Kritik an Israels Verbrechen wird in Deutschland bestraft
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IN NUR 10 WOCHEN WURDE 11 MAL GECANCELT
11 Beispiele: Kritik an Israels Verbrechen wird in Deutschland bestraft
Von Tarek Baé --- 03.12.2025
Wer Israel kritisiert oder sich mit Palästinensern solidarisiert, vor allem auch jüdische Stimmen, wird aus der Öffentlichkeit verdrängt, gecancelt, eingeschüchtert und ausgeladen.
Wir haben 11 Beispiele aus 10 Wochen gesammelt.
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Die ARD Journalistin Sophie von der Tann wurde von offiziellen israelischen Stellen und pro-israelischen Lobbyisten in Deutschland mehrmals angegriffen. Im Oktober begann eine heftigere Kampagne, nachdem bekannt wurde, dass sie den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis erhält. Ihr wurde „Verharmlosung der Hamas” vorgeworfen, und „das Gesicht vom neu-deutschen Juden- und Israelhass” zu sein.
Die ZDF-Journalistin Katrin Eigendorf fiel ihr daraufhin in den Rücken.
Journalistinnen und Journalisten lobten zuvor Von der Tanns Fähigkeiten, auch palästinensische Quellen seriös zu nutzen und israelische Quelle, wie alle Quellen, kritisch zu hinterfragen. Das genügt bereits, um sie zu einem Feindbild zu verklären.
Reporter ohne Grenzen solidarisierte sich mit ihr.
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Am 17. November sagte die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) einen Vortrag der palästinensischen Wissenschaftlerin Dr. Sarah El Bulbeisi ab, nachdem es eine massive mediale und politische Hetzkampagne gab.
Die Veranstaltung unter dem Titel „Targeting of the Palestinian Academia” sollte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der palästinensischen Universitäten Birzeit und Al-Quds stattfinden und Israels Attacken auf die Wissenschaft thematisieren.
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