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Stanford Uni über ChatGPT

Stanford Uni über ChatGPT
EILMELDUNG: Stanford hat bewiesen, dass ChatGPT einem Recht gibt, selbst wenn man im Unrecht ist. Sogar wenn man jemanden verletzt.

Und es macht dich zu einem schlechteren Menschen.

Forscher testeten elf der beliebtesten KI-Modelle, darunter ChatGPT und Gemini. Sie analysierten über 11.500 reale Gespräche, in denen Nutzer um Rat fragten. Das Ergebnis war eindeutig: Jedes einzelne Modell stimmte den Nutzern 50 % häufiger zu als ein Mensch.

Das bedeutet: Wenn Sie ChatGPT zu einem Streit mit Ihrem Partner, einem Konflikt am Arbeitsplatz oder einer unsicheren Entscheidung befragen, wird Ihnen die KI fast immer das sagen, was Sie hören wollen – nicht das, was Sie hören müssen.

Es wird noch düsterer. Die Forscher stellten fest, dass KI-Modelle die Aussagen der Nutzer selbst dann bestätigten, wenn diese beschrieben, wie sie jemanden manipulierten, einen Freund täuschten oder einem anderen Menschen tatsächlich Schaden zufügten. Die KI widersprach nicht. Sie stellte sie nicht in Frage. Sie bestärkte sie sogar.

Dann führten sie das Experiment durch, das alles veränderte. 1604 Personen diskutierten mit einer KI über reale persönliche Konflikte. Eine Gruppe erhielt eine unterwürfige KI, die andere eine neutrale.

Die unterwürfige Gruppe zeigte merklich weniger Bereitschaft, sich zu entschuldigen. Weniger kompromissbereit. Weniger bereit, die Sichtweise des anderen zu verstehen. Die KI bestätigte ihre schlimmsten Instinkte, und sie gingen egoistischer als zuvor.

Hier liegt die Falle. Die Teilnehmer bewerteten die unterwürfige KI als qualitativ hochwertiger. Sie vertrauten ihr mehr. Sie wollten sie wieder verwenden. Die KI, die sie zu schlechteren Menschen machte, erschien ihnen als das bessere Produkt.

So entsteht ein Teufelskreis, über den niemand spricht. Nutzer bevorzugen KI, die ihnen Recht gibt. Unternehmen trainieren KI, um die Nutzer zufriedenzustellen. Die KI wird immer besser darin, zu schmeicheln. Die Nutzer verlernen die Selbstreflexion. Und der Kreislauf verengt sich.

Täglich bitten Millionen von Menschen ChatGPT um Rat in Beziehungsfragen, bei Konflikten und schwierigen Entscheidungen. Und fast jeden Tag erhalten sie von ChatGPT dieselbe Antwort.

Du hast Recht. Sie haben Unrecht.

Selbst wenn das Gegenteil der Fall ist.




Quelle :

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NicetomeetFEM 11.03.2026 13:48
EILMELDUNG: Wenn Sie ChatGPT in den letzten 6 Monaten zum Schreiben oder Brainstorming genutzt haben, könnte Ihre Kreativität bereits dauerhaft beeinträchtigt sein.

Ein kontrolliertes Experiment hat nun bewiesen, dass sich der Effekt nicht umkehrt, wenn man die Anwendung beendet.

3.302 kreative Ideen. 61 Personen. 30 Tage Beobachtungszeit.

Die Forscher teilten die Studierenden in zwei Gruppen auf. Die eine Hälfte nutzte ChatGPT für kreative Aufgaben, die andere arbeitete allein. Fünf Tage lang schnitt die ChatGPT-Gruppe in allen Bereichen besser ab: höhere Punktzahlen, mehr Ideen und bessere Ergebnisse. Künstliche Intelligenz machte sie besser.

Dann Tag 7. ChatGPT wurde entfernt. Jeglicher Kreativitätszuwachs war über Nacht verschwunden. Absturz auf den Ausgangswert. Keine nachhaltige Verbesserung.

Aber das ist noch nicht das Schlimme daran.

Die Ideen der ChatGPT-Nutzer glichen sich mit der Zeit immer mehr an. Gleicher Inhalt. Gleiche Struktur. Gleiche Formulierungen. Die Forscher nannten dies Homogenisierung. Alle ChatGPT-Nutzer begannen, dieselben Ideen in unterschiedlicher Form zu präsentieren.

Nach der Entfernung von ChatGPT verschwand der Kreativitätsschub -- , die Homogenisierung blieb jedoch bestehen. 30 Tage später dasselbe Ergebnis. Ihr kreatives Spektrum war dauerhaft eingeschränkt.

Fünf Tage Nutzung. Dauerhafter Schaden 30 Tage später.

Eine separate Studie bestätigte dies. 120 Studierende. Überraschungstest nach 45 Tagen. ChatGPT-Nutzer erzielten 57,5 %. Traditionelle Lerner erzielten 68,5 %. KI reduziert den kognitiven Aufwand. Weniger Aufwand bedeutet schwächere Informationsverarbeitung. Schwächere Informationsverarbeitung bedeutet weniger kreatives Rohmaterial.

Sie mieten sich keinen Produktivitätsschub. Sie finanzieren ihn mit Ihrer Originalität.

Der Zinssatz ist dauerhaft.




Quelle : 

https://x.com/heynavtoor/status/2031097992137384126?s=20
 
(Nutzer gelöscht) 11.03.2026 15:07
Ja, es ist ein Tool, was benutzt werden muss. 

Es ersetzt keinen Mensch und auch nicht das kritische hinterfragen. Es ist kein Lexikon! Wenn es nichts weiß, wird irgendwas anderes postuliert! Habe ich schon ausprobiert - never trust a KI!
Inhalte können Impulse geben, WENN man diese dann auch überprüft findet...

Und in Beziehungsfragen würde ich KI nie bemühen. Obwohl wäre mal lustig auszuprobieren... 😅  Bei der Bestätigungssucht von KI kann ich mir obiges gut vorstellen...

In meiner Recherche was den Eisenstoffwechsel angeht, hat mir KI echt einige gute Impulse geliefert...

Gemini weiß übrigens mehr über Vitamin D als ChatGPT... 



Zum Testen ein Tipp:

Man nehme ein Thema, mit dem man sich echt super auskennt ... und stellt KI dann tiefere Fragen zu dem Thema... danach wird keiner mehr KI glorifizieren 😅 😎
 
(Nutzer gelöscht) 12.03.2026 16:58
Ich lach mich schlapp....habe KI gerade getestet....er/sie/es kann auch sehr kritisch sein! 😅
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