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✈📩❌ "Kein Transport fĂŒr Völkermord!"

✈📩❌ "Kein Transport fĂŒr Völkermord!"
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Julius Jamal --- 16. September 2025




DHL droht Mitarbeiter wegen Protests mit Konsequenzen und stellt ihn frei

Seit fast zwei Jahren fĂŒhrt Israel mit massiver militĂ€rischer UnterstĂŒtzung westlicher Staaten, darunter Deutschland, einen Genozid gegen die palĂ€stinensische Bevölkerung im Gazastreifen durch. Über 65.000 Menschen wurden von Israel ermordet, die Mehrheit davon Frauen und Kinder.

Gegen diese Zerstörung gibt es weltweit Widerstand, wie vor kurzem auch in Leipzig, dem Ort des wichtigsten Versendungsplatzes fĂŒr deutsche Waffen nach Israel. Dort protestierte auch der DHL-BeschĂ€ftigte Christopher gegen Deutschlands UnterstĂŒtzung fĂŒr den Genozid. Wegen seines Protests wurde er vom Arbeitgeber freigestellt.

Als ver.di-Mitglied und DHL-BeschĂ€ftigter betonte Christopher, dass er stolz auf seine Arbeit sei. Denn sie diene der Verbindung von Menschen, dĂŒrfe aber nicht dazu missbraucht werden, Kriege und Massaker zu ermöglichen. Er schilderte, schon selbst Pakete von Rheinmetall in den HĂ€nden gehalten zu haben, deren Beförderung er ablehne. DarĂŒber hinaus stellte er dar, dass es in anderen LĂ€ndern zu wirkungsvollen Protesten gegen die UnterstĂŒtzung des Genozids kam, so unter anderem in Griechenland und Italien, wo Hafenarbeiter bereits Waffenlieferungen nach Israel durch Streiks und Blockaden verhinderten.

Seine Botschaft war eindeutig: „Wir können uns nicht darauf verlassen, dass DHL von selbst erkennt, dass diese Lieferungen verwerflich sind – fĂŒr sie ist das ein GeschĂ€ft. Wir mĂŒssen auf unsere eigene Kraft vertrauen. [
] Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter! Kein Transport fĂŒr Völkermord!“


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Kommentare

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Autumn 27.09.2025 16:25


„Es ist uns auf dem Flughafen als Flughafenarbeiter auch ein echt großes Anliegen, dass unsere Arbeit, auf die wir so stolz sind, wir betreiben Welthandel und verbinden die Welt, dass unsere Arbeit nicht dem Krieg dient, dass unsere HĂ€nde nicht dem Krieg dienen.“ 

Er berichtet, wie er beim Entladen eines Containerflugzeugs auf Pakete von Rheinmetall gestoßen ist.
„Da ist mir ganz anders geworden. So was will man eigentlich nicht befördern.“

Christoph stellte fest, dass die Diskussion ĂŒber Waffenlieferungen an Israel und einen Boykott in der Belegschaft breiter diskutiert wird.

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Autumn 27.09.2025 16:27
Sanktionen fĂŒr Genozidgegner

Kurz nach seinem Protest wurde Christopher von seinem Arbeitgeber DHL freigestellt und mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen bedroht. Ein BeschĂ€ftigter, der sich öffentlich gegen Kriegsprofite und den Genozid in Gaza stellte, wurde fĂŒr diese klare menschenrechtsorientierte Haltung eingeschĂŒchtert.

WĂ€hrend israelische Bomben weiterhin auf Gaza fallen und deutsche Waffen das Leid verschlimmern, schweigen die deutschen Gewerkschaften. Weder der Deutsche Gewerkschaftsbund noch ver.di haben bislang Position gegen die Waffenexporte nach Israel oder zum laufenden Genozid bezogen.

Dieses Schweigen steht im Widerspruch zu den Erfahrungen internationaler Arbeiterbewegungen, die sich in Italien, Griechenland und anderen LĂ€ndern offen gegen RĂŒstungstransporte ausgesprochen haben – und ebenso im Widerspruch zur Haltung der Gewerkschaften in anderen LĂ€ndern, wo Gewerkschaften zu den mutigsten Stimmen gegen die Beteiligung am Genozid gehören.

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Autumn 27.09.2025 16:43
Ich finde das Verhalten dieses Leipziger Christoph T. sehr couragiert und ehrenvoll.

Mein Respekt!  👏

Wie immer es fĂŒr ihn bei DHL ausgeht, er kann erhobenen Hauptes weitergehen und wird sicherlich viele SolidaritĂ€tsbekundungen aus ganz Deutschland erhalten.

Möge er Anderen ein Vorbild sein im Widerstand gegenĂŒber weitere deutsche Beteiligung an diesen scheußlichen Verbrechen.
Seine Kinder und Enkel können einmal stolz auf ihren Vater bzw. Opa sein.

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