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Newsticker von Christen für Christen

Newsticker von Christen für Christen
Ich probiere in den nächsten Wochen ein neues Nachtichten-Format aus! Es soll definitiv was Neues werden und beinhaltet ein oder mehrere geschlossene Blogs-je nach Kontext. Dieser oder  "Zitiert" sind solche Blogs.

😊

Kommentare

 
Komfortzone 13.02.2026 16:25
"Erweckungsbewegungen rücken zusammen
Eine landeskirchliche und eine freikirchliche Erneuerungsbewegung wollen künftig stärker zusammenarbeiten. Darauf haben sich die Leiter der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung (GGE Deutschland) in der Evangelischen Kirche und die Geistliche Gemeindeerneuerung im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (GGE im BEFG) bei einem Treffen in Hünfeld bei Fulda verständigt. Wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung dazu weiter heißt, wollen beide Initiativen voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte 2026 Gemeinden zu regionalen Trainingstagen einladen. Ziel sei es, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Gemeinden in Theologie und Praxis mit einem Leben in der Kraft des Heiligen Geistes vertraut zu machen. Sie sollen später wiederum andere darin anleiten können. Bei dem Treffen in Hünfeld gab es überdies Beratungen mit zwei weiteren Erneuerungsbewegungen aus der römischkatholischen Kirche und dem Bund Freier evangelischer Gemeinden (FeG). Alle vier Bewegungen teilten die Überzeugung, „dass geistliche Erneuerung und Stärkung von Gemeinden nur im Miteinander nachhaltig gefördert werden können“, heißt es in der Mitteilung. Deshalb wolle man die Zusammenarbeit weiter vertiefen. Die deutschlandweit tätige GGE repräsentiert die Anfang der 60er Jahre entstandene charismatische Bewegung in den evangelischen Landeskirchen. Etwa 10.000 Christen zählen zu den Freunden der GGE. Zum Freundeskreis der GGE im BEFG zählen etwa 1.300 Personen." 

Quelle: Idea.de 7/2026
 
Komfortzone 13.02.2026 16:30
„Schulter an Schulter“ gegen Antisemitismus
Mit einer Mahnwache protestierten Bürger in Gießen gegen Übergriffe.
Mit einer Mahnwache haben Bürger in Gießen gegen judenfeindliche Übergriffe demonstriert. Die Veranstaltung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zählte nach Polizeiangaben 250 Teilnehmer. Viele hatten Israelfahnen dabei. Anlass war der Brandanschlag auf die jüdische Gemeinde in Gießen am 13. Januar. Ein 32-jähriger Deutscher hatte der Polizei zufolge mehrere Rollcontainer für Altpapier in den Eingangsbereich der Synagoge geschoben und angezündet. Außerdem soll er den „Hitlergruß“ gezeigt haben. Durch das zügige Einschreiten von Passanten konnte der Brand schnell gelöscht werden. Zeugen hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der Mann wurde in eine Psychiatrie eingewiesen. Der Gießener Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher (SPD) würdigte, dass die Gießener Bürger nun „Schulter an Schulter“ ständen, um ihre Solidarität mit der jüdischen Gemeinde auszudrücken. Der Gießener Polizeipräsident Torsten Krückemeier dankte Polizei und Feuerwehr für ihr schnelles Eingreifen bei dem Anschlag. Er erinnerte daran, dass das Grundgesetz die Religionsfreiheit schütze. Deshalb dürfe man bei antisemitischen Übergriffen nicht wegsehen oder schweigen. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Gießen, Dow Aviv, dankte den Teilnehmern der Mahnwache für ihr Kommen: „Dass hier so viele sind, das macht Mut.“

Quelle: Idea.de 7/2026
 
Komfortzone 13.02.2026 16:33
"Gerichtshof prüft Ausweisungen
Türkei bezeichnet mehrere ausländische Christen als Risiko.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (Straßburg) prüft Einreise- und Aufenthaltsverbote für ausländische Christen in der Türkei. Das berichtet die Menschenrechtsorganisation ADF International, die einen Großteil der Betroffenen vertritt. Konkret geht es dabei um 20 Fälle. Grund für das Einreise- und Aufenthaltsverbot ist laut ADF das christliche Engagement in der Türkei. Die Betroffenen, meist ausländische Protestanten, seien auf Grundlage interner Sicherheitscodes als Bedrohung für die nationale Sicherheit eingestuft worden. In der Folge mussten sie und ihre Familien das Land verlassen oder durften nach Auslandsreisen nicht zurückkehren. ADF verweist zudem auf Berichte der Evangelischen Allianz in der Türkei. Diese besagen, dass die dortigen Behörden seit 2019 132 ausländische Protestanten, darunter elf Deutsche, als Sicherheitsrisiko eingestuft haben. Laut ADF haben die betroffenen Christen in der Regel keine Vorstrafen. Es gebe auch keine Hinweise auf illegales Verhalten. Gemeinsames Merkmal sei ausschließlich das Bekenntnis zum christlichen Glauben und die Mitarbeit in Gemeinden oder christlichen Diensten. Die Vorwürfe beruhten auf geheim gehaltenen Unterlagen, zu denen die Betroffenen keinen Zugang hätten."

Quelle: Idea.de 7/2026
 
Komfortzone 14.02.2026 22:56
"OST

Nachfolge ist keine „Waschmaschinenexistenz”

Rund 2.700 Christen kamen zum diesjährigen Sächsischen Gemeindebibeltag.
Christen in den wohlhabenden westlichen Ländern laufen Gefahr, sich eher auf religiöse Leistung und äußere Sicherheiten zu verlassen als auf Jesus selbst. Davor warnte der Vorsitzende des Sächsischen Gemeinschaftsverbandes, Falk Schönherr (Markneukirchen), beim Sächsischen Gemeindebibeltag am Reformationstag (31. Oktober) in Glauchau. Vor rund 2.700 Teilnehmern betonte er, dass echte Nachfolge keine „Waschmaschinenexistenz“ sein dürfe – strukturiert, effektiv und abgesichert. Jesus rufe vielmehr dazu auf, loszulassen und Gott zu vertrauen, statt sich auf menschliche Möglichkeiten zu verlassen. Die Begegnung Jesu mit dem sogenannten reichen Jüngling (Markus 10,17–27) sei insbesondere an die westlich geprägte Christenheit gerichtet. „Jesus ist nicht dafür da, unseren Wohlstand zu schützen“, sagte Schönherr. „Wir reden von einem Besitz, der uns allzu oft selbst besitzt – und das ist nicht gut.“ Viele Christen bewegten sich noch immer im Denksystem dieser Welt, wonach man etwas tun müsse, um etwas zu erhalten. Bei Christus sei das anders: „Jesus will nicht meine perfekte Moral, er will nicht meine christliche Arbeit, er will nicht einmal meine Spende – er will mich.“ Schönherr ermutigte die Zuhörer abschließend: „Wenn Jesus da ist – ganz da sein. Wenn er redet – ganz Ohr sein. Und wenn er ruft – ganz bereit sein.“

Weltweite Heilsgeschichte
Der Leiter des Bereichs Theologie und Gemeinde bei „Christen an der Seite Israels“ (CSI), Tobias Krämer (Stuttgart), zeichnete anhand prophetischer Texte aus dem Alten und Neuen Testament die weltumfassende Heilsabsicht Gottes nach. Er verwies mit Blick auf Israel auf die Grenzen menschlicher Möglichkeiten – doch Gott selbst erfülle seine Verheißungen. Bereits heute lasse sich beobachten, dass die Zusagen Gottes sichtbar Gestalt annähmen – etwa durch die Rückkehr des jüdischen Volkes in das Land seiner Väter. Anhand von Jesaja 19 weitete er den Blick für Gottes umfassenden Heilsplan. Nicht nur Israel, sondern auch die Nachbarnationen – beispielsweise Ägypten – würden nach biblischer Verheißung eines Tages eine Erweckung zum christlichen Glauben hin erfahren. Krämer verwies zudem auf Jesaja 2,2–4, wo die Völker zum Berg des Herrn strömen, um Gottes Wort zu empfangen. Diese Vision zeige, dass Gott Frieden und Gerechtigkeit nicht nur für Israel, sondern für alle Nationen bereithalte. „Wenn wir unseren Glauben mit seinen Verheißungen verbinden, bleiben wir fest – auch wenn die Welt wankt“, so Krämer. Der Sächsische Gemeindebibeltag ist eine Initiative innerhalb der Evange-lisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und der Evangelischen Allianz."

Ausführliche Meldung: idea.de/gemeindetag gemeindebibeltag.de I 03762 42196
 
Komfortzone 14.02.2026 23:18
"Amtskirchen warnen vor christlichem Zionismus"

https://www.israelnetz.com/amtskirchen-warnen-vor-christlichem-zionismus/

-Gesalzene Reaktion von Mike Huckabee inklusive. 

-Die Ersatztheologie bekommt übrigens auch ihr Fett weg. 

-Jetzt wo Amtskirchen ihren Einfluss im Heiligen Land verlieren, schlagen sie wild um sich.
 
Komfortzone 14.02.2026 23:59
Idea schreibt dazu: 

"Unwort aus Jerusalem

In einer gemeinsamen Erklärung warnen Patriarchen und Kirchenführer in Jerusalem vor christlichem Zionismus. Dazu ein Kommentar von Josias Terschüren. Er leitet den Bereich Politik und Gesellschaft der Organisation „Christen an der Seite Israels“ (CSI).

Eine kryptische Erklärung der Patriarchen aus Jerusalem vom 17. Januar hat vor allem in den USA eine Debatte über Ersatztheologie und christlichen Zionismus ausgelöst. In ihrem vagen Schreiben kritisieren die Kirchenvertreter „Aktivitäten lokaler Personen“, die „schädliche Ideologien wie den christlichen Zionismus“ verträten, die Öffentlichkeit irreführten, Verwirrung säten und die Einheit der Herde schädigten. Diese fänden bei den politischen Akteuren in Israel und darüber hinaus Anklang, die eine Agenda verfolgten, welche der christlichen Präsenz im Heiligen Land und Nahen Osten schade.

Dieses unkonkrete „Unwort aus Jerusalem“ ist ein Schmähbrief. Weder Täter noch konkrete Aktivitäten werden benannt – es bleiben zwei unbelegte Vorwürfe: Christlicher Zionismus sei schädlich, und Israel verfolge eine antichristliche Agenda.

Beides ist bei näherer Betrachtung absurd. Während Christen in Syrien kämpfen müssen, im Iran verfolgt und massakriert werden, greift man ausgerechnet Israel an – den einzigen Staat der Region, der Religions- und Meinungsfreiheit garantiert und Christen schützt. Im Libanon, in Syrien und anderen muslimischen Staaten schrumpfen die Gemeinden seit Jahrzehnten, in Israel wachsen sie. Ja, es gibt Spannungen, Spuckattacken oder Brandanschläge, doch die Mehrheit der Gesellschaft und der Staat verurteilen und verfolgen das.

„Nichts Schädliches“
Der christliche Zionismus nimmt Gott beim Wort und beruht auf den biblischen Zusagen an Abraham, Isaak, Jakob und ihre Nachkommen. Er unterstützt lediglich das gottgegebene Recht des jüdischen Volkes, in seiner angestammten Heimat Eretz Israel einen eigenen Staat zu haben und dort zu leben. Daran ist nichts Schädliches. US-Botschafter Mike Huckabee, ein evangelikaler Christ, schrieb respektvoll auf X: Keine Glaubensgemeinschaft solle weltweit für alle Christen sprechen oder eine einzige Sichtweise für das Heilige Land beanspruchen. Der evangelikale Satiriker Joel Berry ergänzte in einem Beitrag für die Webseite „The Babylon Bee“ pointiert:

1. Ohne den Schutz des Zionismus wären auch die Patriarchen tot – Kirchen niedergebrannt, heilige Stätten zerstört, Frauen vergewaltigt, Gemeinden enthauptet.

2. Die Patriarchen kooperierten offen mit Hamas-Propaganda sowie die der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), um Schutz im Gazastreifen und im Westjordanland zu erhalten. Israels Schutz sei bedingungslos, der der Palästinenser abhängig von antiisraelischen Positionen.

Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) widersprach ebenfalls: Ihr Zionismus sei rein biblisch fundiert, spiegele aufrichtige Überzeugungen wider und folge keinen politischen Zielen. Sie bedauere, dass die Patriarchen den Medienweg wählten, statt zuvor brüderlich das Gespräch zu suchen.

Keine gute Gesellschaft
Das Statement wirkt wie ein Versuch, einen Keil zwischen evangelikale Christen und Israel zu treiben – und damit die Machtbasis von Donald Trumps MAGA-Bewegung (Make America Great Again/Macht Amerika wieder großartig), die sich pro Israel positioniert, zu schwächen. Dort spielen Evangelikale eine Schlüsselrolle. Die Patriarchen reihen sich damit in die Stimmen ehemals konservativer Influencer wie Tucker Carlson, Candace Owens oder Nick Fuentes ein, die offen antisemitisch auftreten und den christlichen Zionismus attackieren. Keine gute Gesellschaft."

Quelle: Idea 5/26
https://app.idea.de/html5/2AO6PtRcmx/3u3nXFagWZJXq/23?article=729dbcbbae604dfaa875bfcbb82b4bd9
 
Komfortzone 17.02.2026 12:05
Meinung eines Idea-Redakteurs

"Günther sollte zurücktreten

Liebe Leserin, lieber Leser, der Streit um Aussagen des Kieler Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU) in der ZDF-Sendung „Lanz“ beschäftigt mittlerweile die Gerichte. Ein anderer Skandal geht daneben völlig unter: dass Günther Lebensrechtler mal eben zu Feinden der Demokratie erklärt hat. Aber der Reihe nach: In dem Gerichtsverfahren klagt das Portal „NIUS“ gegen Günthers Aussage, NIUS-Artikel seien „vollkommen faktenfrei“. Damit habe er seine Neutralitätspflicht als Ministerpräsident verletzt. In der ersten Runde hat das Portal verloren. Dem spitzfindigen juristischen Streit ist eine Diskussion darüber vorausgegangen, ob der Politiker in der Sendung eine Zensur von alternativen Medien gefordert hat. Den Gesprächsverlauf zwischen ihm und Moderator Markus Lanz kann man so verstehen.

Zensur oder Social-Media-Verbot
Einige Tage nach der Sendung erklärte Günther, er habe nur ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige gefordert. „Ein Verbot oder eine Zensur von Medienportalen habe ich zu keinem Zeitpunkt thematisiert“, sagte er den „Kieler Nachrichten“. Wenn man sich die Aufzeichnung vor diesem Hintergrund noch einmal anschaut, fragt man sich allmählich, was Günther von seinem eigenen unstrukturierten Redefluss überhaupt mitbekommen hat. Wörtlich sagte er u. a.: „Brosius-Gersdorf zum Beispiel. Ich meine, wer hat denn dagegen geschossen. NIUS und solche Portale (…). Und ich glaube, wir müssen viel, viel mehr aufwachen, dass das unsere Gegner und auch die Feinde von Demokratie sind.“ Zur Erinnerung: Gegen die Ernennung von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin haben viele Medien, Lebensrechtler und Politiker „geschossen“ – aus guten Gründen. Die Juristin spielte eine Schlüsselrolle bei dem Versuch der gescheiterten Ampel-Regierung, eine „Entkriminalisierung“ von Abtreibungen durchzupeitschen. In der „Expertenkommission“, die diese Attacke auf das geltende Recht vorbereiten sollte, tat sie sich als geistige Architektin eines abgestuften Lebensschutzes hervor.

"Gegen die Ernennung von Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin haben viele „geschossen“ – aus guten Gründen.
— David Wengenroth"

Wusste Günther, was er sagt?
Kann man unterstellen, dass Günther wusste, was er sagt? Dann hat er alle, die sich gegen die Abschaffung des Schutzes von ungeborenen Kindern in den ersten Schwangerschaftsmonaten einsetzen, pauschal als Demokratiefeinde diffamiert. Dann ist völlig egal, ob er diese ungeheuerliche Unverschämtheit als Ministerpräsident oder als Politiker geäußert hat. Er sollte zurücktreten."
 
Komfortzone 18.02.2026 07:49
"Die Epstein-Akten – Gottes Gericht wird Gerechtigkeit schaffen
Zu den Enthüllungen rund um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ein Zwischenruf von IDEA-Leiter Dennis Pfeifer
Die Epstein-Akten offenbaren einen Blick in menschliche Abgründe: Menschenhandel, Prostitution mit Minderjährigen, Vergewaltigungen, Korruption und Bestechung. Dazu die Verhöhnung der Opfer. Die Spur der Beteiligten führt zu Spitzenpolitikern, Diplomaten, Unternehmern, Wissenschaftlern, Mitgliedern aus Königshäusern. Dass es das Böse in dieser Welt gibt, ist für Christen keine Überraschung. Man sollte nicht hinter jedem Verbrecher den Teufel höchstselbst sehen. Das wäre sicher eine geistliche Überhöhung. Dennoch: Der Fall Jeffrey Epstein bleibt ein dunkles Mahnmal für das menschliche Versagen in einer gefallenen Welt.
Keine Gerechtigkeit auf Erden …
Macht, Geld und Sex haben sich in einem elitären Netzwerk zu einem organisierten Missbrauch verflochten. Dass dieses Netzwerk über Jahrzehnte im Verborgenen agieren konnte, ist nicht nur ein politischer Skandal, sondern eine moralische Bankrotterklärung. Wir müssen uns als Gesellschaft fragen: Wie konnte dieses System des Schweigens so lange halten? Es ist die Pflicht christlicher Ethik, Licht in diese Finsternis zu bringen und die Strukturen des Machtmissbrauchs schonungslos offenzulegen. Leider wird die juristische Aufarbeitung hier auf Erden keine Gerechtigkeit herstellen können. Durch seinen Tod hat Epstein sich dem irdischen Urteil entzogen.
Andere Prozesse endeten mit einem Vergleich. Manches wird wohl nie angeklagt werden. Viele Opfer fühlen sich um ihr Recht betrogen. Und seelische Wunden lassen sich durch Gerichtsurteile sowieso nicht heilen.
… aber Gott schafft Gerechtigkeit
Doch als Christen wissen wir: Das Böse hat nicht das letzte Wort. Wenn die Akten geschlossen und die irdischen Richter ihre Arbeit beendet haben, bleibt die Gewissheit, dass kein Mensch – wie mächtig oder vernetzt er auch sein mag – dem Gericht Gottes entfliehen kann. Dort gibt es keine Vergleiche, keine geheimen Listen und kein Wegsehen. Im Jüngsten Gericht werden wir alle vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Dann gibt es endlich Gerechtigkeit, auch für die vielen Opfer und deren Familien. Wie Gott urteilt, weiß nur er selbst. Gott ist souverän, und er ist die ultimative Gerechtigkeit. Sein Wille geschehe! 
WAS SIND DIE EPSTEIN-AKTEN?
Jeffrey Epstein (1953–2019) war ein US-Finanzmanager sowie Multimillionär – und ein 2008 verurteilter Sexualstraftäter. Vor einem US-Gericht hatte er sich damals schuldig bekannt, eine Minderjährige zur Prostitution angestiftet zu haben. Von der 18-monatigen Haftstrafe verbüßte er etwa 13 Monate. 2019 wurde Epstein erneut verhaftet und wegen Sexhandels angeklagt. Ihm wurde vorgeworfen, über Jahre hinweg einen Missbrauchsring betrieben zu haben, Mädchen und Frauen sexuell missbraucht und sie auch anderen Männern zum Sex angeboten zu haben. Bevor es zu einem Strafprozess kam, beging Epstein offiziellen Angaben zufolge in seiner Gefängniszelle in New York Suizid.
Die „Epstein-Files“ (Epstein-Akten) sind die Ermittlungsakten gegen Epstein und seine Komplizin, Ghislaine Maxwell. Ende Januar hat das US-Justizministerium die Veröffentlichung von über drei Millionen Seiten der Akten freigegeben, darunter mehr als 2.000 Videos und 180.000 Bilder. Die Akten geben Einblicke in das Netzwerk Epsteins und seine Kontakte zu einflussreichen Spitzenpolitikern, Unternehmern, Wissenschaftlern und Prominenten. Ihre bloße Erwähnung in den Akten bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sich die Personen strafbar gemacht haben."

In dem nüchternen und klaren Format kann ich die missbräuchlichen Verbrechen annehmen. Gott schafft eines Tages Gerechtigkeit. 
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