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Alonzo T. Jones:
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Ellet J. Waggoner:
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📃 In Christus bleiben
31.12.2025 18:35
📃 In Christus bleiben
31.12.2025 18:35
📃 In Christus bleiben
Das "Werk" des Christen besteht darin, in CHRISTUS zu bleiben. [Der HERR sagte diesbezüglich:] "Bleibt in mir, und ich [bleibe] in euch! Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun." [JOH. 15,4-5] [SLT]
Die Frucht, die an den Reben hängt, wird durch die Nährstoffe erzeugt, die der Weinstock liefert. Ebenso muss das Werk, das der Christ tut, durch die Kraft und Weisheit Christi getan werden, die in ihn einströmt, sonst ist es nichts wert. Es ist jedoch sehr häufig, dass die Reben Christi meinen, sie seien der Weinstock, und versuchen, aus sich selbst heraus Frucht zu bringen. Aber eine solche Frucht ist immer bitter, wie die "Äpfel von Sodom." Es ist nicht die Aufgabe der Rebe, den Saftfluss durch sich selbst zu regulieren und die Bildung und das Wachstum der Frucht an ihren Seiten zu lenken, sondern einfach den Saft fließen zu lassen, wie er von den Wurzeln des Weinstocks geliefert wird, und die Frucht durch die Kraft des Lebensprinzips in sich entstehen zu lassen. Ebenso wenig ist es die Aufgabe des Menschen, die Energie zu kontrollieren und zu lenken, die ihm von GOTT gegeben wird, sondern einfach das Leben und die Kraft Gottes durch sich hindurchfließen und in sich wirken zu lassen, wie GOTT Selbst es lenkt.
Wenn es dem Menschen überlassen wäre, die Kraft Gottes nach seinem eigenen Gutdünken zu handhaben, wäre er schlimmer als der Teufel, denn der Teufel besitzt die Kraft Gottes nicht. Es ist Gottes Aufgabe, die Kraft die ER verleiht, zu lenken und zu kontrollieren und die Aufgabe des Menschen, diese Kraft ungehindert in sich wirken zu lassen.
Wenn eine Rebe am Weinstock bleibt, wird ihre Verbindung mit dem Weinstock aufrechterhalten. Jede Unterbrechung dazwischen kann den Fluss des lebenspendenden Safts stoppen, und die Rebe wird welken und sterben. So muss der Christ in CHRISTUS bleiben, indem er seine Verbindung mit CHRISTUS aufrechterhält. Das kann er aber nicht, ohne den Sinn Christi zu kennen. Und genau hier kommt es oft zum Scheitern. Der Mensch hört auf, den Sinn Christi zu ergründen und beginnt Dinge mit seiner eigenen Weisheit zu lenken. Und dann geht alles schief. Er merkt, dass es harte Arbeit kostet und lädt sich - weil seine Weisheit nicht ausreicht, um die Dinge harmonisch und erfolgreich voranzutreiben - eine schwere Last von Sorge und Verwirrung auf. Und früher oder später, wenn er dabei bleibt, wird er entmutigt und versucht, aufzugeben.
Aber wie können wir den Sinn Christi kennen? Nun durch das Studium Seines Wortes und durch Gebet. Und deshalb ist keine Zeit je verloren, die in ernsthaftem Gebet verbracht wird. Es wird von Martin Luther gesagt, dass er umso mehr Zeit dem Gebet widmete, je größer die Arbeit des Tages war - eine Regel, die er immer als wirksam empfand. Und dies wird auch heute bei allen so sein, die es ausprobieren, denn durch Gebet - wenn es in Aufrichtigkeit und Glauben erfolgt - stellen wir uns dorthin, wo CHRISTUS in uns wirken kann, wo ER uns mit Seiner Weisheit erleuchten und mit Seiner Kraft stärken kann. Und so vermeiden wir Verwirrung und Fehler, die sonst unsere Arbeit begleiten würden.
Wir müssen nicht nur dort sein, wo uns GOTT Seine Absichten offenbaren kann, sondern IHN auch Seine Absichten auf Seine eigene Weise ausführen lassen. Es gab Menschen, die versucht haben, Gottes Absichten selbst zu verwirklichen, und ihre Erfahrung ist zu unserem Nutzen aufgezeichnet. Abraham und Sara versuchten es, und das Ergebnis war Ismael. Rebekka und Jakob versuchten es, und das Ergebnis war Trennung und lange Jahre des Leids. GOTT wird seine Absichten auf die bestmögliche Weise ausführen, wenn wir IHN lassen – wenn wir die Hindernisse entfernen, die in uns sind, die Barrieren, die vom [eigenen] Ich hervorgerufen werden. [Mögen die folgenden Worte des Psalmisten uns motivieren:] "Nicht uns, o HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre, um deiner Gnade und Treue willen!" [PS. 115,1] [SLT]
( Ellet J. Waggoner, Oktober 1893 )
Die Frucht, die an den Reben hängt, wird durch die Nährstoffe erzeugt, die der Weinstock liefert. Ebenso muss das Werk, das der Christ tut, durch die Kraft und Weisheit Christi getan werden, die in ihn einströmt, sonst ist es nichts wert. Es ist jedoch sehr häufig, dass die Reben Christi meinen, sie seien der Weinstock, und versuchen, aus sich selbst heraus Frucht zu bringen. Aber eine solche Frucht ist immer bitter, wie die "Äpfel von Sodom." Es ist nicht die Aufgabe der Rebe, den Saftfluss durch sich selbst zu regulieren und die Bildung und das Wachstum der Frucht an ihren Seiten zu lenken, sondern einfach den Saft fließen zu lassen, wie er von den Wurzeln des Weinstocks geliefert wird, und die Frucht durch die Kraft des Lebensprinzips in sich entstehen zu lassen. Ebenso wenig ist es die Aufgabe des Menschen, die Energie zu kontrollieren und zu lenken, die ihm von GOTT gegeben wird, sondern einfach das Leben und die Kraft Gottes durch sich hindurchfließen und in sich wirken zu lassen, wie GOTT Selbst es lenkt.
Wenn es dem Menschen überlassen wäre, die Kraft Gottes nach seinem eigenen Gutdünken zu handhaben, wäre er schlimmer als der Teufel, denn der Teufel besitzt die Kraft Gottes nicht. Es ist Gottes Aufgabe, die Kraft die ER verleiht, zu lenken und zu kontrollieren und die Aufgabe des Menschen, diese Kraft ungehindert in sich wirken zu lassen.
Wenn eine Rebe am Weinstock bleibt, wird ihre Verbindung mit dem Weinstock aufrechterhalten. Jede Unterbrechung dazwischen kann den Fluss des lebenspendenden Safts stoppen, und die Rebe wird welken und sterben. So muss der Christ in CHRISTUS bleiben, indem er seine Verbindung mit CHRISTUS aufrechterhält. Das kann er aber nicht, ohne den Sinn Christi zu kennen. Und genau hier kommt es oft zum Scheitern. Der Mensch hört auf, den Sinn Christi zu ergründen und beginnt Dinge mit seiner eigenen Weisheit zu lenken. Und dann geht alles schief. Er merkt, dass es harte Arbeit kostet und lädt sich - weil seine Weisheit nicht ausreicht, um die Dinge harmonisch und erfolgreich voranzutreiben - eine schwere Last von Sorge und Verwirrung auf. Und früher oder später, wenn er dabei bleibt, wird er entmutigt und versucht, aufzugeben.
Aber wie können wir den Sinn Christi kennen? Nun durch das Studium Seines Wortes und durch Gebet. Und deshalb ist keine Zeit je verloren, die in ernsthaftem Gebet verbracht wird. Es wird von Martin Luther gesagt, dass er umso mehr Zeit dem Gebet widmete, je größer die Arbeit des Tages war - eine Regel, die er immer als wirksam empfand. Und dies wird auch heute bei allen so sein, die es ausprobieren, denn durch Gebet - wenn es in Aufrichtigkeit und Glauben erfolgt - stellen wir uns dorthin, wo CHRISTUS in uns wirken kann, wo ER uns mit Seiner Weisheit erleuchten und mit Seiner Kraft stärken kann. Und so vermeiden wir Verwirrung und Fehler, die sonst unsere Arbeit begleiten würden.
Wir müssen nicht nur dort sein, wo uns GOTT Seine Absichten offenbaren kann, sondern IHN auch Seine Absichten auf Seine eigene Weise ausführen lassen. Es gab Menschen, die versucht haben, Gottes Absichten selbst zu verwirklichen, und ihre Erfahrung ist zu unserem Nutzen aufgezeichnet. Abraham und Sara versuchten es, und das Ergebnis war Ismael. Rebekka und Jakob versuchten es, und das Ergebnis war Trennung und lange Jahre des Leids. GOTT wird seine Absichten auf die bestmögliche Weise ausführen, wenn wir IHN lassen – wenn wir die Hindernisse entfernen, die in uns sind, die Barrieren, die vom [eigenen] Ich hervorgerufen werden. [Mögen die folgenden Worte des Psalmisten uns motivieren:] "Nicht uns, o HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre, um deiner Gnade und Treue willen!" [PS. 115,1] [SLT]
( Ellet J. Waggoner, Oktober 1893 )
Kommentare
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Jubel 31.12.2025 22:36
Hier ist ein Zeugnis von einer Rebe am Weinstock. Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben

Jetzt
Für diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend zwei entsprechende Links:
Übersicht Artikel Dr. Ellet J. Waggoner
Übersicht Artikel Alonzo T. Jones
Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.
Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die Abkürzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden für King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten Einfügungen von mir, die einer besseren Verständlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.