Lobpreis und Wordship
12.12.2025 17:35
Lobpreis und Wordship
12.12.2025 17:35
Lobpreis und Wordship
Es ist Freitag und wieder einmal Zeit, etwas Ruhe und Besinnlichkeit zu erhalten.
Stellt ein, was dem Herrn ehrt und dient ..und vor allem ...uns..
BMX1
🙂
Stellt ein, was dem Herrn ehrt und dient ..und vor allem ...uns..
BMX1
🙂
Kommentare
BMX1 12.12.2025 17:35
BMX1 12.12.2025 17:37
"Je älter wir werden, desto kleiner werden unsere Wunschzettel, denn die Dinge, die wir uns wirklich wünschen, kann man nicht kaufen."
🙂
🙂
Nordlady 12.12.2025 17:43
Lieber Weihnachtsmann,
zu Weihnachten wünsche ich
mir ein riesiges PLUS auf
meinem Konto und ein
fettes MINUS auf
meiner Wage.
Und bitte, bitte vertausche
das nicht wieder. 😊😊
zu Weihnachten wünsche ich
mir ein riesiges PLUS auf
meinem Konto und ein
fettes MINUS auf
meiner Wage.
Und bitte, bitte vertausche
das nicht wieder. 😊😊
BMX1 12.12.2025 17:47
"Das wahre Geschenk liegt nicht in der Fülle, sondern in der Hand, die es reicht."
🙂
🙂
BMX1 12.12.2025 18:03
"Das Weihnachtsfest naht schon heran" -
der Hansel sagt's beim Essen -,
"die Wünsche meld' ich euch jetzt an,
ihr dürft sie nicht vergessen!
Um Ski und Schlittschuh' möchte ich
euch ganz besonders bitten;
auch fehlt, ihr wißt es sicherlich,
mir noch ein neuer Schlitten.
Drei dicke Bücher wünsch ich mir,
Briefmarken auch daneben,
dazu ein Album und Papier,
um sie schön einzukleben.
Ein Domino, ein Schachbrettspiel,
ein Kasperletheater -
und einen neuen Peitschenstiel
vergiß nicht, lieber Vater!
und viele Tiere auch von Holz
und andere aus Pappe,
Indianerfederkopfschmuck stolz
und eine neue Mappe.
Heinrich Seidel
der Hansel sagt's beim Essen -,
"die Wünsche meld' ich euch jetzt an,
ihr dürft sie nicht vergessen!
Um Ski und Schlittschuh' möchte ich
euch ganz besonders bitten;
auch fehlt, ihr wißt es sicherlich,
mir noch ein neuer Schlitten.
Drei dicke Bücher wünsch ich mir,
Briefmarken auch daneben,
dazu ein Album und Papier,
um sie schön einzukleben.
Ein Domino, ein Schachbrettspiel,
ein Kasperletheater -
und einen neuen Peitschenstiel
vergiß nicht, lieber Vater!
und viele Tiere auch von Holz
und andere aus Pappe,
Indianerfederkopfschmuck stolz
und eine neue Mappe.
Heinrich Seidel
BMX1 12.12.2025 18:09
Ein Brennglas, eine Kamera,
ein Blitzlicht für die Nacht; -
ich knipse dann von fern und nah,
wie sich's gerade macht.
Und einen großen Tannenbaum,
dran hundert Lichter glänzen,
mit Marzipan und Zuckerschaum
und Schokoladenkränzen.
Doch scheint euch dies ein wenig viel,
so könnt ihr daraus wählen.
Es könnte wohl der Peitschenstiel
und auch die Mappe fehlen!"
Als Hansel so gesprochen hat,
sieht man die Eltern lachen.
"Was willst du, kleiner Nimmersatt,
mit all den vielen Sachen?"
"Wer soviel wünscht", der Vater spricht,
"bekommt auch nicht ein Achtel.
Er kriegt ein ganz klein wenig Nix
in einer Pfennigschachtel."
2.Teil
🙂
ein Blitzlicht für die Nacht; -
ich knipse dann von fern und nah,
wie sich's gerade macht.
Und einen großen Tannenbaum,
dran hundert Lichter glänzen,
mit Marzipan und Zuckerschaum
und Schokoladenkränzen.
Doch scheint euch dies ein wenig viel,
so könnt ihr daraus wählen.
Es könnte wohl der Peitschenstiel
und auch die Mappe fehlen!"
Als Hansel so gesprochen hat,
sieht man die Eltern lachen.
"Was willst du, kleiner Nimmersatt,
mit all den vielen Sachen?"
"Wer soviel wünscht", der Vater spricht,
"bekommt auch nicht ein Achtel.
Er kriegt ein ganz klein wenig Nix
in einer Pfennigschachtel."
2.Teil
🙂
BMX1 12.12.2025 18:16
Der Wunschzettel
Es liegt, wie immer schon, bereit,
im Stubenschrank verborgen,
das Briefpapier für die Weihnachtszeit.
Ich brauch‘ es heute morgen.
Schon such‘ ich nach dem Briefpapier,
- wo ist es nur geblieben?
Es lag doch letztes Jahr noch hier …
Wer hat so viel geschrieben?!
Mein Bruder sagt, er weiß es nicht.
Ich soll ein Schulheft nehmen!
Ich schimpf‘: „Du bist ein dummer Wicht
und solltest dich was schämen!“
Ich suche alle Schränke ab,
auch Schubladen und Borte.
Doch weil ich keine Lust mehr hab‘
Nehm‘ ich’s von schlichter Sorte:
Ich seh‘ drei Zettel, schier und fein,
die werd‘ ich hübsch verzieren.
Mein Wunschzettel soll prächtig sein,
will mich ja nicht blamieren!
Schon male, klebe, schreibe ich.
Bemüh‘ mich über Stunden!
Der Weihnachtsmann staunt sicherlich.
Mein Bruder ruft: „Gefunden!“
Corinna Herntier
Mehr hier: https://www.literatpro.de/gedicht/der-wunschzettel
Es liegt, wie immer schon, bereit,
im Stubenschrank verborgen,
das Briefpapier für die Weihnachtszeit.
Ich brauch‘ es heute morgen.
Schon such‘ ich nach dem Briefpapier,
- wo ist es nur geblieben?
Es lag doch letztes Jahr noch hier …
Wer hat so viel geschrieben?!
Mein Bruder sagt, er weiß es nicht.
Ich soll ein Schulheft nehmen!
Ich schimpf‘: „Du bist ein dummer Wicht
und solltest dich was schämen!“
Ich suche alle Schränke ab,
auch Schubladen und Borte.
Doch weil ich keine Lust mehr hab‘
Nehm‘ ich’s von schlichter Sorte:
Ich seh‘ drei Zettel, schier und fein,
die werd‘ ich hübsch verzieren.
Mein Wunschzettel soll prächtig sein,
will mich ja nicht blamieren!
Schon male, klebe, schreibe ich.
Bemüh‘ mich über Stunden!
Der Weihnachtsmann staunt sicherlich.
Mein Bruder ruft: „Gefunden!“
Corinna Herntier
Mehr hier: https://www.literatpro.de/gedicht/der-wunschzettel
BMX1 12.12.2025 18:19
Ich hab einen Wunschzettel geschrieben
Und zu den Schneeflocken gelegt
Drauf steht, was mich dies Jahr bewegt
Es sind nicht viele Wünsche geblieben.
Ich beschwerte ihn mit einem Traum
Damit das Christkind ihn auch sieht
Und nicht in Eile vorüberfliegt.
Ich wünsch mir nur dieses unterm Baum:
Viel Alltag, hier und jetzt, nicht später
Wo die Erinnerungen wohnen
Und alle Hoffnungen sich lohnen
Und diesen, bitte, stets mit Peter.
Ein Päckchen Zukunft möcht ich finden
Sein stilles Lächeln sei darin
Genügend Kraft und auch der Sinn
zum Hindernisseüberwinden.
Bald einen Schneemann bauen rund
Frühlingssonne, Sommerwiesen
Würd ich gern mit ihm genießen
Ein Herbstspaziergang wäre Grund
Für jeden Tag sich zu begeistern
Reich beschenkt und tief beglückt
Und fröhlich angenehm verrückt
Unser Schicksal noch zu meistern
Dazu ein wenig Kerzenlicht
Auch einen Briefumschlag voll Zeit
Für Arbeit und für Heiterkeit
Mehr brauchen wir ganz sicher nicht.
Nun noch die Wärme seiner Hand
Ein Schneeglöckchen nicht zu vergessen
Steck, Christkind, wenn es nicht vermessen
In der Schleife buntes Band.
Patricia Koelle
Und zu den Schneeflocken gelegt
Drauf steht, was mich dies Jahr bewegt
Es sind nicht viele Wünsche geblieben.
Ich beschwerte ihn mit einem Traum
Damit das Christkind ihn auch sieht
Und nicht in Eile vorüberfliegt.
Ich wünsch mir nur dieses unterm Baum:
Viel Alltag, hier und jetzt, nicht später
Wo die Erinnerungen wohnen
Und alle Hoffnungen sich lohnen
Und diesen, bitte, stets mit Peter.
Ein Päckchen Zukunft möcht ich finden
Sein stilles Lächeln sei darin
Genügend Kraft und auch der Sinn
zum Hindernisseüberwinden.
Bald einen Schneemann bauen rund
Frühlingssonne, Sommerwiesen
Würd ich gern mit ihm genießen
Ein Herbstspaziergang wäre Grund
Für jeden Tag sich zu begeistern
Reich beschenkt und tief beglückt
Und fröhlich angenehm verrückt
Unser Schicksal noch zu meistern
Dazu ein wenig Kerzenlicht
Auch einen Briefumschlag voll Zeit
Für Arbeit und für Heiterkeit
Mehr brauchen wir ganz sicher nicht.
Nun noch die Wärme seiner Hand
Ein Schneeglöckchen nicht zu vergessen
Steck, Christkind, wenn es nicht vermessen
In der Schleife buntes Band.
Patricia Koelle
BMX1 12.12.2025 18:33
Wunschzettel zeigen Verhältnis von Eltern und Kindern
Ein besonderer Schatz des Hauses ist eine Sammlung von Wunschzetteln vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Sie haben sich im Laufe der Zeit drastisch verändert. Dass die Kinder fein säuberlich ihre Wünsche notieren: Das ist noch gar nicht so lange Brauch. Wie sich das Verhältnis von Eltern und Kindern, die gesellschaftliche Situation, die Verteilung des Wohlstands entwickelt haben - all das spiegelt sich in den Wunschzetteln wider.
Erster Weltkrieg: Soldaten-Engel auf Wunschzettel-Vordruck
Ein Wunschzettel aus der Zeit des Ersten Weltkrieges zeigt zwei Engelsfiguren: eine auf einem Schaukelpferd, die andere mit einem Militärhelm und einem Gewehr.
Nach dem Ersten Weltkrieg verschwindet der Soldaten-Engel vom Wunschzettel-Vordruck.
Erst um 1890 kommen Wunschzettel in Mode, durch die Spielzeugindustrie und den Handel. Vielen dieser Vordrucke sieht man an, aus welcher Zeit sie stammen. Ein Exemplar aus dem Ersten Weltkrieg zeigt einen Engel als Soldat. Als der Krieg vorbei ist, verschwindet auch der Soldaten-Engel. Auch die Wünsche ändern sich. Ein Junge namens Alf wünscht sich 1916 immerhin an dritter Stelle: Frieden.
Auch die wirtschaftliche Situation der Familien spiegelt sich in den Wunschzetteln wider. Auf einem herausgerissenen Blatt, das nicht vollständig ist, wünscht sich ein Kind einen Keks, ein bisschen Papier und ein paar Stifte.
Es beginnt im 19. Jahrhundert mit sogenannten "Weihnachtswünschen" - handschriftlichen Briefen an die Eltern mit einem Gedicht. "Diese waren eine Ertüchtigung der Kinder und gleichzeitig das Geschenk an die Eltern - verbunden damit, dass sie nicht nur diese wunderbaren Blätter beschreiben, sondern den Text auch auswendig lernen mussten", erklärt Alix Paulsen vom Weihnachtshaus Husum. Mit den Briefen hätten die Eltern kontrolliert, ob das Auswendiglernen geglückt war. "Vermutlich erst dann durften die Kinder einen Blick auf den Weihnachtstisch werfen."
Nachkriegszeit: Wünsche werden international
Als es nach 1945 langsam wirtschaftlich bergauf geht, wirkt sich das auch auf die Geschenke aus. Wenn die Eltern mehr Geld haben, können sich die Kinder mehr wünschen. Es tut sich eine vorher unbekannte Vielfalt der Möglichkeiten auf - das Wirtschaftswunder findet sich in den Wunschzetteln wieder. Auch sei spannend zu sehen, wie die Wünsche in der Nachkriegszeit plötzlich international wurden, so Paulsen. "Es kommen Dinge hinein, die vorher keine Rolle gespielt haben, zum Beispiel eine Collegemappe oder ein Titi-Hemd. Das sind Dinge, mit denen man vorher mit Sicherheit nicht konfrontiert wurde."
Ein besonderer Schatz des Hauses ist eine Sammlung von Wunschzetteln vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Sie haben sich im Laufe der Zeit drastisch verändert. Dass die Kinder fein säuberlich ihre Wünsche notieren: Das ist noch gar nicht so lange Brauch. Wie sich das Verhältnis von Eltern und Kindern, die gesellschaftliche Situation, die Verteilung des Wohlstands entwickelt haben - all das spiegelt sich in den Wunschzetteln wider.
Erster Weltkrieg: Soldaten-Engel auf Wunschzettel-Vordruck
Ein Wunschzettel aus der Zeit des Ersten Weltkrieges zeigt zwei Engelsfiguren: eine auf einem Schaukelpferd, die andere mit einem Militärhelm und einem Gewehr.
Nach dem Ersten Weltkrieg verschwindet der Soldaten-Engel vom Wunschzettel-Vordruck.
Erst um 1890 kommen Wunschzettel in Mode, durch die Spielzeugindustrie und den Handel. Vielen dieser Vordrucke sieht man an, aus welcher Zeit sie stammen. Ein Exemplar aus dem Ersten Weltkrieg zeigt einen Engel als Soldat. Als der Krieg vorbei ist, verschwindet auch der Soldaten-Engel. Auch die Wünsche ändern sich. Ein Junge namens Alf wünscht sich 1916 immerhin an dritter Stelle: Frieden.
Auch die wirtschaftliche Situation der Familien spiegelt sich in den Wunschzetteln wider. Auf einem herausgerissenen Blatt, das nicht vollständig ist, wünscht sich ein Kind einen Keks, ein bisschen Papier und ein paar Stifte.
Es beginnt im 19. Jahrhundert mit sogenannten "Weihnachtswünschen" - handschriftlichen Briefen an die Eltern mit einem Gedicht. "Diese waren eine Ertüchtigung der Kinder und gleichzeitig das Geschenk an die Eltern - verbunden damit, dass sie nicht nur diese wunderbaren Blätter beschreiben, sondern den Text auch auswendig lernen mussten", erklärt Alix Paulsen vom Weihnachtshaus Husum. Mit den Briefen hätten die Eltern kontrolliert, ob das Auswendiglernen geglückt war. "Vermutlich erst dann durften die Kinder einen Blick auf den Weihnachtstisch werfen."
Nachkriegszeit: Wünsche werden international
Als es nach 1945 langsam wirtschaftlich bergauf geht, wirkt sich das auch auf die Geschenke aus. Wenn die Eltern mehr Geld haben, können sich die Kinder mehr wünschen. Es tut sich eine vorher unbekannte Vielfalt der Möglichkeiten auf - das Wirtschaftswunder findet sich in den Wunschzetteln wieder. Auch sei spannend zu sehen, wie die Wünsche in der Nachkriegszeit plötzlich international wurden, so Paulsen. "Es kommen Dinge hinein, die vorher keine Rolle gespielt haben, zum Beispiel eine Collegemappe oder ein Titi-Hemd. Das sind Dinge, mit denen man vorher mit Sicherheit nicht konfrontiert wurde."

Jetzt