Israels Atomprogramm heimlich von Deutschland finanziert
18.03.2026 06:50
Israels Atomprogramm heimlich von Deutschland finanziert
18.03.2026 06:50
Israels Atomprogramm heimlich von Deutschland finanziert
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Einem Medienbericht zufolge könnte Deutschland das israelische Atomprogramm in der Negev-Wüste mehr als zwölf Jahre hinweg mit umgerechnet rund fünf Milliarden Euro unterstützt haben. Anders als zuvor angenommen, sei die Summe größtenteils aus deutschen Steuergeldern zusammengetragen worden, berichtete die israelische Zeitung „Haaretz“ am Freitag. Ursprünglich seien eigentlich private Spenden und Gelder aus Israel vorgesehen gewesen.
Laut dem „Haaretz“-Bericht geht die Absprache zur Finanzierung auf geheime Gespräche zwischen Alt-Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) und Israels damaligen Ministerpräsidenten David Ben-Gurion zurück. Diese hätten in den frühen 1960er Jahren in New York begonnen.
Infolge der Geheimgespräche habe die Adenauer-Regierung von 1961 bis 1973 jährlich Mittel in Höhe von bis zu 160 Millionen Deutsche Mark (DM) für Israel bereitgestellt, heißt es in dem Bericht. Diese seien durch „geheim Kanäle“ geflossen und als Hilfen zur „Erschließung des Negev“ beim Bundeshaushalt zu Buche gegangen – also ohne öffentliche und parlamentarische Kontrolle.
In dem „Haaretz“-Bericht wird spekuliert, dass sich der Zahlungsprozess durch das Gerichtsverfahren um den NS-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann 1961 in Israel verkompliziert habe. Demnach wurde befürchtet, der Prozess könne die Aufmerksamkeit auch auf hochrangige Mitglieder der Adenauer-Regierung lenken, die in der NS-Zeit gedient hatten – darunter Staatssekretär Hans Globke.
Zwar gebe es keine direkten Belege dafür, dass die Gelder ausschließlich für den Dimona-Reaktor in der israelischen Negev-Wüste verwendet worden seien, heißt es in dem „Haaretz“-Bericht. Doch es sei wahrscheinlich, dass ein erheblicher Teil der Mittel der Nuklearforschung zugutekommen sei, so Haaretz. Die zunächst vorgesehene Rückzahlungspflicht Israels sei 1989 durch eine Vereinbarung faktisch aufgehoben worden.
Das Kernforschungszentrum Negev ist eine kerntechnische Anlage in der Negev-Wüste. Die Nutzung für militärische Zwecke ist zwar öffentlich bekannt (Vanunu-Affäre), jedoch nicht offiziell bestätigt. Sie unterliegt strenger Geheimhaltung.

Konrad Adenauer und David Ben-Gurion.
Ob dem deutschen Bundeskanzler die Tragweite des israelischen Finanzantrags bewusst war oder nicht, ihm war klar, dass die getroffenen Vereinbarungen geheim gehalten werden mussten. (Foto via Reuters)
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Einem Medienbericht zufolge könnte Deutschland das israelische Atomprogramm in der Negev-Wüste mehr als zwölf Jahre hinweg mit umgerechnet rund fünf Milliarden Euro unterstützt haben. Anders als zuvor angenommen, sei die Summe größtenteils aus deutschen Steuergeldern zusammengetragen worden, berichtete die israelische Zeitung „Haaretz“ am Freitag. Ursprünglich seien eigentlich private Spenden und Gelder aus Israel vorgesehen gewesen.
Laut dem „Haaretz“-Bericht geht die Absprache zur Finanzierung auf geheime Gespräche zwischen Alt-Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) und Israels damaligen Ministerpräsidenten David Ben-Gurion zurück. Diese hätten in den frühen 1960er Jahren in New York begonnen.
Infolge der Geheimgespräche habe die Adenauer-Regierung von 1961 bis 1973 jährlich Mittel in Höhe von bis zu 160 Millionen Deutsche Mark (DM) für Israel bereitgestellt, heißt es in dem Bericht. Diese seien durch „geheim Kanäle“ geflossen und als Hilfen zur „Erschließung des Negev“ beim Bundeshaushalt zu Buche gegangen – also ohne öffentliche und parlamentarische Kontrolle.
In dem „Haaretz“-Bericht wird spekuliert, dass sich der Zahlungsprozess durch das Gerichtsverfahren um den NS-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann 1961 in Israel verkompliziert habe. Demnach wurde befürchtet, der Prozess könne die Aufmerksamkeit auch auf hochrangige Mitglieder der Adenauer-Regierung lenken, die in der NS-Zeit gedient hatten – darunter Staatssekretär Hans Globke.
Zwar gebe es keine direkten Belege dafür, dass die Gelder ausschließlich für den Dimona-Reaktor in der israelischen Negev-Wüste verwendet worden seien, heißt es in dem „Haaretz“-Bericht. Doch es sei wahrscheinlich, dass ein erheblicher Teil der Mittel der Nuklearforschung zugutekommen sei, so Haaretz. Die zunächst vorgesehene Rückzahlungspflicht Israels sei 1989 durch eine Vereinbarung faktisch aufgehoben worden.
Das Kernforschungszentrum Negev ist eine kerntechnische Anlage in der Negev-Wüste. Die Nutzung für militärische Zwecke ist zwar öffentlich bekannt (Vanunu-Affäre), jedoch nicht offiziell bestätigt. Sie unterliegt strenger Geheimhaltung.

Konrad Adenauer und David Ben-Gurion.
Ob dem deutschen Bundeskanzler die Tragweite des israelischen Finanzantrags bewusst war oder nicht, ihm war klar, dass die getroffenen Vereinbarungen geheim gehalten werden mussten. (Foto via Reuters)
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Kommentare
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Gabriel69 18.03.2026 08:28
Israel betreibt eine schlagkräftige U-Boot-Flotte, die maßgeblich aus deutscher Produktion stammt. Die Dolphin-Klasse (Baulose I und II), gebaut von ThyssenKrupp Marine Systems in Kiel, bildet das Rückgrat. Diese modernen, tauchstarken Boote sind für strategische Abschreckung, Aufklärung und Spezialoperationen konzipiert und vermutlich mit atomwaffenfähigen Marschflugkörpern ausgerüstet.
Autumn 18.03.2026 08:29
Von Israel geht definitiv eine größere nukleare Gefahr aus als vom Iran.
Dass der Iran keine Atomwaffen besitzt und mindestens 5 Jahre dafür bräuchte, hat selbst das Pentagon kurz vor dem illegalen Angriff durch USA/Israel mitgeteilt.
Der Krieg gegen den Iran basiert auf dieser Lüge,
wie schon der gegen den Irak mit dessen nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen.
Dass der Iran keine Atomwaffen besitzt und mindestens 5 Jahre dafür bräuchte, hat selbst das Pentagon kurz vor dem illegalen Angriff durch USA/Israel mitgeteilt.
Der Krieg gegen den Iran basiert auf dieser Lüge,
wie schon der gegen den Irak mit dessen nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen.
Gabriel69 18.03.2026 08:31
Israel hat den Atomwaffensperrvertrag (NVV) nicht unterzeichnet und ist kein Mitglied dieses Vertrags. Obwohl das Land den Besitz von Kernwaffen nie offiziell bestätigt oder dementiert hat – eine Strategie, die als „nukleare Zweideutigkeit“ bekannt ist –, gilt Israel international als eine der „de-facto“-Atommächte. Es wird angenommen, dass Israel über ein nennenswertes Arsenal an Atomwaffen verfügt.
Eigentlich ein Grund dagegen zu intervenieren, oder ? 🤔
Wenn man sowas als Kriegsgrund gegenüber anderen Staaten deklariert ?
Komisch !
Eigentlich ein Grund dagegen zu intervenieren, oder ? 🤔
Wenn man sowas als Kriegsgrund gegenüber anderen Staaten deklariert ?
Komisch !
Gabriel69 18.03.2026 08:40
Die These vor gut achtzig Jahren, das das internationale Finanzj….tum die Welt wieder in einen Weltkrieg stürzen wird, bekommt irgendwie eine bittere Realität !
Annres 18.03.2026 08:41
Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Samson-Option
Die „Samson-Option“ oder auch die „nukleare Option“ sind umgangssprachliche Bezeichnungen, die sich an einer Nuklearstrategie der massiven Vergeltung orientieren. Sollte der Staat bereits verloren sein, so ist die Drohung mit einem nuklearen Vergeltungsschlag glaubwürdig
-----------------------------------------
Der Iran hat gestern die israelischen Atomanlagen angegriffen und teilweise beschädigt. Die Times of India meldet "Big Escalation":
Interessante auch die berichte auf diesem Kanal:
Die „Samson-Option“ oder auch die „nukleare Option“ sind umgangssprachliche Bezeichnungen, die sich an einer Nuklearstrategie der massiven Vergeltung orientieren. Sollte der Staat bereits verloren sein, so ist die Drohung mit einem nuklearen Vergeltungsschlag glaubwürdig
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Der Iran hat gestern die israelischen Atomanlagen angegriffen und teilweise beschädigt. Die Times of India meldet "Big Escalation":
Interessante auch die berichte auf diesem Kanal:
Gabriel69 18.03.2026 08:48
Trump und die US Regierung haben sich schön von diesen manipulativen Itzig Hütchenspielern ausnutzen lassen !!!
Weil das können sie gut ! Schachern!
Weil das können sie gut ! Schachern!
Gabriel69 18.03.2026 13:40
Farbe ?! 🤔 Ablenkung ? Welche Farbe stand denn zur Debatte ?! Hast auch was zum Thema zu sagen lieber Olli ! ?
Autumn 18.03.2026 15:02

Chef der US-Terrorabwehr Joe Kent tritt aus Protest zurück – mit ungewöhnlich deutlichen Worten
Der oberste Terrorabwehrkoordinator der US-Geheimdienste begründet seinen Schritt damit, dass vom Iran keine unmittelbare Bedrohung für die USA ausgegangen sei.
Der Krieg sei «aufgrund von Druck aus Israel und dessen einflussreicher Lobby in den USA» begonnen worden.
Der 44-Jährige, ein erklärter Unterstützer Trumps, war erst im Juli als NCTC-Direktor bestätigt worden.
Ein offener Rücktritt eines hochrangigen Beamten mit derart grundsätzlicher Kritik an einem laufenden Militäreinsatz ist in Washington äußerst ungewöhnlich und deutet auf tiefe Spannungen innerhalb des nationalen Sicherheitsapparats hin.

Jetzt
Übersicht mit KI:
Es wird geschätzt, dass Israel über etwa 90 nukleare Sprengköpfe verfügt. Diese Schätzungen stammen von internationalen Forschungsinstituten wie Sipri und der Federation of American Scientists, da Israel seine Nuklearwaffenkapazitäten offiziell weder bestätigt noch dementiert (Politik der nuklearen Zweideutigkeit).
Anzahl: Schätzungen der Gesamtzahl variieren, liegen jedoch meist bei ca. 90 Sprengköpfen.
Bestand: Diese Waffen können laut Berichten durch Flugzeuge, Raketen (Jericho-Raketen) und U-Boote überbracht werden.
Offizielle Haltung: Israel hat den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet.