Ich erinnere mich gut daran, dass ich als ~20-jähriger meiner Familie die Weihnachtsfeier gerne "vermiest" habe. Mich hat das genervt, dass die Tage und Wochen vor Hl. Abend immer der absolute Vorbereitungs-Stress war, aber wenn dann am 24.12. das Glöckchen klingelte, musste plötzlich alles Friede-Freude-Eierkuchen sein.
Habe Jahre später mal meine "Weihnachtsgedanken 1989" gefunden, die ich der Familie an Hl. Abend 1989 vorlas. Da ging es um den "Sinn von Weihnachten" und den "Unsinn unsinniger Weihnachtsgeschenke" und darum, dass es uns scheinbar viel zu gut geht und wir den wahren Sinn des Weihnachtsfestes aus den Augen verloren haben. Im Nachhinein kann ich nicht sagen, dass diese "Weihnachtsgedanken", bzw. das Kritisieren meiner Familie viel gebracht hat. Es war wohl nur für mich wichtig, "herauszuarbeiten", wie wichtig mir die Geburtstagsfeier Jesu war und was ich darunter verstehe.
Und da bin ich jetzt bei dem Punkt, der mir bei der alljährlich wiederkommenden Kritik am Weihnachtsfest sauer aufstößt: Ich begrüße es zwar, wenn sich jede Glaubensgemeinschaft an ihren einschlägigen Festen mit der eigentlichen Bedeutung ihrer Feste auseinandersetzt, aber ich persönlich würde mich davor hüten, anderen Glaubensgemeinschaften etwas über ihre Feste erklären zu wollen. Das finde ich sehr anmaßend.
Wir könnten bei allen religiösen Feiern Gemeinsamkeiten - also das Verbindende darin - finden, aber stattdessen meinen manche, dass nur sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben und deswegen als Einzige ganz genau wissen, wann wer was zu feiern hat.
Feste für Anfänger - Gedanken
30.11.2025 08:18
Feste für Anfänger - Gedanken
30.11.2025 08:18
Feste für Anfänger - Gedanken
Zum Thema Feste gibt es bei CsC immer wieder "Aufklärungen".
Da die Argumente festgefahren und die sogennanten Aufklärer rigide sind lohnt sich eine Diskussion kaum.
Trotzdem möchte ich ein paar Gedanken teilen.
Aktuell haben wir über 7 Milliarden Menschen. Zur Zeit von Jesus wesentlich weniger. Sagen wir mal 2 Milliarden Menschen. Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass am selben Tag mehrere Menschen geboren wurden.
Wer hat dann also Geburtstag? Wer hat das Anrecht zu feiern?
Seit Alters her haben die Menschen den Jahreskreis genutzt. Orientiert am Mond- und Sonnenkalender. Das gab Rhythmus und Orientierung. Wichtig zum Beispiel für Aussaat und Ernte. eingettet waren die Jahresfeste. Es fällt auf, dass weltweit viele Feste in einen ähnlichen Zeitraum fallen. Oft sind es vergleichbare Feste, manchmal ähnlich oder auch verschieden.
Somit ergibt die Logik, dass zum Zeitpunkt meines Geburtstages irgendwo auf der Welt In irgendeiner Kultur ein Fest gefeiert wird. Wahrscheinlich sogar für irgendeine Gottheit.
Das junge Christentum wollte einzigartig und authentisch sein. Keine billige Kopie.
Und wie schafft man das?
U a. durch Nutzung eines eigenen Jahreskreises der Halt, Rhythmus und Orientierung gibt. Mit eigenen Festen. So tickt der Mensch. Damit der Mensch das Neue annimmt oriernt man sich am Alten.
So findet man im christlichen Jahreskreis Parallelen zum Judentum und anderen Kulturen.
Ich habe gelernt, dass einzige was zählt ist der Intent (der dahinter steckt).
Und das beutet?
Im Christlichen Glauben sind bezogen auf das Leben Jesu 2 Eckdaten wichtig. Die Bamizwa ( bestimmt falsch geschrieben) wird missachtet, obwohl sie für Jesus immens wichtig war.
Tod und Geburt sind Gedenktage Während man den Zeitraum des Todes relativ genau festlegen kann, ist es mit der Geburt schwieriger.
Die Festlegung auf den Zeitraum von Weihnachten war gut überlegt, von hoher Symbolkraft und strategisch richtig
Die Argumentation, dass da eigentlich einer anderen Gottheit gehuldigt wird, steht auf tönernen Füssen.
Was zählt ist der Intent.
Ich könnte nun mit der gleichen Argumentation sagen, dass alle die, die zum Beispiel das Laubhüttenfest für die Geburt von Jesus propagieren in Wirklichkeit Hindu- Göttern huldigen, deren Feste in diese Zeit fallen.
Ich glaube, das würde ihnen nicht gefallen.
Fazit
Ich finde auch im Jahr 2025 einen Jahreskreis wichtig. Von den vielen die es gibt steht mir der christliche am nächsten
Meine Beziehung zu Jesus hängt nicht davon ab.
Beziehungen zu Menschen haben in unserer Kultur Gedenktage.
Von daher habe ich auch meine Gedenktage für Jesus .
Warum es ausgerechnet diese sind ist wohl überlegt und begründet
Und wie ich diese feiere ist meine Sache.
Wenn nun jemand diese bekannten Gedenktage nicht feiern will ist dies seine / ihre Sache
Gerne darf er / sie das begründen.
Ist aber deren Sache und ändert nichts an meiner Meinung.
Jedoch halte ich Angriffe / Unterstellungen/ Beleidigungen etc. in beide Richtungen für nicht angebracht
Einfach mal gegenseitig respektieren
Wer seinen Senf dazugeben will ist gerne eingeladen, wenn dies respektvoll geschieht
Da die Argumente festgefahren und die sogennanten Aufklärer rigide sind lohnt sich eine Diskussion kaum.
Trotzdem möchte ich ein paar Gedanken teilen.
Aktuell haben wir über 7 Milliarden Menschen. Zur Zeit von Jesus wesentlich weniger. Sagen wir mal 2 Milliarden Menschen. Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass am selben Tag mehrere Menschen geboren wurden.
Wer hat dann also Geburtstag? Wer hat das Anrecht zu feiern?
Seit Alters her haben die Menschen den Jahreskreis genutzt. Orientiert am Mond- und Sonnenkalender. Das gab Rhythmus und Orientierung. Wichtig zum Beispiel für Aussaat und Ernte. eingettet waren die Jahresfeste. Es fällt auf, dass weltweit viele Feste in einen ähnlichen Zeitraum fallen. Oft sind es vergleichbare Feste, manchmal ähnlich oder auch verschieden.
Somit ergibt die Logik, dass zum Zeitpunkt meines Geburtstages irgendwo auf der Welt In irgendeiner Kultur ein Fest gefeiert wird. Wahrscheinlich sogar für irgendeine Gottheit.
Das junge Christentum wollte einzigartig und authentisch sein. Keine billige Kopie.
Und wie schafft man das?
U a. durch Nutzung eines eigenen Jahreskreises der Halt, Rhythmus und Orientierung gibt. Mit eigenen Festen. So tickt der Mensch. Damit der Mensch das Neue annimmt oriernt man sich am Alten.
So findet man im christlichen Jahreskreis Parallelen zum Judentum und anderen Kulturen.
Ich habe gelernt, dass einzige was zählt ist der Intent (der dahinter steckt).
Und das beutet?
Im Christlichen Glauben sind bezogen auf das Leben Jesu 2 Eckdaten wichtig. Die Bamizwa ( bestimmt falsch geschrieben) wird missachtet, obwohl sie für Jesus immens wichtig war.
Tod und Geburt sind Gedenktage Während man den Zeitraum des Todes relativ genau festlegen kann, ist es mit der Geburt schwieriger.
Die Festlegung auf den Zeitraum von Weihnachten war gut überlegt, von hoher Symbolkraft und strategisch richtig
Die Argumentation, dass da eigentlich einer anderen Gottheit gehuldigt wird, steht auf tönernen Füssen.
Was zählt ist der Intent.
Ich könnte nun mit der gleichen Argumentation sagen, dass alle die, die zum Beispiel das Laubhüttenfest für die Geburt von Jesus propagieren in Wirklichkeit Hindu- Göttern huldigen, deren Feste in diese Zeit fallen.
Ich glaube, das würde ihnen nicht gefallen.
Fazit
Ich finde auch im Jahr 2025 einen Jahreskreis wichtig. Von den vielen die es gibt steht mir der christliche am nächsten
Meine Beziehung zu Jesus hängt nicht davon ab.
Beziehungen zu Menschen haben in unserer Kultur Gedenktage.
Von daher habe ich auch meine Gedenktage für Jesus .
Warum es ausgerechnet diese sind ist wohl überlegt und begründet
Und wie ich diese feiere ist meine Sache.
Wenn nun jemand diese bekannten Gedenktage nicht feiern will ist dies seine / ihre Sache
Gerne darf er / sie das begründen.
Ist aber deren Sache und ändert nichts an meiner Meinung.
Jedoch halte ich Angriffe / Unterstellungen/ Beleidigungen etc. in beide Richtungen für nicht angebracht
Einfach mal gegenseitig respektieren
Wer seinen Senf dazugeben will ist gerne eingeladen, wenn dies respektvoll geschieht

Jetzt
Da er neu ist lass ich ihn offen, und schaue später rein