Wir lesen dann, dass es dem Volk Jakobs im Land Goschen sehr gut ging und sie sich sehr vermehrten.
Doch Jakobs Tage waren nun gezählt und mit 147 Jahren und nach 17 Jahren im fremden Land Ägypten, wird er sterben.
Jakob bittet Josef demütig darum, nach seinem Tod in Kanaan beigesetzt zu werden. Josef bejaht. Doch das reicht Jakob nicht. Er verlangt dazu den Schwur Josefs, um ganz sicher sein zu können. Josef schwört.
Im nächsten Satz steht, dass Israel sich am Kopfende seines Bettes, anbetend neigte.
Warum?
Bibel-Entdecker 16
17.01.2026 15:43
Bibel-Entdecker 16
17.01.2026 15:43
Bibel-Entdecker 16
Hallo Bibel-Entdecker! 🙂 😎 💝
Die Bibelstelle 1.Mose 46-47 genießt heute unsere Aufmerksamkeit.
Nach - meinerseits - einem schönen Spaziergang in Schnee und Sonne (und der Suche nach einem Nest des kleinen "Wintergoldhähnchen", dass ich letztens gesehen habe), wende ich mich jetzt der Reise des Jakob zu, dem ein schönes Familien-Nest in Goschen geschenkt wird. Dem fruchtbarsten Landstrich in ganz Ägypten.
Durch seinen Sohn Josef, der beim Pharao einen sehr guten Stand hat, kann Jakob - nun 130 jährig - mit allen 70 Personen seines Haushaltes und allem Vieh, Hab und Gut, nach Ägypten ausziehen. Goschen wird sich als sicherer Hafen in den Zeiten großer Hungersnot erhofft.
Zuvor erhält Jakob von Gott eine starke Zusage zu dieser Reise, in der er Jakob auch zusichert, dass er: Gott selbst, mit ihm dort hinziehen wird.
Gott bestätigt abermals seine Verheißung der Nachkommenschaft Jakobs, sagt ihm aber auch, dass er in Ägypten sterben wird, doch dann nach Kanaan zurückkehren wird.
Jakob soll sich darum also keine Sorgen machen. Auch dafür wird Gott sorgen, dass Jakob da begraben wird, wo er hingehört. (Platt ausgedrückt 🤔 )
Genauestens folgt eine Aufzählung der Kinder Jakobs.
Dann endlich, trifft Vater Jakob mit Sohn Josef zusammen. Josef reitet ihm entgegen und fällt seinem Vater um den Hals, wo er lange weint.
Jakob kann nun in Frieden sterben.
Zu aller Freude und Entspannung bleut Josef seiner Familie ein, dass sie in Ägypten ausdrücklich betonen sollen, dass sie schon seit quasi Urzeiten als Schafhirten arbeiten, weil sie sonst doch Gefahr laufen könnten, nicht nach Goschen einreisen zu dürfen, da die Ägypter Schafhirten verachten. Ja, sie sind ihnen ein Gräuel.
So aber, würde deutlich werden - so meine Vermutung - dass sie zu keiner anderen Arbeit nütze sind und Josefs Brüder können so leben, wie bisher.
Die Bibelstelle 1.Mose 46-47 genießt heute unsere Aufmerksamkeit.
Nach - meinerseits - einem schönen Spaziergang in Schnee und Sonne (und der Suche nach einem Nest des kleinen "Wintergoldhähnchen", dass ich letztens gesehen habe), wende ich mich jetzt der Reise des Jakob zu, dem ein schönes Familien-Nest in Goschen geschenkt wird. Dem fruchtbarsten Landstrich in ganz Ägypten.
Durch seinen Sohn Josef, der beim Pharao einen sehr guten Stand hat, kann Jakob - nun 130 jährig - mit allen 70 Personen seines Haushaltes und allem Vieh, Hab und Gut, nach Ägypten ausziehen. Goschen wird sich als sicherer Hafen in den Zeiten großer Hungersnot erhofft.
Zuvor erhält Jakob von Gott eine starke Zusage zu dieser Reise, in der er Jakob auch zusichert, dass er: Gott selbst, mit ihm dort hinziehen wird.
Gott bestätigt abermals seine Verheißung der Nachkommenschaft Jakobs, sagt ihm aber auch, dass er in Ägypten sterben wird, doch dann nach Kanaan zurückkehren wird.
Jakob soll sich darum also keine Sorgen machen. Auch dafür wird Gott sorgen, dass Jakob da begraben wird, wo er hingehört. (Platt ausgedrückt 🤔 )
Genauestens folgt eine Aufzählung der Kinder Jakobs.
Dann endlich, trifft Vater Jakob mit Sohn Josef zusammen. Josef reitet ihm entgegen und fällt seinem Vater um den Hals, wo er lange weint.
Jakob kann nun in Frieden sterben.
Zu aller Freude und Entspannung bleut Josef seiner Familie ein, dass sie in Ägypten ausdrücklich betonen sollen, dass sie schon seit quasi Urzeiten als Schafhirten arbeiten, weil sie sonst doch Gefahr laufen könnten, nicht nach Goschen einreisen zu dürfen, da die Ägypter Schafhirten verachten. Ja, sie sind ihnen ein Gräuel.
So aber, würde deutlich werden - so meine Vermutung - dass sie zu keiner anderen Arbeit nütze sind und Josefs Brüder können so leben, wie bisher.
Kommentare
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Paulada 17.01.2026 16:36
Ob Jakob Gott wohl dankt und sich deshalb anbetend neigt? Also eine Gebetshaltung einnimmt.
Ist er erleichtert, dass er nun wirklich in Ruhe, sterben kann, da diese Angelegenheit geklärt ist?
Ist da vielleicht noch mehr?
Es ist ja noch längst nicht alles geklärt...bei der großen Familie.
Vielleicht hat Gott ja noch einen Auftrag für ihn, den es zu erfüllen gilt.
----------------------------------------------------------------------------------------------------
Der Ruheplatz, nach dem man gestorben ist, ist auch heute ungebrochen immer eine ganz wichtig zu klärende Angelegenheit.
Ist es nicht geklärt, kann das zu Problemen führen, die man lieber nicht hätte.
Doch Jakob wollte wohl auch sicher gehen, dass er auch als Toter nicht in einem Land bleiben muss, in dem andere Götter angebetet werden.
Ist er erleichtert, dass er nun wirklich in Ruhe, sterben kann, da diese Angelegenheit geklärt ist?
Ist da vielleicht noch mehr?
Es ist ja noch längst nicht alles geklärt...bei der großen Familie.
Vielleicht hat Gott ja noch einen Auftrag für ihn, den es zu erfüllen gilt.
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Der Ruheplatz, nach dem man gestorben ist, ist auch heute ungebrochen immer eine ganz wichtig zu klärende Angelegenheit.
Ist es nicht geklärt, kann das zu Problemen führen, die man lieber nicht hätte.
Doch Jakob wollte wohl auch sicher gehen, dass er auch als Toter nicht in einem Land bleiben muss, in dem andere Götter angebetet werden.
Paulada 17.01.2026 17:31
Mir begegnet in diesen Kapiteln viel in Bezug auf:
1. das Verhalten zwischen Autoritäten.
2. das sich demütig "machen", auch wenn man selbst eine Autorität ist und einen hohen Status im eigenen Umfeld inne hat.
3. das Verhältnis zwischen Vater und Sohn und allen Söhnen, Enkeln, Schwiegertöchtern und Frauen.
4. das Verhalten in aussichtlosen Situationen.
Wo gerate ich selbst in so ausweglosen Situationen hin?
Zu weit weg von Gott, so dass ich ihn nicht mehr hören kann?
So weit weg, dass ich mich anderen Göttern, als meinem Gott, der mich kennt, zuwende.
Die Gefahr dazu liegt vielleicht näher als ich vermute oder denke.
Wie gehe ich mit Autoritäten um?
Wie lebe ich meine eigene Autorität aus? In Arbeit, Familie, ...
Besitze ich die Fähigkeit, mich anderen gegenüber zu demütigen? Besonders dann, wenn...
Wie wäge ich meine Entscheidungen in besonders herausfordernden Lebenssituationen ab? Wer ist MEIN Ratgeber?
1. das Verhalten zwischen Autoritäten.
2. das sich demütig "machen", auch wenn man selbst eine Autorität ist und einen hohen Status im eigenen Umfeld inne hat.
3. das Verhältnis zwischen Vater und Sohn und allen Söhnen, Enkeln, Schwiegertöchtern und Frauen.
4. das Verhalten in aussichtlosen Situationen.
Wo gerate ich selbst in so ausweglosen Situationen hin?
Zu weit weg von Gott, so dass ich ihn nicht mehr hören kann?
So weit weg, dass ich mich anderen Göttern, als meinem Gott, der mich kennt, zuwende.
Die Gefahr dazu liegt vielleicht näher als ich vermute oder denke.
Wie gehe ich mit Autoritäten um?
Wie lebe ich meine eigene Autorität aus? In Arbeit, Familie, ...
Besitze ich die Fähigkeit, mich anderen gegenüber zu demütigen? Besonders dann, wenn...
Wie wäge ich meine Entscheidungen in besonders herausfordernden Lebenssituationen ab? Wer ist MEIN Ratgeber?

Jetzt
In aller Demut stellt Josef ihm seinen Vater und fünf seiner Brüder vor.
Jakob bedankt sich bei Pharao für seine große Hilfe und drückt das auch in Form von Segen aus.
Der Pharao gibt sogar die Möglichkeit, das die fähigsten Männer von Jakob, zu führenden Hirten der Herden des Pharao werden.
Die Zukunft scheint gut und gesichert.
1.Mose 47, 12
Und Josef versorgte seinen Vater und seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit Brot nach der Zahl seiner Kinder.
Das drückt aus, dass es keinen Mangel gab.
Doch die Hungersnot wird noch viel schlimmer. Alle leiden und hungern.
So kommt es dazu, dass die Menschen sich selbst an den Pharao zu Sklaven verkaufen, um am Leben zu bleiben.
Auch alles Land gewinnt der Pharao durch Ankauf.
Josef versorgt das Volk mit Saatgut und trägt den Menschen auf, die nun als Leibeigene für den Pharao zu arbeiten haben, das sie den fünften Teil ihrer Erträge an den Pharao abzugeben haben.
Die anderen vier Teile sollen sie für ihren eigenen Bedarf und für weiteren Anbau verwenden.
1.Mose 47,25
Da sagten sie: Du hast uns am Leben erhalten; finden wir Gunst in den Augen meines Herrn, dann wollen wir Knechte des Pharao sein.
Es gab ein Priestertum in Ägypten, das davon ausgenommen war und auch versorgt.