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Andacht vom 16. November 2025

Andacht vom 16. November 2025
Woher wollt ihr wissen, was morgen sein wird?
Euer Leben gleicht doch dem Nebel am Morgen – schon nach kurzer Zeit ist er wieder verschwunden.
Stattdessen solltet ihr sagen: "Wenn der Herr es will werden wir leben und dieses oder jenes tun."

Jakobus 4,14-15 (Neues Leben Bibel)


"Ich wünsche Ihnen, dass alles, was wir heute besprochen und ausgefüllt haben, im Papiermüll landet."
Mit diesem Satz beende ich meistens meine Vorsorgeseminare, bei denen es besonders um Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten geht.
Und füge hinzu:
"Weil Sie entweder bis zum letzten Atemzug geistig frisch bleiben oder aber weil Jesus wiederkommt, bevor wir sterben.
Was mir am liebsten wäre."

Ist es ein Zeichen des Misstrauens Gott gegenüber, wenn wir diese Art von Vorsorge treffen?
Keinesfalls!
Diese Dokumente beeinflussen nicht im Geringsten unser Vertrauen in seine Führung und seinen Schutz.
Wie sollten sie auch?
Wir treffen diese Vorsorge aus Liebe und Verantwortung gegenüber den Menschen, die für uns schwerwiegende Entscheidungen treffen müssten, wenn wir es selbst nicht mehr können.
Und wir tun das, weil keiner von uns die Zukunft kennt.
Der Glaube hat nicht die Wirkung einer hermetisch verschlossenen Käseglocke, die Kinder Gottes vor allem Unheil, Krankheit und Leid schützt.
Sonst wäre er die beste und günstigste All-inclusive-Versicherung!

Weil wir die persönliche Zukunft nicht kennen (und höchstwahrscheinlich ist das auch besser so), treffen wir Vorsorge.
Und alles, was wir planen, tun wir unter Vorbehalt.
Apropos Vorbehalt: Das ist es, was Jakobus in seinem Brief den damaligen Christen empfahl.
Früher war bei gläubigen Menschen die Abkürzung "s. c. J." am Ende eines Briefes üblich, wenn es um Vorhaben in der Zukunft ging.
Diese Abkürzung steht für den "Vorbehalt des Jakobus" (lat. sub conditione Jacobaea).

Es kommt nicht auf eine Abkürzung im Briefwechsel an, sondern darauf, dass wir alles, was wir tun und planen, Gott vorlegen und es ihm überlassen, ob es so kommt oder nicht.
Wir kennen die Zukunft nicht, aber wir kennen den Herrn der Zukunft.
Dein und mein Leben sind in der Hand desjenigen geborgen, der gesagt hat: "Niemand kann euch aus meiner Hand reißen" (vgl. Joh 10,28).
Dieses Versprechen ist die beste Lebens- und Zukunftsversicherung, die es gibt.


(Elí Diez-Prida)

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 17.11.2025 20:22
Danke 😊 🌹
 
einSMILEkommtwieder 18.11.2025 09:38
@Rosanna15,
DANKE für DEINE Rückmeldung, über die ich mich freue!

Durch die Andacht wurde ich am Sonntag bei meinen Überlegungen zu wichtigen medizinischen Entscheidungen gestärkt.
Mit dieser Lebens- und Zukunftsversicherung kann ich meine Gebete getrost und voll Zuversicht mit: "DEIN Wille geschehe!" beenden.
"Wenn der Herr es will werden wir leben und dieses oder jenes tun."

Segensgrüße
Vera
 
pieter49 19.11.2025 17:25
JA :

Stattdessen solltet ihr sagen :

''Wenn der Herr es will werden wir Leben und dieses oder jenes tun.''

Jakobus 4,15

Sehr Gut !

Vielen Dank liebe Vera, du sorgst für uns ! , damit wir Bodenständig und Gläubig bleiben !!

  🙂
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