Negativismus

Negativismus
Ich habe mir mal ein paar Gedanken gemacht, warum sich Menschen ständig mit negativen Dingen beschäftigen und versuchen ihre Mitmenschen ungefragt mit diesen negativen Dingen zu konfrontieren, obwohl es mindestens genau so viele positive Dinge gibt, über die man sprechen könnte.

Hier meine Gedanken:

• Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Bestätigung: Die Belohnung erfolgt durch die Kommentare und Reaktionen anderer. Deshalb sollte man solchen Menschen den Stecker ziehen, indem man ihre Beiträge ignoriert.

• Es ist eine Methode, die eigene Unsicherheit zu bewältigen und Kontrolle über andere auszuüben und dadurch die eigene Unsicherheit scheinbar zu überwinden. Durch die Verbreitung von Angst, kann man andere Menschen manipulieren und kontrollieren. Eine perfide Methode der Manipulation.

• Man kann dadurch seine eigene Angst und Stress scheinbar bewältigen. Wenn andere Menschen auch Angst haben und verunsichert sind, ist man nicht mehr alleine. Das kann kurzfristig emotionale Entlastung bringen, langfristig wird die eigene Angst und der Stress nur verstärkt.

• Sensationsgeilheit- und Voyeurismus: Wenn dann die empathische Distanz fehlt, kann das sehr problematisch und gefährlich werden.

• Bekenntnis zu einer Identität oder Gruppe. Damit signalisiert ein Mensch, dass er zu einer Gruppe gehört, die sich den Negativismus auf die Fahnen geschrieben hat. In solchen Verbindungen gilt das Teilen von Negativen als normal oder authentisch. Man gerät unter Druck, wenn man diesen gruppendynamischen Verhalten nicht folgt.

• Es könnte auch ein Abwehrmechanismus gegen die eigenen Ängste sein.

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