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Zu Worthaus: "Christliche Sexualethik"...

Zu Worthaus: "Christliche Sexualethik"...
Hier ist die Zusammenfassung, die unter dem Video gezeigt wird:

"Beschreibung

Christliche Sexualethik – Der Unterschied in den Paarbeziehungen zwischen antiken und mod... | 5.8.1

Christliche Sexualethik – Der Unterschied in den Paarbeziehungen zwischen antiken und modernen Gesellschaften | 5.8.1

Der Vortrag von Siegfried Zimmer über christliche Sexualethik mit dem Fokus auf dem Unterschied in den Paarbeziehungen zwischen antiken und modernen Gesellschaften überrascht. Eigentlich ist es kein Vortrag. Es ist ein Plädoyer. Anders als gewohnt nähert sich Zimmer der Thematik nicht sachlich, nicht systematisch, sondern überaus leidenschaftlich. Denn er hat ein Anliegen. Dafür kämpft er. Dafür streitet er. Und mitunter schäumt er. Für eine falsche Zurückhaltung ist ihm diese Thematik viel zu wichtig.
Natürlich tritt er dabei einigen auf den Schlips. Und das kann man ihm ankreiden. Aber bevor man das tut, sollte man sich drei Aspekte vor Augen führen: Erstens – und das betont Zimmer – kritisiert er keine Menschen, sondern ein religiöses System. Zweitens ist auch der Bibel diese Art der Zuspitzung vertraut: Paulus kritisiert ähnlich energisch eine Gruppe von Judenchristen, die versuchte bei »seinen« Galatern die Beschneidung einzuführen, – »Sollen sie sich doch gleich verschneiden lassen« lässt grüßen. Drittens kritisiert Zimmer ein religiöses System, dass seit Jahrhunderten keinerlei Gewissensbisse hat, die Bibel für seine Sichtweise zu vereinnahmen und zu verdrehen. Er kritisiert ein religiöses System, das vollkommen schamlos in das persönliche Leben von Menschen eingreift, das diesen Menschen nicht nur »auf den Schlips« tritt, sondern das Menschen manipuliert, mitunter sogar versklavt.
Siegfried Zimmer wendet sich gegen eine als christlich bezeichnete Sexualethik, die so tut als ob die heutige Gesellschaft mit der orientalischen Gesellschaft der Antike identisch wäre. Und er zeigt auf, dass diese »Ethik« zudem noch in sich selbst zutiefst verlogen ist! Sie ist willkürlich. Sie blendet nach Lust und Laune aus. Sie ist nicht das, was sie vorgibt zu sein. Sie ist definitiv nicht »bibeltreu«! Kein Sex vor der Ehe? Dazu sagt die Bibel nichts. Kann sie auch gar nicht. Gab es eigentlich nicht. Denn für jemanden, der schon vor seiner Geschlechtsreife verheiratet ist, ist es äußerst schwierig schon vorab tätig zu werden. Po­ly­ga­mie? In der Welt der Bibel gesellschaftlich und religiös vollkommen problemlos. Praktizieren auch Glaubenshelden. Aber welche »bibeltreue« Gemeinde würde heute einem Mann noch für seine Zweit- und Drittfrau den Segen geben?
Zimmer plädiert für eine christliche Sexualethik, die sehend ist. Die sich den geänderten gesellschaftlichen Verhältnissen der Moderne stellt. Die sich nicht an pseudo-christlichen Dogmen orientiert, sondern – und hier schließt sich der Kreis – an diesen Worten aus dem Galaterbrief: »Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!«") 
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Man sollte Andere nicht verurteilen, die ihren Glauben so leben wollen, wie sie es aus der Bibel kennen oder es ihre Geschwister vorleben.

Gegendarstellung folgt im nächsten Post.

Kommentare

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Komfortzone 27.12.2025 09:36
Die Bibel enthält keinen wörtlichen Satz „Kein Sex vor der Ehe“, aber sie verurteilt sehr klar jede Form von Sex außerhalb der Ehe unter Begriffen wie „Unzucht“ bzw. „sexuelle Unmoral“. 

Biblische Begriffe Das Neue Testament benutzt häufig das Wort porneia (meist mit „Unzucht“, „Hurerei“, „sexuelle Unmoral“ übersetzt) und stellt es neben „Ehebruch“ (moicheia). Hebräer 13,4 spricht von „Unzüchtigen und Ehebrechern“, wobei „Unzucht“ Sex vor bzw. außerhalb der Ehe umfasst, „Ehebruch“ Sex mit jemandem, der verheiratet ist. 

Zentrale Bibelstellen: 1. Korinther 6,18 („Flieht die Unzucht“) und 1. Thessalonicher 4,3–5 („meidet die Unzucht“) werden in der christlichen Auslegung fast einhellig so verstanden, dass Sex nur in der Ehe seinen Platz hat. 1. Korinther 7,2.9 betont: Jeder Mann soll „seine eigene Frau“ und jede Frau „ihren eigenen Mann“ haben; wer sich sexuell nicht enthalten kann, soll heiraten, nicht einfach sexuellen Kontakt als Lediger suchen. 

Ehe als Rahmen für Sex
Schon in 1. Mose 2,24 werden „ein Fleisch werden“ (sexuelle Einheit) und die feste Lebensgemeinschaft („er wird seiner Frau anhängen“) zusammengebunden; Sex ist als Teil der Ehe gedacht. Das Neue Testament versteht Sex als „finales“ und besonders verbindliches Band, das an das öffentliche, verbindliche Versprechen der Ehe geknüpft sein soll, nicht an unverbindliche Beziehungen. 

Traditionelle christliche Auslegung
In der jüdisch-biblischen Welt galt vorehelicher Sex klar als unzulässig; es gibt keinen biblischen Bericht, in dem Sex vor der Ehe positiv bewertet wird. Klassische und viele evangelikale/konservative Auslegungen ziehen daraus den Schluss: Sexuelle Beziehungen gehören zur Ehe; vorehelicher Sex wird als Sünde verstanden, auch wenn kein wörtliches „Du sollst keinen Sex vor der Ehe haben“ im Text steht.
 
Komfortzone 27.12.2025 09:58
Ferner stellt der Verfasser des Videos auch die Monogamie, wie sie in der Bibel dargestellt wird, in Frage, was sowohl den zehn Geboten (dem 6. und dem 9. Gebot) und ebenfalls den neutestamentlichen Aussagen widerspricht. 

Theologisch wird Salomos Vielweiberei daher nicht positiv gewertet, sondern als Teil seines Abfalls von Gott und als Ursache für das kommende Gericht über sein Königreich dargestellt.
 
Komfortzone 27.12.2025 10:01
Man kann solche Aussagen wie die im Video getrost als Irrlehre bezeichnen und solche die sowas verbreiten als Irrlehrer. 😊
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