Gepriesen sei der Herr! Tag für Tag trägt Er unsere Last, Gott ist unser Heil!
03.11.2025 15:48
Gepriesen sei der Herr! Tag für Tag trägt Er unsere Last, Gott ist unser Heil!
03.11.2025 15:48
Gepriesen sei der Herr! Tag für Tag trägt Er unsere Last, Gott ist unser Heil!
In Psalm 68 heißt es ( Schlachter 2000)
20 Gepriesen sei der Herr! Tag für Tag trägt Er unsere Last, Gott ist unser Heil! (Sela.)
21 Gott ist für uns ein Gott der Rettung, und Gott, der Herr [Yahweh Adonai], hat Auswege aus dem Tod.
Luther hat falsch übersetzt:
Gelobt sei der Herr täglich. Gott legt uns eine Last auf, aber Er hilft uns auch. Sela.
In der Lutherbibel 2017 dazu folgende Anmerkung:
»der unsere Last trägt, der uns hilft«.
Die richtige Übersetzung wird nur im Kleingedruckten hinzugefügt, weil man diesen Vers so kennt.
Ich stelle mir das so vor:
Ein Esel oder Maultier ist dazu da, Lasten zu tragen.
Wer ist nun der Esel? Wer wird beladen?
Will Gott uns beschweren oder hilft Er uns?
Er selbst trägt unsere Lasten, wie auch in
Jesaja 53 beschrieben.
4 Fürwahr, Er hat unsere Krankheit [unsere Leiden] getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten Ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.
5 Doch Er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf Ihm, damit wir Frieden hätten, und durch Seine Wunden sind wir geheilt worden.
6 Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der Herr warf unser aller Schuld auf Ihn.
11 Nachdem Seine Seele Mühsal erlitten hat, wird Er Seine Lust sehen und die Fülle haben;
durch Seine Erkenntnis wird Mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen [rechtfertigen], und ihre Sünden wird Er tragen.
Mir geht oft folgene Liedstrophe durch den Sinn, die wir oft zum Abschluß des Gottesdienstes gesungen haben. Falsche Lutherübersetzung.
Anbetung, Ehre, Dank und Ruhm
sei unserm Gott im Heiligtum,
der Tag für Tag uns segnet;
dem Gott, der Lasten auf uns legt,
doch uns mit unsern Lasten trägt
und uns mit Huld begegnet.
Sollt Ihm, dem Herrn der Herrlichkeit,
dem Gott vollkommner Seligkeit,
nicht Ruhm und Ehr gebühren?
Er kann, Er will, Er wird in Not,
vom Tode selbst und durch den Tod
uns zu dem Leben führen.
Text: Matthias Jorissen (*1739 †1823)
20 Gepriesen sei der Herr! Tag für Tag trägt Er unsere Last, Gott ist unser Heil! (Sela.)
21 Gott ist für uns ein Gott der Rettung, und Gott, der Herr [Yahweh Adonai], hat Auswege aus dem Tod.
Luther hat falsch übersetzt:
Gelobt sei der Herr täglich. Gott legt uns eine Last auf, aber Er hilft uns auch. Sela.
In der Lutherbibel 2017 dazu folgende Anmerkung:
»der unsere Last trägt, der uns hilft«.
Die richtige Übersetzung wird nur im Kleingedruckten hinzugefügt, weil man diesen Vers so kennt.
Ich stelle mir das so vor:
Ein Esel oder Maultier ist dazu da, Lasten zu tragen.
Wer ist nun der Esel? Wer wird beladen?
Will Gott uns beschweren oder hilft Er uns?
Er selbst trägt unsere Lasten, wie auch in
Jesaja 53 beschrieben.
4 Fürwahr, Er hat unsere Krankheit [unsere Leiden] getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten Ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.
5 Doch Er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf Ihm, damit wir Frieden hätten, und durch Seine Wunden sind wir geheilt worden.
6 Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der Herr warf unser aller Schuld auf Ihn.
11 Nachdem Seine Seele Mühsal erlitten hat, wird Er Seine Lust sehen und die Fülle haben;
durch Seine Erkenntnis wird Mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen [rechtfertigen], und ihre Sünden wird Er tragen.
Mir geht oft folgene Liedstrophe durch den Sinn, die wir oft zum Abschluß des Gottesdienstes gesungen haben. Falsche Lutherübersetzung.
Anbetung, Ehre, Dank und Ruhm
sei unserm Gott im Heiligtum,
der Tag für Tag uns segnet;
dem Gott, der Lasten auf uns legt,
doch uns mit unsern Lasten trägt
und uns mit Huld begegnet.
Sollt Ihm, dem Herrn der Herrlichkeit,
dem Gott vollkommner Seligkeit,
nicht Ruhm und Ehr gebühren?
Er kann, Er will, Er wird in Not,
vom Tode selbst und durch den Tod
uns zu dem Leben führen.
Text: Matthias Jorissen (*1739 †1823)

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