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🌠 Weichnachtsgrüße aus dem illegal besetzten Palästina

🌠 Weichnachtsgrüße aus dem illegal besetzten Palästina
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von Tarek Baé auf Itidal.de 

24. /25. Dezember 2025




Zu Weihnachten wird darauf hingewiesen, dass Jesus heute als Flüchtling aus Palästina an unserer Grenze zurückgewiesen würde. Das ist wahr. Nur käme er ohnehin nie so weit.

Er könnte Betlehem nicht verlassen. Eingesperrt durch 708 Kilometer lange israelische Mauer, die das illegal von Israel besetzte palästinensische Westjordanland zu einem Ghetto macht. Der Internationale Gerichtshof (Case No. 186) stellt unmissverständlich fest: Das Besatzungsregime Israel begeht in den illegal besetzten palästinensischen Gebieten (Westjordanland, Ost-Jerusalem und Gaza) das Verbrechen der Apartheid. Unter diesen grausamen Umständen würde Jesus leben und sterben.

In unserem Land würde man sein Leid damit zu rechtfertigen versuchen, Israel habe „das Recht auf Sicherheit“ und würde sich nur „verteidigen“. Seiner Mutter, der Heiligen Maria, würde vorgeworfen, sie nutze ihr Baby als „menschliches Schutzschild“. Die drei Könige würden von Israels Militär gewaltsam am Versuch der Hilfe gehindert. Und weil es unsere „Staatsräson“ ist, würden wir die nötigen Waffen für diese Verbrechen direkt mitliefern.

Das ist die bittere Realität der unterdrückten Palästinenser unter israelischer Besatzung. Das wäre auch die Erfahrung des heiligen Gesandten und seiner heiligen Mutter, die - jenseits des kommerziellen Festes - aktuell in der christlichen Welt gefeiert werden. Seine Geschichte war nie unpolitisch. Und sie ist es auch heute nicht. Man kann sich nur dafür entscheiden, die Augen davor zu verschließen.

Ich wünsche allen Feiernden, insbesondere jenen die diese Festtage in Unterdrückung, Flucht, Krieg, Armut, Trauer und Mitgefühl begehen, ein besinnliches Fest mit ihren Liebsten.

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Kommentare

 
Autumn 25.12.2025 08:06
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Liebe @Tagesschau,

ein Dieb kann sich keine „neuen Besitztümer billigen“. Diebstahl ist eine aktive Straftat. So verhält es sich auch mit dem Bau illegaler Siedlungen auf völkerrechtswidrig von Israel besetzten palästinensischen Westjordanland. Israel hat nicht das Recht, dort etwas zu „billigen“. Israel befindet sich auf Land, das Israel nicht gehört.

Die Bezeichnung „billigen“ macht den Staat Israel hier zudem zu einem passiven Akteur, der womöglich Dritten den Bau der Siedlungen genehmigt. Das ist falsch. Der Staat Israel baut und unterhält die Siedlungen. Auf Land, das er illegal besetzt.

Es ist auch nicht bloße „Kritik“, die es international gibt. Das lässt die Gegenposition wie eine bloße Meinung wirken. Der Internationale Gerichtshof (IGH) hat in seinem wegweisenden Gutachten (Case No. 186) unmissverständlich klargestellt: Israels Besatzung palästinensischer Gebiete (Westjordanland, Gaza und Ost-Jerusalem) ist illegal, muss sofort beendet werden und darf von niemandem akzeptiert werden. Der IGH stellt auch fest, dass Israel innerhalb des Besatzungsregimes das Verbrechen der Apartheid begeht.

Im Textbeitrag selbst erwähnt ihr im letzten Abschnitt, dass die Siedlungen „international als illegal gelten“. Ohne die Fakten auszuschreiben. Oder die Illegalität als Fakt zu benennen. Im gesamten Text gibt es keinen Verweis auf den IGH.

Das müsst ihr besser können. Warum, zeigt die Nachricht selbst. Israels Finanzminister Smotrich, der die neuen Siedlungspläne ankündigte, erklärte explizit, durch sie solle die Gründung des Staates Palästina verhindert werden. Die richtige Wortwahl ist entscheidend. Weil es sich um eine juristische Frage handelt, nicht um eine politische. In einem Land, in dem die Regierung dem Genozid- und Apartheidregime Israel Waffen liefern lässt, politische und diplomatische Rückendeckung gibt und laut UN-Experten und Menschenrechtsgruppen wie Amnesty Kritik daran niederschlagen lässt, muss Journalismus besonders akkurat und klar sein; und die Regierung entsprechend mit Fakten konfrontieren. Daran scheitert ihr.

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Autumn 25.12.2025 08:11

23. Dezember 2025

Deutschland hat Israel eindringlich vor den Folgen des illegalen Siedlungsbaus im besetzten Westjordanland gewarnt.
Dieser trage dazu bei, die israelische Besatzung zu verlängern statt sie zu beenden, erklärte das Auswärtige Amt (AA) am Montag in Berlin.

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[ Trotzdem liefert Deutschland weiterhin die Waffen
 und stärkt bedingungslos den Rücken 😆 ]
 
Autumn 25.12.2025 08:21


In Jenin im illegal von Israel besetzten palästinensischen Westjordanland wurde über Nacht der Weihnachtsbaum in Brand gesetzt. Am nächsten Morgen war der lokale Imam einer der ersten Unterstützer, die solidarisch dabei halfen, den Weihnachtsschmuck wiederherzustellen. Innerhalb weniger Stunden stand der Weihnachtsbaum wieder in voller Pracht.

Nach zwei Jahren Trauer in Folge, feiern die christlichen Palästinenser dieses Jahr zum ersten mal wieder groß das Weihnachtsfest. Zwei Jahre lang verzichteten sie aus Solidarität mit ihren Mitbürgern in Gaza, die einem Genozid ausgesetzt waren, auf die bunten Feierlichkeiten.

Der Zusammenhalt von Palästinensern, unabhängig davon ob sie christlich oder muslimisch sind, steht weltweit für den Vorbildcharakter eines Volks, das laut UN den Verbrechen der Apartheid und des Genozids ausgesetzt ist.


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Autumn 25.12.2025 08:29
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https://www.instagram.com/reel/DSqETmMDfST/?utm_source=ig_web_copy_link

Traditioneller Weihnachtsumzug der Jugend der christlichen Palästinenser 🇵🇸
in Betlehem (بيت لحم) im illegal besetzten Westjordanland.

Die einst große christliche Stadt hält ihre Traditionen aufrecht. Laut einer Studie des Palestinian Centre for Research and Cultural Dialogue geben 76 % der Christen in Betlehem an, Christen würden wegen der israelischen Besatzung wegziehen. Zwei Jahre lang feierten die christlichen Palästinenser aus Solidarität kein Weihnachten. Wegen des Genozids in Gaza. Nun ziehen sie wieder laut, stolz und ungebrochen durch die Straßen.

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Autumn 25.12.2025 16:27

25. Dezember 2025

Netanjahus Weihnachts-Schwindel

Trotz israelischer Aggressionen behauptet Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Christen in Israel könnten ihren Glauben in „völliger Freiheit“ ausleben.

Israel sei das einzige Land in Nahost, in dem das Chrsitentum aufblühe, sagte Netanjahu am Mittwoch in Jerusalem.

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Autumn 25.12.2025 16:30

25. Dezember 2025

Israelische Truppen stürmen Weihnachtsfeier 

Israelische Truppen haben eine Weihnachtsfeier im überwiegend arabisch bevölkerten Viertel Wadi Nisnas in Haifa gestürmt.

Örtlichen Berichten zufolge wurden bei dem Vorfall am Samstag mehrere Christen verschleppt und misshandelt.
Die Hintergründe sind noch unklar.

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Autumn 25.12.2025 19:33

August 2025

Israel’s War on Christianity: The Holy Land under Siege

A documented pattern of Israeli attacks on Christians, and Christian churches, clergy, cemeteries, and holy sites is driving Christianity to the brink in its birthplace

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Autumn 26.12.2025 07:38


Bethlehem pastor reveals struggles of Palestinian Christians

25. Dezember 2025

Reverend Munther Isaac is a Palestinian pastor who has been vocal in his criticism of the West's lack of response to Israel’s Gaza genocide and ongoing occupation of Palestine. His sermon 'Christ In The Rubble' went viral and formed the basis of his book of the same name.

Being brutally honestly about his own struggle to maintain his faith after years of genocide and brutal colonialism, he famously said “If Jesus were to be born today, he would be born under the rubble in Gaza."


This Christmas, he speaks to Roundtable about the challenges and ongoing struggles facing Palestinian Christians in the birthplace of their religion.



Israel ist ein Apartheit-Staat basierend auf jüdischer militärischer Vorherrschaft


Amerikaner feiern Weihnachten und schicken gleichzeitig Bomben ins Heilige Land

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Autumn 26.12.2025 15:52
Es wurde ein Kommentar gelöscht.  😩

siehe ➡ hier

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Autumn 04.01.2026 07:58


Hier noch weitere Bilder von den palästinensischen Christen in Bethlehem
und ihrer Feier der Geburt Jesu (2025)

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