Die kurze Antwort wäre wohl: Seiner Liebe in unserer Wiedergeburt ist nicht zu widerstehen.
Wenn jemand das Geschenk der Gnade erhalten hat, bedeutet es, dass man Jesus als Retter und Herrn sieht. Dieses Geschenk ist so überführend, dass eine Ablehnung nicht vorgesehen ist.
Und anders ausgedrückt: Wenn jemand seine Liebe nicht annimmt, hat auch (noch) keine Wiedergeburt stattgefunden.
500 Jahre Martin Luthers Antwort “Das der freie Wille nichts sei”
23.12.2025 09:18
500 Jahre Martin Luthers Antwort “Das der freie Wille nichts sei”
23.12.2025 09:18
500 Jahre Martin Luthers Antwort “Das der freie Wille nichts sei”
Ja, das ist für jeden nachprüfbar, und seine Antwort zu der Frage, ob ich mich durch meinen freien Willen für IHN entschieden habe oder aber ER das Geschenk meines Glaubens an Jesus an mich persönlich abgegeben hat, in wunderbar schrecklich langen Bandwurmsätzen nachlesbar.
Und seine Antwort war im Jahre 1525 – also genau 500 Jahre her – als verspätete Antwort auf das Schrifstück “Der freie Wille” von Erasmus von Rotterdam (1524) . Aber seine klaren Gedanken zu dieser Frage sind zeitlos und nachvollziehbar. Aber sie entsprechen nicht dem heutigen Mainstream-Glauben in fast allen Gemeinden, wo wir (auch ich) mit der Theologie großwurden, dass es doch meine Freie Entscheidung gewesen sei, auf SEIN Angebot reagiert zu haben und somit durch diese Entscheidung zum Kind Gottes wurde. Und deshalb verwenden wir viel Kraft und Aufhebens, um die Entscheidung der Nichtgläubigen dahin zu bewegen, sich doch auch für IHN zu öffnen.
Und diese Reaktion ist normal, weil es uns so gelehrt wird. Und gerade bei den Menschen, die wir lieben, sind wir besonders eifrig auch enttäuscht, wenn sie dann doch nichts mit Jesus zu tun haben wollen. Ein Dilemma.
Ich gebe zu: ich liebe es, mich mit meinen Geschwistern, die Jesus bereits kennen, darüber auszutauschen, was genau sie zu einem Kind Gottes gemacht hat.
Ich kann guten Gewissens jedem empfehlen, die nun 500-Jahre alte Antwort Luthers einmal zu lesen, auch wenn sein Schreibstil nicht sehr angenehm ist, aber inhaltlich ist es sehr kostbar.
Hierin legt er anhand von 344 verschiedenen Bebelversen aus, warum doch Gott es ist, der mich zuerst geliebt hat, und dies auch der Grund ist, warum nichts und niemand mich jemals von der Liebe Gottes trennen kann. Weil es eben nicht meine Entscheidung war, sondern seine vor Grundlegung der Welt. Und weil er mich zuerst geliebt hat, liebe ich auch IHN so sehr, aus Dankbarkeit, dass er mich aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat.
Ich schreibe euch das aber nicht, weil ich gerne diskutiere, sondern davon überzeugt bin, dass auch eure Liebe zu Gott um einiges höher schlagen wird, wenn ihr IHN als Grund für eure Gotteskindschaft sehen könnt, auch wenn ihr dann vorerst gegen den Strom der allgemeinen Überzeugung schwimmen müsst. Ich habe das aber geschafft, weil mir die Bibel da sehr vertraut zur Seite stand und die gut bekannten Theologen wie Augustinus, Luther, Zwingli, Calvin, Withfield und Spurgeon ein gutes Vorbild sein konnten.
Ich lade euch ein, die Bibel neu zu entdecken
Und seine Antwort war im Jahre 1525 – also genau 500 Jahre her – als verspätete Antwort auf das Schrifstück “Der freie Wille” von Erasmus von Rotterdam (1524) . Aber seine klaren Gedanken zu dieser Frage sind zeitlos und nachvollziehbar. Aber sie entsprechen nicht dem heutigen Mainstream-Glauben in fast allen Gemeinden, wo wir (auch ich) mit der Theologie großwurden, dass es doch meine Freie Entscheidung gewesen sei, auf SEIN Angebot reagiert zu haben und somit durch diese Entscheidung zum Kind Gottes wurde. Und deshalb verwenden wir viel Kraft und Aufhebens, um die Entscheidung der Nichtgläubigen dahin zu bewegen, sich doch auch für IHN zu öffnen.
Und diese Reaktion ist normal, weil es uns so gelehrt wird. Und gerade bei den Menschen, die wir lieben, sind wir besonders eifrig auch enttäuscht, wenn sie dann doch nichts mit Jesus zu tun haben wollen. Ein Dilemma.
Ich gebe zu: ich liebe es, mich mit meinen Geschwistern, die Jesus bereits kennen, darüber auszutauschen, was genau sie zu einem Kind Gottes gemacht hat.
Ich kann guten Gewissens jedem empfehlen, die nun 500-Jahre alte Antwort Luthers einmal zu lesen, auch wenn sein Schreibstil nicht sehr angenehm ist, aber inhaltlich ist es sehr kostbar.
Hierin legt er anhand von 344 verschiedenen Bebelversen aus, warum doch Gott es ist, der mich zuerst geliebt hat, und dies auch der Grund ist, warum nichts und niemand mich jemals von der Liebe Gottes trennen kann. Weil es eben nicht meine Entscheidung war, sondern seine vor Grundlegung der Welt. Und weil er mich zuerst geliebt hat, liebe ich auch IHN so sehr, aus Dankbarkeit, dass er mich aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat.
Ich schreibe euch das aber nicht, weil ich gerne diskutiere, sondern davon überzeugt bin, dass auch eure Liebe zu Gott um einiges höher schlagen wird, wenn ihr IHN als Grund für eure Gotteskindschaft sehen könnt, auch wenn ihr dann vorerst gegen den Strom der allgemeinen Überzeugung schwimmen müsst. Ich habe das aber geschafft, weil mir die Bibel da sehr vertraut zur Seite stand und die gut bekannten Theologen wie Augustinus, Luther, Zwingli, Calvin, Withfield und Spurgeon ein gutes Vorbild sein konnten.
Ich lade euch ein, die Bibel neu zu entdecken

Kommentare
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(Nutzer gelöscht) 23.12.2025 21:52
Genau. Und das ist das, was wir tun müssen bei der ganzen Geschichte, wir müssen uns dafür entscheiden seine Liebe anzunehmen.
Weil es eben nicht meine Entscheidung war, sondern seine vor Grundlegung der Welt. ,schreibst du in deinem Text.
Das ist richtig, aber wenn ich seine Liebe nicht annehme aus freiem Willen, kraft meiner Entscheidung, dann führt Seine Liebe nicht zum Ziel. Dann bleibt sie wirkungs-, und bedeutungslos für mich, mein Leben und mein Jenseits.
Weil es eben nicht meine Entscheidung war, sondern seine vor Grundlegung der Welt. ,schreibst du in deinem Text.
Das ist richtig, aber wenn ich seine Liebe nicht annehme aus freiem Willen, kraft meiner Entscheidung, dann führt Seine Liebe nicht zum Ziel. Dann bleibt sie wirkungs-, und bedeutungslos für mich, mein Leben und mein Jenseits.
SoulLover 23.12.2025 23:05
Ja, und dies ist die der allgemeine Mainstream zu glauben, ich müsse etwas tun beim Erhalt seines Gnadengeschenkes. Aber das gibt die Bibel so nicht her. Die Gnade wird von Gott geschenkt - ohne Annahme-Bestätigung. Aber - weil wir dass immer und immer wieder so gelehrt bekommen, denken wir, das es so ist. Und wenn du dich mit Luthers Antwort beschäftigst, könnte das vielleicht helfen, eine andere Perspektive zu bekommen und seine bedingungslose Liebe neu zu erfahren.
(Nutzer gelöscht) 23.12.2025 23:17
also, seine bedingungslose Liebe habe ich schon erfahren, das eine schließt das andere nicht aus.
Und ich erfahre es auch beständig so, wenn ich Gott nicht einlade mir seine Liebe zu offenbaren, dann passiert nichts. Wenn ich es aber tue, dann erfahre ich seine Liebe in vielfältiger Art und Weise und immer so, dass sie mich erreicht und sehr berührt. Das ist insofern keine Theologie sondern Erfahrung und die macht mich sehr sicher, dass es eben so ist. Gottes Liebe ist ein Geschenk, das ich annehmen muss.
Also, so ganz kann ich deine Erkenntnis nicht nachvollziehen. Muss ich aber auch nicht. Es ist ein guter Impuls von dir, das Ganze noch einmal zu prüfen. Ich weiß nur nicht ob ich tatsächlich Lust dazu habe Luthers Schriften und Gedankengänge durchzuarbeiten.
Und ich erfahre es auch beständig so, wenn ich Gott nicht einlade mir seine Liebe zu offenbaren, dann passiert nichts. Wenn ich es aber tue, dann erfahre ich seine Liebe in vielfältiger Art und Weise und immer so, dass sie mich erreicht und sehr berührt. Das ist insofern keine Theologie sondern Erfahrung und die macht mich sehr sicher, dass es eben so ist. Gottes Liebe ist ein Geschenk, das ich annehmen muss.
Also, so ganz kann ich deine Erkenntnis nicht nachvollziehen. Muss ich aber auch nicht. Es ist ein guter Impuls von dir, das Ganze noch einmal zu prüfen. Ich weiß nur nicht ob ich tatsächlich Lust dazu habe Luthers Schriften und Gedankengänge durchzuarbeiten.
SoulLover 24.12.2025 09:14
Deine Erfahrung kann ich so absolut bestätigen. Ich stehe auch als sein Kind täglich vor den Entscheidungen, IHN in mein Leben reinzulassen oder mein eigenes Ding zu drehen. Und wenn ich IHN einlade, erlebe ich ihn auch. Und ich erlebe Gott nicht nur als ein Gefühl der Liebe, sondern auch als Ratgeber, indem ich seine Gedanken, die tief in mir hervorkommen, prüfe und idealerweise in meinem Leben umsetze.
Aber ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass wir uns jetzt darüber unterhalten, wie ich als wiedergeborener Christ diesem wunderbaren Gott begegne, Das steht in keinem Zusammenhang mit der Frage, wie oder besser warum ein Mensch zu diesem wiedergeborenen Christ "wird".
Und deine Unlust, Luthers Schriften zu lesen, kann ich nur zu gut nachempfinden. Es kostet Zeit und Bereitschaft, die langjährigen Prägungen einer Prüfung auszusetzen. Und bei deiner Gotteskindschaft selber wird dieses Thema keinen Unterschied machen, vermutlich aber deine Liebe zu IHM steigern, wenn du weißt, dass ER dich wirklich und ganz konkret zuerst gesehen und geliebt und angenommen hat. 😇
Aber ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass wir uns jetzt darüber unterhalten, wie ich als wiedergeborener Christ diesem wunderbaren Gott begegne, Das steht in keinem Zusammenhang mit der Frage, wie oder besser warum ein Mensch zu diesem wiedergeborenen Christ "wird".
Und deine Unlust, Luthers Schriften zu lesen, kann ich nur zu gut nachempfinden. Es kostet Zeit und Bereitschaft, die langjährigen Prägungen einer Prüfung auszusetzen. Und bei deiner Gotteskindschaft selber wird dieses Thema keinen Unterschied machen, vermutlich aber deine Liebe zu IHM steigern, wenn du weißt, dass ER dich wirklich und ganz konkret zuerst gesehen und geliebt und angenommen hat. 😇
pieter49 24.12.2025 10:00
Leider gibt es in der Christenheit, besonders in der BRD, mehr Überheblichkeit...
als:
Demut und Dankbarkeit !
Finde darum das Evangelikale Glaubensbekenntnis auch Sonderbar !
ICH habe Jesus angenommen...
und
ICH bin Wiedergeboren...
Kommt mir ein wenig Hochmütig vor...
...und nicht Biblisch !!
als:
Demut und Dankbarkeit !
Finde darum das Evangelikale Glaubensbekenntnis auch Sonderbar !
ICH habe Jesus angenommen...
und
ICH bin Wiedergeboren...
Kommt mir ein wenig Hochmütig vor...
...und nicht Biblisch !!
(Nutzer gelöscht) 24.12.2025 10:37
Und bei deiner Gotteskindschaft selber wird dieses Thema keinen Unterschied machen, vermutlich aber deine Liebe zu IHM steigern, wenn du weißt, dass ER dich wirklich und ganz konkret zuerst gesehen und geliebt und angenommen hat.
na, da rennst du offene Türen ein, wenn mir eins klar ist, dann das...................ich kann schwer nachvollziehen, dass es Christen gibt, die das anders sehen.
Frohes Fest wünsche ich
na, da rennst du offene Türen ein, wenn mir eins klar ist, dann das...................ich kann schwer nachvollziehen, dass es Christen gibt, die das anders sehen.
Frohes Fest wünsche ich

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