
Kommentar: Tarek Baé
Foto: Ma’ayan Toaf (GPO)
Das ist Mathias Döpfner, der Vorstand des größten deutschen Medienhaus (Reichweite).
Schamlos lächelnd mit einer „Ehrenmedaille“ vom Staat Israel im Rahmen eines Genozids. Axel Springer (BILD, WELT, B.Z., Politico uvm.) in verdienter Gemeinschaft.
Döpfner wurde von Israel mit der höchsten zivilen Auszeichnung des Präsidenten geehrt – der „Medal of Honor“. Verliehen hat sie Staatspräsident Isaac Herzog, der am 13. Oktober 2023 über Gaza sagte: „Es ist ein ganzes Volk, das verantwortlich ist. Diese Rhetorik über Zivilisten, die angeblich nicht involviert wären, ist absolut unwahr (…) und wir werden kämpfen, bis wir ihr Rückgrat brechen“
Offenbar erhält Döpfner den Preis als Belohnung für die Propaganda deutscher Medien für das israelische Genozid-Regime. So verbreitete BILD im September 2024 einen Beitrag über angeblich „geheime Hamas-Dokumente“. Netanyahu verwies daraufhin sogar ausdrücklich auf den BILD-Artikel - als Beleg dafür, dass ein Geiseldeal im Sinne der Hamas sei und man den Vernichtungskrieg gegen Gaza fortführen müsse.
Die Wahrheit: Der Beitrag war eine gezielte Lüge. Ein Mitarbeiter Netanyahus fälschte das Dokument und spielte es der BILD zu. Andere deutsche Medien wie das ZDF verbreiteten die Propaganda ebenfalls unrkitisch weiter. Die New York Times stellte fest, dass diese Lüge dazu führte, dass Druck auf Netanyahu, den Genozid zu beenden, daraufhin nachließ. Die BILD half also aktiv dabei mit, eine Waffenruhe zu verhindern.
Döpfner bezeichnete sich selbst 2014 als „nichtjüdischen Zionisten“. In internen Nachrichten (2017) schrieb Döpfner u. a.: „free west, fuck the intolerant muslims und all das andere Gesochs“.
Ein Bild der Schande. Aber eben passend.
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Jetzt
Zum Fremdschämen! 🙈
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