Satire: die Kunst der frömmelnden Nachjustierung
05.02.2026 10:47
Satire: die Kunst der frömmelnden Nachjustierung
05.02.2026 10:47
Satire: die Kunst der frömmelnden Nachjustierung
Man rechnete einst mit Lineal und Gebet,
wann Jesus exakt wieder vor der Tür steht.
1844 – der Himmel blieb zu,
doch der Irrtum? Natürlich: nicht Gott, sondern du.
„Er kam schon! Nur anders, ganz fein, ganz diskret –
unsichtbar, himmlisch, im Prüfungsgerät.“
Das Gericht tagt leise, seit über hundert Jahr’,
Aktenordner im Himmel, Verhandlung vertagt – wunderbar.
Der Papst war das Tier, ganz eindeutig klar,
mit Hörnern, mit Krone, sehr apokalyptisch sogar.
Heute sagt man: „Institution! Nicht der Mann!“
Dialog ist jetzt christlich – man passt sich halt an.
Ellen schrieb viel, vom Himmel diktiert,
wurde gelesen, geglaubt, fast kanonisiert.
Jetzt heißt es geschmeidig: „Inspiriert, doch auch Mensch“ –
"Fehler gab’s viele, doch bitte nicht streng."
Kein Schmuck, kein Tanz, kein Kino, kein Spaß,
doch Gesundheit war Pflicht – mit Sojasteak und Maß.
Heute empfiehlt man nur noch sehr mild:
„Mach’s wie du willst – aber bitte adventistisch korrekt gefühlt.“
So mäßigt man sich, Schritt für Schritt, Jahr um Jahr,
die Wahrheit bleibt ewig – nur ihre Form wandelbar.
Denn Gott irrt nie, das ist völlig klar,
doch seine Gemeinde(n)… nun ja… gelegentlich, na klar.
wann Jesus exakt wieder vor der Tür steht.
1844 – der Himmel blieb zu,
doch der Irrtum? Natürlich: nicht Gott, sondern du.
„Er kam schon! Nur anders, ganz fein, ganz diskret –
unsichtbar, himmlisch, im Prüfungsgerät.“
Das Gericht tagt leise, seit über hundert Jahr’,
Aktenordner im Himmel, Verhandlung vertagt – wunderbar.
Der Papst war das Tier, ganz eindeutig klar,
mit Hörnern, mit Krone, sehr apokalyptisch sogar.
Heute sagt man: „Institution! Nicht der Mann!“
Dialog ist jetzt christlich – man passt sich halt an.
Ellen schrieb viel, vom Himmel diktiert,
wurde gelesen, geglaubt, fast kanonisiert.
Jetzt heißt es geschmeidig: „Inspiriert, doch auch Mensch“ –
"Fehler gab’s viele, doch bitte nicht streng."
Kein Schmuck, kein Tanz, kein Kino, kein Spaß,
doch Gesundheit war Pflicht – mit Sojasteak und Maß.
Heute empfiehlt man nur noch sehr mild:
„Mach’s wie du willst – aber bitte adventistisch korrekt gefühlt.“
So mäßigt man sich, Schritt für Schritt, Jahr um Jahr,
die Wahrheit bleibt ewig – nur ihre Form wandelbar.
Denn Gott irrt nie, das ist völlig klar,
doch seine Gemeinde(n)… nun ja… gelegentlich, na klar.
Kommentare
moboko 05.02.2026 16:00
8 An jenem Tage wird der HERR die Einwohner Jerusalems beschirmen, so daß an jenem Tage der Schwächste unter ihnen sein wird wie David, und das Haus David wie Gott, wie der Engel des HERRN vor ihnen her.
9 Und es soll geschehen, an jenem Tage, daß ich trachten werde, alle Nationen zu vertilgen, die gegen Jerusalem kommen.
10 Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und sie werden bitterlich über ihn weinen, wie man bitterlich weint über einen Erstgeborenen.
9 Und es soll geschehen, an jenem Tage, daß ich trachten werde, alle Nationen zu vertilgen, die gegen Jerusalem kommen.
10 Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und sie werden bitterlich über ihn weinen, wie man bitterlich weint über einen Erstgeborenen.

Jetzt
16 Wenn aber die Erstlingsgabe heilig ist, so ist es auch der Teig, und wenn die Wurzel heilig ist, so sind es auch die Zweige.
17 Wenn aber etliche der Zweige ausgebrochen wurden und du als ein wilder Ölzweig unter sie eingepfropft bist und mit Anteil bekommen hast an der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaums,
18 so überhebe dich nicht gegen die Zweige! Überhebst du dich aber, [so bedenke]: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich!
19 Nun sagst du aber: »Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft werde«.
20 Ganz recht! Um ihres Unglaubens willen sind sie ausgebrochen worden; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich!
21 Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont hat, könnte es sonst geschehen, dass er auch dich nicht verschont.
22 So sieh nun die Güte und die Strenge Gottes; die Strenge gegen die, welche gefallen sind; die Güte aber gegen dich, sofern du bei der Güte bleibst; sonst wirst auch du abgehauen werden!
23 Jene dagegen, wenn sie nicht im Unglauben verharren, werden wieder eingepfropft werden; denn Gott vermag sie wohl wieder einzupfropfen.