„Teilzeit ist vielfach weiblich. Wer Teilzeit einschränkt, greift in die Selbstbestimmung von Frauen ein“
Teilzeit ist auch in Pflegeberufen häufig, nicht weil da die Menschen fauler sind als anderswo, sondern weil die Arbeit körperlich und psychisch belastend ist.
Da wir oft alleine im Dienst sind, ist eine Schicht nur 6 Stunden, so dass wir keine Pause machen müssen.
Würden wir 100% arbeiten, kämen wir wir kaum auf unsere Stunden, wir hätten als z.B. nach der Nachtbereitschaft keinen freien Tag, denn man aber braucht, um nach einigen Nächten wieder umzuschalten.
In der Regel arbeitet man mehr als nur jedes 2. Wochenende.
Wir springen oft in unserem frei für erkrankte Kollegen ein.
Und nun sollen wir alle 100% arbeiten?
Bei 75 bis 90 % bleibt vielleicht noch etwas Zeit für ein Ehrenamt.
Livestyle-Teilzeit abschaffen
25.01.2026 16:03
Livestyle-Teilzeit abschaffen
25.01.2026 16:03
Livestyle-Teilzeit abschaffen
CDU-Wirtschaftsflügel will Rechtsanspruch beschneiden (was vor allem Lehrerinnen beträfe).
BERLIN. Teilzeit gilt vielen Politikerinnen und Politikern als ungenutzte Reserve gegen den Fachkräftemangel. In Bayern hat die Staatsregierung daraus unlängst schon konkrete Einschränkungen für Lehrkräfte abgeleitet. Nun kommt zusätzlicher Druck aus Berlin: Der CDU-Wirtschaftsflügel will den Rechtsanspruch auf Teilzeit grundsätzlich beschneiden. Für den Schulbereich, in dem Teilzeit besonders verbreitet ist – vor allem unter Lehrerinnen –, hätte das womöglich weitreichende Folgen.
https://www.news4teachers.de/2026/01/lifestyle-teilzeit-cdu-wirtschaftsfluegel-will-rechtsanspruch-beschneiden-was-vor-allem-lehrerinnen-betraefe/
BERLIN. Teilzeit gilt vielen Politikerinnen und Politikern als ungenutzte Reserve gegen den Fachkräftemangel. In Bayern hat die Staatsregierung daraus unlängst schon konkrete Einschränkungen für Lehrkräfte abgeleitet. Nun kommt zusätzlicher Druck aus Berlin: Der CDU-Wirtschaftsflügel will den Rechtsanspruch auf Teilzeit grundsätzlich beschneiden. Für den Schulbereich, in dem Teilzeit besonders verbreitet ist – vor allem unter Lehrerinnen –, hätte das womöglich weitreichende Folgen.
https://www.news4teachers.de/2026/01/lifestyle-teilzeit-cdu-wirtschaftsfluegel-will-rechtsanspruch-beschneiden-was-vor-allem-lehrerinnen-betraefe/
Kommentare
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(Nutzer gelöscht) 25.01.2026 16:22
Das ist doch nichts neues. Bis mind. Ende der 1970iger Jahre war Teilzeit als Lehrer nicht möglich, wenn man verbeamtet war. Begründung: Man soll die Arbeitskraft als Beamter auch zur Verfügung stellen.
Das war ja auch mit ein Grund warum früher Lehrerinnen oft nicht verheiratet waren.
Jede Medallie hat zwei Seiten: Es gibt ja auch Leute die arbeiten das ganze Leben Teilzeit und stocken auf, bewusst. Und wundern sich dann, wenn sie nur einige Hundert Euro Rente bekommen.
Dieses Allimentieren, erst im Berufsleben durch SGB II-Leistungen und später in der Rente über SGB XII darf auch nicht sein. Wer gesund ist sollte arbeiten gehen. Und wenn in einer Branche Mangel an Arbeitskräften da ist, dann geht eben Teilzeit nicht.
Wieso sollte man ein Recht auf Teilzeit haben? Wenn Kinder im Grundschulalter oder pflegebedürftige Menschen unterstützt werden ist es was anderes, aber ansonsten?
Die die am lautesten schreien, weil sie nicht genügend Rente bekommen sind oft gerade die, die lange Jahre Teilzeit gearbeitet haben oder nur Minijob. Da heißt es immer: Ich habe so lange gearbeitet, dass es oft Teilzeit war, wird meinst nur auf Nachfrage offengelegt. Wenn man Teilzeit arbeitet, dann kann man auch keine volle Rente erwarten.
Eine Überlegung ist es auf jeden Fall wert.
Das war ja auch mit ein Grund warum früher Lehrerinnen oft nicht verheiratet waren.
Jede Medallie hat zwei Seiten: Es gibt ja auch Leute die arbeiten das ganze Leben Teilzeit und stocken auf, bewusst. Und wundern sich dann, wenn sie nur einige Hundert Euro Rente bekommen.
Dieses Allimentieren, erst im Berufsleben durch SGB II-Leistungen und später in der Rente über SGB XII darf auch nicht sein. Wer gesund ist sollte arbeiten gehen. Und wenn in einer Branche Mangel an Arbeitskräften da ist, dann geht eben Teilzeit nicht.
Wieso sollte man ein Recht auf Teilzeit haben? Wenn Kinder im Grundschulalter oder pflegebedürftige Menschen unterstützt werden ist es was anderes, aber ansonsten?
Die die am lautesten schreien, weil sie nicht genügend Rente bekommen sind oft gerade die, die lange Jahre Teilzeit gearbeitet haben oder nur Minijob. Da heißt es immer: Ich habe so lange gearbeitet, dass es oft Teilzeit war, wird meinst nur auf Nachfrage offengelegt. Wenn man Teilzeit arbeitet, dann kann man auch keine volle Rente erwarten.
Eine Überlegung ist es auf jeden Fall wert.
Alleshinterfragen 25.01.2026 16:23
Also, wir sollen auf der einen Seite weniger krank sein, aber auf der anderen Seite so arbeiten, dass man nur krank werden kann.
Aufgrund des Personalmangels kann der vorgegebene Dienstplan gar nicht eingehalten werden. Und selbst wenn, kann man nie im Voraus planen, denn die Dienste werden werden durcheinander gewürfelt: Früh, Spät, Nacht, da gibt es keine Regelmäßigkeit.
Meines Erachtens würde die Abschaffung der Teilzeit dazu führen, dass noch weniger Menschen in diesem Bereich arbeiten.
Aufgrund des Personalmangels kann der vorgegebene Dienstplan gar nicht eingehalten werden. Und selbst wenn, kann man nie im Voraus planen, denn die Dienste werden werden durcheinander gewürfelt: Früh, Spät, Nacht, da gibt es keine Regelmäßigkeit.
Meines Erachtens würde die Abschaffung der Teilzeit dazu führen, dass noch weniger Menschen in diesem Bereich arbeiten.
Alleshinterfragen 25.01.2026 16:27
Da die Rentenhöhe sich ja nach der Einzahlung richtet, bekommt niemand, der Teilzeit arbeitet, die gleich hohe Rente wie jemand, der Vollzeit arbeitet.
Beamte sind da eh außen vor, bei denen ist ja schon eine 80% Stelle Vollzeit, wenn ich richtig gehört habe.
Beamte sind da eh außen vor, bei denen ist ja schon eine 80% Stelle Vollzeit, wenn ich richtig gehört habe.
(Nutzer gelöscht) 25.01.2026 16:32
Ja, nichts anderes hatte ich ja auch geschrieben. Das sollte man ja auch eigentlich wissen. Nur kenne ich und lese ich immer wieder die Aussage: Ich habe 20 Jahre gearbeitet oder ... und bekomme nur 500 Euro Rente. Und anscheinend sind diese Menschen auch immer so erstaunt darüber. Wenn man dann nachfragt, dann stellt sich heraus, dass es eben oft Teilzeit war ...
Dass Beamte ein eigenes System haben ist ja klar. Und die Aussage kann ich nicht bestätigen oder dementieren, ich kenne mich im Beamtenrecht nicht aus.
Ich kenne es nur noch aus dem ÖD, da hatten die Beamten insgesamt längere wöchentliche Arbeitszeiten als die ÖD-Angestellten. Ob das heute noch so ist, vermag ich nicht zu sagen.
Dass Beamte ein eigenes System haben ist ja klar. Und die Aussage kann ich nicht bestätigen oder dementieren, ich kenne mich im Beamtenrecht nicht aus.
Ich kenne es nur noch aus dem ÖD, da hatten die Beamten insgesamt längere wöchentliche Arbeitszeiten als die ÖD-Angestellten. Ob das heute noch so ist, vermag ich nicht zu sagen.
WundervollesLeben 25.01.2026 18:35
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Wir sollten froh sein wenn es
Fachkräfte gibt welche überhaupt
In den Berufen arbeiten wollen.
Ja .... und es ist richtig
@Alleshinterfragen Wenn die
Teilzeit abgeschaft wird werden
noch weniger in den Bereichen
arbeiten wollen.
Es trifft auch hier wieder hauptsächlich
Die Frauen.
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🙋♀️
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Wir sollten froh sein wenn es
Fachkräfte gibt welche überhaupt
In den Berufen arbeiten wollen.
Ja .... und es ist richtig
@Alleshinterfragen Wenn die
Teilzeit abgeschaft wird werden
noch weniger in den Bereichen
arbeiten wollen.
Es trifft auch hier wieder hauptsächlich
Die Frauen.
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(Nutzer gelöscht) 26.01.2026 11:04
Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann, muss dann eben auch Erwerbsminderungsrente beantragen. Das ist kein Argument für Teilzeit. Und das muss jeder der alleinstehend ist auch machen.
(Nutzer gelöscht) 26.01.2026 11:10
Zudem denke ich, ist es ungemein schwieriger ein Team wo im schlechten Fall nur noch einer Vollzeit arbeitet, so zu organisieren, dass es auch funktioniert.
Das hat mir einmal eine Arzthelferin gesagt, deren Chef nur noch, außer ihr, Minijob-Kräfte beschäftigt hat.
Teilzeit und Minijob geht immer auf Kosten der eigenen Rente und kann zum Drama werden, wenn der Haupternährer erkrankt, arbeitslos wird oder verstirbt. Aber daran will man oft nicht denken, leider.
Das hat mir einmal eine Arzthelferin gesagt, deren Chef nur noch, außer ihr, Minijob-Kräfte beschäftigt hat.
Teilzeit und Minijob geht immer auf Kosten der eigenen Rente und kann zum Drama werden, wenn der Haupternährer erkrankt, arbeitslos wird oder verstirbt. Aber daran will man oft nicht denken, leider.
Alleshinterfragen 26.01.2026 19:13
Ich habe jahrelang kämpfen müssen, dass ich nach der Teilzeit 50% Stelle wieder aufstocken konnte, weil es kein Recht auf Rückkehr in Vollzeit gab. Für einzelne Monate bekam ich immer mal wieder mehr Prozente, wenn gerade Not am Mann war. Später hatte ich dann 2 50% Stellen im gleichen Betrieb.
Wisst Ihr Leute in Berufen, die gut bezahlt sind, kommen gut mit Teilzeit hin.
Im Verkauf oder in der Pflege, gerade den systemrelevanten Berufen verdient man aber nicht so viel und da werden auch eher Teilzeitkräfte eingestellt.
Wisst Ihr Leute in Berufen, die gut bezahlt sind, kommen gut mit Teilzeit hin.
Im Verkauf oder in der Pflege, gerade den systemrelevanten Berufen verdient man aber nicht so viel und da werden auch eher Teilzeitkräfte eingestellt.
(Nutzer gelöscht) 26.01.2026 20:14
#Ich habe jahrelang kämpfen müssen, dass ich nach der Teilzeit 50% Stelle wieder aufstocken konnte, weil es kein Recht auf Rückkehr in Vollzeit gab#
Ging einer Kollegin von mir auch so und auch nicht jede Bürostelle ist gut bezahlt, der ÖD ist zwar relativ sicher gewesen bisher, aber das Gehalt eben auch nicht so gut, Überstunden sind auch oft zuhauf verfallen.
Ich jedenfalls bin froh, dass ich so lange Vollzeit arbeiten konnte und dann eben auch mit halber Rente. Es hat immerhin geholfen, dass ich dann mit voller EM-Rente nicht von Grundsicherung abhängig sein muss.
Und ich kenne eben auch leider Fälle, wo es nicht gut lief, der Mann krank wurde oder gar verstarb und die Frauen dann im besten Fall zur Hauptverdienerin wurden bzw. ganz schön kämpfen mussten um durch zu kommen mit Witwen- und Halbwaisenrente.
Zuhause bleiben ist schön und gut und kann gutgehen, muss aber nicht. Leider machen sich eben die wenigsten irgend einen Gedanken, was das im schlimmsten Fall bedeuten kann, eben wenig Rente und abhängig von Sozialleistungen.
Ging einer Kollegin von mir auch so und auch nicht jede Bürostelle ist gut bezahlt, der ÖD ist zwar relativ sicher gewesen bisher, aber das Gehalt eben auch nicht so gut, Überstunden sind auch oft zuhauf verfallen.
Ich jedenfalls bin froh, dass ich so lange Vollzeit arbeiten konnte und dann eben auch mit halber Rente. Es hat immerhin geholfen, dass ich dann mit voller EM-Rente nicht von Grundsicherung abhängig sein muss.
Und ich kenne eben auch leider Fälle, wo es nicht gut lief, der Mann krank wurde oder gar verstarb und die Frauen dann im besten Fall zur Hauptverdienerin wurden bzw. ganz schön kämpfen mussten um durch zu kommen mit Witwen- und Halbwaisenrente.
Zuhause bleiben ist schön und gut und kann gutgehen, muss aber nicht. Leider machen sich eben die wenigsten irgend einen Gedanken, was das im schlimmsten Fall bedeuten kann, eben wenig Rente und abhängig von Sozialleistungen.
Alleshinterfragen 27.01.2026 16:58
Der Kommentar in der hiesigen Zeitung sieht es wie ich, dass dann viele Frauen nur noch Minijobs machen, wenn es keine 50% Stellen etc. mehr gibt.
Und dann ist erst recht, die Kacke am Dampfen, wenn der Hauptverdiener ausfällt.
Söder will jetzt die Wochenstundenzahl wieder erhöhen. Hört sich doch gut an: jetzt arbeitet jeder pro Tag erst mal 12 min mehr.
Mal sehen, ob ich es noch erlebe, dass es wieder eine 60 Stunden Woche mit Samstagsarbeit gibt, so wie bei meinem Vater.
Und dann ist erst recht, die Kacke am Dampfen, wenn der Hauptverdiener ausfällt.
Söder will jetzt die Wochenstundenzahl wieder erhöhen. Hört sich doch gut an: jetzt arbeitet jeder pro Tag erst mal 12 min mehr.
Mal sehen, ob ich es noch erlebe, dass es wieder eine 60 Stunden Woche mit Samstagsarbeit gibt, so wie bei meinem Vater.

Jetzt
so soll es in Bayern sein
Heute kommen dann die Nachrichten, dass in ganz Deutschland der Rechtsanspruch auf Teilzeit abgeschafft werden soll. Es soll Teilzeit nur noch in Ausnahmefällen wie z.B. bei kleinen Kindern oder der Pflege von Angehörigen geben.
Begründung ist:
„Die Solidargemeinschaft darf nicht die Work-Life-Balance von Aufstockern finanzieren“