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Bibel-Entdecker 17

Bibel-Entdecker 17
Das erste Buch Mose können wir nun mit den verbleibenden Kapiteln 48-50 abschließen und dann morgen mit dem zweiten Buch Mose weiter machen.
 
Vielleicht war ja der ein oder andere Bibel-Entdecker auf der ersten Etappe im alten Testament der Bibel, mit dabei.

Dann wird er jetzt noch lesen können, wie Jakob kurz vor seinem Tod noch in der Lage ist, für jeden Sohn den entsprechenden Segen zu formulieren und auszuteilen.

Es ist anders, als bei uns, wo wir erst nach dem Tod des betreffenden Menschen das Testament und seinen (letzten) Willen erfahren. Da sind dann manchmal überraschende und unliebsame Nachrichten dabei.

So auch bei dieser familiären Zusammenkunft. 
Jakob spricht prophetische Segnungen aus, die für manchen seiner Söhne positiven Charakter haben, für andere Söhne negativen. Und damit ist jeder auf seine Weise festgelegt.
Zum Teil sind die Segnungen Resultate der Taten der Söhne. 

Manche Segnung ist ein Fluch.

Furchtbar.


Juda und Josef werden auf positive Weise reich  gesegnet.

Von Josef allerdings, fordert Jakob einige Zeit vorher, die Söhne Ephraim und Manasse als seine eigenen Söhne ein. Das bedeutet, dass sie nicht wie Enkel, sondern in der Erbfolge als Söhne Jakobs geführt werden. Und Jakob segnet sie daher auch.
In Hinsicht auf die Nachkommenschaft. 
Dabei erhält der Jüngere den Segen, der eigentlich dem Älteren zusteht.

Erinnert uns das nicht an etwas? !

Jakob sagt Josef auch zu, dass Gott es ist, der sie dann einmal nach Kanaan zurückbringen wird. Noch dazu erhalten sie einen bestimmten Bergrücken dort, der schon Jakob gehört.

Kommentare

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Paulada 17.01.2026 22:43
Als Jakob stirbt, wird sein Leichnam nach ägyptischer Weise, durch 40 tägige Einbalsamierung, königlich behandelt und später nach Kanaan, an den gewünschten Ort, zur Bestattung gebracht.

Josef erbittet sich beim Pharao demütig diese Reise. Es entsteht ein riesiger und beeindruckender Trauerzug.
Es findet auf der Reise eine Pause von 7 Tagen statt, an denen eine große Trauerfeier stattfandt, die alle Menschen in der Gegend  sehr beeindruckt hat, sodass diese dem Ort einen Namen geben.

Jakobs Söhne handeln so, wie es Jakob von ihnen gefordert hat. Sie sind gehorsam.

Und dann kommt etwas, das eigentlich schon lange kein Thema mehr gewesen ist. Die Brüder Josefs überfällt die alte Angst vor der Rache Josefs, aufgrund ihrer bösen Taten aus der Vergangenheit, nun - nachdem ihr Vater nicht mehr lebt.
Und wieder kommen sie mit einer Lüge, lassen jemand zu Josef schicken, um ihm mitzuteilen, dass Jakob ihnen vor seinem Tod aufgetragen hätte, ihn um Vergebung für das Schlimme zu bitten, was sie Josef angetan haben.
Und was macht Josef ? Ganz verständlich? Er weint ! 
Also mich bringt das auch zum Weinen.

Josef sichert seinen Brüdern abermals zu, dass sie sich keinesfalls vor ihm zu fürchten brauchen.

Und hier werfen sich die Brüder vor ihm nieder und wollen seine Knechte sein. Doch das weist Josef von sich und er sagt: "bin ich an Gottes statt"?

Statt dessen: tröstet er sie, sagt ihnen seine Versorgung zu und spricht so zu ihnen, das ihre Herzen sich wieder entspannen können.

Josef selbst, stirbt mit 110 Jahren.
Sein Leichnam wird wie Jakobs Leichnam behandelt.
Josef wollte von seinen Brüdern auch nach Kanaan gebracht und beigesetzt werden. Dafür lässt er sie schwören! 
Aber hier liest man, dass er in Ägypten in einen Sarg gelegt wurde. ...bedeutet? Keine Reise ins Heimatland?
Ist anzunehmen.
 
Paulada 17.01.2026 22:54
So endet das erste Buch Mose - das Buch der Anfänge.

Einer Menge Anfänge. 

Durchzogen von Segnungen, Bündnissen und Prohetien...die bis in unsere Zeit hinein wirken. 

Durchzogen von Fehlentscheidungen der Menschen.

Durchzogen von wenigen glaubenden Menschen und vielen ungläubigen.

Durchzogen von Verrat, Lüge, List und Heimtücke.

Durchzogen von Gottes Geduld, wirksamen Handeln und Treue mit den Menschen, denen er seinen Willen kund getan hat.

Was ist dein "roter Faden" in diesem Buch? 
Was hat sich für dich hier durchgezogen?
 
Paulada 17.01.2026 23:10
Hier einer der Schlüssel-Verse: 1.Mose 50, 20  "Ihr zwar, ihr hattet Böses gegen mich beabsichtigt; Gott aber hatte beabsichtigt, es zum Guten zu wenden, um zu tun, wie es an diesem Tag ist, ein großes Volk am Leben zu erhalten." 
 
Paulada 18.01.2026 12:23
Hier ein Ausschnitt, aus einem Kommentar zu unseren Bibelstellen. Bezüglich des erkämpften Bergrückens, den Jakob an Josef vererbt. 
Sehr nachdenkenswert, wie ich finde.

In dem angezeigten Link findet man diesen Kommentar. Zur Gänze kann ich es nicht empfehlen, da meine Sicht in manchen Dingen eine andere ist, aber diesen Teil fand ich sehr gut 😉

https://www.kingcomments.com/de/bibelstudien/1Mo/48


Wir dürfen im Licht der Zukunft leben, in der alle Feindschaft zunichtegemacht ist. Durch Schwert und Bogen nehmen wir einen Landstrich in Besitz, um diesen dem wahren Joseph übergeben zu können. Dieser Landstrich ist eine Höhe, ein Ort, höher als die Erde und dadurch dem Himmel näher (Anm.: Das in der Elberfelder Übersetzung mit „Landstrich“ übersetzte Wort wird im Holländischen mit „Bergrücken“ wiedergegeben). Er spricht von Gemeinschaft mit Gott, vom Genüge haben in Ihm.

Habakuk konnte singen, während ihm alles fehlte: „Der HERR, der Herr, ist meine Kraft, … und lässt mich einherschreiten auf meinen Höhen“ (Hab 3,17–19). Auch wir können unseren Kindern Segen von den Eroberungen weitergeben, die wir bei dem Feind gemacht haben. Wenn wir das weitergeben, ist es gut zu erzählen, wie wir diese Dinge erobert haben, damit unsere Kinder in der gleichen Weise für ihre Nachkommen tätig werden. Der Segen ist: Gemeinschaft mit Gott.
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