📃 Die "Rückkehr der Juden"
01.03.2026 19:13
📃 Die "Rückkehr der Juden"
01.03.2026 19:13
📃 Die "Rückkehr der Juden"
[Im Römerbrief schreibt der Apostel Paulus das Folgende:] "Es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche." [RÖ. 10,12] [ELB]
Es ist wichtig, die Schriftstellen zu beachten, welche die große Wahrheit erörtern, dass es keinen Unterschied zwischen einem Juden und einem Heiden gibt. Nachfolgend einige [weitere] Texte göttlicher Argumentation bezüglich relativer und wahrer Stellung von Juden und Heiden:
"Siehe, du nennst dich einen Juden und verlässt dich auf das Gesetz und rühmst dich Gottes, und kennst [seinen] Willen und verstehst zu prüfen, worauf es ankommt, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist; und du traust dir zu, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in der Finsternis sind, ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, der den Inbegriff der Erkenntnis und der Wahrheit im Gesetz hat:" [RÖ. 2,17-20] [SLT]
"Nun also, du lehrst andere, dich selbst aber lehrst du nicht? Du verkündigst, man solle nicht stehlen, und stiehlst selber? Du sagst, man solle nicht ehebrechen, und brichst selbst die Ehe? Du verabscheust die Götzen und begehst dabei Tempelraub? Du rühmst dich des Gesetzes und verunehrst doch Gott durch Übertretung des Gesetzes? Denn der Name Gottes wird um euretwillen gelästert unter den Heiden, wie es geschrieben steht." [RÖ. 2,21-24] [SLT]
"Die Beschneidung [ ... ] nämlich hat nur Wert, wenn du das Gesetz hältst; bist du aber ein Übertreter des Gesetzes, so ist deine Beschneidung zur Unbeschnittenheit geworden. Wenn nun der Unbeschnittene die Rechtsbestimmungen des Gesetzes befolgt, wird ihm dann nicht seine Unbeschnittenheit als Beschneidung angerechnet werden? Und wird nicht der von Natur Unbeschnittene, der das Gesetz erfüllt, dich richten, der du trotz Buchstabe und Beschneidung ein Übertreter des Gesetzes bist?" [RÖ. 2,25-27] [SLT]
"Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist; auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung [geschieht] am Herzen, im Geist, nicht dem Buchstaben nach. Seine Anerkennung kommt nicht von Menschen, sondern von Gott." [RÖ. 2,28-29] [SLT]
Wie könnte noch eindringlicher gezeigt werden, dass es keinen Unterschied zwischen Juden und Heiden gibt und geben kann und dass das Verhältnis beider gegenüber GOTT vom Charakter abhängt? "Denn bei Gott gibt es kein Ansehen der Person" [RÖ. 2,11] [SLT], aber Wertschätzung des Charakters. Und der einzige Maßstab hinsichtlich des Charakters ist die Gerechtigkeit Gottes, die in Seinem Gesetz zum Ausdruck kommt. Und wenn ein Jude das Gesetz Gottes missachtet, ist er seinem Charakter nach ein Heide und [somit] auch bezüglich seines Wesens wie ein Heide.
Und wenn ein Nichtjude die Gerechtigkeit des Gesetzes praktiziert und so das Gesetz erfüllt, wird er aufgrund seines Charakters zu einem wahren Juden und entspricht seiner Persönlichkeit nach einem [solchen] Juden. Und das [ganz einfach] deshalb, weil wahres Judesein ganz vom Charakter abhängt, denn die wahre Beschneidung, [die] "des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht" [RÖ. 2,29] [LUT2917], welche tatsächlich "das Ablegen des fleischlichen Leibes der Sünden" [KOL. 2,11] [SLT] bedeutet und dass "die Liebe Gottes in unser Herz ausgegossen ist" [RÖ. 5,5] - jene Liebe, die sich darin zeigt, "dass wir seine Gebote halten." [1. JOH. 5,3]
Wenn sich nun ein Jude natürlicher Abstammung von GOTT abwendet, seine Beschneidung durch Übertretung des Gesetzes Gottes zur Unbeschnittenheit und er seinem Wesen oder Charakter nach ein Heide wird, [im Gegensatz dazu] aber ein Heide zu GOTT findet und so dessen Unbeschnittenheit zur Beschneidung und er seinem Charakter und Wesen nach ein wahrer Jude wird, sollte das dann nicht als Rückkehr - als wahre Rückkehr - des Juden betrachtet werden?
Deswegen sagt auch die Schrift an anderer Stelle: "es sind nicht alle Israeliter, die von Israel sind; auch nicht alle, die Abrahams Same sind, sind darum auch Kinder. Sondern "in Isaak soll dir der Same genannt sein." [RÖ. 9,6-7]
Das bedeutet: "Nicht die Kinder des Fleisches, die sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Nachkommenschaft gerechnet." [RÖ. 9,8] [ELB] Und [diesbezüglich schreibt Paulus an die Galater, - ehemalige Heiden:] "Wir aber, liebe Brüder, sind, Isaak nach, der Verheißung Kinder." [GAL. 4,28]
"Aber so wie damals der nach dem Fleisch Geborene den nach dem Geist ⟨Geborenen⟩ verfolgte, so ⟨ist es⟩ auch jetzt. Aber was sagt die Schrift? »Stoße die Magd und ihren Sohn hinaus! Denn der Sohn der Magd soll nicht mit dem Sohn der Freien erben.«" [GAL. 4,29-30] Wenn [also] der Sohn der Magd nicht [einmal] zusammen mit dem Sohn der freien Frau erben soll, wie viel weniger sollte er dann Erbe vor dem Sohn der freien Frau sein, wie das die [allgemein bekannte] Theorie der "Rückkehr der Juden" zum Ausdruck bringt!
All dies soll lediglich noch einmal verdeutlichen, dass der einzige Weg der Rückkehr für die Juden der Weg des Glaubens an Christus - der Weg der Wahrheit des einen Evangeliums Christi, der Weg der Rückkehr aller Sünder gleichermaßen - ist, so wie es immer wieder speziell in den Briefen an die Galater, Römer und Hebräer, aber auch in anderen Büchern des Neuen Testaments, sowie im Wesen des gesamten Plans des Evangeliums selbst aufgezeigt wird.
( Alonzo T. Jones, August 1900 )
Es ist wichtig, die Schriftstellen zu beachten, welche die große Wahrheit erörtern, dass es keinen Unterschied zwischen einem Juden und einem Heiden gibt. Nachfolgend einige [weitere] Texte göttlicher Argumentation bezüglich relativer und wahrer Stellung von Juden und Heiden:
"Siehe, du nennst dich einen Juden und verlässt dich auf das Gesetz und rühmst dich Gottes, und kennst [seinen] Willen und verstehst zu prüfen, worauf es ankommt, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist; und du traust dir zu, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in der Finsternis sind, ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, der den Inbegriff der Erkenntnis und der Wahrheit im Gesetz hat:" [RÖ. 2,17-20] [SLT]
"Nun also, du lehrst andere, dich selbst aber lehrst du nicht? Du verkündigst, man solle nicht stehlen, und stiehlst selber? Du sagst, man solle nicht ehebrechen, und brichst selbst die Ehe? Du verabscheust die Götzen und begehst dabei Tempelraub? Du rühmst dich des Gesetzes und verunehrst doch Gott durch Übertretung des Gesetzes? Denn der Name Gottes wird um euretwillen gelästert unter den Heiden, wie es geschrieben steht." [RÖ. 2,21-24] [SLT]
"Die Beschneidung [ ... ] nämlich hat nur Wert, wenn du das Gesetz hältst; bist du aber ein Übertreter des Gesetzes, so ist deine Beschneidung zur Unbeschnittenheit geworden. Wenn nun der Unbeschnittene die Rechtsbestimmungen des Gesetzes befolgt, wird ihm dann nicht seine Unbeschnittenheit als Beschneidung angerechnet werden? Und wird nicht der von Natur Unbeschnittene, der das Gesetz erfüllt, dich richten, der du trotz Buchstabe und Beschneidung ein Übertreter des Gesetzes bist?" [RÖ. 2,25-27] [SLT]
"Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist; auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung [geschieht] am Herzen, im Geist, nicht dem Buchstaben nach. Seine Anerkennung kommt nicht von Menschen, sondern von Gott." [RÖ. 2,28-29] [SLT]
Wie könnte noch eindringlicher gezeigt werden, dass es keinen Unterschied zwischen Juden und Heiden gibt und geben kann und dass das Verhältnis beider gegenüber GOTT vom Charakter abhängt? "Denn bei Gott gibt es kein Ansehen der Person" [RÖ. 2,11] [SLT], aber Wertschätzung des Charakters. Und der einzige Maßstab hinsichtlich des Charakters ist die Gerechtigkeit Gottes, die in Seinem Gesetz zum Ausdruck kommt. Und wenn ein Jude das Gesetz Gottes missachtet, ist er seinem Charakter nach ein Heide und [somit] auch bezüglich seines Wesens wie ein Heide.
Und wenn ein Nichtjude die Gerechtigkeit des Gesetzes praktiziert und so das Gesetz erfüllt, wird er aufgrund seines Charakters zu einem wahren Juden und entspricht seiner Persönlichkeit nach einem [solchen] Juden. Und das [ganz einfach] deshalb, weil wahres Judesein ganz vom Charakter abhängt, denn die wahre Beschneidung, [die] "des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht" [RÖ. 2,29] [LUT2917], welche tatsächlich "das Ablegen des fleischlichen Leibes der Sünden" [KOL. 2,11] [SLT] bedeutet und dass "die Liebe Gottes in unser Herz ausgegossen ist" [RÖ. 5,5] - jene Liebe, die sich darin zeigt, "dass wir seine Gebote halten." [1. JOH. 5,3]
Wenn sich nun ein Jude natürlicher Abstammung von GOTT abwendet, seine Beschneidung durch Übertretung des Gesetzes Gottes zur Unbeschnittenheit und er seinem Wesen oder Charakter nach ein Heide wird, [im Gegensatz dazu] aber ein Heide zu GOTT findet und so dessen Unbeschnittenheit zur Beschneidung und er seinem Charakter und Wesen nach ein wahrer Jude wird, sollte das dann nicht als Rückkehr - als wahre Rückkehr - des Juden betrachtet werden?
Deswegen sagt auch die Schrift an anderer Stelle: "es sind nicht alle Israeliter, die von Israel sind; auch nicht alle, die Abrahams Same sind, sind darum auch Kinder. Sondern "in Isaak soll dir der Same genannt sein." [RÖ. 9,6-7]
Das bedeutet: "Nicht die Kinder des Fleisches, die sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Nachkommenschaft gerechnet." [RÖ. 9,8] [ELB] Und [diesbezüglich schreibt Paulus an die Galater, - ehemalige Heiden:] "Wir aber, liebe Brüder, sind, Isaak nach, der Verheißung Kinder." [GAL. 4,28]
"Aber so wie damals der nach dem Fleisch Geborene den nach dem Geist ⟨Geborenen⟩ verfolgte, so ⟨ist es⟩ auch jetzt. Aber was sagt die Schrift? »Stoße die Magd und ihren Sohn hinaus! Denn der Sohn der Magd soll nicht mit dem Sohn der Freien erben.«" [GAL. 4,29-30] Wenn [also] der Sohn der Magd nicht [einmal] zusammen mit dem Sohn der freien Frau erben soll, wie viel weniger sollte er dann Erbe vor dem Sohn der freien Frau sein, wie das die [allgemein bekannte] Theorie der "Rückkehr der Juden" zum Ausdruck bringt!
All dies soll lediglich noch einmal verdeutlichen, dass der einzige Weg der Rückkehr für die Juden der Weg des Glaubens an Christus - der Weg der Wahrheit des einen Evangeliums Christi, der Weg der Rückkehr aller Sünder gleichermaßen - ist, so wie es immer wieder speziell in den Briefen an die Galater, Römer und Hebräer, aber auch in anderen Büchern des Neuen Testaments, sowie im Wesen des gesamten Plans des Evangeliums selbst aufgezeigt wird.
( Alonzo T. Jones, August 1900 )

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Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:
https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.