Isaak ist nicht fehlerlos - wie sein Vater.
Isaak ist offen für Gottes reden - wie sein Vater.
Isaak ist Gott gehorsam - wie sein Vater.
Isaak erfährt Gottes Segen - wie sein Vater.
Isaak hat Frieden mit Abimelech - wie sein Vater.
...
Wie gehst du mit Gottes Reden zu dir um?
"Hörst" du Gott?
Gott spricht durch sein Wort.
Bibel-Entdecker 8
08.01.2026 17:14
Bibel-Entdecker 8
08.01.2026 17:14
Bibel-Entdecker 8
Hallo Bibel-Entdecker 💝
Heute lesen wir 1.Mose 25-26
Abraham nahm eine weitere Frau und zeugte noch etliche Söhne mit ihr und sorgt herausragend für Isaak.
Abraham stirbt mit 175 Jahren. Isaak und Isamel begraben ihn gemeinsam bei seiner verstorbenen Frau.
Bevor es zur Auflistung der Nachkommen Ismaels kommt, wird im Text erwähnt, dass Gott Isaak segnete. Später zeigt sich dieser Segen auf immense Weise und Isaak ist Gott gehorsam, wie es auch sein Vater war. Begeht aber auch die gleiche Lüge, wie sein Vater.
Steckt da eine tiefe Angst in ihm, wie sie auch schon in seinem Vater war?
Ist sich Isaak selbst so wichtig, dass auch er seine Frau dadurch in Gefahr bringt?
Mit Isaak und seiner Frau und Kindern wird es komplizierter.
Auch hier ist Isaaks Frau unfruchtbar. Nach Isaaks erbitten, um Fruchtbarkeit für seine Frau, werden ihm zwei Söhne geboren, die keinen guten Start haben.
Es gibt Prophetie und Segen. Und Betrug zwischen Isaaks Söhnen.
Und in allem auch noch Gezanke um das lebenswichtige Wasser für alle.
Isaak zeigt sich hier Gott gegenüber gehorsam und auch weise in seinem Handeln, gegenüber den Streithähnen.
Abimelech erkennt nun auch in Isaak den Segen Gottes und verbündet sich mit ihm.
Heute lesen wir 1.Mose 25-26
Abraham nahm eine weitere Frau und zeugte noch etliche Söhne mit ihr und sorgt herausragend für Isaak.
Abraham stirbt mit 175 Jahren. Isaak und Isamel begraben ihn gemeinsam bei seiner verstorbenen Frau.
Bevor es zur Auflistung der Nachkommen Ismaels kommt, wird im Text erwähnt, dass Gott Isaak segnete. Später zeigt sich dieser Segen auf immense Weise und Isaak ist Gott gehorsam, wie es auch sein Vater war. Begeht aber auch die gleiche Lüge, wie sein Vater.
Steckt da eine tiefe Angst in ihm, wie sie auch schon in seinem Vater war?
Ist sich Isaak selbst so wichtig, dass auch er seine Frau dadurch in Gefahr bringt?
Mit Isaak und seiner Frau und Kindern wird es komplizierter.
Auch hier ist Isaaks Frau unfruchtbar. Nach Isaaks erbitten, um Fruchtbarkeit für seine Frau, werden ihm zwei Söhne geboren, die keinen guten Start haben.
Es gibt Prophetie und Segen. Und Betrug zwischen Isaaks Söhnen.
Und in allem auch noch Gezanke um das lebenswichtige Wasser für alle.
Isaak zeigt sich hier Gott gegenüber gehorsam und auch weise in seinem Handeln, gegenüber den Streithähnen.
Abimelech erkennt nun auch in Isaak den Segen Gottes und verbündet sich mit ihm.
Kommentare
Schreib auch du einen Kommentar
Paulada 08.01.2026 18:45
Der Hebräerbrief warnt davor, ein Ungöttlicher zu sein wie Esau, der für eine Speise sein Erstgeburtsrecht verkaufte (Heb 12,15–17). Esau hatte kein Interesse an dem, was Gott wichtig war. Eine einzige Speise war im wichtiger.
Der erste Beweis der Ungöttlichkeit Esaus und des eigenhändigen Sicherns des Segens durch Jakob wird in der Geschichte mit dem Linsengericht erbracht.
Der Unterschied im Charakter, der sich hier zeigt, wird in ihrem weiteren Leben immer wieder zum Ausdruck kommen.
Esau hat nur Interesse für das Hier und Jetzt. Er gibt nichts darauf, was ihm von Gott verheißen ist. Er will eine augenblickliche Befriedigung seiner Bedürfnisse. Um die Zukunft kümmert er sich nicht.
Für Esau war das Leben nur kurz; er scherte sich nicht darum, was seine Kinder bekommen würden. Er dachte nur an sich selbst. Die Segnungen hatten für ihn keinen Wert, und seine Eltern auch nicht. Er verschleuderte sein Erstgeburtsrecht für einen augenblicklichen Genuss. Deshalb wird er auch „ein Ungöttlicher“ genannt (Heb 12,16).
In Vers 34 wird seine Haltung in kurzen Worten beschrieben: „Er aß und trank und stand auf und ging davon.“ Das war sein Leben, wie es das Leben von immer mehr Menschen heutzutage ist (1Kor 15,32).
Der erste Beweis der Ungöttlichkeit Esaus und des eigenhändigen Sicherns des Segens durch Jakob wird in der Geschichte mit dem Linsengericht erbracht.
Der Unterschied im Charakter, der sich hier zeigt, wird in ihrem weiteren Leben immer wieder zum Ausdruck kommen.
Esau hat nur Interesse für das Hier und Jetzt. Er gibt nichts darauf, was ihm von Gott verheißen ist. Er will eine augenblickliche Befriedigung seiner Bedürfnisse. Um die Zukunft kümmert er sich nicht.
Für Esau war das Leben nur kurz; er scherte sich nicht darum, was seine Kinder bekommen würden. Er dachte nur an sich selbst. Die Segnungen hatten für ihn keinen Wert, und seine Eltern auch nicht. Er verschleuderte sein Erstgeburtsrecht für einen augenblicklichen Genuss. Deshalb wird er auch „ein Ungöttlicher“ genannt (Heb 12,16).
In Vers 34 wird seine Haltung in kurzen Worten beschrieben: „Er aß und trank und stand auf und ging davon.“ Das war sein Leben, wie es das Leben von immer mehr Menschen heutzutage ist (1Kor 15,32).
Paulada 08.01.2026 18:58
https://www.bibelstudium.de/articles/5225/isaak-der-brunnengraeber.html
Isaak, der Brunnengräber
Während im Leben Abrahams die Altäre, im Leben Jakobs die Denkmäler und im Leben Josephs die Gewänder eine wichtige Rolle spielten, sind es im Leben Isaaks besonders die Brunnen, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Isaak war ein Brunnengräber. Dies wird besonders im zweiten Teil von 1. Mose 26 deutlich, wo wir davon lesen, dass er sowohl verstopfte Brunnen wieder instand setzte als auch neue Brunnen grub.
Die Bedeutung der Brunnen
So wie die Brunnen damals für die Wasserversorgung der Tierherden lebenswichtig waren, so sind sie auch in ihrer geistlichen Bedeutung für uns unerlässlich. Die Brunnen sprechen von der Erfrischung und lebenspendenden Kraft des Wortes Gottes. Diese Wirkungen des Wortes Gottes erschließen sich dem Glauben durch ein eifriges und sorgfältiges Studium der Schrift unter der Leitung des Heiligen Geistes.
Brunnen zu graben war damals mit einem erheblichen Aufwand an Zeit und Anstrengung verbunden. Auch heute sind Zeit und geistliche Energie nötig, um die erfrischenden Quellen des Wortes Gottes unter Gebet zu erschließen und seine verborgenen Schätze aufzuspüren und persönlich in Besitz zu nehmen. Dabei spielt der Heilige Geist eine entscheidende Rolle. Er leitet uns in die ganze Wahrheit und öffnet uns das Verständnis (vgl. Joh 16,13). Er ist es auch, der das Wort Gottes lebendig macht und auf unsere Herzen und Gewissen legt.
Verstopfte Brunnen
Zur Zeit Isaaks lebten die Philister im Land Kanaan. Sie verstopften alle Brunnen, die Abrahams Knechte gegraben hatten, und füllten sie mit Erde (V. 15). Kennzeichnend für die Philister war, dass sie nicht durch das Rote Meer und den Jordan gezogen und die Rettung Gottes nicht erfahren haben, wie das später bei dem Volk Israel der Fall war.
Die Philister stellen darum christliche Bekenner dar, die nur dem Namen nach Christen sind, aber die Errettung Gottes nie persönlich erfahren haben (vgl. 2. Tim 3,5; Off 3,1). Es sind unbekehrte Menschen, die nur für die Erde leben und keine himmlische Hoffnung haben (vgl. Phil 3,19). Anstatt das zu suchen, was droben ist, wo der Christus ist, suchen sie das, was auf der Erde ist (vgl. Kol 3,1). Sie rauben den Gläubigen die Lebensverbindung zum Wort Gottes, indem sie ihnen die Dinge dieser Erde vorstellen und sie dadurch von dem lebendigen Wasser des Wortes Gottes abziehen. Es ist wahr, was W. Kelly einmal gesagt hat: „So schön und anziehend die Dinge dieser Erde auch sind, einen Makel haben sie alle: Christus ist nicht in ihnen.“ Die Dinge dieser Erde geben dem neuen Menschen keine Kraft und bieten ihm keinerlei Nahrung und Erfrischung.
Alte und neue Brunnen
Isaak grub die alten Brunnen, die die Philister verstopft hatten, wieder auf, und benannte sie mit denselben Namen, womit sein Vater Abraham sie benannt hatte (V. 18). Auch wir müssen uns die (alten) Wahrheiten, die andere vor uns aus der Schrift ausgegraben haben, persönlich erschließen und im Glauben zu eigen machen. Dies beinhaltet nicht nur, dass diese Wahrheiten mit dem Verstand erfasst werden, sondern schließt mit ein, dass wir sie glaubensvoll verinnerlichen und ausleben.
Bei Isaak finden wir, dass er nicht nur die alten Brunnen erneuerte, sondern auch ganz neue Brunnen grub und ihnen Namen gab. Auch wir dürfen neben Altem und Bekannten immer wieder für uns ganz Neues in der Bibel entdecken (vgl. Mt 13,52). Beim regelmäßigen Lesen und Erforschen der Schrift werden wir erfahren, dass wir immer wieder für uns „neue“ Wahrheiten und Zusammenhänge entdecken, die zu unserer ganz persönlichen Freude und Ermunterung dienen. Sie werden sozusagen zu unseren persönlichen „Brunnen“, die uns auf dem Glaubensweg stärken und erquicken. Gerade Abschnitte und Verse, die uns in notvollen Situationen ermuntert und getröstet haben, bleiben uns oft ein Leben lang in dankbarer Erinnerung.
Die Namen der Brunnen
Isaak gab den neuen Brunnen, die er gegraben hatte, eigene Namen. Dabei fällt auf, dass die Namen dieser Brunnen einen direkten Bezug zu den Umständen und Situationen hatten, in denen er sich gerade befand. Als die Hirten von Gerar mit ihm um die Brunnen stritten, gab er ihnen Namen, die seine damaligen Empfindungen zum Ausdruck brachten („Zank“, „Anfeindung“ und „Raum“; V. 20–22). Und als er mit Abimelech einen Bund schloss, unterstrich der Name des Brunnens die Unverbrüchlichkeit dieses Bundes („Schwur“; V. 31–33).
Auch wir dürfen beim Lesen und Erforschen der Schrift immer wieder eine Verbindung ziehen zwischen dem, was wir gerade lesen, und den Umständen, in denen wir uns gerade befinden. Gottes Wort ist aktuell, und es lassen sich stets Bezüge zu der konkreten Situation herstellen, in der wir sind. Haben wir nicht manches Mal erfahren, wie Gott sein Wort benutzte, um Licht auf unsere Umstände zu werfen und uns dadurch zu unterweisen (vgl. Ps 119,105)? Ja, wer „lebendiges Wasser“ schöpft (V. 19), wird erleben, wie Gott ihn durch sein Wort persönlich anspricht und in seine Lebenssituation hineinspricht.
Beerseba
Der weitere Verlauf des Kapitels zeigt, dass Isaak die Lektionen, die Gott ihm in Verbindung mit den jeweiligen Brunnen gab, lernte und in die Praxis umsetzte. Schritt für Schritt wurde er durch die Unterweisungen Gottes weitergeführt, bis er schließlich das Land der Philister verließ und nach Beerseba hinaufzog (V. 23). Dort erschien ihm Gott in der Nacht und bestätigte ihm gegenüber die Verheißungen, die Er einst seinem Vater Abraham gegeben hatte (V. 24). In Beerseba konnte Gott wieder Gemeinschaft mit Isaak haben.
Drei Dinge kennzeichneten Isaak in Beerseba: Dort baute er einen Altar und rief den Namen des Herrn an. Dort schlug er sein Zelt auf und dort gruben seine Knechte einen Brunnen (V. 25). Im Licht des Neuen Testaments betrachtet, dürfen wir darin Folgendes erkennen: Isaak war ein Anbeter Gottes, ein Fremdling auf der Erde und er schöpfte aus der Quelle des Wortes Gottes. Dahin möchte Gott auch uns führen. Welche Rolle spielen der Altar, das Zelt und der Brunnen in unserem Leben?
Daniel Melui
Isaak, der Brunnengräber
Während im Leben Abrahams die Altäre, im Leben Jakobs die Denkmäler und im Leben Josephs die Gewänder eine wichtige Rolle spielten, sind es im Leben Isaaks besonders die Brunnen, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Isaak war ein Brunnengräber. Dies wird besonders im zweiten Teil von 1. Mose 26 deutlich, wo wir davon lesen, dass er sowohl verstopfte Brunnen wieder instand setzte als auch neue Brunnen grub.
Die Bedeutung der Brunnen
So wie die Brunnen damals für die Wasserversorgung der Tierherden lebenswichtig waren, so sind sie auch in ihrer geistlichen Bedeutung für uns unerlässlich. Die Brunnen sprechen von der Erfrischung und lebenspendenden Kraft des Wortes Gottes. Diese Wirkungen des Wortes Gottes erschließen sich dem Glauben durch ein eifriges und sorgfältiges Studium der Schrift unter der Leitung des Heiligen Geistes.
Brunnen zu graben war damals mit einem erheblichen Aufwand an Zeit und Anstrengung verbunden. Auch heute sind Zeit und geistliche Energie nötig, um die erfrischenden Quellen des Wortes Gottes unter Gebet zu erschließen und seine verborgenen Schätze aufzuspüren und persönlich in Besitz zu nehmen. Dabei spielt der Heilige Geist eine entscheidende Rolle. Er leitet uns in die ganze Wahrheit und öffnet uns das Verständnis (vgl. Joh 16,13). Er ist es auch, der das Wort Gottes lebendig macht und auf unsere Herzen und Gewissen legt.
Verstopfte Brunnen
Zur Zeit Isaaks lebten die Philister im Land Kanaan. Sie verstopften alle Brunnen, die Abrahams Knechte gegraben hatten, und füllten sie mit Erde (V. 15). Kennzeichnend für die Philister war, dass sie nicht durch das Rote Meer und den Jordan gezogen und die Rettung Gottes nicht erfahren haben, wie das später bei dem Volk Israel der Fall war.
Die Philister stellen darum christliche Bekenner dar, die nur dem Namen nach Christen sind, aber die Errettung Gottes nie persönlich erfahren haben (vgl. 2. Tim 3,5; Off 3,1). Es sind unbekehrte Menschen, die nur für die Erde leben und keine himmlische Hoffnung haben (vgl. Phil 3,19). Anstatt das zu suchen, was droben ist, wo der Christus ist, suchen sie das, was auf der Erde ist (vgl. Kol 3,1). Sie rauben den Gläubigen die Lebensverbindung zum Wort Gottes, indem sie ihnen die Dinge dieser Erde vorstellen und sie dadurch von dem lebendigen Wasser des Wortes Gottes abziehen. Es ist wahr, was W. Kelly einmal gesagt hat: „So schön und anziehend die Dinge dieser Erde auch sind, einen Makel haben sie alle: Christus ist nicht in ihnen.“ Die Dinge dieser Erde geben dem neuen Menschen keine Kraft und bieten ihm keinerlei Nahrung und Erfrischung.
Alte und neue Brunnen
Isaak grub die alten Brunnen, die die Philister verstopft hatten, wieder auf, und benannte sie mit denselben Namen, womit sein Vater Abraham sie benannt hatte (V. 18). Auch wir müssen uns die (alten) Wahrheiten, die andere vor uns aus der Schrift ausgegraben haben, persönlich erschließen und im Glauben zu eigen machen. Dies beinhaltet nicht nur, dass diese Wahrheiten mit dem Verstand erfasst werden, sondern schließt mit ein, dass wir sie glaubensvoll verinnerlichen und ausleben.
Bei Isaak finden wir, dass er nicht nur die alten Brunnen erneuerte, sondern auch ganz neue Brunnen grub und ihnen Namen gab. Auch wir dürfen neben Altem und Bekannten immer wieder für uns ganz Neues in der Bibel entdecken (vgl. Mt 13,52). Beim regelmäßigen Lesen und Erforschen der Schrift werden wir erfahren, dass wir immer wieder für uns „neue“ Wahrheiten und Zusammenhänge entdecken, die zu unserer ganz persönlichen Freude und Ermunterung dienen. Sie werden sozusagen zu unseren persönlichen „Brunnen“, die uns auf dem Glaubensweg stärken und erquicken. Gerade Abschnitte und Verse, die uns in notvollen Situationen ermuntert und getröstet haben, bleiben uns oft ein Leben lang in dankbarer Erinnerung.
Die Namen der Brunnen
Isaak gab den neuen Brunnen, die er gegraben hatte, eigene Namen. Dabei fällt auf, dass die Namen dieser Brunnen einen direkten Bezug zu den Umständen und Situationen hatten, in denen er sich gerade befand. Als die Hirten von Gerar mit ihm um die Brunnen stritten, gab er ihnen Namen, die seine damaligen Empfindungen zum Ausdruck brachten („Zank“, „Anfeindung“ und „Raum“; V. 20–22). Und als er mit Abimelech einen Bund schloss, unterstrich der Name des Brunnens die Unverbrüchlichkeit dieses Bundes („Schwur“; V. 31–33).
Auch wir dürfen beim Lesen und Erforschen der Schrift immer wieder eine Verbindung ziehen zwischen dem, was wir gerade lesen, und den Umständen, in denen wir uns gerade befinden. Gottes Wort ist aktuell, und es lassen sich stets Bezüge zu der konkreten Situation herstellen, in der wir sind. Haben wir nicht manches Mal erfahren, wie Gott sein Wort benutzte, um Licht auf unsere Umstände zu werfen und uns dadurch zu unterweisen (vgl. Ps 119,105)? Ja, wer „lebendiges Wasser“ schöpft (V. 19), wird erleben, wie Gott ihn durch sein Wort persönlich anspricht und in seine Lebenssituation hineinspricht.
Beerseba
Der weitere Verlauf des Kapitels zeigt, dass Isaak die Lektionen, die Gott ihm in Verbindung mit den jeweiligen Brunnen gab, lernte und in die Praxis umsetzte. Schritt für Schritt wurde er durch die Unterweisungen Gottes weitergeführt, bis er schließlich das Land der Philister verließ und nach Beerseba hinaufzog (V. 23). Dort erschien ihm Gott in der Nacht und bestätigte ihm gegenüber die Verheißungen, die Er einst seinem Vater Abraham gegeben hatte (V. 24). In Beerseba konnte Gott wieder Gemeinschaft mit Isaak haben.
Drei Dinge kennzeichneten Isaak in Beerseba: Dort baute er einen Altar und rief den Namen des Herrn an. Dort schlug er sein Zelt auf und dort gruben seine Knechte einen Brunnen (V. 25). Im Licht des Neuen Testaments betrachtet, dürfen wir darin Folgendes erkennen: Isaak war ein Anbeter Gottes, ein Fremdling auf der Erde und er schöpfte aus der Quelle des Wortes Gottes. Dahin möchte Gott auch uns führen. Welche Rolle spielen der Altar, das Zelt und der Brunnen in unserem Leben?
Daniel Melui

Jetzt
1. Gott lässt sich durch Gebet erbitten - Gott antwortet.
a) er erfüllt die Bitte.
b) und/oder, er gibt eine Prohetie, Verheißung...die nicht unbedingt dem eigenen Wunsch entspricht.
2. Gott redet, indem er sichtbar erscheint. Gott gibt eine Wegweisung. Eine Anordnung.
3. Gott spricht Segen aus.
4. Gott lässt den Segen sichtbar werden.
Wie waren deine Gotteserfahrungen bisher.