📃 Ein Ding der Unmöglichkeit
06.03.2026 15:28
📃 Ein Ding der Unmöglichkeit
06.03.2026 15:28
📃 Ein Ding der Unmöglichkeit
Wir alle kennen die wahre Aussage von Alexander Campbell, dass der Sabbat nicht verändert werden könne, "es sei denn, die Schöpfung würde noch einmal erfolgen." Es ist denkbar, dass auf diesem Wege der Sabbat auf einen anderen Tag verlegt werden könnte. Doch ich meine – oder glaube zumindest – dass wir noch einen Schritt weiter gehen und untersuchen sollten, ob es möglicherweise einen bestimmten Wochentag gibt, der keinesfalls der Sabbat sein – einen Tag, auf den der Sabbat niemals verlegt werden könnte.
Betrachten wir diesen Aspekt aufgrund der Aussage Campbells. Die jetzige Welt würde ins Chaos zurückversetzt und die Schöpfung vollständig erneuert. Der HERR begänne neu zu schaffen. ER könnte mehr als sechs oder sieben Tage zur Schöpfung verwenden – und wenn ER dann am achten oder neunten Tag ruhen würde, so wäre genau dieser achte oder neunte Tag der Sabbat, [oder] Ruhetag. Oder wie viele Tage es auch wären, sobald ER mit dem Schaffen aufhören und ruhen würde, wäre dieser Tag der Sabbat, ob es [nun] der zehnte, der hundertste oder der tausendste sei. Oder ER könnte fünf Tage schaffen und am sechsten ruhen, dann wäre der sechste Tag der Sabbat, ER könnte vier Tage schaffen und am fünften ruhen, oder drei Tage schaffen und am vierten ruhen. Selbst wenn ER nur einen einzigen Tag schaffen würde und am zweiten ruht, so würde dieser zweite Tag der Sabbat sein. Was auch immer der letzte Tag des Schöpfungsaktes wäre, der darauffolgende Ruhetag wäre der Sabbat. Doch nehmen wir an - um den heutigen Orthodoxen zu gefallen - man wollte den Sabbat auf den ersten Tag verlegen. Kann das geschehen? Keineswegs! Denn der Tag, an dem der Schöpfungsakt beginnt, ist notwendig der erste Tag. Und dieser eine Tag kann nicht zugleich ein Werk- und Ruhetag sein. Dies widerspricht völlig dem Prinzip der göttlichen Ordnung. Und es spielt keine Rolle, wie klein der Abschnitt des Tages ist, der für das Werk verwendet wird - sei es [auch] nur eine Stunde oder ein Augenblick – dieser Anteil genügt, den Tag untauglich zum Ruhetag zu machen. Denn ein Ruhetag muss ganz aus Ruhe bestehen und vollständig dem Ruhen gewidmet sein. Auch wenn wir also annehmen, dass die Schöpfung nochmals vollzogen würde, so könnte man sich [zwar] eine Veränderung des Sabbats vorstellen. Aber selbst unter dieser Annahme ist es unvorstellbar, dass der erste Tag je zum Sabbat werden könnte.
In vielen Fällen glauben wir, dass die päpstliche Kirche in der Absurdität ihrer Irrtümer alle anderen übertrifft. Doch hier hat sie sich selbst übertroffen. Denn von allen denkbaren Tagen hat sie ausgerechnet den einen, einzigen gewählt, bei dem vollkommen ausgeschlossen ist, dass er jemals – ich schreibe dies mit Ehrfurcht – sogar vom HERRN Selbst zum Sabbat bestimmt werden könnte. "Es ist unmöglich, daß Gott lüge" [TIT. 1,2] und so ist es ebenso unmöglich, dass ER je sagen könnte, ER habe an einem Tag geruht, an dem ER auch nur zum Teil gearbeitet hätte.
So hat sich "der Mensch der Gesetzlosigkeit" [2. THESS. 2,3] [ELB] auch so über GOTT erhoben, indem er aus eigener Autorität – weil jede andere ausgeschlossen ist – eine Einrichtung schuf und durchsetzte, die niemals wahr sein kann. Es ist daher nur folgerichtig, dass gerade diese als das "Malzeichen des Tieres" [OFFB. 13,16] erkannt wurde und zutreffend jene als "Anbeter des Tieres" [OFFB. 14,9.11] bezeichnet werden, die im Widerspruch zur Schrift, des gesunden Menschenverstandes und jeder Überzeugung diese Institution über alles andere stellen. Darum ist GOTT gerecht, wenn ER Sein Urteil über sie spricht und sie mit den Plagen Seines Zorns heimsucht. Denn [gerade] das eine, das auf ewig ausgeschlossen ist, hat das "Tier" festgelegt und mit Zwang und Strafen durchgesetzt.
( Alonzo T. Jones, Januar 1884 )
Betrachten wir diesen Aspekt aufgrund der Aussage Campbells. Die jetzige Welt würde ins Chaos zurückversetzt und die Schöpfung vollständig erneuert. Der HERR begänne neu zu schaffen. ER könnte mehr als sechs oder sieben Tage zur Schöpfung verwenden – und wenn ER dann am achten oder neunten Tag ruhen würde, so wäre genau dieser achte oder neunte Tag der Sabbat, [oder] Ruhetag. Oder wie viele Tage es auch wären, sobald ER mit dem Schaffen aufhören und ruhen würde, wäre dieser Tag der Sabbat, ob es [nun] der zehnte, der hundertste oder der tausendste sei. Oder ER könnte fünf Tage schaffen und am sechsten ruhen, dann wäre der sechste Tag der Sabbat, ER könnte vier Tage schaffen und am fünften ruhen, oder drei Tage schaffen und am vierten ruhen. Selbst wenn ER nur einen einzigen Tag schaffen würde und am zweiten ruht, so würde dieser zweite Tag der Sabbat sein. Was auch immer der letzte Tag des Schöpfungsaktes wäre, der darauffolgende Ruhetag wäre der Sabbat. Doch nehmen wir an - um den heutigen Orthodoxen zu gefallen - man wollte den Sabbat auf den ersten Tag verlegen. Kann das geschehen? Keineswegs! Denn der Tag, an dem der Schöpfungsakt beginnt, ist notwendig der erste Tag. Und dieser eine Tag kann nicht zugleich ein Werk- und Ruhetag sein. Dies widerspricht völlig dem Prinzip der göttlichen Ordnung. Und es spielt keine Rolle, wie klein der Abschnitt des Tages ist, der für das Werk verwendet wird - sei es [auch] nur eine Stunde oder ein Augenblick – dieser Anteil genügt, den Tag untauglich zum Ruhetag zu machen. Denn ein Ruhetag muss ganz aus Ruhe bestehen und vollständig dem Ruhen gewidmet sein. Auch wenn wir also annehmen, dass die Schöpfung nochmals vollzogen würde, so könnte man sich [zwar] eine Veränderung des Sabbats vorstellen. Aber selbst unter dieser Annahme ist es unvorstellbar, dass der erste Tag je zum Sabbat werden könnte.
In vielen Fällen glauben wir, dass die päpstliche Kirche in der Absurdität ihrer Irrtümer alle anderen übertrifft. Doch hier hat sie sich selbst übertroffen. Denn von allen denkbaren Tagen hat sie ausgerechnet den einen, einzigen gewählt, bei dem vollkommen ausgeschlossen ist, dass er jemals – ich schreibe dies mit Ehrfurcht – sogar vom HERRN Selbst zum Sabbat bestimmt werden könnte. "Es ist unmöglich, daß Gott lüge" [TIT. 1,2] und so ist es ebenso unmöglich, dass ER je sagen könnte, ER habe an einem Tag geruht, an dem ER auch nur zum Teil gearbeitet hätte.
So hat sich "der Mensch der Gesetzlosigkeit" [2. THESS. 2,3] [ELB] auch so über GOTT erhoben, indem er aus eigener Autorität – weil jede andere ausgeschlossen ist – eine Einrichtung schuf und durchsetzte, die niemals wahr sein kann. Es ist daher nur folgerichtig, dass gerade diese als das "Malzeichen des Tieres" [OFFB. 13,16] erkannt wurde und zutreffend jene als "Anbeter des Tieres" [OFFB. 14,9.11] bezeichnet werden, die im Widerspruch zur Schrift, des gesunden Menschenverstandes und jeder Überzeugung diese Institution über alles andere stellen. Darum ist GOTT gerecht, wenn ER Sein Urteil über sie spricht und sie mit den Plagen Seines Zorns heimsucht. Denn [gerade] das eine, das auf ewig ausgeschlossen ist, hat das "Tier" festgelegt und mit Zwang und Strafen durchgesetzt.
( Alonzo T. Jones, Januar 1884 )

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Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.