Willkommen in der Hölle ... von Isra Hell
"Welcome to Hell" ...
so werden die Neuzugänge in die israelischen Foltergefängnisse begrüßt, und ihnen wird nicht zuviel "versprochen".
Was vorher bereits bekannt war, haben nun die nach dem Geiseltausch entlassenen palästinensischen Häftlinge bestätigt.
Was sie berichten ist kaum zu ertragen.
Würden bei uns Tiere so behandelt, würde sofort der Tierschutz eingreifen.
Man muss dabei bedenken, dass der größte Teil der Inhaftierten dort ohne Grund und Anklage einsitzt, aus ihren Häusern entführt oder auf offener Straße aufgegabelt. Darunter sind auch Frauen und Kinder.
Viele von ihnen werden in das israelische Haftlager Sde Teiman gebracht.
Während die 20 von der Hamas freigelassen Geiseln medial gefeiert wurden und iPhones/iPads geschenkt bekamen, erhalten die palästinensischen Geiseln kaum Beachtung, trotz der offensichtlich barbarischen Verbrechen, die an ihnen begangen wurden.
• Grundbedürfnisse vorenthalten z.B. Nahrung und Wasser,
• Verweigerung
medizinischer Versorgung,
• Isolationshaft (keinen Kontakt zu ihrer Familie über Monate und Jahre),
• Schlafentzug,
• brutalste körperliche und psychische Misshandlung,
• Demütigung und Erniedrigung,
• stundenlange Stresspositionen, dauerhaftes Fesseln und Augenverbinden,
• erzwungene Nacktheit,
• Terrorisierung mittels Einsatz von Hunden,
• Vergewaltigung mit Holz- und Metallstäben,
• Amputierung der durch Misshandlung gebrochener und infizierter Gliedmaßen,
• Vergewaltigung durch speziell dafür abtrainierte Polizeihunde (!!!), ...
Die Gefängnisärzte agieren als Komplizen der Gefängnis-Soldaten.
Stichpunkt Vergewaltigung, ... wir erinnern uns:
Israel räumt sich das Recht ein, palästinensische Häftlinge vergewaltigen zu dürfen.
Viele kehren zu ihren Städten zurück und erfahren, dass ihre Familie nicht mehr existiert (getötet) und ihr Haus in Trümmern liegt.
Sicherlich werden demnächst noch mehr Horrorberichte bekannt und Israel hat ja auch schon wieder begonnen, Geiseln zu nehmen und zu inhaftieren.
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Seit Oktober 2023 haben die israelischen Behörden die Zahl der Inhaftierungen von Palästinenser*innen im gesamten besetzten palästinensischen Gebiet drastisch erhöht.
Nach Angaben der Organisation Hamoked befanden sich mit Stand 1. September 2025 insgesamt 11.040 Palästinenser*innen im Gewahrsam der israelischen Behörden.
Einige sind bereits seit Jahrzehnten inhaftiert. Mehr als die Hälfte – ca. 57% von ihnen – werden ohne Anklage oder Gerichtsverfahren entweder in Verwaltungshaft oder auf der Grundlage des Gesetzes über ungesetzliche Kombattanten, das gegen das Völkerrecht verstößt, in Israel festgehalten. Nach Angaben der Organisation Jerusalem Legal Aid and Human Rights Center (JLAC) werden die Leichen von mindestens 730 Palästinenser*innen von Israel als Verhandlungsmasse gehalten, einige davon seit Jahrzehnten.
(Quelle: Amnesty International)