
Ähnlich bizzar war die Rede von Pete Hegseth am Montag, in der er die Rettungsaktion eines Luftwaffenangehörigen mit Tod und Auferstehung Christi verglich.
Der Kriegsminister bezeichnete die Rettung des Soldaten am Montag vor Journalisten als militärischen Erfolg und zugleich als einen Moment von spiritueller Bedeutung.
Die Mission betraf einen Offizier der US-Luftwaffe, der nach einem Abschuss über dem Iran überlebte und unter extremen Bedingungen der Gefangennahme entkam.
Laut Pete Hegseth entging der Soldat „über einen Tag lang der Gefangennahme, indem er, von Feinden gejagt, zerklüftete Bergrücken erklomm“.
Er sprach über den Moment, als der Offizier wieder Kontakt zu den US-Streitkräften aufnahm:
„Als er endlich seinen Notsender aktivieren konnte, war seine erste Nachricht einfach und kraftvoll.
Er sendete die Botschaft: ‚Gott ist gut.‘“
Hegseth zog daraufhin eine Parallele zwischen dem Ablauf der Rettung und der Geschichte Jesu Christi.
„Sehen Sie,
abgeschossen an einem Freitag - Karfreitag -
versteckt in einer Höhle - einer Felsspalte - den ganzen Samstag über
und gerettet am Sonntag“,
sagte er.
„Aus dem Iran ausgeflogen, als die Sonne am Ostersonntag aufging,
ein Pilot wie neugeboren.
Alle wieder zu Hause und wohlauf.
Eine Nation jubelt. Gott ist gut.“
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Ich empfinde das schon als blasphemisch.


Jetzt
Ankündigung von Kriegsverbrechen (das Bombardieren ziviler Infrastruktur)
Fluchen, Beleidigungen, Schmähungen, Verhöhnung einer anderen Religion
Ich denke, der Heiligenschein, den ihm die Evangelikalen aufgesetzt haben,
hat am Ostermorgen einen gewaltigen Riss bekommen
und seinen Glanz verloren.