📃 Der Sündenbock
30.03.2026 18:24
📃 Der Sündenbock
30.03.2026 18:24
📃 Der Sündenbock
Der [zeremonielle] Gottesdienst, der von Mose in der Wüste eingeführt wurde, hatte nur Symbolcharakter. An sich war er bedeutungslos. Deswegen bezeugt [auch] der Schreiber des Hebräerbriefes: "unmöglich kann das Blut von Stieren und Böcken Sünden hinwegnehmen!" [HEBR. 10,4]
Diese Symbolik wurde unter Anleitung von GOTT Selbst eingeführt. [Beispielsweise] sagte ER zu Mose: "achte sorgfältig darauf, dass du alles genau nach dem Vorbild machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist!" [2. MO. 25,40] Und im Hebräerbrief Kap. 8 finden wir [geschrieben]: die Priester dienten "einem Abbild und Schatten des Himmlischen, gemäß der göttlichen Weisung, die Mose erhielt." [HEBR.8,5] [SLT] Was immer wir auch in dieser Symbolik wahrnehmen, ist somit eine Darstellung von etwas Realem im himmlischen Dienst.
Das wichtigste Element der zeremoniellen Verordnungen war der [Große] Versöhnungstag, an welchem - siehe dazu 3. Mose Kap. 16 - zwei Ziegenböcke genommen und das Los über sie geworfen wurde, "ein Los »Für den HERRN« und ein Los »Für die Verwendung als Sündenbock«." [3. MO. 16,8][SLT] (hebräisch עֲזָאזֵל, ʿĂzāʾzēl) Der erste [Bock] wurde als Sündopfer geschlachtet, sein Blut wurde durch den Vorhang [ins Innerste des Heiligtums] gebracht und auf den Gnadentisch gesprengt, der andere [Bock], der mit den Sünden des Volkes beladen war, wurde "in die Wüste" [3. MO. 16,8][SLT] gebracht und dort freigelassen. Der erste [Bock] ist ein treffendes Bild für CHRISTUS, "der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat." [1. PETR. 2,24][ELB] Der HERR trug [unsere Sünden] als ER starb und Sein Blut dient [jetzt] im himmlischen Heiligtum der Versöhnung Seines Volkes. Aber was ist mit dem anderen [Bock], dem Sündenbock? Der konnte CHRISTUS [ja] nicht auch noch repräsentieren, weil [doch] das Los geworfen wurde, um den [Bock] - der IHN repräsentieren sollte - vom Sündenbock zu trennen. Und kein Teil Werkes des Werkes Christi könnte durch einen Bock symbolisiert werden, der in ein [von Menschen] unbewohntes Land geführt und dort freigelassen würde.
Aber wo im Plan Gottes - wie dieser in Seinem Wort offenbart wird - finden wir etwas, das durch diese "Wüste" symbolisiert wird? [Nun] im vierten Kapitel von Jeremia wird folgendes [passendes] eindrucksvolles Bild [als Resultat] von Krieg und Zerstörung beschrieben: "Ich schaute — und siehe, da war kein Mensch mehr, und alle Vögel des Himmels waren verschwunden! Ich schaute — und siehe, das fruchtbare Land war zur Wüste geworden, und alle seine Städte waren zerstört vor dem HERRN, vor der Glut seines Zorns." [JER. 4,25-26][SLT] Anhand diesen [prophetischen] Bildes wurde Jeremia der Zustand offenbart, der herrschen würde, nachdem die Städte der Erde [und alle Gottlosen] "Verderben, vom Angesicht des Herrn" [2. THESS. 1,9] erfuhren - bzw. bei der Wiederkunft Christi, vernichtet wurden. Tatsächlich finden wir hier das beschrieben, was die Symbolik mit "Wüste" oder "unbewohntes Land" repräsentiert.
In Offenbarung Kapitel 20 werden weitere Merkmale des [besonderen] Zeitraums [nach der Wiederkunft des Herrn] beschrieben. Der fünfte Vers gibt seine Länge mit "1000 Jahren" an und bezeugt, dass die Gottlosen diese ganze Zeit über tot sind. Der vierte Vers berichtet bezüglich der [erretteten] Gläubigen, dass diese, "mit Christus tausend Jahre" [im Himmel] "regieren" werden. (Siehe dazu auch Offb. 19,1.) Der dritte Vers verwendet [den Begriff] "Abgrund" als Bild für eine verlassene, unbewohnte Erde. Und wer ist es, der in diesem "unbewohnten Land" in dieser "Wüste" "losgelassen" wird? Der vorherige Vers sagt es uns. Es ist "die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist." [OFFB. 20,2] [SLT] Er wird zwar als "gebunden" dargestellt, aber nur insofern, dass er - durch den Umstand, dass [in den 1000 Jahren auf Erden] niemand mehr lebt, "die Völker nicht mehr verführen kann." [OFFB. 20,3] [SLT] Ein Engel ergreift und bindet ihn, aber dass er sich [dort wohin er geworfen wurde] frei bewegen kann, bzw. im Abgrund "losgelassen" ist, zeigt die Aussage, dass er eingeschlossen und sein Gefängnis versiegelt wird. (Siehe dazu auch Offb. 20,3)
Satan entspricht also dem Sündenbock in dem [symbolischen] Bild. Dies wird auch durch die Tatsache bewiesen, dass das Wort im Original, Azazel, ein Name des Teufels ist. (Siehe Enzyklopädie Biblischer Literatur von John Kitto oder ein ähnliches Werk.)
CHRISTUS trug alle Deine Sünden auf Golgatha, ER trug die Strafe für jede Sünde und wenn Du sie bekennst, nimmt ER sie von Dir und Du hast für immer nichts mehr mit ihr zu tun. Aber Satan hat einen Anteil an den Sünden, zu denen er Dich verführte - sie werden ihn in den tausend Jahren "heimsuchen", in denen er in dem durch seine Rebellion verursachten Trümmerhaufen [der Welt] auf und ab wandert. Damit unsere Sünden nicht auf uns bleiben, müssen wir sie bekennen. Wir müssen sie CHRISTUS übergeben und die endgültige Verfügung über sie DEM überlassen, "der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat." [GAL. 1,4] [LUT2017] Lasst uns diesen Austausch vornehmen und uns von unseren Sünden trennen, lasst IHN mit ihnen tun, was IHM gefällt, und [lasst uns] IHN für immer aufnehmen.
( Alonzo T. Jones, März 1902 )
Diese Symbolik wurde unter Anleitung von GOTT Selbst eingeführt. [Beispielsweise] sagte ER zu Mose: "achte sorgfältig darauf, dass du alles genau nach dem Vorbild machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist!" [2. MO. 25,40] Und im Hebräerbrief Kap. 8 finden wir [geschrieben]: die Priester dienten "einem Abbild und Schatten des Himmlischen, gemäß der göttlichen Weisung, die Mose erhielt." [HEBR.8,5] [SLT] Was immer wir auch in dieser Symbolik wahrnehmen, ist somit eine Darstellung von etwas Realem im himmlischen Dienst.
Das wichtigste Element der zeremoniellen Verordnungen war der [Große] Versöhnungstag, an welchem - siehe dazu 3. Mose Kap. 16 - zwei Ziegenböcke genommen und das Los über sie geworfen wurde, "ein Los »Für den HERRN« und ein Los »Für die Verwendung als Sündenbock«." [3. MO. 16,8][SLT] (hebräisch עֲזָאזֵל, ʿĂzāʾzēl) Der erste [Bock] wurde als Sündopfer geschlachtet, sein Blut wurde durch den Vorhang [ins Innerste des Heiligtums] gebracht und auf den Gnadentisch gesprengt, der andere [Bock], der mit den Sünden des Volkes beladen war, wurde "in die Wüste" [3. MO. 16,8][SLT] gebracht und dort freigelassen. Der erste [Bock] ist ein treffendes Bild für CHRISTUS, "der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat." [1. PETR. 2,24][ELB] Der HERR trug [unsere Sünden] als ER starb und Sein Blut dient [jetzt] im himmlischen Heiligtum der Versöhnung Seines Volkes. Aber was ist mit dem anderen [Bock], dem Sündenbock? Der konnte CHRISTUS [ja] nicht auch noch repräsentieren, weil [doch] das Los geworfen wurde, um den [Bock] - der IHN repräsentieren sollte - vom Sündenbock zu trennen. Und kein Teil Werkes des Werkes Christi könnte durch einen Bock symbolisiert werden, der in ein [von Menschen] unbewohntes Land geführt und dort freigelassen würde.
Aber wo im Plan Gottes - wie dieser in Seinem Wort offenbart wird - finden wir etwas, das durch diese "Wüste" symbolisiert wird? [Nun] im vierten Kapitel von Jeremia wird folgendes [passendes] eindrucksvolles Bild [als Resultat] von Krieg und Zerstörung beschrieben: "Ich schaute — und siehe, da war kein Mensch mehr, und alle Vögel des Himmels waren verschwunden! Ich schaute — und siehe, das fruchtbare Land war zur Wüste geworden, und alle seine Städte waren zerstört vor dem HERRN, vor der Glut seines Zorns." [JER. 4,25-26][SLT] Anhand diesen [prophetischen] Bildes wurde Jeremia der Zustand offenbart, der herrschen würde, nachdem die Städte der Erde [und alle Gottlosen] "Verderben, vom Angesicht des Herrn" [2. THESS. 1,9] erfuhren - bzw. bei der Wiederkunft Christi, vernichtet wurden. Tatsächlich finden wir hier das beschrieben, was die Symbolik mit "Wüste" oder "unbewohntes Land" repräsentiert.
In Offenbarung Kapitel 20 werden weitere Merkmale des [besonderen] Zeitraums [nach der Wiederkunft des Herrn] beschrieben. Der fünfte Vers gibt seine Länge mit "1000 Jahren" an und bezeugt, dass die Gottlosen diese ganze Zeit über tot sind. Der vierte Vers berichtet bezüglich der [erretteten] Gläubigen, dass diese, "mit Christus tausend Jahre" [im Himmel] "regieren" werden. (Siehe dazu auch Offb. 19,1.) Der dritte Vers verwendet [den Begriff] "Abgrund" als Bild für eine verlassene, unbewohnte Erde. Und wer ist es, der in diesem "unbewohnten Land" in dieser "Wüste" "losgelassen" wird? Der vorherige Vers sagt es uns. Es ist "die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist." [OFFB. 20,2] [SLT] Er wird zwar als "gebunden" dargestellt, aber nur insofern, dass er - durch den Umstand, dass [in den 1000 Jahren auf Erden] niemand mehr lebt, "die Völker nicht mehr verführen kann." [OFFB. 20,3] [SLT] Ein Engel ergreift und bindet ihn, aber dass er sich [dort wohin er geworfen wurde] frei bewegen kann, bzw. im Abgrund "losgelassen" ist, zeigt die Aussage, dass er eingeschlossen und sein Gefängnis versiegelt wird. (Siehe dazu auch Offb. 20,3)
Satan entspricht also dem Sündenbock in dem [symbolischen] Bild. Dies wird auch durch die Tatsache bewiesen, dass das Wort im Original, Azazel, ein Name des Teufels ist. (Siehe Enzyklopädie Biblischer Literatur von John Kitto oder ein ähnliches Werk.)
CHRISTUS trug alle Deine Sünden auf Golgatha, ER trug die Strafe für jede Sünde und wenn Du sie bekennst, nimmt ER sie von Dir und Du hast für immer nichts mehr mit ihr zu tun. Aber Satan hat einen Anteil an den Sünden, zu denen er Dich verführte - sie werden ihn in den tausend Jahren "heimsuchen", in denen er in dem durch seine Rebellion verursachten Trümmerhaufen [der Welt] auf und ab wandert. Damit unsere Sünden nicht auf uns bleiben, müssen wir sie bekennen. Wir müssen sie CHRISTUS übergeben und die endgültige Verfügung über sie DEM überlassen, "der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat." [GAL. 1,4] [LUT2017] Lasst uns diesen Austausch vornehmen und uns von unseren Sünden trennen, lasst IHN mit ihnen tun, was IHM gefällt, und [lasst uns] IHN für immer aufnehmen.
( Alonzo T. Jones, März 1902 )

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Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.