Die älteste christliche Bibel
09.02.2026 14:36
Die älteste christliche Bibel
09.02.2026 14:36
Die älteste christliche Bibel
Die Septuaginta (LXX) ist die griechische Übersetzung der hebräischen Bibel, sie ist sehr wichtig, besonders für das frühe Christentum.
Entstanden ca. 3.- 2. Jh. v. Chr. in Alexandria
Übersetzung des hebräischen Alten Testaments ins Griechische
Septuaginta = die Siebzig ( von 70/72 jüdischen Übersetzern) 6 aus jedem der 12 Stämme Israels.
Enthält alle Bücher des jüdischen Tanach plus die deuterokanonischen Schriften.
Es waren JUDEN, keine Christen, keine kirchliche Erfindung, sondern Juden der Diaspora, dere Alltag griechisch war
️Darum ist die Septuaginta so wichtig.
Sie zeigt, wie Juden vor Jesus ihre eigenen Schriften verstanden.
Diese Bücher waren in der frühen Kirche ganz normal Bibel gewesen.
Jesus und die Apostel zitieren aus der Septuaginta, nicht aus dem hebräischen Text.
Viele NT-Zitate passen wortgleich zur LXX, nicht zum Masoretischen Text
z.B.: Jesaja 7,14
Tanach: "junge Frau" (Alma)
Septuaginta: "Jungfrau" (parthenos), im NT "Jungfrau" und nicht "junge Frau"
Klar, die Juden wollten mit einer "Jungfrau" nichts anfangen.
Die Septuaginta wurde später von Juden gemieden, weil Christen sie nutzten.
Stattdessen setzte sich der Masoretische Text durch.
Die Septuaginta ist das Fundament für katholische und orthodoxe Bibeln
Für Bibelwissenschaft und Textkritik
Zeigt, wie Juden vor Jesus die Schrift verstanden haben
Erklärt viele neutestamentliche Gedanken!
Die Septuaginta ist älter als das Neue Testament und die geistige Heimat der ersten Christen
Luther meinte:
Was die Juden - (die nach neutestamentlichem Verständnis in einer geistlichen Verstockung leben)- nicht als Heilige Schrift anerkannten, gehöre nicht zum Alten Testament.
Da der hebräische Tanach die Apokryphen nicht enthält, folgte er diesem Maßstab und nicht der Septuaginta, obwohl sie älter ist.
Das ist eine bewusste Entscheidung gegen die Praxis der frühen Kirche.
Luthers Prinzip:
Luther machte den später fixierten jüdischen Tanach und das Neue Testament allein zur Grundlage der Lehre.
Angst vor "Werkgerechtigkeit" steht jedoch in Kontrast zu Jakobus 2,18:
"Zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken meinen Glauben zeigen."
In Sirach und Tobit fand er Sätze, die nach Verdienst durch Werke klingen.
Für Luther: ein rotes Tuch. (ja, das glaube ich)
Stellen wie 2. Makkabäer 12 (Gebet für die Toten) widersprachen seiner Theologie
Also: lieber aus dem Kanon raus.
Luther wusste, dass die frühe Kirche sie nutzte, wollte aber zurück zum "ursprüngliche" Text.
Dabei unterschätzte er, dass Jesus und die Apostel die Septuaginta nutzten.
Die älteste christliche Bibel enthält die Apokryphen!
Luther orientierte sich an einem späteren jüdischen Kanon - an dem Kanon eines Volkes, von dem das Neue Testament sagt, dass es geistlich verstockt wurde.
Entstanden ca. 3.- 2. Jh. v. Chr. in Alexandria
Übersetzung des hebräischen Alten Testaments ins Griechische
Septuaginta = die Siebzig ( von 70/72 jüdischen Übersetzern) 6 aus jedem der 12 Stämme Israels.
Enthält alle Bücher des jüdischen Tanach plus die deuterokanonischen Schriften.
Es waren JUDEN, keine Christen, keine kirchliche Erfindung, sondern Juden der Diaspora, dere Alltag griechisch war
️Darum ist die Septuaginta so wichtig.
Sie zeigt, wie Juden vor Jesus ihre eigenen Schriften verstanden.
Diese Bücher waren in der frühen Kirche ganz normal Bibel gewesen.
Jesus und die Apostel zitieren aus der Septuaginta, nicht aus dem hebräischen Text.
Viele NT-Zitate passen wortgleich zur LXX, nicht zum Masoretischen Text
z.B.: Jesaja 7,14
Tanach: "junge Frau" (Alma)
Septuaginta: "Jungfrau" (parthenos), im NT "Jungfrau" und nicht "junge Frau"
Klar, die Juden wollten mit einer "Jungfrau" nichts anfangen.
Die Septuaginta wurde später von Juden gemieden, weil Christen sie nutzten.
Stattdessen setzte sich der Masoretische Text durch.
Die Septuaginta ist das Fundament für katholische und orthodoxe Bibeln
Für Bibelwissenschaft und Textkritik
Zeigt, wie Juden vor Jesus die Schrift verstanden haben
Erklärt viele neutestamentliche Gedanken!
Die Septuaginta ist älter als das Neue Testament und die geistige Heimat der ersten Christen
Luther meinte:
Was die Juden - (die nach neutestamentlichem Verständnis in einer geistlichen Verstockung leben)- nicht als Heilige Schrift anerkannten, gehöre nicht zum Alten Testament.
Da der hebräische Tanach die Apokryphen nicht enthält, folgte er diesem Maßstab und nicht der Septuaginta, obwohl sie älter ist.
Das ist eine bewusste Entscheidung gegen die Praxis der frühen Kirche.
Luthers Prinzip:
Luther machte den später fixierten jüdischen Tanach und das Neue Testament allein zur Grundlage der Lehre.
Angst vor "Werkgerechtigkeit" steht jedoch in Kontrast zu Jakobus 2,18:
"Zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken meinen Glauben zeigen."
In Sirach und Tobit fand er Sätze, die nach Verdienst durch Werke klingen.
Für Luther: ein rotes Tuch. (ja, das glaube ich)
Stellen wie 2. Makkabäer 12 (Gebet für die Toten) widersprachen seiner Theologie
Also: lieber aus dem Kanon raus.
Luther wusste, dass die frühe Kirche sie nutzte, wollte aber zurück zum "ursprüngliche" Text.
Dabei unterschätzte er, dass Jesus und die Apostel die Septuaginta nutzten.
Die älteste christliche Bibel enthält die Apokryphen!
Luther orientierte sich an einem späteren jüdischen Kanon - an dem Kanon eines Volkes, von dem das Neue Testament sagt, dass es geistlich verstockt wurde.
Kommentare
Shira 09.02.2026 14:43
Was ihr jetzt damit macht, ist eure Sache.
Shira 09.02.2026 15:00
Paulus kannte die Septuaginta, deshalb zitiert er sie meist, und die Septuaginta ist nicht identisch mit dem hebräischen Text - Wortwahl, Ausdruck und manchmal auch Sinn weichen ab.
Matthäus auch...
Matthäus auch...
Bato287 09.02.2026 16:43
Wir sollten bei der ganzen Diskussion vorsichtig sein mit zu starken Behauptungen, weil unsere Quellenlage komplexer ist, als es oft dargestellt wird.
Wir wissen schlicht nicht mit letzter Sicherheit, welche Textform einzelne neutestamentliche Autoren konkret benutzt haben – vor allem bei Matthäus ist das offen. Wir besitzen außerdem keinen einzigen Originaltext irgendeines neutestamentlichen Briefes oder Evangeliums. Alles, was wir haben, sind Abschriften, die über Jahrhunderte tradiert und redaktionell geglättet wurden. Die Handschriftenfunde zeigen klar: Es gab sprachliche und stilistische Anpassungen. Entscheidend ist aber: Diese Varianten verändern nicht den theologischen Kern oder den Sinn der Botschaft. Textkritik zeigt Stabilität im Inhalt trotz Varianten in der Form.
Du schreibst, es gebe zwischen masoretischem Text und Septuaginta Sinnverschiebungen. Da würde mich interessieren, wo genau du eine echte inhaltliche Bedeutungsänderung siehst. Mir ist keine Stelle bekannt, an der tatsächlich etwas anderes „gemeint“ wäre. Unterschiedliche Wortwahl oder Nuancen ja – aber eine andere Lehraussage?
Zu den Makkabäerbüchern und den übrigen Spätschriften: Diese Texte stehen literarisch und historisch anders da als die Tanach-Bücher. Für mehrere dieser Schriften fehlt eine gesicherte hebräische Textbasis wie sie die klassischen Tanach-Schriften haben. Darum werden sie in der protestantischen Tradition klar von den hebräischen Kernschriften unterschieden. Dass sie in manchen Punkten theologisch Spannungen zum übrigen Alten Testament aufweisen, ist genau einer der Gründe, warum sie nicht kanonisch aufgenommen wurden.
Und noch ein methodischer Punkt: Selbst wenn ein neutestamentlicher Text eine Formulierung hat, die näher an der Septuaginta liegt, beweist das nicht automatisch, dass der Autor zwingend „die Septuaginta“ als Buch benutzt hat. Textüberlieferung ist kein binäres System. Ein Name oder eine Formulierung kann genauso gut durch einen späteren Abschreiber harmonisiert worden sein, der nur diese Textform kannte. Solche Angleichungen sind in der Handschriftenüberlieferung gut belegt. Deshalb sollte man aus Einzelbeobachtungen keine zu großen historischen Schlüsse ziehen.
Kurz gesagt: Die Überlieferungsgeschichte ist vielschichtig. Weder kann man einfach behaupten, die Ur-Kirche (vor 117/135) habe „nur“ die Septuaginta benutzt, noch kann man aus Varianten automatisch eine theologische Absicht ableiten. Die Textkritik zeigt eher ein Bild von Stabilität im Sinn bei gleichzeitiger Vielfalt in der Form.
Wir wissen schlicht nicht mit letzter Sicherheit, welche Textform einzelne neutestamentliche Autoren konkret benutzt haben – vor allem bei Matthäus ist das offen. Wir besitzen außerdem keinen einzigen Originaltext irgendeines neutestamentlichen Briefes oder Evangeliums. Alles, was wir haben, sind Abschriften, die über Jahrhunderte tradiert und redaktionell geglättet wurden. Die Handschriftenfunde zeigen klar: Es gab sprachliche und stilistische Anpassungen. Entscheidend ist aber: Diese Varianten verändern nicht den theologischen Kern oder den Sinn der Botschaft. Textkritik zeigt Stabilität im Inhalt trotz Varianten in der Form.
Du schreibst, es gebe zwischen masoretischem Text und Septuaginta Sinnverschiebungen. Da würde mich interessieren, wo genau du eine echte inhaltliche Bedeutungsänderung siehst. Mir ist keine Stelle bekannt, an der tatsächlich etwas anderes „gemeint“ wäre. Unterschiedliche Wortwahl oder Nuancen ja – aber eine andere Lehraussage?
Zu den Makkabäerbüchern und den übrigen Spätschriften: Diese Texte stehen literarisch und historisch anders da als die Tanach-Bücher. Für mehrere dieser Schriften fehlt eine gesicherte hebräische Textbasis wie sie die klassischen Tanach-Schriften haben. Darum werden sie in der protestantischen Tradition klar von den hebräischen Kernschriften unterschieden. Dass sie in manchen Punkten theologisch Spannungen zum übrigen Alten Testament aufweisen, ist genau einer der Gründe, warum sie nicht kanonisch aufgenommen wurden.
Und noch ein methodischer Punkt: Selbst wenn ein neutestamentlicher Text eine Formulierung hat, die näher an der Septuaginta liegt, beweist das nicht automatisch, dass der Autor zwingend „die Septuaginta“ als Buch benutzt hat. Textüberlieferung ist kein binäres System. Ein Name oder eine Formulierung kann genauso gut durch einen späteren Abschreiber harmonisiert worden sein, der nur diese Textform kannte. Solche Angleichungen sind in der Handschriftenüberlieferung gut belegt. Deshalb sollte man aus Einzelbeobachtungen keine zu großen historischen Schlüsse ziehen.
Kurz gesagt: Die Überlieferungsgeschichte ist vielschichtig. Weder kann man einfach behaupten, die Ur-Kirche (vor 117/135) habe „nur“ die Septuaginta benutzt, noch kann man aus Varianten automatisch eine theologische Absicht ableiten. Die Textkritik zeigt eher ein Bild von Stabilität im Sinn bei gleichzeitiger Vielfalt in der Form.
Shira 09.02.2026 17:09
Mein Blog ist absichtlich persönlich und aus meiner Glaubensperspektive geschrieben, nicht als KI-generierter Text.

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