Psalm 8:
5 Was ist der Mensch[hebr. enosch = Mensch (bed. der sündige, schwache, sterbliche Mensch)], daß du an ihn gedenkst,
und der Sohn des Menschen [hebr. Adam. »Sohn des Menschen« ist auch ein Titel des Messias],
daß du auf Ihn achtest?
6 Du hast Ihn ein wenig [für kurze Zeit] niedriger gemacht als die Engel;
[hebr. Elohim. Dieses Wort steht in der Regel für den ewigen Gott in seiner Allmacht als Schöpfer (man könnte übersetzen »der überaus Mächtige«) und wird dann »Gott« übersetzt; hier wie an gewissen anderen Stellen bezeichnet es jedoch Engelmächte (»Götter«, d.h. »Mächtige«); vgl. Hebr 2,7]
mit Herrlichkeit und Ehre hast Du Ihn gekrönt.
7 Du hast Ihn zum Herrscher über die Werke Deiner Hände gemacht; alles hast Du unter Seine Füße gelegt:
8 Schafe und Rinder allesamt, dazu auch die Tiere des Feldes;
9 die Vögel des Himmels und die Fische im Meer, alles, was die Pfade der Meere durchzieht.
10 Herr, unser Herrscher, wie herrlich ist Dein Name auf der ganzen Erde!
Jesus ist Gott. Ihm ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.
Er ist Gottes rechte Hand, Er führt den Willen des Vaters aus.
Seit Seiner Himmelfahrt sitzt Jesus zur Rechten des Vaters.
Er erniedrigte sich für kurze Zeit selbst, um als das Lamm Gottes zu leiden und zu sterben.
Er gab Sein Leben und Er nahm es wieder. Er lebt!
Johannes 10:
17 Darum liebt Mich der Vater, weil Ich Mein Leben lasse, damit Ich es wieder nehme. 18 Niemand nimmt es von Mir, sondern Ich lasse es von Mir aus.
Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wieder zu nehmen.
Diesen Auftrag habe Ich von Meinem Vater empfangen.
„Zur Rechten“ bedeutet nicht Abstand oder Rangordnung
25.10.2025 14:18
„Zur Rechten“ bedeutet nicht Abstand oder Rangordnung
25.10.2025 14:18
„Zur Rechten“ bedeutet nicht Abstand oder Rangordnung
@Messianer:
Die Stellen, die du anführst, sind zentral – sie zeigen, dass Yeshua in Herrlichkeit erhöht ist und „zur Rechten des Vaters“ sitzt.
Die orthodoxe Kirche versteht das nicht symbolisch, sondern als Offenbarung der Beziehung im göttlichen Leben selbst.
„Zur Rechten“ bedeutet nicht Abstand oder Rangordnung, sondern Teilhabe an derselben göttlichen Macht und Herrlichkeit.
Der Sohn steht nicht neben einem anderen Gott, sondern offenbart das Angesicht des Vaters.
Darum beten Christen von Anfang an zu Christus – nicht als einem zweiten Wesen, sondern als dem menschgewordenen Wort Gottes, durch das der Vater handelt und sichtbar wird.
Was Stephanus sah, war kein zweiter Gott neben dem Ersten,
sondern die himmlische Wirklichkeit selbst:
die Herrlichkeit des Vaters und den Sohn als deren Licht.
Wie die Sonne und ihr Strahlen – untrennbar, aber unterscheidbar.
So bleibt das Zeugnis der Schrift bestehen:
Der Vater ist Ursprung, der Sohn Offenbarung,
und der Geist ist ihre gemeinsame Gegenwart in uns.
Ein Gott – drei Weisen des Seins,
damit wir an seinem Leben teilhaben können.
Die Stellen, die du anführst, sind zentral – sie zeigen, dass Yeshua in Herrlichkeit erhöht ist und „zur Rechten des Vaters“ sitzt.
Die orthodoxe Kirche versteht das nicht symbolisch, sondern als Offenbarung der Beziehung im göttlichen Leben selbst.
„Zur Rechten“ bedeutet nicht Abstand oder Rangordnung, sondern Teilhabe an derselben göttlichen Macht und Herrlichkeit.
Der Sohn steht nicht neben einem anderen Gott, sondern offenbart das Angesicht des Vaters.
Darum beten Christen von Anfang an zu Christus – nicht als einem zweiten Wesen, sondern als dem menschgewordenen Wort Gottes, durch das der Vater handelt und sichtbar wird.
Was Stephanus sah, war kein zweiter Gott neben dem Ersten,
sondern die himmlische Wirklichkeit selbst:
die Herrlichkeit des Vaters und den Sohn als deren Licht.
Wie die Sonne und ihr Strahlen – untrennbar, aber unterscheidbar.
So bleibt das Zeugnis der Schrift bestehen:
Der Vater ist Ursprung, der Sohn Offenbarung,
und der Geist ist ihre gemeinsame Gegenwart in uns.
Ein Gott – drei Weisen des Seins,
damit wir an seinem Leben teilhaben können.
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TINASOPHIA 25.10.2025 22:44
Lieber Jesuscomesbacksoon,
die beiden Stellen, die du zitierst, gehören zu den am häufigsten missverstandenen im Neuen Testament.
Ihr Sinn erschließt sich nur, wenn man – wie es die Väter taten – zwischen dem Wesen (ousia) Gottes und seinem Wirken (oikonomia) unterscheidet.
„Gott ist Christi Haupt“ (1 Kor 11,3)
Das bedeutet nicht Unterordnung des Sohnes in der göttlichen Natur,
sondern verweist auf die Trinitarische Ordnung der Sendung:
Der Sohn wird „vom Vater gesandt“ – aber nicht, weil Er geringer wäre,
sondern weil Er in Liebe das tut, was der Vater will.
„Es gibt keine Über- oder Unterordnung in der Gottheit,
sondern eine ewige Bewegung der Liebe.“
– Hl. Basilius der Große
Wie im Credo gesagt wird:
„… gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater.“
Das „Hauptsein“ bezeichnet hier Beziehung, nicht Rang.
So wie das Haupt den Leib nicht beherrscht, sondern ihm Leben gibt,
so fließt im göttlichen Leben alles aus Liebe, nicht aus Macht.
„Dann wird auch der Sohn untertan sein“ (1 Kor 15,28)
Hier spricht Paulus nicht von der ewigen Gottheit des Sohnes,
sondern von seinem Heilswerk in der Menschwerdung.
Als Christus den Tod besiegt und die Schöpfung erlöst,
übergibt Er das erlöste All dem Vater –
und in seiner Menschheit unterwirft Er sich,
damit der ganze Kosmos wieder in die Ordnung der Liebe tritt.
„Der Sohn unterwirft sich nicht, weil Er geringer ist,
sondern weil Er als Mensch das vollendet,
was der Mensch versäumt hat:
die völlige Hingabe an den Vater.“
– Hl. Athanasius der Große
Das ist die Rückführung der Schöpfung in die Trinität,
nicht eine Rangordnung innerhalb Gottes.
„Damit Gott sei alles in allem“
Dieser Satz ist der Schlüssel:
Das Ziel ist nicht Unterordnung, sondern Einheit.
Wenn der Sohn alles dem Vater übergibt,
dann ist das die Wiederherstellung jener göttlichen Harmonie,
die im Anfang war – Gott in allem, und alles in Gott.
„Was Christus dem Vater übergibt, ist die Menschheit, die in Ihm vollendet ist.“
– Hl. Maximus Confessor
Christus bleibt ewig Sohn, ewig Gott, ewig gleich dem Vater an Wesen –
aber Er bleibt zugleich für immer Mittler in seiner Menschheit,
der die Schöpfung im Vater verankert.
die beiden Stellen, die du zitierst, gehören zu den am häufigsten missverstandenen im Neuen Testament.
Ihr Sinn erschließt sich nur, wenn man – wie es die Väter taten – zwischen dem Wesen (ousia) Gottes und seinem Wirken (oikonomia) unterscheidet.
„Gott ist Christi Haupt“ (1 Kor 11,3)
Das bedeutet nicht Unterordnung des Sohnes in der göttlichen Natur,
sondern verweist auf die Trinitarische Ordnung der Sendung:
Der Sohn wird „vom Vater gesandt“ – aber nicht, weil Er geringer wäre,
sondern weil Er in Liebe das tut, was der Vater will.
„Es gibt keine Über- oder Unterordnung in der Gottheit,
sondern eine ewige Bewegung der Liebe.“
– Hl. Basilius der Große
Wie im Credo gesagt wird:
„… gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater.“
Das „Hauptsein“ bezeichnet hier Beziehung, nicht Rang.
So wie das Haupt den Leib nicht beherrscht, sondern ihm Leben gibt,
so fließt im göttlichen Leben alles aus Liebe, nicht aus Macht.
„Dann wird auch der Sohn untertan sein“ (1 Kor 15,28)
Hier spricht Paulus nicht von der ewigen Gottheit des Sohnes,
sondern von seinem Heilswerk in der Menschwerdung.
Als Christus den Tod besiegt und die Schöpfung erlöst,
übergibt Er das erlöste All dem Vater –
und in seiner Menschheit unterwirft Er sich,
damit der ganze Kosmos wieder in die Ordnung der Liebe tritt.
„Der Sohn unterwirft sich nicht, weil Er geringer ist,
sondern weil Er als Mensch das vollendet,
was der Mensch versäumt hat:
die völlige Hingabe an den Vater.“
– Hl. Athanasius der Große
Das ist die Rückführung der Schöpfung in die Trinität,
nicht eine Rangordnung innerhalb Gottes.
„Damit Gott sei alles in allem“
Dieser Satz ist der Schlüssel:
Das Ziel ist nicht Unterordnung, sondern Einheit.
Wenn der Sohn alles dem Vater übergibt,
dann ist das die Wiederherstellung jener göttlichen Harmonie,
die im Anfang war – Gott in allem, und alles in Gott.
„Was Christus dem Vater übergibt, ist die Menschheit, die in Ihm vollendet ist.“
– Hl. Maximus Confessor
Christus bleibt ewig Sohn, ewig Gott, ewig gleich dem Vater an Wesen –
aber Er bleibt zugleich für immer Mittler in seiner Menschheit,
der die Schöpfung im Vater verankert.
TINASOPHIA 25.10.2025 22:50
Liebe Wiederum,
vielen Dank für deine schöne und glaubensstarke Auslegung.
Ja, Psalm 8 wird im Neuen Testament (Hebr 2) ausdrücklich auf Christus gedeutet:
Er, der „für eine kurze Zeit niedriger gemacht wurde als die Engel“,
ist der Sohn des Menschen – und zugleich der Sohn Gottes,
dem der Vater alle Dinge unter die Füße gelegt hat.
Aus orthodoxer Sicht ist genau das das große Geheimnis:
Christus ist nicht „Gott oder Mensch“, sondern beides vollkommen zugleich.
Er erniedrigte sich freiwillig in seiner Menschheit,
ohne seine Göttlichkeit zu verlieren.
Seine Erniedrigung ist keine Schwäche,
sondern das vollkommene Offenbarwerden der göttlichen Liebe.
Darum heißt es im Philipperbrief (2,6–9):
„Er, der in göttlicher Gestalt war,
hielt es nicht für Raub, Gott gleich zu sein,
sondern entäußerte sich selbst
und ward gehorsam bis zum Tode –
darum hat ihn Gott erhöht …“
Er „sitzt zur Rechten des Vaters“ – das ist nicht ein Ort,
sondern der Ausdruck seiner Mit-Herrschaft und göttlichen Ehre.
Er teilt nicht weniger Göttlichkeit,
sondern offenbart sie in Menschengestalt.
„Er nahm an, was unser ist,
und schenkte uns, was Sein ist.“
– Hl. Athanasius der Große
So wird Psalm 8 zur Verheißung der Vergöttlichung des Menschen selbst:
Was in Christus erhöht wurde, ist unsere ganze Natur.
Durch Ihn ist der Mensch wieder fähig, Gott zu tragen – und von Gott getragen zu werden.
vielen Dank für deine schöne und glaubensstarke Auslegung.
Ja, Psalm 8 wird im Neuen Testament (Hebr 2) ausdrücklich auf Christus gedeutet:
Er, der „für eine kurze Zeit niedriger gemacht wurde als die Engel“,
ist der Sohn des Menschen – und zugleich der Sohn Gottes,
dem der Vater alle Dinge unter die Füße gelegt hat.
Aus orthodoxer Sicht ist genau das das große Geheimnis:
Christus ist nicht „Gott oder Mensch“, sondern beides vollkommen zugleich.
Er erniedrigte sich freiwillig in seiner Menschheit,
ohne seine Göttlichkeit zu verlieren.
Seine Erniedrigung ist keine Schwäche,
sondern das vollkommene Offenbarwerden der göttlichen Liebe.
Darum heißt es im Philipperbrief (2,6–9):
„Er, der in göttlicher Gestalt war,
hielt es nicht für Raub, Gott gleich zu sein,
sondern entäußerte sich selbst
und ward gehorsam bis zum Tode –
darum hat ihn Gott erhöht …“
Er „sitzt zur Rechten des Vaters“ – das ist nicht ein Ort,
sondern der Ausdruck seiner Mit-Herrschaft und göttlichen Ehre.
Er teilt nicht weniger Göttlichkeit,
sondern offenbart sie in Menschengestalt.
„Er nahm an, was unser ist,
und schenkte uns, was Sein ist.“
– Hl. Athanasius der Große
So wird Psalm 8 zur Verheißung der Vergöttlichung des Menschen selbst:
Was in Christus erhöht wurde, ist unsere ganze Natur.
Durch Ihn ist der Mensch wieder fähig, Gott zu tragen – und von Gott getragen zu werden.
schaloemchen 26.10.2025 11:46
und hast ihm alles unter die Füße gelegt." Ihm hat Gott alles unterworfen. Es gibt nichts, worüber er nicht Herr wäre. Im Moment können wir das freilich noch nicht erkennen.
Hebräer 2.8
Neue Evang.
8 Indem er ihm aber alles unterwarf, ließ er ihm nichts ununterworfen; jetzt aber sehen wir, daß ihm noch nicht alles unterworfen ist; 9 den aber, der ein wenig unter die Engel erniedrigt worden ist, Jesus, sehen wir wegen des Todesleidens mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes Gnade für jedermann den Tod schmeckte.
Schlachter
ich glaube, die Tiefen der Wahrheiten werden wir erst im Himmel verstehen, hier "kratzen wir nur an der Oberfläche"
14 Deswegen beuge ich meine Knie vor dem Vater unsres Herrn Jesus Christus, nach welchem jede Vaterschaft im Himmel und auf Erden genannt wird, daß er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit verleihe, an Kraft zuzunehmen durch seinen Geist am inwendigen Menschen, daß Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, damit ihr, in Liebe gewurzelt und gegründet, mit allen Heiligen zu begreifen vermöget, welches die Breite, die Länge, die Höhe und die Tiefe sei, und die Liebe Christi erkennet, die doch alle Erkenntnis übertrifft, auf daß ihr erfüllt werdet bis zur ganzen Fülle Gottes.
Eph. 3
Hebräer 2.8
Neue Evang.
8 Indem er ihm aber alles unterwarf, ließ er ihm nichts ununterworfen; jetzt aber sehen wir, daß ihm noch nicht alles unterworfen ist; 9 den aber, der ein wenig unter die Engel erniedrigt worden ist, Jesus, sehen wir wegen des Todesleidens mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes Gnade für jedermann den Tod schmeckte.
Schlachter
ich glaube, die Tiefen der Wahrheiten werden wir erst im Himmel verstehen, hier "kratzen wir nur an der Oberfläche"
14 Deswegen beuge ich meine Knie vor dem Vater unsres Herrn Jesus Christus, nach welchem jede Vaterschaft im Himmel und auf Erden genannt wird, daß er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit verleihe, an Kraft zuzunehmen durch seinen Geist am inwendigen Menschen, daß Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, damit ihr, in Liebe gewurzelt und gegründet, mit allen Heiligen zu begreifen vermöget, welches die Breite, die Länge, die Höhe und die Tiefe sei, und die Liebe Christi erkennet, die doch alle Erkenntnis übertrifft, auf daß ihr erfüllt werdet bis zur ganzen Fülle Gottes.
Eph. 3
JesusComesBackSoon 26.10.2025 17:31
@TINASOPHIA: die beiden Stellen, die du zitierst, gehören zu den am häufigsten missverstandenen im Neuen Testament.
Nun ich glaube, dass ich diese Stellen nicht missverstehe. Mein Glaube gründet sich auch nicht auf Auslegungen der Väter sondern auf die Schrift die sich selber auslegt. Und die beiden Stellen, die ich zitiert habe sind ja auch nur ein ganz geringer Teil der Texte die meine Glaubensüberzeugung begründen. Gerne auch noch der Verweis auf das Folgende:
Und wiewohl welche sind, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden (sintemal es sind viele Götter und Herren), so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen HERRN, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn. [1. KOR. 8,6]
Nicht zuletzt bezeugte CHRISTUS auch:
Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. [
[JOH. 20,17]
Nun ich glaube, dass ich diese Stellen nicht missverstehe. Mein Glaube gründet sich auch nicht auf Auslegungen der Väter sondern auf die Schrift die sich selber auslegt. Und die beiden Stellen, die ich zitiert habe sind ja auch nur ein ganz geringer Teil der Texte die meine Glaubensüberzeugung begründen. Gerne auch noch der Verweis auf das Folgende:
Und wiewohl welche sind, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden (sintemal es sind viele Götter und Herren), so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen HERRN, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn. [1. KOR. 8,6]
Nicht zuletzt bezeugte CHRISTUS auch:
Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. [
[JOH. 20,17]
TINASOPHIA 26.10.2025 17:44
Liebes Schaloemchen,
wie schön, dass du diese Stelle teilst – sie zeigt genau das Herz des Glaubens:
Wir sehen jetzt nur „wie in einem Spiegel, undeutlich“ (1 Kor 13,12),
aber wir ahnen die Herrlichkeit, die uns erwartet.
In der orthodoxen Tradition spricht man davon, dass Christus alles in sich vereint,
und dass wir – noch auf dem Weg – hineinwachsen in diese göttliche Fülle.
Noch ist ihm „nicht alles unterworfen“, sagt der Hebräerbrief,
doch in seiner Menschheit ist bereits alles grundgelegt:
der Tod ist besiegt, die Schöpfung erlöst,
nur wir selbst müssen das noch in unserem Leben sichtbar werden lassen.
„Was wir im Himmel voll sehen werden,
das leuchtet uns hier in den Sakramenten schon entgegen.“
– Hl. Gregor Palamas
Wenn du schreibst, dass wir hier nur an der Oberfläche kratzen –
dann ist das wahr, und zugleich eine Einladung:
den inneren Menschen wachsen zu lassen,
damit wir schon jetzt etwas von der „Fülle Gottes“ (Eph 3,19) erfahren.
Nicht als Wissen, sondern als Licht im Herzen.
„Die Theologie des Himmels beginnt im stillen Gebet.“
wie schön, dass du diese Stelle teilst – sie zeigt genau das Herz des Glaubens:
Wir sehen jetzt nur „wie in einem Spiegel, undeutlich“ (1 Kor 13,12),
aber wir ahnen die Herrlichkeit, die uns erwartet.
In der orthodoxen Tradition spricht man davon, dass Christus alles in sich vereint,
und dass wir – noch auf dem Weg – hineinwachsen in diese göttliche Fülle.
Noch ist ihm „nicht alles unterworfen“, sagt der Hebräerbrief,
doch in seiner Menschheit ist bereits alles grundgelegt:
der Tod ist besiegt, die Schöpfung erlöst,
nur wir selbst müssen das noch in unserem Leben sichtbar werden lassen.
„Was wir im Himmel voll sehen werden,
das leuchtet uns hier in den Sakramenten schon entgegen.“
– Hl. Gregor Palamas
Wenn du schreibst, dass wir hier nur an der Oberfläche kratzen –
dann ist das wahr, und zugleich eine Einladung:
den inneren Menschen wachsen zu lassen,
damit wir schon jetzt etwas von der „Fülle Gottes“ (Eph 3,19) erfahren.
Nicht als Wissen, sondern als Licht im Herzen.
„Die Theologie des Himmels beginnt im stillen Gebet.“
TINASOPHIA 26.10.2025 17:47
@Antwort an JesusComesBackSoon
Lieber Bruder,
deine Liebe zur Heiligen Schrift ehrt dich sehr – sie ist das Herzstück auch unseres Glaubens.
In der Orthodoxie gilt die Schrift als Wort Gottes in lebendiger Überlieferung,
nicht losgelöst, sondern hineingewoben in den Leib der Kirche,
der sie trägt, bewahrt und auslegt, seit sie geschrieben wurde.
Wenn du schreibst, die Schrift lege sich selbst aus –
dann stimmen wir zu, aber mit einem Zusatz:
Die Schrift legt sich in der Gemeinschaft der Heiligen aus,
denn sie wurde von dieser Gemeinschaft empfangen, erkannt und bestätigt.
Darum nennen wir die Väter nicht „Ausleger über der Bibel“,
sondern Zeugen, die die rechte Auslegung im Heiligen Geist bezeugen.
„Die Bibel ist nicht vom Himmel gefallen –
sie ist aus der betenden Kirche geboren.“
– Hl. Irenäus von Lyon
Was du zitierst – 1 Kor 8,6 und Joh 20,17 –
wird in der orthodoxen Theologie genau so verstanden:
Der Vater ist Ursprung (ἀρχή) aller Dinge,
der Sohn ist das Wort, durch das alles geschaffen wurde.
Aber sie sind nicht getrennt,
denn „wer den Sohn sieht, sieht den Vater“ (Joh 14,9).
Wenn Christus sagt „mein Vater und euer Vater“,
spricht Er als der Eingeborene, der uns hineinnimmt in die Kindschaft,
nicht als einer, der außerhalb Gottes stünde.
Er unterscheidet, um uns zu erheben –
nicht, um sich selbst zu mindern.
„Er nannte den Vater seinen und unseren,
damit wir durch Ihn lernen, Kinder zu werden.“
– Hl. Athanasius der Große
Darum lesen wir die Schrift nicht gegen die Väter,
sondern mit ihnen –
denn sie waren nichts anderes als Liebende des Wortes,
die dasselbe suchten wie du:
Christus selbst, das lebendige Wort.
Lieber Bruder,
deine Liebe zur Heiligen Schrift ehrt dich sehr – sie ist das Herzstück auch unseres Glaubens.
In der Orthodoxie gilt die Schrift als Wort Gottes in lebendiger Überlieferung,
nicht losgelöst, sondern hineingewoben in den Leib der Kirche,
der sie trägt, bewahrt und auslegt, seit sie geschrieben wurde.
Wenn du schreibst, die Schrift lege sich selbst aus –
dann stimmen wir zu, aber mit einem Zusatz:
Die Schrift legt sich in der Gemeinschaft der Heiligen aus,
denn sie wurde von dieser Gemeinschaft empfangen, erkannt und bestätigt.
Darum nennen wir die Väter nicht „Ausleger über der Bibel“,
sondern Zeugen, die die rechte Auslegung im Heiligen Geist bezeugen.
„Die Bibel ist nicht vom Himmel gefallen –
sie ist aus der betenden Kirche geboren.“
– Hl. Irenäus von Lyon
Was du zitierst – 1 Kor 8,6 und Joh 20,17 –
wird in der orthodoxen Theologie genau so verstanden:
Der Vater ist Ursprung (ἀρχή) aller Dinge,
der Sohn ist das Wort, durch das alles geschaffen wurde.
Aber sie sind nicht getrennt,
denn „wer den Sohn sieht, sieht den Vater“ (Joh 14,9).
Wenn Christus sagt „mein Vater und euer Vater“,
spricht Er als der Eingeborene, der uns hineinnimmt in die Kindschaft,
nicht als einer, der außerhalb Gottes stünde.
Er unterscheidet, um uns zu erheben –
nicht, um sich selbst zu mindern.
„Er nannte den Vater seinen und unseren,
damit wir durch Ihn lernen, Kinder zu werden.“
– Hl. Athanasius der Große
Darum lesen wir die Schrift nicht gegen die Väter,
sondern mit ihnen –
denn sie waren nichts anderes als Liebende des Wortes,
die dasselbe suchten wie du:
Christus selbst, das lebendige Wort.

Jetzt
Das Wort Gottes ist in seiner Gesamtheit klar, was Vater und Sohn anbelangt. Ich möchte diesbezüglich nur auf die folgenden zwei Texte verweisen:
Ich lasse euch aber wissen, daß Christus ist eines jeglichen Mannes Haupt; der Mann aber ist des Weibes Haupt; Gott aber ist Christi Haupt. [1. KOR. 11,3]
"er hat ihm alles unter seine Füße getan". Wenn er aber sagt, daß es alles untertan sei, ist's offenbar, daß ausgenommen ist, der ihm alles untergetan hat. Wenn aber alles ihm untertan sein wird, alsdann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles untergetan hat, auf daß Gott sei alles in allen. [1. KOR. 15,28]