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Weihnachten Ursprung Bibel

Weihnachten Ursprung Bibel
Es gibt gerade einige Diskusionen über die Entstehung des Weihnachtsfestes.
Ein Grund mehr, sich das mal näher zu betrachten.

Weihnachten:

Alles über Ursprung und Geschichte des Weihnachtsfests.

Lesen Sie, wo in der Bibel von der Geburt Jesu berichtet wird, wie sich das Weihnachtsfest entwickelt hat und welches Evangelium in Weihnachtsgottesdiensten vorgelesen wird.

BMX 1

🙂

Kommentare

 
BMX1 30.11.2025 08:31
Weihnachten in der Bibel: Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas
© Erzbistum Köln Harbeke

Im Advent bereiten sich die Christen auf die Ankunft Jesu Christi vor. Die Vorgeschichte umfasst die Verkündigung Mariens durch den Engel Gabriel und die Suche nach einer Herberge. Lukas ist der einzige Evangelist, der über die Geburt Jesu (Lk 2,1-20) berichtet. Bevor Jesus geboren wird, müssen sich Josef und Maria in eine Steuerliste eintragen und sind  deswegen auf dem Weg nach Betlehem.

Lukas 2,1-20

1 Es geschah aber in jenen Tagen, dass Kaiser Augustus den Befehl erließ, den ganzen Erdkreis in Steuerlisten einzutragen.[1] 2 Diese Aufzeichnung war die erste; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. 3 Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. 4 So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. 5 Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. 6 Es geschah, als sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte, 7 und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. 8 In dieser Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. 9 Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie und sie fürchteten sich sehr. 10 Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: 

Die drei Weisen aus dem Morgenland – die heiligen drei Könige – kommen allerdings ausschließlich im Matthäusevangelium vor und huldigen dem neugeborenen König der Juden.
 
BMX1 30.11.2025 08:35
Woher der Begriff Weihnachten kommt

Das Wort „Weihnachten“ stammt aus dem mittelhochdeutschen „ze den wihen nahten“ „in den geweihten Nächten“ und taucht zum ersten Mal 1170 beim bayrischen Spruchdichter Spervogel auf. Zunächst ist es wohl nur die Übersetzung des lateinischen nox sancta (dt. heilige Nacht). Der überlieferte Spruch von Spervogel lautet:

    Er ist gewaltic unde starc,
    der ze wîhen nacht geborn wart:
    daz ist der heilige krist.
    jâ lobt in allez, das der ist.
    niewan der tievel eine
    durh sînen grôzen übermuot
    sô wart îme diu helle ze teile

(Gewaltig ist er und ist stark
der zu Weihnacht geboren ward:
das ist der heilige Christ.
Es lobt ihn, was erschaffen ist,
Allein der Teufel nicht;
dem ward für seinen Übermut
zur Straf´ zuteil der Hölle hart Gericht.)
zitiert nach Ingeborg Weber-Kellermann: Das Weihnachtsfest, S. 14.

Die später gebäuchliche Pluralform von Weihnacht sagt eventuell etwas über die längere bedeutungsvolle Festzeit aus. Nach dem katholischen Kalender wird Weihnachten wie Ostern zum einen mit einer Festoktav (acht Tage) und darüber hinaus mit einer Festzeit (heute bis zum Sonntag nach dem 6. Januar) begangen.

Die Entwicklung des Weihnachtfestes

Was sollte ebenso wichtig sein wie die Auferstehung Jesu? Wichtig war in diesem Zusammenhang die Frage, ob Jesus nun ein Gott in Menschengestalt oder ganz Mensch war. Diese Frage wird am 25. Dezember und am 6. Januar beantwortet: An Weihnachten wird Gott Mensch, am Fest Erscheinung des Herrn ist Gott Mensch. So kommt er auch auf die Welt: klein, wehrlos und allen Gefahren der Welt ausgeliefert. Er ist der Messias, den die Propheten des Alten Testaments angekündigt haben.

Das Weihnachtsfest hat sich aber erst in den letzten Jahrhunderten zu dem entwickelt, wie wir es heute kennen:

3. und 5. Jahrhundert: Weihnachten wird zum Fest. Auf dem Konzil von Konstantinopel (381) legt die Kirche den 25. Dezember als Termin fest.
In der Folge – im 5. und 6. Jahrhundert – erfährt das Weihnachtsfest durch Missionierungen in Germanien und der Krönung Kaiser Karls des Großen (Weihnachten 800) Eigenständigkeit und wird ab 831 als viertägiges Hochfest begangen.
Bis zum 9. Jahrhundert entwickelt sich der Weihnachtsfestkreis. Dafür setzten die drei Feste Geburt, Erscheinung und Lichtmess (Darstellung des Herrn) die Akzente. Daraus ergibt sich ähnlich wie beim Osterfest eine Dreiteilung. Drei Weihnachtsfestkreis endet je nach Konfession an Dreikönig oder am Fest der Taufe des Herrn am darauffolgenden Sonntag.
Bis in die Zeit der Reformation wird Weihnachten ein Fest der Gefühle. Krippenspiele und Darstellung der Geburt Jesu in der Kunst halten Einzug in der Kirche und werden fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Sie sind heute noch Teil der Feierlichkeiten am Heiligen Abend.
Martin Luther überträgt im Jahr 1535 dem Christkind die Aufgabe, die Geschenke zu verteilen. Das Christkind verbreitet sich zunächst im evangelischen und später auch im katholischen Deutschland. In den Niederlanden verteilt bis heute der Nikolaus die Geschenke. Von dort gelangt er in die USA, wo er als Weihnachtsmann – auch als Santa Claus – säkularisiert und zum Sinnbild des Konsums wird.
    Im Lauf des 19. Jahrhunderts wird aus dem Fest der Geburt Christi ein Familienfest. Im Zeitalter des Biedermeier sind Krippenspiele und Weihnachtslieder feste Bestandteile und Rituale an Weihnachten.
 
BMX1 30.11.2025 08:36
Warum wird Weihnachten am 25. Dezember gefeiert?

Die erste Notiz, die Weihnachten am 25. Dezember notiert, stammt aus dem Jahre 354 von Furius Dionysius Filocalus. Frühere Zeugnisse belegten andere Daten für Jesu Geburtsfest. Die Frage warum Weihnachten erst im 4. Jahrhundert (im Jahr 381) auf den 25. Dezember festgelegt wurde, ist schwierig zu beantworten.

Zwei Hypothesen versuchen dies zu erklären:

    Der 25. Dezember steht in Verbindung mit der Wintersonnenwende und der Christianisierung des Festes des römischen Sonnengottes Sol. Um das Jahr 217 begann sich Papst Hippolytos für diesen Termin als Protest gegen die römische Reichsfeier für den Sonnengott zu engagieren. Außerdem sollte dieser Weihnachtstermin auch ein Zeichen gegen das damals populäre Fest der ägyptischen Gottheit Isis setzen, um die Bedeutung der Geburt Jesu zu betonen. (Apologetisch-religionsgeschichtliche Hypothese)
Eine andere Hypothese geht von antiker Zahlensymbolik aus, nach der Gott keine Unvollkommenheit zulässt. Es gilt danach als gesetzt, dass das menschliche Leben von Jesus genau volle Jahre gedauert hat: Die Verkündigung vom Engel an Maria und der Kreuzestod wären also am selben Kalendertag. Setzt man Jesu Todesdatum und damit auch die Verkündigung auf den 25. März, ist Weihnachten am 25. Dezember. Diese Hypothese lässt jedoch einige Fragen unbeantwortet, liefert aber erhellende Gesichtspunkte zur Vorstellung der Zahlensymbolik und den theologischen Zusammenhängen von Menschwerdung und Passion Christi. (Berechnungshypothese)
 
BMX1 30.11.2025 08:41
Jeder Weihnachtsgottesdienst hat einen eigenen Fokus

Die Christmette
Die Christmette wird am Abend des 24. Dezember bzw. in der "Heiligen Nacht" zum 25. Dezember gefeiert. Das bekannte Weihnachts-Evangelium (Lk 2,1-14) erzählt, wie Jesus Mensch geworden ist.

Die Hirtenmesse

Die Hirtenmesse ist wohl der ruhigste aller Weihnachtsgottesdienste. Gleichzeitig hat er wegen seiner Uhrzeit am frühen Morgen des 25.12. auch am wenigsten Besucher. Der Fokus des Gottesdienstes liegt auf den Hirten – wie und was sie damals bei der Geburt Jesu erlebt haben. Dieser Gedanke findet sich übrigens auch in vielen bekannten Weihnachtsliedern, wie "Kommet, ihr Hirten" oder "Ich steh an deiner Krippe hier". Das Evangelium in diesem Gottesdienst schließt inhaltlich direkt an den Text aus der Christmette an (Lk 2,15-20).

Lukas 2,1-14

Die Geburt Jesu
1 Es geschah aber in jenen Tagen, dass Kaiser Augustus den Befehl erließ, den ganzen Erdkreis in Steuerlisten einzutragen.[1] 2 Diese Aufzeichnung war die erste; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. 3 Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. 4 So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. 5 Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. 6 Es geschah, als sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte, 7 und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. 8 In dieser Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. 9 Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie und sie fürchteten sich sehr. 10 Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: 11 Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr. 12 Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. 13 Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: 14 Ehre sei Gott in der Höhe / und Friede auf Erden / den Menschen seines Wohlgefallens. 
 
BMX1 30.11.2025 08:43
Lukas 2,15-20

15 Und es geschah, als die Engel von ihnen in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Lasst uns nach Betlehem gehen, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr kundgetan hat! 16 So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. 17 Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. 18 Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. 19 Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. 20 Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.
 
BMX1 30.11.2025 08:48
Hochamt am 1. Weihnachtstag

Das Evangelium in diesem Gottesdienst ist der Anfang des Johannes-Evangeliums, der sogenannte Johannes-Prolog (Joh 1,1-18). Es ist ein sehr theologischer Text, der die Menschwerdung Gottes tiefer reflektiert. Krippe, Stroh und Hirten kommen hier nicht vor. Die Kirche liest diesen Bibelabschnitt dennoch gerade bewusst im Anblick der Krippendarstellung, um die tiefere Dimension des Geschehens deutlich zu machen.

Gottesdienst am 26. Dezember

Weihnachten spielt am 26. Dezember in den Gottesdiensten nur eine untergeordnete Rolle. An diesem Tag gedenkt die Kirche des hl. Stephanus, dem ersten Märtyrer. Gleichzeitig ist der 26.12. der Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen. Damit wird der Gottesdienstbesucher ein Stück aus der "heilen, kuscheligen Weihnachtswelt" herausgerissen und darauf verwiesen, dass die Nachfolge Christi eine Entscheidung ist, die auch Konsequenzen bis zum Tod haben kann.

Johannes 1,1-18

DER EINTRITT DES GÖTTLICHEN WORTES IN DIE WELT
Der Prolog
1 Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist.[1] 4 In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.[2] 6 Ein Mensch trat auf, von Gott gesandt; sein Name war Johannes. 7 Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. 8 Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. 9 Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. 10 Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. 14 Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. 15 Johannes legt Zeugnis für ihn ab und ruft: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. 16 Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. 17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. 18 Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht. 
 
BMX1 30.11.2025 08:50
Quelle...: Erzbistum Köln | Katholische Kirche
 
BMX1 30.11.2025 08:54
So schwierig war das doch garnicht. Ich fand es nicht gerade schön, das man eine Userin liebevoll zurecht gewiesen hat ( gestern ).
Unabhängig davon ist Weihnachten ein schönes Fest. Das Fest der Familie..der Liebe und Geborgenheit.
Auch ein guter Anlass, Jesus zu ehren.
Der kann am allerwenigstens dafür, das sein Geburtstag subjektiv verschoben wurde.

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BMX 1

🙂
 
BMX1 30.11.2025 08:55
 
BMX1 30.11.2025 08:55
🙂
 
Mischael 30.11.2025 09:46
Guten Morgen zusammen.

Wenn unser HERR GOTT gewollt hätte, das wir Menschen wissen, an welchem Tag unser HEILAND, HERR JESUS CHRISTUS, als Mensch hier auf der Erde geboren wurde, hätte ER den Geburtstag von JESUS in seinem Wort GOTTES, der Bibel, veröffentlicht.

GOTTES Gedanken und Wege sind höher als wie die von uns Menschen......., so steht es auch im Wort GOTTES, der Bibel.

Habt einen schönen Tag, auch im Beisein von JESUS CHRISTUS.
 
israelgreece2019 30.11.2025 11:09
@ Mischael - erst mal Guten Morgen
im Wort Gottes wurde/wird vieles nicht erläutert. Hinzu kommt, dass im Orient keine Geburtstage gefeiert wurden. Beispielsweise ist nichts über zukünftige Entwicklungen in allen Bereichen im Wort Gottes zu finden, auch keine Erklärungen, warum welche Gesetze und Gebote erlassen wurden. Gott hat das nicht nötig. Er ist der Töpfer, wir der Ton. 
Klar ist, dass im Dezember keine Hirten mehr auf dem Feld gesessen haben, denn selbst in Israel hat es um diese Zeit teilweise Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. 

https://www.evangelisch.de/inhalte/107140/13-12-2011/das-weihnachtsfest-und-seine-heidnischen-urspruenge
 
BMX1 30.11.2025 11:34
es ist immer wieder erstaunlich...wenn man sogar die Quellen angibt...das man es besser weiß...es ändert nichts an der Tatsache...das die Katholische Kirche einiges verbracht hat, was nicht den Normativen entspricht..

habt noch einen schönen Tag...

BMX 1

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