Bibel-Entdecker *47
16.02.2026 18:40
Bibel-Entdecker *47
16.02.2026 18:40
Bibel-Entdecker *47
Hallo und Willkommen 💝, wie jeden Tag 😉
Der Abendhimmel hat sich schon wieder verdunkelt und wir lesen heute 4. Mose 11-13.
In Kapitel 11 und 13 wird Josua erwähnt. Er wird im Späteren noch wichtig und führt das Volk ins gelobte Land.
Bis dahin ist noch eine ganze Strecke zurückzulegen und wir gehen lesend mit.
Gottes Segen dazu ! 💝
Der Abendhimmel hat sich schon wieder verdunkelt und wir lesen heute 4. Mose 11-13.
In Kapitel 11 und 13 wird Josua erwähnt. Er wird im Späteren noch wichtig und führt das Volk ins gelobte Land.
Bis dahin ist noch eine ganze Strecke zurückzulegen und wir gehen lesend mit.
Gottes Segen dazu ! 💝
Kommentare
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Paulada 16.02.2026 18:50
Paulada 16.02.2026 19:25
Auch wenn es eigentlich selbstverständlich ist...denke auch an das Gebet. Das Bibellesen soll auch immer von deinem Beten begleitet sein. Und dein Herz vorbereitet.
Paulada 16.02.2026 22:34
Stein des Anstoßes in Kapitel 12, ist eine Frau Moses, die hier Kuschiterin genannt wird.
Es lässt sich nicht wirklich sagen, was damit gemeint ist. Es KANN sogar sein, dass Zipporah damit gemeint sein KÖNNTE, aufgrund der geographischen Ortsbezeichnungen zu jener Zeit.
Um das etwas zu verdeutlichen, kopiere ich euch folgendes dazu hier hinein.
Kusch (hebräisch כּוּשׁ kûš) bezeichnet im Alten Testament eine Region, in der die Volksgruppe der Kuschiter ansässig ist. Als geographische Bezeichnung wird sie zumeist synonym für Nubien verwendet, das sich auf den Süden Ägyptens und den Norden des Sudan, südlich des zweiten Nilkatarakts, erstreckt. Als pars pro toto kann Kusch auch für ganz Afrika stehen (weitere topographische Gleichsetzungen s.u.). In den Bibelübersetzungen und der Literatur werden bisweilen Kusch, Nubien und Äthiopien vermengt, wobei Kusch der im Hebräischen verwendete Begriff für die Region und ihre Einwohner, Äthiopien hingegen die gängige griechische Bezeichnung der Region darstellt. Die sonst geläufige geographische Bezeichnung Nubien stammt von den erst später dort ansässigen Noba. Im Griechischen der → Septuaginta wird Kusch konsequent als Αιθιοπία Aithiopia wiedergegeben. Zu unterscheiden sind „Kuschiter“ als Begriff des AT von der heute als Kuschiten bezeichneten ethnisch und sprachlich zusammengehörigen Gruppe am Horn von Afrika, die meist, aber nicht immer zusammenfallen müssen.

...
Je nach historischem Bezug kann es (gerade in der Kuschitenzeit) auch generalisierend zugleich für Ägypten und Nubien stehen.
...
Eine umstrittene Verbindung wurde zwischen כושׁ kwš und Kuschan כושׁן kwšn (vgl. Hab 3,7: „Ich sehe die Hütten von Kuschan in Not und die Zelte Midians beben“) hergestellt, auch um damit das Problem der undurchsichtigen Identität der kuschitischen Frau von Mose aufzulösen (Num 12,1: „Da redeten Mirjam und Aaron gegen Mose um seiner Frau willen, der Kuschiterin, die er genommen hatte. Er hatte sich nämlich eine kuschitische Frau genommen“). Die Frage, vor die sich die Kommentatoren seit der Antike gestellt sahen, ist das Verhältnis der „Kuschiterin“ zu seiner in Ex 2,16-22 genannten Frau → Zippora, der Tochter des Midianiters → Jitro. Bereits Josephus (Ant. II,10; Text gr. und lat. Autoren) vertrat, wie die meisten modernen Kommentatoren, die Ansicht, dass es sich um zwei verschiedene Frauen handeln müsse (die Kuschiterin ist bei ihm die Tochter des äthiopischen Königs). Eine andere Interpretation setzt die beiden – und damit „midianitisch“ und „kuschitisch“ – gleich (u.a. Shinan 1978).
https://www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/kusch-kuschiter
Es lässt sich nicht wirklich sagen, was damit gemeint ist. Es KANN sogar sein, dass Zipporah damit gemeint sein KÖNNTE, aufgrund der geographischen Ortsbezeichnungen zu jener Zeit.
Um das etwas zu verdeutlichen, kopiere ich euch folgendes dazu hier hinein.
Kusch (hebräisch כּוּשׁ kûš) bezeichnet im Alten Testament eine Region, in der die Volksgruppe der Kuschiter ansässig ist. Als geographische Bezeichnung wird sie zumeist synonym für Nubien verwendet, das sich auf den Süden Ägyptens und den Norden des Sudan, südlich des zweiten Nilkatarakts, erstreckt. Als pars pro toto kann Kusch auch für ganz Afrika stehen (weitere topographische Gleichsetzungen s.u.). In den Bibelübersetzungen und der Literatur werden bisweilen Kusch, Nubien und Äthiopien vermengt, wobei Kusch der im Hebräischen verwendete Begriff für die Region und ihre Einwohner, Äthiopien hingegen die gängige griechische Bezeichnung der Region darstellt. Die sonst geläufige geographische Bezeichnung Nubien stammt von den erst später dort ansässigen Noba. Im Griechischen der → Septuaginta wird Kusch konsequent als Αιθιοπία Aithiopia wiedergegeben. Zu unterscheiden sind „Kuschiter“ als Begriff des AT von der heute als Kuschiten bezeichneten ethnisch und sprachlich zusammengehörigen Gruppe am Horn von Afrika, die meist, aber nicht immer zusammenfallen müssen.

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Je nach historischem Bezug kann es (gerade in der Kuschitenzeit) auch generalisierend zugleich für Ägypten und Nubien stehen.
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Eine umstrittene Verbindung wurde zwischen כושׁ kwš und Kuschan כושׁן kwšn (vgl. Hab 3,7: „Ich sehe die Hütten von Kuschan in Not und die Zelte Midians beben“) hergestellt, auch um damit das Problem der undurchsichtigen Identität der kuschitischen Frau von Mose aufzulösen (Num 12,1: „Da redeten Mirjam und Aaron gegen Mose um seiner Frau willen, der Kuschiterin, die er genommen hatte. Er hatte sich nämlich eine kuschitische Frau genommen“). Die Frage, vor die sich die Kommentatoren seit der Antike gestellt sahen, ist das Verhältnis der „Kuschiterin“ zu seiner in Ex 2,16-22 genannten Frau → Zippora, der Tochter des Midianiters → Jitro. Bereits Josephus (Ant. II,10; Text gr. und lat. Autoren) vertrat, wie die meisten modernen Kommentatoren, die Ansicht, dass es sich um zwei verschiedene Frauen handeln müsse (die Kuschiterin ist bei ihm die Tochter des äthiopischen Königs). Eine andere Interpretation setzt die beiden – und damit „midianitisch“ und „kuschitisch“ – gleich (u.a. Shinan 1978).
https://www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/kusch-kuschiter
Paulada 16.02.2026 23:05
Aus dem Text geht nicht das eigentliche Problem hervor.
Warum sprechen sich Mirjam und Aaron gegen diese Frau aus??
ABER, was wir erkennen können, ist: Gott stellt sich hier vor Mose und klärt das Ganze.
Ich persönlich sehe da mehrere Konflikt-Ebenen.
Zum einen, der zwischen Geschwistern. Vermengt mit einem geistlichen Konflikt.
Mirjam und Aaron müssen verstehen, dass hier Mose derjenige ist, den Gott für seine Treue belohnt und daher direkt mit ihm spricht.
Das haben sie beide wahrscheinlich nicht bedacht. Sie maßen sich an, Mose zu kritisieren. Was auch immer der Grund gewesen sein mag, für Gott hat es wohl gepasst, dass Mose diese Kuschiterin zur Frau hatte.
Da hier Mirjam hart bestraft wird, gehe ich davon aus, dass sie bei der Kritik an Mose, die treibende Kraft war.
Dennoch sorgt Mose dafür, dass sie den Aussatz nur 7 Tage ertragen muss und nicht auf immer und ewig.
Bei mir wirft das Kapitel viele Fragen auf. Das tut es auch bei Gelehrten in unserer Welt. Also, machen wir uns keinen Kopf. Mutmaßungen kann man viele anstellen.
Bemerkenswert ist: Wer Gott treu ist, in seinen Haushaltungen, die ihm Gott anvertraut, den segnet er und dem ist er nah. 4.Mose 12,7
Und wer dem, der Gott treu ist, widerspricht (in seinen Handlungen), von dem entfernt sich Gott.
Besser, als seinen Zorn spüren zu müssen. 4.Mose 12,9.
Warum sprechen sich Mirjam und Aaron gegen diese Frau aus??
ABER, was wir erkennen können, ist: Gott stellt sich hier vor Mose und klärt das Ganze.
Ich persönlich sehe da mehrere Konflikt-Ebenen.
Zum einen, der zwischen Geschwistern. Vermengt mit einem geistlichen Konflikt.
Mirjam und Aaron müssen verstehen, dass hier Mose derjenige ist, den Gott für seine Treue belohnt und daher direkt mit ihm spricht.
Das haben sie beide wahrscheinlich nicht bedacht. Sie maßen sich an, Mose zu kritisieren. Was auch immer der Grund gewesen sein mag, für Gott hat es wohl gepasst, dass Mose diese Kuschiterin zur Frau hatte.
Da hier Mirjam hart bestraft wird, gehe ich davon aus, dass sie bei der Kritik an Mose, die treibende Kraft war.
Dennoch sorgt Mose dafür, dass sie den Aussatz nur 7 Tage ertragen muss und nicht auf immer und ewig.
Bei mir wirft das Kapitel viele Fragen auf. Das tut es auch bei Gelehrten in unserer Welt. Also, machen wir uns keinen Kopf. Mutmaßungen kann man viele anstellen.
Bemerkenswert ist: Wer Gott treu ist, in seinen Haushaltungen, die ihm Gott anvertraut, den segnet er und dem ist er nah. 4.Mose 12,7
Und wer dem, der Gott treu ist, widerspricht (in seinen Handlungen), von dem entfernt sich Gott.
Besser, als seinen Zorn spüren zu müssen. 4.Mose 12,9.

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