as lese ich anders. Annres führt ebenso aus, dass sich so manche Christen schwer tun damit, er schreibt nicht nur von der Kritik einer Judistin. Wenn fehlt, dass es sicherlich auch Islamisten gibt, die sich dagegen stellen würden.
Auch diese scheinen ihren eigenen Koran nicht zu kennen. Darin steht, zusammengefasst KI:
"Sure 5 (Al-Ma'idah) des Korans anerkennt die Tora und das Evangelium. Insbesondere in den Versen 5:46-47 wird die Tora als göttliche Schrift anerkannt, die von Gott gegeben wurde, und in 5:48 wird der Koran als die Schrift bezeichnet, die die vorherigen Schriften bestätigt und bewahrt. In Sure 3 wird ebenfalls erwähnt, dass der Prophet an alle Schriften, einschließlich der Tora und des Evangeliums, glaubt, was als eine Form der Anerkennung gesehen werden kann.
Sure 5:46-47: Anerkennt die Tora als von Gott gegebenes göttliches Buch.
Sure 5:48: Erklärt, dass der Koran der Wahrheit enthüllt ist, die vorhergehenden Schriften bestätigt und sie gleichzeitig bekräftigt.
Sure 3: Erwähnt, dass der Prophet an alle Schriften glaubt, auch an die Tora und das Evangelium.
Sure 5:68: Ruft das Volk der Schrift auf, die Tora, das Evangelium und das, was von Gott offenbart wurde, zu befolgen.
Sure 21:7, 12:109, 17:101, 26:197: Erwähnen die Schrift und die «Leute der Schrift» (Ahl al-Kitab), was sich auf Juden und Christen bezieht, die die Tora und das Evangelium befolgen."
Also auch was von so manchen Muslimen kommt, von wegen die Bibel wäre gefälscht, stimmt mit dem Koran nicht überein.
Sich auf die gemeinsame Wurzel zu besinnen halte ich für ungemein wertvoll. Würde dies doch jeglichen religiösen Krieg entmachten. Das scheint aber ein sehr weiter Weg zu sein, hat jede Religion doch schon den Krieg in den eigenen Reihen.

Jetzt
https://de.wikipedia.org/wiki/Abrahamitische_Religionen
Die Bezeichnung dient als „theologische Klammer“ in den Gesprächen zwischen den Religionsgemeinschaften. Sie will die gemeinsame Herkunft und die Zusammengehörigkeit von Juden, Christen und Muslimen ausdrücken. Abraham ist für diese drei Weltreligionen eine Vaterfigur und ein bedeutsamer Ausgangspunkt, wenn auch je auf eigene Weise:
Das Judentum: Alle Juden sind „Kinder Abrahams“, also eine Abstammungseinheit.
Das Christentum: Für das Neue Testament hat Jesus Christus an denen, die an ihn glauben, Verheißungen Abrahams erfüllt und sie in die Gotteskindschaft einbezogen, so dass sie Anteil an den Verheißungen für das Volk Israel erhalten. Abrahams Glaube und Gehorsam sind ein großes Vorbild.
Der Islam: Ibrahim gilt als Stammvater der Ismaeliten, die noch vor dem Erben Isaak in der Bibel die Zusage Gottes auf Nachkommenschaft und Segen erhalten. Er gilt als bedeutender Prophet, der allen Menschen den einzigen wahren Gott verkündete und zugleich Vorbild für Glaubenstreue und Gerechtigkeit ist.
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Kritik an diesem Begriff gibt es z.B. von der Judistin Edna Brocke, sie lehnt diesen "von Christen gebildeten Begriff als Konstrukt ab, weil er eine Gemeinsamkeit mit dem Judentum vortäusche, die man zumindest in Bezug auf das Christentum nicht behaupten könne." !!