Ja, das denke ich wirklich. Der Schöpfer, also unser Gott bedarf das Hilfskonstrukt des Urknalls und der Evolution nicht. Das ist menschengemacht und Gott klein gemacht. Und Gott sprach und es ward. So einfach ist das und so war das.
Gott würde schließlich in seinem Wort lügen oder zumindest Nebelkerzen werfen, wie es denn wirklich war. Nein, es war genauso wie es in seinem Wort berichtet wird. Wieso sollte auch Gott sich einer Evolution bedienen müssen, das hat er gar nicht nötig. Der kann das einfach so.
Zig Milliarden Jahre Urknall und zig Millionen Jahre Evolution ist genauso ein Schwindel, wie Gott ist tot, oder es gibt keinen Teufel, oder heutzutage die menschengemachte Klimawindel und die zigfachen Geschlechtermöglichkeiten.
Du traust das Gott nicht zu? Ernsthaft?
Genesis 2 ist KEIN 2. Schöpfungsbericht
07.12.2025 14:42
Genesis 2 ist KEIN 2. Schöpfungsbericht
07.12.2025 14:42
Genesis 2 ist KEIN 2. Schöpfungsbericht
Da ich kürzlich wieder in einem Blog gelesen habe 1.Mose 1 + 2 seien 2 verschiedene Schöpfungsberichte, hier die Widerlegung:
Genesis 1+2 sind ein vollständiger, chronologischer Schöpfungsbericht, und ein ergänzender Paradiesbericht, der auf einzelne Aspekte detaillierter eingeht:
Gen. 1 beschreibt die ganze Schöpfung chronologisch, während in Gen. 2 dann detaillierter auf die Bedeutung des Menschen eingegangen wird. Gen. 2 kann schon deshalb kein zweiter Schöpfungsbericht sein, weil die Erschaffung des Universums, der Erde und des Meeres fehlen.
Viel mehr setzt Kapitel 2 am dritten Schöpfungstag an:
Vers 5 beginnt mit „Es war aber noch kein Strauch des Feldes gewachsen“. Die Erschaffung der Erde und des Lichts wird nicht erwähnt. Mose setzt hier am dritten Schöpfungstag an, nachdem Gott Wasser und Land getrennt hat. In Vers 7 ist dann von der Erschaffung Adams die Rede.
Das ist aber kein Widerspruch zu Gen 1, da die Erschaffung der Pflanzen gar nicht erwähnt wird. Die Erschaffung der Pflanzen ist zwischen Vers 6 (Bewässerung des Erdbodens) und 7 anzuordnen. Da es in Gen 1 bereits behandelt wurde, muss es in Gen 2 nicht nochmal explizit wiederholt werden. Die weitere Beschreibung spielt sich dann am 6. Schöpfungstag ab.
Gen 1+2 widersprechen sich nicht, sondern ergänzen einander. Z.B würde Gen. 1 allein nicht den Ursprung der Sünde erklären. Weiteres zu den Zusammenhängen und scheinbaren Widersprüchen hier: https://www.wort-und-wissen.org/disk/d91-1m/
Hier noch eine Grafik dazu aus obigem Link:

Es wird auch kritisiert, dass 2 Gottesnamen verwendet werden. Dazu:
Nur weil 2 Namen verwendet werden, bedeutet das nicht gleich, dass es auch 2 Schreiber sind. Der Grund für den Namenswechsel liegt im Verwendungszweck. Elohim in Gen. 1 ist der passendere Name, da dieser Name den Allerhöchsten in der Welt als Ganzes am Werk zeigt, während JHWH (ich bin der ich bin) im detaillierten Bericht über den Menschen die Gegenwart Gottes dem Menschen gegenüber verdeutlicht.
Ein Wechsel der Gottesnamen findet auch an anderen Stellen statt, ohne dass gleich verschiedene Schreiber angenommen werden. Ich zitiere von Wort und Wissen:
"So haben sog. E- und P-Stücke auch den Gottesnamen Jahwe (E: Gen 15,1f+7f; 20,18; 22,14ff.; 28,21 / P: Gen 7,16; 17,1), während sog. J-Stüke auch Elohim verwenden ( Gen 2,4; 3,1-5; 4,25; 16,13; 32,30). Überdies sind die Gottesnamen häufig so eng miteinander verbunden, daß eine objektive Scheidung der Quellen anhand dieses Kriteriums sinnlos ist.
Westermann urteilt: “Den Bestreitern der Quellentheorie ist zuzugeben, daß der Wechsel der Gottesbezeichnung für sich genommen und mechanisch angewandt die verschiedene Autorenschaft nicht beweisen kann.” https://www.wort-und-wissen.org/disk/d99-2m/
Genesis 1+2 sind ein vollständiger, chronologischer Schöpfungsbericht, und ein ergänzender Paradiesbericht, der auf einzelne Aspekte detaillierter eingeht:
Gen. 1 beschreibt die ganze Schöpfung chronologisch, während in Gen. 2 dann detaillierter auf die Bedeutung des Menschen eingegangen wird. Gen. 2 kann schon deshalb kein zweiter Schöpfungsbericht sein, weil die Erschaffung des Universums, der Erde und des Meeres fehlen.
Viel mehr setzt Kapitel 2 am dritten Schöpfungstag an:
Vers 5 beginnt mit „Es war aber noch kein Strauch des Feldes gewachsen“. Die Erschaffung der Erde und des Lichts wird nicht erwähnt. Mose setzt hier am dritten Schöpfungstag an, nachdem Gott Wasser und Land getrennt hat. In Vers 7 ist dann von der Erschaffung Adams die Rede.
Das ist aber kein Widerspruch zu Gen 1, da die Erschaffung der Pflanzen gar nicht erwähnt wird. Die Erschaffung der Pflanzen ist zwischen Vers 6 (Bewässerung des Erdbodens) und 7 anzuordnen. Da es in Gen 1 bereits behandelt wurde, muss es in Gen 2 nicht nochmal explizit wiederholt werden. Die weitere Beschreibung spielt sich dann am 6. Schöpfungstag ab.
Gen 1+2 widersprechen sich nicht, sondern ergänzen einander. Z.B würde Gen. 1 allein nicht den Ursprung der Sünde erklären. Weiteres zu den Zusammenhängen und scheinbaren Widersprüchen hier: https://www.wort-und-wissen.org/disk/d91-1m/
Hier noch eine Grafik dazu aus obigem Link:

Es wird auch kritisiert, dass 2 Gottesnamen verwendet werden. Dazu:
Nur weil 2 Namen verwendet werden, bedeutet das nicht gleich, dass es auch 2 Schreiber sind. Der Grund für den Namenswechsel liegt im Verwendungszweck. Elohim in Gen. 1 ist der passendere Name, da dieser Name den Allerhöchsten in der Welt als Ganzes am Werk zeigt, während JHWH (ich bin der ich bin) im detaillierten Bericht über den Menschen die Gegenwart Gottes dem Menschen gegenüber verdeutlicht.
Ein Wechsel der Gottesnamen findet auch an anderen Stellen statt, ohne dass gleich verschiedene Schreiber angenommen werden. Ich zitiere von Wort und Wissen:
"So haben sog. E- und P-Stücke auch den Gottesnamen Jahwe (E: Gen 15,1f+7f; 20,18; 22,14ff.; 28,21 / P: Gen 7,16; 17,1), während sog. J-Stüke auch Elohim verwenden ( Gen 2,4; 3,1-5; 4,25; 16,13; 32,30). Überdies sind die Gottesnamen häufig so eng miteinander verbunden, daß eine objektive Scheidung der Quellen anhand dieses Kriteriums sinnlos ist.
Westermann urteilt: “Den Bestreitern der Quellentheorie ist zuzugeben, daß der Wechsel der Gottesbezeichnung für sich genommen und mechanisch angewandt die verschiedene Autorenschaft nicht beweisen kann.” https://www.wort-und-wissen.org/disk/d99-2m/
Kommentare
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RaBe 10.12.2025 16:13
Wie steht es dann um Hiob?
Hi 26:11: "Die Säulen des Himmels wanken und erstarren vor seinem Drohen."
Die Präsentation, dass der Himmel von Säulen getragen wird.... Weltbild oder Wahrheit?
Hi 26:11: "Die Säulen des Himmels wanken und erstarren vor seinem Drohen."
Die Präsentation, dass der Himmel von Säulen getragen wird.... Weltbild oder Wahrheit?
(Nutzer gelöscht) 10.12.2025 17:14
Die Bibel enthält viel bildhafte, poetische und symbolische Sprache, die man nicht wortwörtlich nehmen sollte wie:
Die Erde sei ausgebreitet wie ein Zelt (Jesaja 40,22)
Die Erde sei ausgebreitet wie ein Zelt (Jesaja 40,22)
Annres 10.12.2025 17:15
"Die Säulen des Himmels wanken und erstarren vor seinem Drohen."
Wo moderne/physikalische Begriffe fehlen, muss die Bibel Bildersprache benutzen, was aber nicht bedeutet, dass die Erklärung falsch ist, sie ist eben nur bildhaft.
Die Säulen des Himmels - also das, was die Erd-Atmoshäre stabil hält - sind u.a. Gravitations- und Magnetkräfte und (auch) diese Kräfte liegen in der Hand Gottes, und das nicht nur bildlich gesprochen.
Andere "Bild-Parallele": Wie würde wohl ein biblischer Prophet unsere modernen Kriegsmaschinen bezeichen, also Raketen, Panzer, Fluggeräte usw., wenn er keine Begriffe dafür hat? Tipp: Mal in die Offenbarung schauen. Warten wir wirklich auf "Heuschrecken, gerüstet zum Kampf"? Das hört sich für mich eher an wie militärische Drohnen, aber wo die Begriffe fehlten, wird in der Bibel eben mit Bildern gearbeitet.
Wo moderne/physikalische Begriffe fehlen, muss die Bibel Bildersprache benutzen, was aber nicht bedeutet, dass die Erklärung falsch ist, sie ist eben nur bildhaft.
Die Säulen des Himmels - also das, was die Erd-Atmoshäre stabil hält - sind u.a. Gravitations- und Magnetkräfte und (auch) diese Kräfte liegen in der Hand Gottes, und das nicht nur bildlich gesprochen.
Andere "Bild-Parallele": Wie würde wohl ein biblischer Prophet unsere modernen Kriegsmaschinen bezeichen, also Raketen, Panzer, Fluggeräte usw., wenn er keine Begriffe dafür hat? Tipp: Mal in die Offenbarung schauen. Warten wir wirklich auf "Heuschrecken, gerüstet zum Kampf"? Das hört sich für mich eher an wie militärische Drohnen, aber wo die Begriffe fehlten, wird in der Bibel eben mit Bildern gearbeitet.
RaBe 10.12.2025 20:36
Jo. Aber von Jahrhundert zu Jahrhundert entscheidet jemand anderes, was bildhaft und was wörtlich zu nehmen ist. Seit id2020 ist das Zeichen des Tieres auch schon viel besser verständlich.
Und das mein ich mit kein wissenschaftlicher Text. Wenn man sich die Principia Mathematica von Isaac Newton ansieht, ist sie auch noch inspiriert mit der Motivation zu zeigen und beschreiben was die Schöpfung leistet.
Und das mein ich mit kein wissenschaftlicher Text. Wenn man sich die Principia Mathematica von Isaac Newton ansieht, ist sie auch noch inspiriert mit der Motivation zu zeigen und beschreiben was die Schöpfung leistet.
Annres 10.12.2025 20:56
Naja, zu den naturwissenschaftlichen Schriften kann man die Bibel wohl nicht zählen, sie gehört m.E. zu den Geisteswissenschaften.
Dein Beispiel mit Newton passt übrigens super, weil die wissenschaftliche Forschung ja eigentlich von gläubigen Christen ins Leben gerufen wurde. Sogar Darwin war kein Atheist im modernen Sinne, aber seine Theorie wurde eben dazu benutzt, die Menschen vom Glauben an die Bibel abzubringen. Und das, obwohl diese Theorie inzwischen als nachweislich falsch erkannt worden ist.
Apropos: Würdest Du die Evolutionstheorie zu den Naturwissenschaften zählen?
Dein Beispiel mit Newton passt übrigens super, weil die wissenschaftliche Forschung ja eigentlich von gläubigen Christen ins Leben gerufen wurde. Sogar Darwin war kein Atheist im modernen Sinne, aber seine Theorie wurde eben dazu benutzt, die Menschen vom Glauben an die Bibel abzubringen. Und das, obwohl diese Theorie inzwischen als nachweislich falsch erkannt worden ist.
Apropos: Würdest Du die Evolutionstheorie zu den Naturwissenschaften zählen?
RaBe 10.12.2025 21:35
Nein. Für mich gehört die Evolutionstheorie nicht zu den experimentellen oder per deduktion beweisbaren Wissenschaften.
Ziemlich viel Induktion und ziemlich gut an die Fakten angepasst ist die Theorie. Aber solang niemand eine Zeitmaschine erfindet und nachsieht, wie die Geschichte tatsächlich vonstatten ging, bleibt Makroevolution für mich eine Theorie und Genesis Poesie.
Und ich halte ziemlich viel von John Lennox und Erkenntnistheorie. Und ich hab Dawkins, Werner Gitt und Snelling und Russel Humphreys Starlight and Time gelesen. Bzgl. Kreationismus musst du mit nix erzählen, wenn du keine Zeitmaschine hast.
Ziemlich viel Induktion und ziemlich gut an die Fakten angepasst ist die Theorie. Aber solang niemand eine Zeitmaschine erfindet und nachsieht, wie die Geschichte tatsächlich vonstatten ging, bleibt Makroevolution für mich eine Theorie und Genesis Poesie.
Und ich halte ziemlich viel von John Lennox und Erkenntnistheorie. Und ich hab Dawkins, Werner Gitt und Snelling und Russel Humphreys Starlight and Time gelesen. Bzgl. Kreationismus musst du mit nix erzählen, wenn du keine Zeitmaschine hast.

Jetzt
Hier könnten sich mal einige Anhänger, der sich angeblich widersprechenden beiden Schöpfungsberichte, und andere Evo-Fans gescheit informieren, wenn sie es denn mal wollten.
Danke lieber Bruder für deine Bemühungen, uns immer wieder Gott als Urheber und Schöpfer der Welt und des Universums näherzubringen. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus.
Alle Ehre dem Herrn!