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Messias der Juden, aktueller Stand

Messias der Juden, aktueller Stand
Grok, kannst du mir bitte sagen, was bereits von Netanjahu über den zu erwartenden Messias durchgesisckert ist ?
Und was andere jüdische Stimmen verlautbaren ?

Denkprozess dauerte 51 Sek.

Es gibt kein „Durchsickern“ privater oder geheimer Aussagen von Benjamin Netanyahu zum Messias (hebräisch: Mashiach oder yemei haMashiach – die Tage des Messias). Was kursiert, ist eine öffentliche Äußerung aus einer Pressekonferenz vom 12./13. März 2026 im Kontext des Krieges mit Iran.

middleeasteye.net

Netanyahus genaue Worte (übersetzt und zitiert)Netanyahu sagte sinngemäß:
„Wir werden das Königreich erreichen. Wir werden zur Rückkehr des Messias gelangen – aber das wird nicht nächsten Donnerstag passieren.“
(Original-Formulierungen in englischen Berichten: „We will reach the kingdom“ / „We will make it to the return of the Messiah, but this will not happen next Thursday.“)

middleeasteye.net

Er verknüpfte das mit Israels „beispiellosen Erfolgen“ im Krieg, der Umgestaltung des Nahen Ostens und der Stärkung Israels zur „Superpower“. Er warnte gleichzeitig die iranische Führung (neuer Oberster Führer Mojtaba Khamenei) und den Hisbollah-Chef und deutete an, dass Israel Bedingungen für einen Regimewechsel im Iran schaffen wolle – aber die Entscheidung liege beim iranischen Volk. Die Aussage wurde sofort viral (Instagram, YouTube, TikTok, Reddit etc.) und löste internationale Debatten aus.

pakistantoday.com.pk

Ähnliche Rhetorik gab es schon früher: Am 2. September 2024 (im Gaza-Krieg) sagte er, „die Ära des Messias wird kommen“ und nannte die Philadelphi-Route den „göttlichen Pfad“.

alestiklal.net

Netanyahu selbst gilt als säkular (nicht religiös-praktizierend). Viele Beobachter sehen die Formulierungen als bewussten Appell an die religiös-zionistische Basis in seiner Koalition und an christliche Zionisten in den USA.Was andere jüdische Stimmen dazu verlautbarenIm Judentum gibt es keine einheitliche Position zum Messias – er wird traditionell als göttlich gesandter Erlöser (Nachkomme Davids) erwartet, der Frieden, den Dritten Tempel und die Rückkehr aller Juden bringt. Aktuelle Stimmen spalten sich stark:1. Religiös-zionistische und nationalistisch-ultraorthodoxe Kreise (Netanyahus Koalitionspartner, Siedler-Bewegung, Teile der „Erlösungs-Doktrin“):
Diese Gruppen sehen die Kriege in Gaza, Libanon und jetzt Iran explizit als göttliche Vorbereitung auf die messianische Ära. Sie sprechen von „Wundern“, „göttlicher Intervention“ und dass die Kämpfe die „Erlösung beschleunigen“. Einige Rabbiner bezeichnen Netanyahu inzwischen als „Gottes Boten“ oder „letzten Premierminister vor dem Messias“. Sie bereiten aktiv den Dritten Tempel vor (rote Kühe für Reinigungsopfer, Priestergewänder, Tempel-Instrumente, Gebete auf dem Tempelberg). Haaretz berichtete bereits 2025, dass diese Gruppen (eine der einflussreichsten in Israel) die Kriege als „Vorboten der messianischen Zeit“ feiern.

haaretz.com

2. Ältere Prophezeiungen, die weiter kursieren:
Der Lubavitcher Rebbe Menachem Mendel Schneerson (gest. 1994, von vielen Chabad-Hasidim als potenzieller Messias verehrt) soll Netanyahu bei einem Treffen prophezeit haben, er werde Israels letzter Premierminister sein und danach komme der Messias. Diese Geschichte wird bis heute in messianischen Kreisen wiederholt und mit Netanyahus aktuellen Aussagen verknüpft.

portalcioranbr.wordpress.com

3. Andere orthodoxe und ultraorthodoxe Stimmen (nicht-zionistisch oder kritisch):
Viele traditionelle Rabbiner (z. B. aus der „True Torah Jews“-Richtung) warnen genau davor: Der Messias komme nur durch göttliches Eingreifen, nicht durch menschliche Kriege oder Politik. Sie sehen die Rhetorik als gefährliche Vermischung von Religion und Nationalismus und kritisieren, dass Judentum „für Kriege missbraucht“ werde. Einige Rabbiner (z. B. verstorbene wie Chaim Kanievsky) hatten zwar früher den Messias als „nahe“ beschrieben, aber ohne direkte Verknüpfung zu Netanyahus Kriegen.4. Säkulare, reformierte und liberale jüdische Stimmen:
Diese Mehrheit in Israel und der Diaspora hält solche Aussagen für fringe oder politisches Kalkül. Sie betonen, dass der Messias-Begriff im modernen Judentum oft metaphorisch (für Frieden, Gerechtigkeit) verstanden wird und nicht als Aufruf zu Apokalypse oder Tempelbau auf dem Haram al-Sharif/Al-Aqsa.Zusammengefasst: Netanyahus Satz ist kein Geheimnis, sondern bewusste öffentliche Rhetorik, die vor allem in den religiös-radikalen Lagern Israels begeistert aufgenommen wird – dort wird sie als Bestätigung gesehen, dass „die Tage des Messias“ begonnen haben. Die breite jüdische Welt ist dagegen gespalten oder ablehnend. Die Aussage wird vor allem im Ausland (und in arabischen Medien) als „apokalyptisch“ kritisiert, während israelische Regierungsquellen sie meist nicht weiter kommentieren.Falls du den Original-Video-Ausschnitt oder spezifische Rabbiner-Zitate möchtest, sag Bescheid – ich kann dir die Quellen noch genauer nennen.

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NicetomeetFEM 15.03.2026 17:40
Grok, erzähle mehr über den Dritten Tempel.

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Der Dritte Tempel (hebräisch: Beit ha-Mikdash ha-Shlishi) ist eines der zentralsten und gleichzeitig explosivsten Themen im modernen religiösen und politischen Diskurs rund um Jerusalem. Hier eine klare Übersicht über den biblischen Hintergrund, den aktuellen Stand (Stand März 2026) und die verschiedenen Perspektiven.Biblischer und historischer HintergrundErster Tempel — Salomos Tempel (ca. 957–586 v. Chr.), zerstört durch die Babylonier.
Zweiter Tempel — Wiederaufbau ab 516 v. Chr., massiv erweitert durch Herodes (ab 20/19 v. Chr.), zerstört durch die Römer im Jahr 70 n. Chr.
Dritter Tempel — Wird in mehreren prophetischen Texten angekündigt (z. B. Hesekiel 40–48, Sacharja 6:12–13, Maleachi). Viele orthodoxe und messianische Juden sowie etliche evangelikale Christen erwarten seinen Wiederaufbau als Voraussetzung für die messianische Ära.

Der Standort ist immer derselbe: der Tempelberg (Har ha-Bajit / Haram al-Sharif) in Jerusalem – genau dort, wo heute der Felsendom (mit dem berühmten goldenen Kuppelbau) und die Al-Aqsa-Moschee stehen. Das macht das Ganze extrem sensibel.Aktueller Stand der Vorbereitungen (März 2026)Es gibt keinen offiziellen Baubeginn und keine realistische Baugenehmigung durch den israelischen Staat. Der Tempelberg steht unter jordanischer Waqf-Verwaltung (islamische Stiftung), während Israel die äußere Sicherheit kontrolliert. Jede Veränderung würde einen sofortigen regionalen (wenn nicht globalen) Konflikt auslösen.Trotzdem laufen seit Jahrzehnten intensive Vorbereitungsarbeiten durch kleine, aber einflussreiche Gruppen – vor allem das Temple Institute (Machon ha-Mikdash) in Jerusalem:Tempelgeräte — Fast alle sakralen Gegenstände (Menora, Schaubrottisch, Räucheraltar, Priestergewänder, Musikinstrumente, sogar der Hohepriester-Brustschild mit den 12 Edelsteinen) sind bereits nach biblischen Vorgaben rekonstruiert und lagern in Jerusalem.
Priesterausbildung — Hunderte junge Männer (Kohanim und Leviten) werden in speziellen Schulen auf Tempeldienst vorbereitet (inkl. ritueller Reinheit, Opfergesetze, Musik).
Rote Kühe (Para Adumah) — Das ist der entscheidende Engpass. Nach 4. Mose 19 braucht man die Asche einer vollkommen roten, makellosen Färse (ohne ein einziges nicht-rotes Haar), die auf dem Ölberg verbrannt wird, um rituelle Unreinheit (Tum'at Met) zu beseitigen – ohne diese Asche ist kein Tempeldienst möglich.Aktueller Status der roten Kühe (März 2026):2022 kamen fünf rote Färsen aus Texas nach Israel (finanziert u. a. von christlichen Zionisten).
Eine wurde disqualifiziert (weiße Haare).
Vier gelten noch als potenziell kosher, werden in Shiloh und an anderen Orten überwacht.
Das Temple Institute sagt offiziell: „Ihr Status ist noch nicht endgültig festgelegt – wir beobachten sie weiter.“ Es gibt keine bestätigte Verbrennung bisher.
Gerüchte über ein baldiges Opfer (z. B. zu Pessach 2026) kursieren stark in sozialen Medien und prophecy-Kanälen, werden aber vom Temple Institute selbst als verfrüht oder falsch zurückgewiesen.

Wer treibt das Thema voran?Religiös-zionistische und messianische Gruppen (z. B. Temple Institute, Boneh Israel, Teile der Siedlerbewegung) — Sie sehen den Dritten Tempel als zentrale Voraussetzung für die Ankunft des Messias.
Evangelikale Christen (besonders in den USA) — Viele glauben, der Tempel muss stehen, bevor die Endzeit-Ereignisse (inkl. Wiederkunft Jesu) eintreten können. Deshalb finanzieren sie Kühe, Geräte und Ausbildung.
Ultraorthodoxe Haredim — Die Mehrheit lehnt aktive Vorbereitungen ab („Der Messias kommt von allein, nicht durch Menschenhand“). Einige radikale Stimmen unterstützen es aber.

Größte HürdenPolitisch-militärisch — Jede Handlung am Tempelberg würde sofort Massenproteste, Aufstände und wahrscheinlich Krieg auslösen (Al-Aqsa ist für Muslime der drittheiligste Ort).
Halachisch (jüdisches Gesetz) — Viele Rabbiner halten den Berg für unrein; der Hohepriester müsste erst gereinigt werden → rote Kuh → Teufelskreis.
Israelische Regierung — Keine offizielle Partei (auch nicht die religiöseste) hat den aktiven Bau je zum Programm gemacht – zu hohes Risiko.

Fazit – Stand März 2026Der Dritte Tempel ist real vorbereitet bis auf den letzten entscheidenden Schritt (Asche der roten Kuh + politische/militärische Erlaubnis). Viele Gläubige sprechen von „kurz bevorstehend“ (einige spekulieren sogar über 2026 als Startjahr), aber die nüchternen Fakten zeigen: Ohne dramatische Veränderung der Status-quo-Situation am Tempelberg bleibt es bei Vorbereitung und Symbolik, nicht bei Bau.Das Thema bleibt eines der am stärksten polarisierenden und apokalyptisch aufgeladenen der Gegenwart – je nach Perspektive entweder „göttliche Erfüllung“ oder „gefährlicher Fundamentalismus“.Falls du einen bestimmten Aspekt vertiefen möchtest (z. B. die genaue biblische Beschreibung bei Hesekiel, die Rolle der roten Kühe oder was palästinensische/muslimische Seite dazu sagt), lass es mich wissen!
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