hervorgehoben: "Die Stimme der Worte hörtet ihr, aber ihr saht keine Gestalt, nur eine Stimme âšwar zu hörenâ©." [5. MO. 4,12] [ELB]
Es wird nicht angedeutet, dass dort kein Abbild gewesen wĂ€re. Es gab Abbilder in Form von Scharen himmlischer Engel, vierflĂŒgelige und viergesichtige Cherubim und sechsflĂŒgelige, strahlende Seraphim. CHRISTUS war dort, sowie die Herrlichkeit Gottes gleich "einem verzehrenden Feuer." [JES. 33,14] [SLT]
Doch all diese Herrlichkeit und all diese Abbilder waren vollstÀndig jedem menschlichen Auge verborgen durch "Dunkelheit und Finsternis und Ungewitter" [HEBR 12,18] [LUT2017] die den ganzen Berg betrafen. Denn "der ganze Berg Sinai rauchte, weil der HERR im Feuer auf ihn herabstieg. Und sein Rauch stieg auf wie der Rauch eines Schmelzofens" [2. MO. 19,18] [SLT] und bildete "eine dichte Wolke auf dem Berge." [2. MO. 19,16] [LUT2017] Und GOTT redete [zu der Versammlung Israels] "mitten aus dem Feuer, dem Gewölk und der Dunkelheit, mit gewaltiger Stimme." [5. MO. 5,23] [SLT]
Nun, warum war es so, dass diese wunderbare Szene der Herrlichkeit - ja selbst der Glanz der Herrlichkeit selbst - so vollstĂ€ndig vor den Augen des Volkes verborgen wurde? Die Antwort liefert [der folgende Text]: "So bewahrt nun eure Seelen wohl, weil ihr keinerlei Gestalt gesehen habt an dem Tag, als der HERR aus dem Feuer heraus mit euch redete auf dem Berg Horeb, damit ihr nicht verderblich handelt und euch ein Bildnis macht in der Gestalt irgendeines Götzenbildes, das Abbild eines mĂ€nnlichen oder weiblichen Wesens, das Abbild irgendeines Tieres, das auf Erden ist, das Abbild irgendeines Vogels, der am Himmel fliegt, das Abbild irgendeines Wesens, das auf dem Erdboden kriecht, das Abbild irgendeines Fisches, der im Wasser ist, tiefer als die ErdoberflĂ€che; dass du deine Augen auch nicht zum Himmel hebst und die Sonne und den Mond und die Sterne und das ganze Heer des Himmels anschaust und dich verfĂŒhren lĂ€sst, sie anzubeten und ihnen zu dienen, die doch der HERR, dein Gott, allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat." [5. MO. 4,15â19] [SLT]
WĂ€re es dem Volk an jenem Tag erlaubt gewesen, irgendein Abbild oder irgendeine Gestalt auf dem Sinai zu sehen, so hĂ€tte es unweigerlich ein Gleichnis davon angefertigt als Hilfsmittel der Anbetung Gottes. HĂ€tten die Israeliten auch nur die FlĂŒgel der Cherubim oder Seraphim gesehen, so hĂ€tten sie geflĂŒgelte Geschöpfe oder deren Abbild als Mittel ihrer Gottesverehrung verwendet. Und selbst wenn sie keine Gestalt oder kein Abbild gesehen und nur den Glanz der Herrlichkeit erblickt hĂ€tten, hĂ€tten sie den Glanz der Sonne oder des Mondes oder der Sterne als Symbole oder Darstellungen verwendet, um durch diese dem wahren GOTT Anbetung darzubringen.
Sie hĂ€tten diese von ihnen angefertigten Darstellungen, nicht etwa als Götter an sich betrachtet, um die Bilder oder Darstellungen selbst anzubeten, sondern hĂ€tten sie als sichtbare Symbole verwendet, als Hilfen dafĂŒr, ihre Aufmerksamkeit auf GOTT zu richten, um IHN besser und richtiger anzubeten. Und sie hĂ€tten fortwĂ€hrend behauptet, dass sie auf diese Weise den wahren Gott anbeten wĂŒrden und diese Anbetung wahrer Anbetung Gottes entsprĂ€che.
Jedoch wurde jegliche solche Vorstellung, ja selbst jede Möglichkeit solcher Vorstellung, vom HERRN selbst - indem ER das gesamte prĂ€chtige Schauspiel und die herrliche Szene in undurchdringliche Finsternis hĂŒllte - völlig ausgeschlossen. Dadurch und indem ER ihnen erklĂ€rte, warum ER dies tat, vermittelte ER den Menschen Seine Eigene klare Auslegung Seines zweiten Gebots und damit die bestmögliche Anleitung, wie sie es zu befolgen wĂ€re. Damit gab der HERR Selbst allen Menschen auf die deutlichste und nachdrĂŒcklichste Weise die Unterweisung, dass bezĂŒglich der Anbetung Gottes keine erdenkliche Form oder Abbild in irgendeiner Weise oder in irgendeinem Umfang verwendet werden sollte. Und so wurde auf dem Sinai genau das gesagt, was CHRISTUS der [samaritischen] Frau am Brunnen sagte - nicht mehr und nicht weniger als: "Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die mĂŒssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten." [JOH. 4,24]
GOTT ist Geist, ER kann nur geistlich erkannt und daher [auch] nur "im Geist und in der Wahrheit" angebetet werden.
GOTT kann nur "im Geist und in der Wahrheit" angebetet werden und nur Sein Wort, "das die Wahrheit ist" [JOH. 17,17]  ermöglicht Menschen zu erkennen, was wahrer und [damit von GOTT] annehmbarer Anbetung entspricht. Niemand vermag GOTT zu erkennen, auĂer durch Offenbarung. Und GOTT muss streng gemÀà Seiner eigenen Offenbarung angebetet werden, da ER andernfalls ĂŒberhaupt nicht angebetet wird.
Das wird nÀchste Woche noch nÀher betrachtet werden.
( Alonzo T. Jones, MĂ€rz 1902 )

Jetzt
FĂŒr diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die AbkĂŒrzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden fĂŒr King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten EinfĂŒgungen von mir, die einer besseren VerstĂ€ndlichkeit nach Ăbertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.