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Wie bekommt Gott alle Ehre durch meine Gottes-Kindschaft?

Wie bekommt Gott alle Ehre durch meine Gottes-Kindschaft?
Die Frage mag erst mal ungewohnt erscheinen. Hat aber tatsächlich viel mehr Bewandtnis,
wenn wir uns fragen, wir ER an Sein Ziel kommt. Gott hat die Welt erschaffen, um letztlich mit uns als Krönung der Schöpfung Gemeinschaft zu leben in seinem ewigen Reich. Und es werden viele sein, eine unüberschaubare Menge an Gläubigen, die - nach seinem Ebenbild erschaffen - Gott mit ganzem Herzen lieben und IHN verEHREn. Und diese alle sind über den schmalen Weg zu Jesus gekommen, und eine noch viel größere Schar ging über den breiten Weg ins Verderben, in die ewige Verdammnis. Klar – an dieser Stelle scheiden sich die Geister. Weil es uns nicht behagt, dass vielleicht nicht alle Menschen, die ich liebe, die Ewigkeit an SEINER Seite verbringen werden. Und ginge es nach meinen Vorstellungen, würde ich Gott doch raten, einfach alle anderen Menschen, die von Jesus nichts wissen wollen, auch mit dem Glauben zu beschenken, damit sie dabei sein können. Aber an diesem Punkt merke ich, dass ER da so gar nicht interessiert ist an meinen Ideen, sondern sich sein Vorrecht behält, als Schöpfer seine eigenen Pläne zu verwirklichen. Mich macht es demütig, mich auf der einen Seite darüber zu freuen, dass Er mich liebt und für sein ewiges Reich vorgesehen hat, und auf der anderen Seite zu akzeptieren, dass Er dies tatsächlich nur für die gemacht hat, die er vorgesehen hat nach SEINEM Ratschluss.
Unser Empfinden für die Gerechtigkeit schlägt bei diesen Gedanken oft Alarm, und wir glauben schnell, dass dies ja ungerecht wäre, wenn ER einige für sein Reich erwählt und andere nicht. Mir hilft es zu erkennen: wenn Gott einfach nur gerecht wäre und nur "die" in sein Reich aufnimmt, die seine Gebote halten, dann wäre ich wohl nicht dabei. Vermutlich keiner - außer Jesus.
Die Begnadigung einzelner aus der großen Masse ist tatsächlich sein Vorrecht. Alles nachlesbar in Röm 9,8-24. 
Die in der Überschrift gestellte Frage beantworte ich für mich so: Es ist kein einziger Anteil von mir dabei, der darüber entschieden hat, dass ich Sein Kind sein darf. Er hatte entschieden, nicht ich. Wäre „meine“ Entscheidung ausschlaggebend, könnte ich „mir“ dafür die Ehre geben. Könnte sagen: Jo, hab ich gut gemacht. Gut, dass ich Jesus in mein Herz gelassen habe und Ihm nachgefolgt bin und so im Glauben wachsen konnte. Dieser Eigenanteil beschneidet dann aber Seine Gnade. Wenn es so wäre, dass Gott „allen“ Menschen durch vorrauseilende Gnade die Möglichkeit gegeben hätte, sich für ihn zu entscheiden, wäre es demzufolge der persönliche Anteil des jeweiligen Menschen, der geehrt werden könnte. Diesen Anteil der Ehre könnten wir dann nicht Gott zurechnen, sondern den Menschen, die entschieden hatten. Er bekäme also nicht ALLE Ehre.
Übrigens: auch in der Bibel wurde das schon thematisiert, was es bedeutet, wenn wir seine Gnade durch zusätzliche Bedingungen (wie z.B. Beschneidung) erweitern. Wenn seine Gnade also nicht mehr zu 100% ausschlaggebend ist für meine Errettung, sondern der Mensch ebenfalls etwas tun muss. Das nennt man laut Bibel dann Irrlehre. Oh weh, das will natürlich niemand hören, juckt auch nicht in den Ohren. Aber sorry, ich muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Ich bin eigentlich auf der Suche nach einer lieben Partnerin, aber ich kann nicht anders, als auch Wahrheiten über IHN zu bekennen.
Ich wünsche mir von Herzen, dass ihr euch aufmacht und Gott weiter erforscht. Denn so, wie ER ist, wird er in Ewigkeit bleiben.

Kommentare

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Sinclaire888 23.12.2025 11:59
Gut geschrieben, SoulLover.😊👍
Ja, Jesus soll in unserem Leben zunehmen und wir sollen abnehmen. Er ist die Basis und wird sich nicht ändern.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Partnersuche.
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