Der Beitrag von Avocado stimmt mich nachdenklich... hatte meine Position ja schon deutlich gemacht...
Wir segnen keine Gegenstände und dazu sollte man dann auch stehen..egal, welche politische Position man hat...an der Stelle wäre es auch sinnvoll, sich die Unterschiede deutlich zu machen... römisch-katholisches Verständnis, orthodoxes Verständnis, reformatorisches Verständnis und der Segen bei unseren Wurzeln im Judentum...
eine Gedanken gehen noch weiter... das Kennen der biblischen Feste ist wichtig...anders kann man Yesuha und Scha’ul /Paulus nicht verstehen... Paulus war ja in beiden Welten unterwegs und nutze beide Namen... je nachdem , wo er sich befand...
Jedoch zum Pessach...in den Evangelien gibt es ja den Unterschied zwischen Johannes und den Synoptikern... ist wichtig..hab eine offene Frage...
Wie sollen wir mit Pessach umgehen ? Ein Fest und dennoch unterschiedliche Bedeutungen.. Wie damit umgehen ohne kulturelle Aneignung oder Überheblichkeit?
Evangelisches: Marburger Religionsgespräch
05.10.2025 21:18
Evangelisches: Marburger Religionsgespräch
05.10.2025 21:18
Evangelisches: Marburger Religionsgespräch
Die Unterschiede im Verständnis des Abendmahls bestehen nach wie vor. Dennoch haben dies die meisten evangelischen Kirchen überwunden. Der Herr ist der Gastgeber und deshalb sind alle Gläubigen eingeladen.
Auch wenn der Diskurs nach wie vor da ist. Die reformatorischen Kirchen lehnen den Gedanken des "Messopfers" ab, da es immer einen theurgischen Charakter hat und eine Nähe zu paganen Praktiken hat.
Dies war zu Beginn des Christentums nicht so. Der Opfergedanke kam zwar schon recht früh auf... Jedoch entwickelte er sich voll im 2/3 Jhd
Stichpunkte:
Justin, Ignatius, Cyrprian, Gregor der Grosse.
Aus evangelischer Sicht widersprechen diese Gedanken jedoch der Schrift.
"Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab"
Der Opfergedanke verkehrt genau diese Aussage und entspricht nicht der Praxis der ersten Nachfolger.
Auch wenn der Diskurs nach wie vor da ist. Die reformatorischen Kirchen lehnen den Gedanken des "Messopfers" ab, da es immer einen theurgischen Charakter hat und eine Nähe zu paganen Praktiken hat.
Dies war zu Beginn des Christentums nicht so. Der Opfergedanke kam zwar schon recht früh auf... Jedoch entwickelte er sich voll im 2/3 Jhd
Stichpunkte:
Justin, Ignatius, Cyrprian, Gregor der Grosse.
Aus evangelischer Sicht widersprechen diese Gedanken jedoch der Schrift.
"Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab"
Der Opfergedanke verkehrt genau diese Aussage und entspricht nicht der Praxis der ersten Nachfolger.
Kommentare
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Miri21 07.10.2025 11:10
Tut dies zu meinem Gedächtnis... damit soll das jährliche Pessach gemeint sein???
Das Pessachfest, da wird doch der Auszug aus Ägypten, die Befreiung von der Sklaverei gefeiert.
Lukas sagt uns etwas anderes:
Lk 22:19 Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach es und gab es ihnen mit den Worten: "Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis!"
Lk 22:20 Ebenso nahm er nach dem Mahle aus dem Kelch und sprach: "Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute, das für euch vergossen wird.
Jesus kam um den Willen Seines Vaters zu erfüllen, zur Erfüllung der Schrift, zu unserer Erlösung, zu unserer Befreiung aus der Knechtschaft der Sünde. Er gab Seinen Leib und hat Sein Blut für uns vergossen. Er ist das Brot des Lebens.
Joh 6:54 Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, hat ewigesLeben, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.
Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit. So geschieht es in jeder Eucharistiefeier.
Gelobt sei Jesus Christus!
Das Pessachfest, da wird doch der Auszug aus Ägypten, die Befreiung von der Sklaverei gefeiert.
Lukas sagt uns etwas anderes:
Lk 22:19 Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach es und gab es ihnen mit den Worten: "Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis!"
Lk 22:20 Ebenso nahm er nach dem Mahle aus dem Kelch und sprach: "Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute, das für euch vergossen wird.
Jesus kam um den Willen Seines Vaters zu erfüllen, zur Erfüllung der Schrift, zu unserer Erlösung, zu unserer Befreiung aus der Knechtschaft der Sünde. Er gab Seinen Leib und hat Sein Blut für uns vergossen. Er ist das Brot des Lebens.
Joh 6:54 Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, hat ewigesLeben, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.
Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit. So geschieht es in jeder Eucharistiefeier.
Gelobt sei Jesus Christus!
Sherezade 07.10.2025 12:23
Das Passionsgeschehen spielt sich nun mal um Pessach ab.
Für Juden geht es beim Begehen von Pessach um das Exodusgeschehen. Aus christlicher Perspektive ist Yeshua das wahre Lamm...also begeht man Ostern/Pasen/Pascua etc...man denke an den Osterstreit in der alten Kirche...
In der Rückbesinnung auf die jüdischen Wurzeln werden die biblischen Feste wieder beachtet und auch begangen...
Jedoch besteht aus meiner Sicht auch die Gefahr/Möglichkeit einer kulturellen Aneignung durch Unwissenheit oder noch schlimmer... Überheblichkeit....
Genau deshalb die Frage nach einem respektvollem Umgang...
Für Juden geht es beim Begehen von Pessach um das Exodusgeschehen. Aus christlicher Perspektive ist Yeshua das wahre Lamm...also begeht man Ostern/Pasen/Pascua etc...man denke an den Osterstreit in der alten Kirche...
In der Rückbesinnung auf die jüdischen Wurzeln werden die biblischen Feste wieder beachtet und auch begangen...
Jedoch besteht aus meiner Sicht auch die Gefahr/Möglichkeit einer kulturellen Aneignung durch Unwissenheit oder noch schlimmer... Überheblichkeit....
Genau deshalb die Frage nach einem respektvollem Umgang...
Miri21 07.10.2025 12:33
Der Osterstreit der alten Kirche war eine Auseinandersetzung über das Datum der Feier des Osterfestes, die im 2. Jahrhundert nach Christus begann und erst mit dem Konzil von Nizäa 325 n. Chr. einen Konsens fand. Der Streit drehte sich um die Frage, ob Ostern am jüdischen Festtag Pessach (14. Nisan) gefeiert werden sollte, wie es in Kleinasien üblich war (Quartadezimaner), oder ob es an einem Sonntag stattfinden sollte, als Tag der Auferstehung Jesu.
Sherezade 07.10.2025 12:55
Osterstreit hab ich mal als Basiswisse vorausgesetzt.
Jedoch zeigt sich hier eine weitere Entkopplung vom Christentum und den jüdischen Wurzeln.
Wenn du das Schreiben von Konstantin zitieren könntest, wäre es schick...den christlichen Antijudaismus und Antisemitismus...so neben der Unterdrückung von Nachfolgern, die eine andere Ansicht zum Thema hatten...
Wenn nicht, schreib etwas zu meiner eigentlichen Frage.
Jedoch zeigt sich hier eine weitere Entkopplung vom Christentum und den jüdischen Wurzeln.
Wenn du das Schreiben von Konstantin zitieren könntest, wäre es schick...den christlichen Antijudaismus und Antisemitismus...so neben der Unterdrückung von Nachfolgern, die eine andere Ansicht zum Thema hatten...
Wenn nicht, schreib etwas zu meiner eigentlichen Frage.
Sherezade 07.10.2025 13:32
Ach so, wenn man weiter zurückblickt... Polykarp von Smyrna bezog sich bei dem Terminstreit auf den Apostel Johannes...
(Nutzer gelöscht) 07.10.2025 13:47
14:36
Die Bibel berichtet, dass wir an das Pessach gedenken sollen. Yeshua ist unser Pessach.
Deswegen sagte er beim Brotbrechen, tut dies zu "meinem" Gedächtnis. Es war zu dem Zeitpunkt den Jüngern allen noch nicht klar, was, unmittelbar danach, zur Stunde des tatsächlichen Pessachs, für sie bedeuten würde.
Deswegen wies Yeshua so extra darauf hin, Tut dies zu "meinem" Gedächtnis. Er wollte damit sagen, denkt mal nicht nur an das Lamm und die Flucht aus Ägypten, sondern denkt an mich, denn ich habe euch Freiheit gebracht, ich habe euch erlöst.
An diesem Abend gab Yeshua den Jüngern eine besondere Botschaft für die Zukunft, "ich bin das Pessach, ich bin das Lamm". Ich war es, auf der Eselin, am zehnten Tag des ersten Monats, als jede Familie ihr Lamm bereit halten sollte. Ich war es dem die Volksmengen zuriefen:
Hoshiana dem Sohn Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen Yehovah! Hoshiana in der Höhe!
Die Bibel berichtet, dass wir an das Pessach gedenken sollen. Yeshua ist unser Pessach.
Deswegen sagte er beim Brotbrechen, tut dies zu "meinem" Gedächtnis. Es war zu dem Zeitpunkt den Jüngern allen noch nicht klar, was, unmittelbar danach, zur Stunde des tatsächlichen Pessachs, für sie bedeuten würde.
Deswegen wies Yeshua so extra darauf hin, Tut dies zu "meinem" Gedächtnis. Er wollte damit sagen, denkt mal nicht nur an das Lamm und die Flucht aus Ägypten, sondern denkt an mich, denn ich habe euch Freiheit gebracht, ich habe euch erlöst.
An diesem Abend gab Yeshua den Jüngern eine besondere Botschaft für die Zukunft, "ich bin das Pessach, ich bin das Lamm". Ich war es, auf der Eselin, am zehnten Tag des ersten Monats, als jede Familie ihr Lamm bereit halten sollte. Ich war es dem die Volksmengen zuriefen:
Hoshiana dem Sohn Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen Yehovah! Hoshiana in der Höhe!
Sherezade 07.10.2025 15:50
So wie es Avocado schreibt haben es wohl auch die ersten Nachfolger gesehen und Pessach gefeiert..
Polykarp ist interessant...
Er bezeugt Pessach nach jüdischem Kalender.
Weiter wird durch seinen Besuch in Rom und wie es ausging deutlich, dass es kein Papstprimat und keine Unfehlbarkeit gab.
Las eben einige Beiträge... bei dem christlichem Antijudiasmus und antisemitischen Anklängen wird mit einfach nur übel...
Polykarp ist interessant...
Er bezeugt Pessach nach jüdischem Kalender.
Weiter wird durch seinen Besuch in Rom und wie es ausging deutlich, dass es kein Papstprimat und keine Unfehlbarkeit gab.
Las eben einige Beiträge... bei dem christlichem Antijudiasmus und antisemitischen Anklängen wird mit einfach nur übel...
Miri21 07.10.2025 16:11
In Jesus Christus findet der Alte Bund seine Erfüllung, da Jesus alle Anforderungen des Gesetzes vollkommen erfüllt und durch sein Opfer den Neuen Bund ermöglicht, der auf Gnade und Glauben basiert.
Durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung hat Jesus Christus diesen »Neuen Bund« in Kraft gesetzt. Er gilt den Menschen aus allen Völkern (Römer 11,25-32). Sein besonderes Zeichen ist der Abendmahlskelch (1. Korinther 11,25).
1Kor 11:25 Ebenso nahm er nach dem Mahl auch den Kelch und sprach: "Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute; tut dies, sooft ihr davon trinkt, zu meinem Gedächtnis!"
1Kor 11:26 Denn sooft ihr dieses Brot eßt und den Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
Paulus versteht sich als Diener dieses Neuen Bundes, den er dem »Alten Bund« gegenüberstellt. Der Neue Bund verdankt sich dem Wirken des Heiligen Geistes und bedeutet die Freiheit von Sünde und Schuld (2. Korinther 3). Durch den Neuen Bund werden die Menschen wieder zum Ebenbild Gottes, zu dem Gott sie bei der Schöpfung bestimmt hat (2. Korinther 3,18).
Denn niemand kommt zum Vater, außer durch Jesus Christus!
Durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung hat Jesus Christus diesen »Neuen Bund« in Kraft gesetzt. Er gilt den Menschen aus allen Völkern (Römer 11,25-32). Sein besonderes Zeichen ist der Abendmahlskelch (1. Korinther 11,25).
1Kor 11:25 Ebenso nahm er nach dem Mahl auch den Kelch und sprach: "Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute; tut dies, sooft ihr davon trinkt, zu meinem Gedächtnis!"
1Kor 11:26 Denn sooft ihr dieses Brot eßt und den Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
Paulus versteht sich als Diener dieses Neuen Bundes, den er dem »Alten Bund« gegenüberstellt. Der Neue Bund verdankt sich dem Wirken des Heiligen Geistes und bedeutet die Freiheit von Sünde und Schuld (2. Korinther 3). Durch den Neuen Bund werden die Menschen wieder zum Ebenbild Gottes, zu dem Gott sie bei der Schöpfung bestimmt hat (2. Korinther 3,18).
Denn niemand kommt zum Vater, außer durch Jesus Christus!
Sherezade 07.10.2025 17:44
Miri,
wenn du den eigentlichen Themen nichts beitragen kannst, dann schreib hier nicht. Zudem ist Pessach bei Paulus Thema... 1Kor 5...
Bundestheologie ist nicht das Thema und bei Paulus nicht einheitlich..
Röm11,1 ff
Ich frage also: Hat Gott sein Volk verstoßen? Keineswegs! Denn auch ich bin ein Israelit, ein Nachkomme Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er einst erwählt hat. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift von Elija berichtet? Elija führte Klage gegen Israel und sagte...
Des Weiteren ist in meinem Blog kein Platz für den Versuch von Substitutionstheologie und Relativierungs-oder Selektionsmodellen.
wenn du den eigentlichen Themen nichts beitragen kannst, dann schreib hier nicht. Zudem ist Pessach bei Paulus Thema... 1Kor 5...
Bundestheologie ist nicht das Thema und bei Paulus nicht einheitlich..
Röm11,1 ff
Ich frage also: Hat Gott sein Volk verstoßen? Keineswegs! Denn auch ich bin ein Israelit, ein Nachkomme Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er einst erwählt hat. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift von Elija berichtet? Elija führte Klage gegen Israel und sagte...
Des Weiteren ist in meinem Blog kein Platz für den Versuch von Substitutionstheologie und Relativierungs-oder Selektionsmodellen.

Jetzt
Yeshua sagt uns vielmehr, das jährliche Pessach zu halten, denn genau in dem Kontext dieses Festes, bittet er uns darum "Tut dies zu meinem Gedächtnis".
Sein Wort sagt auch, den wöchentlichen Schabbat halten. Das schafft die Weltkirche seit 1700 Jahren nicht, sie wird es auch in Zukunft nie schaffen. Bisher wurde Pessach in Ostern verwandelt, Shabbat wurde in Sonntag verwandelt, ja, der ganze Kalender wurde verwandelt.
Der hebräische Yeshua wurde in den griechischen Jesus verwandelt. Jetzt versucht man Eis in Wasser zu verwandeln. Wenn das gelingt, wird es viele neue Anhänger geben.
Quelle: https://www.msn.com/en-ie/news/world/pope-leo-blesses-ice-block-in-climate-change-stunt/ss-AA1NJsAn#image=2