Und ein anderer bedeutender Theologe der Erweckungsbewegung war August Neander...auch wenn man sich einige Dinge kontextualisieren muss... dennoch...
Einer der Theologen, die nicht antijudistisch ware und gegen den Mainstream an der Auserwählung des Volkes Israels festhielten und eine Verwerfung ablehnten...
Auch Tholuck hegte keinen Judenhass...
Erweckungsbewegung
17.01.2026 15:51
Erweckungsbewegung
17.01.2026 15:51
Erweckungsbewegung
Da steht und stand der Herzensglaube im Mittelpunkt.
Hier lese ich oft nur Aussagen, die gefangen im Konfessionalismus sind...
Hier der Teil einer Predigt von August Tholuck...
Echter Herzensglaube und getragen von Liebe und dem Glauben an den Auferweckten...
"Evangelische Christen, indem ihr zu diesem Glauben euch bekennt, sprecht ihr eure Einheit aus mit allen Gemeinden Jesu Christi, die unter dem Himmel sind. Wir beklagen es, daß die Eine christliche Kirche in viele christliche Kirchen sich zerspalten hat, aber kraft dieses apostolischen Glaubensbekenntnisses dürfen wir sagen: es sind doch nicht verschiedene Gebäude, sondern nur verschiedene Zimmerabtheilungen in einem und demselbigen großen Gebäude, dessen Eckstein Christus ist. Ich sage, kraft dieses Glaubensbekenntnisses sprechen wir dieses aus; denn wo jemals eine christliche Confession gewesen ist, da hat sie zu diesem Glaubensbekenntnisse sich bekannt, und was auch sonst die Verschiedenheit in Lehren und Gebräuchen seyn mag, zu dem Glaubensbekenntnisse bekennt sich die Christenheit in den katholischen Domen und in den protestantischen Pfarrkirchen, vor dem Altare der Lutheraner und auf der Kanzel der Reformirten, in den Versammlungshäusern der Methodisten und in den Bethäusern der Quäker; ja selbst diejenige protestantische Kirche, welche sich unter allen am weitesten von der Reinheit der apostolischen Lehre entfernt hat, die socianiscche, aus diesem Grunde will auch sie den christlichen Glauben bekennen. Sagt, Theure, ist es nicht unaussprechlich erhebend, daß, während so viele, viele Bande des Glaubens und der Liebe zerrissen sind, welche die Bekenner des Namens Christi zusammenhalten sollten, doch Ein Bekenntniß geblieben ist, auf das sie Alle über die Mauern und Schranken ihrer Confessionen hinweg sich die Hand reichen?..... "
Hier lese ich oft nur Aussagen, die gefangen im Konfessionalismus sind...
Hier der Teil einer Predigt von August Tholuck...
Echter Herzensglaube und getragen von Liebe und dem Glauben an den Auferweckten...
"Evangelische Christen, indem ihr zu diesem Glauben euch bekennt, sprecht ihr eure Einheit aus mit allen Gemeinden Jesu Christi, die unter dem Himmel sind. Wir beklagen es, daß die Eine christliche Kirche in viele christliche Kirchen sich zerspalten hat, aber kraft dieses apostolischen Glaubensbekenntnisses dürfen wir sagen: es sind doch nicht verschiedene Gebäude, sondern nur verschiedene Zimmerabtheilungen in einem und demselbigen großen Gebäude, dessen Eckstein Christus ist. Ich sage, kraft dieses Glaubensbekenntnisses sprechen wir dieses aus; denn wo jemals eine christliche Confession gewesen ist, da hat sie zu diesem Glaubensbekenntnisse sich bekannt, und was auch sonst die Verschiedenheit in Lehren und Gebräuchen seyn mag, zu dem Glaubensbekenntnisse bekennt sich die Christenheit in den katholischen Domen und in den protestantischen Pfarrkirchen, vor dem Altare der Lutheraner und auf der Kanzel der Reformirten, in den Versammlungshäusern der Methodisten und in den Bethäusern der Quäker; ja selbst diejenige protestantische Kirche, welche sich unter allen am weitesten von der Reinheit der apostolischen Lehre entfernt hat, die socianiscche, aus diesem Grunde will auch sie den christlichen Glauben bekennen. Sagt, Theure, ist es nicht unaussprechlich erhebend, daß, während so viele, viele Bande des Glaubens und der Liebe zerrissen sind, welche die Bekenner des Namens Christi zusammenhalten sollten, doch Ein Bekenntniß geblieben ist, auf das sie Alle über die Mauern und Schranken ihrer Confessionen hinweg sich die Hand reichen?..... "
Kommentare
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(Nutzer gelöscht) 17.01.2026 19:43
August Neander
... einer der Theologen, die nicht antijudistisch waren. .... und an der Auserwählung des Volkes Israels festhielten und eine Verwerfung ablehnten...
Das wäre mal ein interessantes Thema, sich ein wenig mit der Substitutionstheologie oder der Enterbungs- oder Verwerfungstheologie zu beschäftigen.
Denn viele Dinge dieser Lehren prägen noch heute das Verständnis der Christen, schon allein mit den Begriffen "Altes Testament" und "Neues Testament", was eine nicht gesunde Zäsur bewirkt.
... einer der Theologen, die nicht antijudistisch waren. .... und an der Auserwählung des Volkes Israels festhielten und eine Verwerfung ablehnten...
Das wäre mal ein interessantes Thema, sich ein wenig mit der Substitutionstheologie oder der Enterbungs- oder Verwerfungstheologie zu beschäftigen.
Denn viele Dinge dieser Lehren prägen noch heute das Verständnis der Christen, schon allein mit den Begriffen "Altes Testament" und "Neues Testament", was eine nicht gesunde Zäsur bewirkt.
Sherezade 18.01.2026 09:09
Substitutionstheologie ist ein riesiges Thema...
@Herbstprince,
schön, dass du wieder hier bist. Das Thema ist ein eigener Blog...und es wird sehr ungemütlich werden.. es ist ein wichtiges Thema...überlege gerade wie man einen kurzen Überblick dazu geben kann und wie wir Wissen zusammentragen können ...
@Herbstprince,
schön, dass du wieder hier bist. Das Thema ist ein eigener Blog...und es wird sehr ungemütlich werden.. es ist ein wichtiges Thema...überlege gerade wie man einen kurzen Überblick dazu geben kann und wie wir Wissen zusammentragen können ...
(Nutzer gelöscht) 18.01.2026 10:08
Erweckungsbewegung ist ja auch entstanden weil Dogmatik und Regeln allein eben nicht ausreichen.
Und ganz praktisch haben sich in dieser Zeit ja auch die vielen Mutterhäuser gegründet um Kaiserswerth, aber auch Georg Müller in England usw.
Sie haben Glaube im Alltag praktisch gelebt und das hat positive Auswirkungen bis heute.
Warum man Pietisten, Evangelikale usw. so hasst und dafür seitenlange Blogs hier einstellt, ich verstehe es nicht
Aufklärung tut Not nur glaube ich, dass manche wirklich lieber es nicht hören wollen
Und ganz praktisch haben sich in dieser Zeit ja auch die vielen Mutterhäuser gegründet um Kaiserswerth, aber auch Georg Müller in England usw.
Sie haben Glaube im Alltag praktisch gelebt und das hat positive Auswirkungen bis heute.
Warum man Pietisten, Evangelikale usw. so hasst und dafür seitenlange Blogs hier einstellt, ich verstehe es nicht
Aufklärung tut Not nur glaube ich, dass manche wirklich lieber es nicht hören wollen
Sherezade 18.01.2026 10:32
Empfinde es wie janinaj...auch immer der Vorwurf, dass es so viele Denominationen gibt..
Denke, dass es hilft, wenn man die Apostelgeschichte und die Briefe genau liest. Es gibt Gemeinden, die wurden von den Aposteln gegründet, es gibt Gemeinden, die wurden von Apostelschülern gegründet und es gibt Gemeinden, die sich einfach so gegründet habe...
Die haben keinen Menschen um Erlaubnis gefragt...
Denke, dass es hilft, wenn man die Apostelgeschichte und die Briefe genau liest. Es gibt Gemeinden, die wurden von den Aposteln gegründet, es gibt Gemeinden, die wurden von Apostelschülern gegründet und es gibt Gemeinden, die sich einfach so gegründet habe...
Die haben keinen Menschen um Erlaubnis gefragt...
(Nutzer gelöscht) 18.01.2026 16:18
“…..Und es gibt Gemeinden, die sich einfach so gegründet haben“
Die neu gegründeten Gemeinden der jüngeren Zeit sind vermutlich aufgrund einer Berufung entstanden und aus der Notwendigkeit heraus, dass der Heilige Geist mehr zum Zuge kommen darf, es eine weitere Erweckung geben musste.
Wir sehen anhand der Sendschreiben an die Gemeinde in Philadelphia und an die Gemeinde in Laodizea, dass noch andere Gemeinderichtungen entstehen würden, die Lob , bzw. bei Laodizea auch Tadel erhalten.
( letzteres Statement setzt natürlich voraus, dass man in Thyatira die KK und in Sardes die Protestantische Kirche erkennen kann)
Die neu gegründeten Gemeinden der jüngeren Zeit sind vermutlich aufgrund einer Berufung entstanden und aus der Notwendigkeit heraus, dass der Heilige Geist mehr zum Zuge kommen darf, es eine weitere Erweckung geben musste.
Wir sehen anhand der Sendschreiben an die Gemeinde in Philadelphia und an die Gemeinde in Laodizea, dass noch andere Gemeinderichtungen entstehen würden, die Lob , bzw. bei Laodizea auch Tadel erhalten.
( letzteres Statement setzt natürlich voraus, dass man in Thyatira die KK und in Sardes die Protestantische Kirche erkennen kann)

Jetzt
Obwohl seither noch viel in der sogenannten Christenheit neu enstanden ist, wie die Pfingstbewegung oder die Charismatische Erneuerung, hat sich dennoch an dem Fundament und den Säulen des Glaubens nichts geändert.
Auch wenn in bestimmten Richtungen, wie den Baptisten oder Pfingstgemeinden, das Glaubensbekenntnis nicht als Teil der Liturgie gebetet oder laut bekannt wird, ist es doch bestimmend für das Bekenntnis der Gemeinden zum Glauben an die Gottheit Jesu, an den auferstandenen Christus z.B. in der Satzung und prägt die gesamte Lehre dieser Gemeinden.
Von da aus ist es nicht nachvollziehbar, warum von einigen immer nur die Unterschiede, dazu mit Abstufung oder gar Abwertung hervorgehoben werden.